Buchara-Usbekistan
Usbekistan_Buchara_Kulturreise
Usbekistan_Chiwa-Kulturreise

Schätze Usbekistans – Auf den Spuren des Wassers

  • Termine: 21.09.2023, 12.10.2023, 25.04.2024
  • Dauer: 15 Tage
  • Anzahl Teilnehmer: Min. 8, Max. 18
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Höhepunkte der Reise

  • Ausführliche Besichtigungen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Chiwa, Buchara und Samarkand
  • Die Ufer des (ehemaligen) Aralsees
  • Zwei Übernachtungen in Jurtencamps
  • Fahrt ins Tienshan-Gebirge

Karte / Umgebung:

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Reiseübersicht

Die Seidenstraße verbindet den Fernen Osten schon seit mehr als 2.000 Jahren mit dem Mittelmeerraum und ist längst zu einem Mythos geworden. Geschichte und Kunst verbinden sich mit dem Namen der alten Handelsroute, auf der Kulturen, Religionen und kostbare Handelsgüter bewegt wurden. In der Gegenwart wird sie gleichsam aktualisiert zu neuen Handels- und Machtachsen.
Nicht zu vergessen neben Minaretten und Medressen, türkisblauen Ornamenten und prachtvollen Plätzen in Samarkand, der Wüstenstadt Chiwa und in Buchara sind die großartigen Naturschätze und Landschaften Zentralasiens. Von besonderer Bedeutung ist für die Menschen und ihre Kultur die kostbarste Ressource der Erde: Wasser. Sie erleben auf dieser Reise den Zauber der Seidenstraße und verstehen am Ende der Reise, warum die Menschen in Zentralasien eine so große Affinität zum Wasser haben und welche Bedeutung das Wasser für die Natur und die Städte einnimmt.

Reiseleiter: Shavkat Turdikulov

Shavkat Turdikulov studierte Germanistik an der Universität von Samarkand. Seinen größten Traum, als Reiseleiter zu arbeiten, erfüllte er sich bereits 1998. Seitdem zeigt Herr Turdikulov Reisegästen mit großer Begeisterung seine Heimat Usbekistan. Lassen auch Sie sich begeistern für eines der faszinierendsten Länder Zentralasiens, für orientalische Wüstenstädte, traditionelle Basare und die alte Seidenstraße!

Reiseverlauf

1. Tag: Deutschland – Istanbul

Von Ihrem gewählten Abflugort geht ihr Flug abends über den neuen Flughafen in Istanbul nach Urgentsch.

Ankunft in Urgentsch am Morgen, wo Sie Ihr Reiseleiter herzlich begrüßt. Kurze Fahrt nach Chiwa und Zeit zum gemeinsamen Frühstück. Die Oase Chiwa ist ein Stein gewordenes Märchen. Paläste, Moscheen, Minarette, Mausoleen und Medressen bilden eines der besterhaltenen Ensembles mittelalterlichen orientalischen Städtebaus. Beim Rundgang durch die Altstadt entdecken Sie die Zeichen des Zoroastrismus, einer Religion, die der Reinheit des Wassers besondere Aufmerksamkeit schenkte. Ihr Reiseleiter berichtet über die Probleme, die das salzhaltige Grundwasser der Oasenwirtschaft und den Gebäuden bereitet.

Auf nach Nukus, der Hauptstadt der autonomen Region Karakalpakstan. Uns interessiert, wie Stadtplanung am Rande von Wüsten funktioniert und welche Rolle das Wasser dabei spielt. Im Mittelpunkt Ihrer Besichtigung steht das Museum Igor Sawitzki, das die zweitgrößte Sammlung russischer Avantgarde-Kunst in der Welt und eine der größten Sammlungen Angewandter Kunst in Zentralasien beheimatet.

Die Flüsse, aus denen der Aral gespeist wurde, ─ Amu Darya und Syr Darya ─ waren von größter Bedeutung für das gesamte Ökosystem Zentralasiens. Heute ist durch Wasserentnahme aus beiden Flüssen vom Aralsee kaum etwas übriggeblieben, die Böden versalzen. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen? Darüber werden Sie diskutieren. Von Nukus geht es nach Mujnak, wo Sie den Schiffsfriedhof und das Historische Museum besuchen. Weiterfahrt zum Ustjurt Plateau und dem traurigen Überrest des Aralsees. Heute übernachten Sie in einem Jurtenlager.

Nach dem Frühstück tauschen Sie sich bei einem Gespräch mit Einheimischen aus und erfahren, wie sich das Leben durch Wasser-Missmanagement verändert hat. Auf der Rückfahrt legen Sie am Sudotschje See eine Mittagspause ein, wo auch Zugvögel auf ihrem Weg Rast machen. Sie ahnen, was mit der Verlandung des Aral-Sees verloren ging. Der Besuch der Nekropole Mizdakhan und der Reste der von Dschingis Khan zerstörten Festung Gyaur Kala runden das heutige Programm ab.

Die Fahrt nach Urgentsch führt Sie zum Naturschutzgebiet Boday Tugai, das wie eine unwirkliche Oase inmitten der Wüste liegt. Das geschützte Reservat dient Zug- und Wasservögeln als Refugium. Der Schutz der Tugai-Auwälder vor Übernutzung wie intensiver Landnutzung, Wasserentnahme aus dem Flussökosystem und Feuerholzentnahme ist eine der großen Herausforderungen Usbekistans.

Mit dem Bus überqueren Sie den Amu Darya und fahren durch die weite Steppen- und Wüstenlandschaft der Kyzyl Kum nach Buchara. Hier wurden der Islam und weltliche Wissenschaften gelehrt und gelernt. Die zahlreichen Moscheen und prächtigen Medresen zeugen davon. Nicht minder wichtig für die Entwicklung der Stadt aber waren die Händler und Kaufleute der Seidenstraße, die in den Kuppelbasaren ihre Waren anboten. Bei einem ersten Spaziergang durch die Altstadt sehen Sie neben den Geschäftsstraßen das gewaltige Minarett Kalan mit der gleichnamigen Moschee und der Medrese Mir-e Arab.

Im Mittelpunkt Ihrer Besichtigungen steht einmal mehr das Wasser. Was hat es mit den Wasserbecken nahe den Monumenten auf sich? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten Sie beim Besuch des Grabmals der Samaniden, dem ältesten in Zentralasien erhaltenen Bauwerk. Noch intensiver wird uns das Wasser beim Besuch des Chashma Ayub, des Hiobbrunnens, beschäftigen, wo Sie von der Wasserversorgung im alten Buchara erfahren. Anschließend besichtigen Sie das Labi Hauz mit seinen umliegenden Gebäuden, das Chor Minor und das jüdische Viertel. Der Besuch des Mausoleums von Baha-ud-Din Naqshband ermöglicht Einblicke in den islamischen Mystizismus. Vor der Kulisse einer Koranschule lassen Sie den Tag bei einer Folkloreshow ausklingen, sofern das Wetter mitspielt.

Etwas Besonderes ist unser Besuch bei Davlat Toshev, einem Meister der Miniaturmalerei. Von ihm erfahren wir, welche Bedeutung die Farbe des Wassers in der islamischen Kunst hat. Wasser ist nicht nur Leben und somit elementar für unsere physische Existenz. Es ist auch in zahlreichen Religionen von herausragender Bedeutung. Im Islam kommt dem Wasser eine ganz besondere, spirituelle Bedeutung zu. Das zeigt sich folgerichtig darin, dass die Paradiesvorstellungen mit Wasser verbunden sind. In der islamischen Welt gibt es zahlreiche Wasserquellen, die symbolisch für die paradiesischen Flüsse stehen. Eine Quelle, die Heilige Quelle von Nurata, besuchen wir heute. Ali, Schwiegersohn Mohammeds und vierter Kalif, soll hier einst seinen Stab in die Erde gerammt haben und somit für die Entstehung der Quelle verantwortlich sein.

Sie fahren zum Aydar Kul-See, der trotz seiner beachtlichen Größe durch Menschenhand entstanden ist. Für seine Entstehung gibt es eine einfache Erklärung: Als 1969 der Notüberlauf der nahen Schardara-Talsperre geöffnet werden musste, überflutete das Wasser die Ebene und ein See entstand. Mittlerweile ist der See auf 3.600 km² angewachsen, und Hochwasser bedroht zahlreiche Dörfer in der Region. Nach einem Spaziergang am See fahren Sie nach Samarkand. Am Nachmittag geht es zu den Ausgrabungen von Afrosiab. Sie besuchen das kleine Museum und sehen zum Ausklang des Tages das Observatorium von Ulug Bek.

Nicht umsonst machte Timur Samarkand zur Hauptstadt seines Reiches. Strategisch günstig an einer der Hauptrouten der Seidenstraße und nahe dem Fluss Serafshan gelegen, gelangte die Stadt zu sagenhaftem Reichtum. Sie besuchen das mit Blattgold geschmücktes Mausoleum Timurs und die fantastische Nekropole Shah-e Sende. Unübertroffen ist aber die Harmonie des Registan-Platzes. Der Registan ist von drei mächtigen Medressen umgeben. Beeindruckend sind die Verzierungen der riesigen Prunkportale. Im Hintergrund glitzern die Kuppeln der Moscheen wie im orientalischen Märchen. Einfach wunderschön! Am Abend sind Sie bei Einheimischen eingeladen und genießen das Nationalgericht Plov.

Die Moschee Bibi Khanum sollte einst die größte der Welt werden. Dass Anspruch und Wirklichkeit nicht immer Hand in Hand gehen, erfahren Sie beim Besuch des Bauwerks. Anschließend unternehmen Sie einen Streifzug über den quirligen Basar. In einer Papiermanufaktur erleben Sie, dass Jahrhunderte alte Traditionen auch heute noch in Samarkand Bestand haben. Das feine, handgeschöpfte und duftende Samarkand-Papier wurde weit über Zentralasien hinaus berühmt und war einst kostbares Handelsgut. Am Abend fahren Sie mit dem Zug in die Hauptstadt Taschkent

Neben einer Stadtrundfahrt und dem Besuch im Museum für Angewandte Kunst steht auch der Stolz der Hauptstädter auf Ihrem Programm: eine Fahrt mit der Metro. Schließlich lassen Sie beim gemeinsamen Abschiedsessen die Eindrücke Ihrer Reise noch einmal Revue passieren.

Der Chorvak-Stausee liegt landschaftlich malerisch, etwa 90 Kilometer von Taschkent entfernt. Auf rund 1.600 Meter Höhe hat sich hier ein Wintersportgebiet entwickelt. Beherrscht wird die Region vom Großen Tschimgan, dem westlichen Pfeiler des Tienshan-Gebirges. Die Talsperre ist die größte des Landes und sorgt neben der Wasserbevorratung auch für die Energieerzeugung. Sie nehmen ein Picknick ein und genießen die bezaubernde Landschaft. Beim gemeinsamen Abschiedsessen fasst Shavkat Turdikulov noch einmal das Thema Natur und Naturschutz mit all seinen Aspekten zusammen.

Über Istanbul fliegen Sie heute zurück nach Deutschland.

  • Zuschlag Businessclass auf Anfrage.
  • Wir bitten zu beachten, dass im Rahmen der inkludierten Mahlzeiten die Getränke in Eigenleistung auszuwählen und zu bezahlen sind (wenn nicht anders ausgeschrieben). In diesem Zusammenhang auch ein Hinweis zu den Trinkgeldern: Trinkgelder für Fahrer, lokale Führer und Hotel- bzw. Restaurantpersonal oder Ihre Reiseleiter sollen in jedem Fall ein Ausdruck der Zufriedenheit sein und werden von den Empfängern als persönliche Anerkennung für die erbrachte Leistung gewertet. Bitte berücksichtigen Sie dies für Ihre Reisekasse.
  • Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie gern telefonisch bei uns.
  • Stornierungsbedingungen laut AGB des Veranstalters.
  • Eine Kreditkartenzahlung per VISA oder Mastercard ist möglich. Weitere Informationen erhalten Sie von unserem ZEIT REISEN Kundenservice.
  • Den CO₂-Ausstoß für sämtliche Fahrten mit Bahn, Bus, Flugzeug und Schiff sowie das Landprogramm kompensieren wir für Sie!
  • Änderungen vorbehalten | Stand 14.11.2022

Informationen zum Reiseziel

Über die nachstehende Verlinkung finden Sie nützliche Informationen und Hinweise zu Ihrem Reiseziel. Im Mittelpunkt stehen die Themen Reisewarnung, Pass- und Visabestimmung, Geld, Kontaktadressen, Kommunikation und Klima.

Termine & Preise

Für die Buchung dieser Reise erhalten Sie pro gebuchter Person 31 Bonuspunkte.»
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BeginnEndeAnzahl TeilnehmerPreisEZ-ZuschlagHotel
21.09.2023
05.10.2023
Min 8, Max 183.195 €395 €Erkin Palaca 
Reiseorte Schätze Usbekistans – Auf den Spuren des Wassers
1. Tag 21.09.2023Chiwa
2. Tag 22.09.2023Chiwa
3. Tag 23.09.2023Nukus
4. Tag 24.09.2023Aralsee
5. Tag 25.09.2023Nukus
6. Tag 26.09.2023Urgentsch
7. Tag 27.09.2023Buchara
8. Tag 28.09.2023Buchara
9. Tag 29.09.2023bei Oxus
10. Tag 30.09.2023Samarkand
11. Tag 01.10.2023Samarkand
12. Tag 02.10.2023Taschkent
13. Tag 03.10.2023Taschkent
14. Tag 04.10.2023Taschkent
15. Tag 05.10.2023Abreise
12.10.2023
26.10.2023
Min 8, Max 183.195 €395 €Erkin Palaca 
Reiseorte Schätze Usbekistans – Auf den Spuren des Wassers
1. Tag 12.10.2023Chiwa
2. Tag 13.10.2023Chiwa
3. Tag 14.10.2023Nukus
4. Tag 15.10.2023Aralsee
5. Tag 16.10.2023Nukus
6. Tag 17.10.2023Urgentsch
7. Tag 18.10.2023Buchara
8. Tag 19.10.2023Buchara
9. Tag 20.10.2023bei Oxus
10. Tag 21.10.2023Samarkand
11. Tag 22.10.2023Samarkand
12. Tag 23.10.2023Taschkent
13. Tag 24.10.2023Taschkent
14. Tag 25.10.2023Taschkent
15. Tag 26.10.2023Abreise
25.04.2024
09.05.2024
Min 8, Max 183.095 €395 €Erkin Palaca 
Reiseorte Schätze Usbekistans – Auf den Spuren des Wassers
1. Tag 25.04.2024Chiwa
2. Tag 26.04.2024Chiwa
3. Tag 27.04.2024Nukus
4. Tag 28.04.2024Aralsee
5. Tag 29.04.2024Nukus
6. Tag 30.04.2024Urgentsch
7. Tag 01.05.2024Buchara
8. Tag 02.05.2024Buchara
9. Tag 03.05.2024bei Oxus
10. Tag 04.05.2024Samarkand
11. Tag 05.05.2024Samarkand
12. Tag 06.05.2024Taschkent
13. Tag 07.05.2024Taschkent
14. Tag 08.05.2024Taschkent
15. Tag 09.05.2024Abreise

Änderungen vorbehalten; Preise pro Person

Enthaltene Leistungen:

  • Langstreckenflüge in der Economy Class mit Turkish Airlines ab Frankfurt via Istanbul
  • Zugfahrt von Samarkand nach Taschkent
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise in landestypischen Fahrzeugen
  • Elf Übernachtungen im Hotel inklusive Frühstück
  • Zwei Übernachtungen in vorbereiteten Jurtenlagern (4-Bett Jurten/ keine Einzelbelegung möglich)
  • 4x Mittagessen, 13x Abendessen
  • Qualifizierte, deutschsprachige Reiseleitung
  • Alle Eintritts-, Nationalparkgebühren
  • Ein DuMont Reiseführer pro Buchung
  • Den CO₂-Ausstoß für sämtliche Fahrten mit Bahn, Bus, Flugzeug und Schiff sowie das Landprogramm kompensieren wir für Sie!

Nicht enthaltene Leistungen:

  • Rail&Fly (2. Klasse) von/nach DB-Bahnhof: 60 €
  • Rail&Fly (1. Klasse) von/nach DB-Bahnhof: 120 €
  • Zubringerflüge ab anderen deutschen Flughäfen: ab 95 € p.P.
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Reiserücktrittskosten- und weitere Versicherungen bietet Ihnen gerne unser Partner, die HanseMerkur

Hotels

Hotel Erkin Palace in Khiva liegt im Stadtzentrum und in der Nähe eines Bahnhofs. Die Region bietet Sehenswürdigkeiten wie Pakhlavan-Makhmud-Mausoleum und Steinpalast.

Das Jipek Joli Hotel trägt die nationale Farbe und den Stil der Karakalpak region und ist damit ein Beispiel für die Kunst von Karakalpak. Das Hotel bietet Standard, Semi-luxus, sowie Luxus Zimmer, welche mit modernen, handgemachten Möbelstücken ausgestattet sind.

Ausstattung: Restaurant, Safe, Internet, Klimaanlage
Kategorie: 3 Sterne
Zimmer: 19

Mit 15 Jurten, die jeweils Platz für bis zu 5 Personen bieten, kann das Aral Sea Yurt Camp mehr als 60 Gäste gleichzeitig begrüßen. Jede Jurte ist mit individueller Bettwäsche ausgestattet – Matratzen, Kissen, Decken, gebügelte Kissenbezüge, Laken und Schlafsäcke – die Sie garantiert bequem und warm halten.

Das Regal Stay Hotel by HotelPro Group in Taschkent liegt 1,5 km von der Stantsiya Kyzyl-Tukumachi entfernt.

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