Alexander v. Humboldt und Bonpland am Fuß des Chimborazo
Kolumbien-Cartagena-Kolonialgebäude
Kuba-Trinidad
Ecuador-Quito-Nacht
Kolumbien-Bogota-Anden

»Der Traum meines ganzen Lebens« - Die epochale Amerika-Reise Alexander von Humboldts

  • Termin: 16.10.2023
  • Dauer: 60 Tage
  • Anzahl Teilnehmer: Min. 16, Max. 24
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Höhepunkte der Reise

• Kultur- und Naturreise auf den Spuren Alexander von Humboldts
• Über 200 Originalschauplätze seiner epochalen Amerika-Reise 1799-1804
• 20 Unesco-Welterbestätten
• Koloniale Architektur und Kulturschätze
• Naturerlebnisse zwischen Karibik, Pazifik und schneebedeckten Andengipfeln
• Vorträge, Gespräche und Begegnungen
• Aktuelle ökologische Themen Amerikas

Karte / Umgebung:

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Reiseübersicht

Sie reisen 60 Tage auf der Originalroute der legendären Amerika-Expedition des Naturforschers Alexander von Humboldt in einem weltweit einzigartigen Programm durch fünf Länder Lateinamerikas. Der Humboldt-Experte und langjährige Lateinamerika-Reporter Peter Korneffel hat Humboldts Reisepassagen durch Kuba, Kolumbien, Ecuador, Peru und Mexiko minutiös recherchiert und zu einer spannenden Spurensuche entwickelt. Sie erleben über 200 authentische Humboldt-Orte, darunter koloniale Städte und Haciendas sowie fantastische Naturlandschaften. In Vorträgen und regelmäßigen Lesungen tauchen Sie in die historische Forschungsreise ein. Sie treffen Experten und Forscher zu Gesprächen und befassen sich mit sozialen Themen und aktuellen Umweltfragen Lateinamerikas wie einst schon Humboldt als ein Vordenker der Ökologie und Verfechter der Freiheit.

Reiseleiter: Peter Korneffel

Peter Korneffel wurde 1962 in Münster geboren und arbeitet als Autor und Journalist. Seine Spezialthemen sind Ecuador und die Galápagos-Inseln sowie Alexander von Humboldt und die Biermanufakturen in Berlin. Seine Reportagen erschienen u.a. bei Geo, Mare und DIE ZEIT.

Seit 2008 ist er Autor des Reise-Handbuchs »DuMont Richtig Reisen: Ecuador – Galápagos-Inseln«. Als vortragender Expeditionsleiter und Entwickler von ZEIT REISEN ist Peter Korneffel seit 2002 tätig. Reiseschwerpunkte sind dabei das Hochland Ecuadors und der Galápagos-Archipel. Für seine große MARE-Reportage »Krieg in den Mangroven« wurde Peter Korneffel 2000 gemeinsam mit dem Magnum-Fotografen Alex Webb mit dem Hansel-Mieth-Preis für eine der besten deutschsprachigen Reportagen des Jahres ausgezeichnet. 2001 bekam Peter Korneffel den Medienpreis Entwicklungspolitik vom Bundespräsidenten verliehen. Peter Korneffel lebt heute in Berlin. Von dort reist er regelmäßig nach Lateinamerika. 2015 erschien sein Szeneführer zu den “Biermanufakturen in Berlin”, 2017 das Doppelportrait “Die Humboldts in Berlin und 2019 der philatelistische Band “Alexander von Humboldt. Weltmarken”. Privat ist Peter Korneffel leidenschaftlicher Segler, Taucher und Radfahrer sowie Mitglied von Reporter ohne Grenzen und des VfL Bochum 1848.

Reiseverlauf

1. Tag | 16.10.2023: Empfang in Havanna

Individuelle Anreise nach Havanna. Wir empfehlen dazu den Condor-Direktflug Frankfurt-Havanna mit Landung um 18.50 Uhr oder eine frühere Anreise. Ihr Expeditionsleiter Peter Korneffel begrüßt Sie am späteren Abend in Ihrem Hotel in der 500-jährigen Altstadt von Havanna bei einem kubanischen Cocktail und kleinen Snacks. Nach einer kurzen Reiseeinführung haben Sie Gelegenheit, Ihre Mitreisenden näher kennenzulernen.

Nach dem Frühstück begrüßt Sie in der Casa Museo Humboldt der Leiter des 2019 eröffneten, ersten Alexander-von-Humboldt-Museums der Welt. Nach einer Einführung in Humboldts und in Ihre persönliche Kuba-Reise haben Sie Zeit, die seinerzeit von Peter Korneffel und David Blankenstein kuratierte Ausstellung zu begehen. Anschließend führen wir Sie durch das Unesco-Weltkulturerbe, die Altstadt Havannas, auf Humboldts Spuren. Sie sehen u.a. die berühmte Plaza Vieja, die Stadtpaläste der Capitanes Generales und des Segundo Cabo an der Plaza de Armas, in denen auch Humboldt zu Gast war sowie die Plaza de la Catedral und koloniale Patios. Nach einer Mittagspause setzen Sie Ihre Führung durch die 500 Jahre alte Stadt fort und begehen die beiden Wohnhäuser Humboldts während seiner Kuba-Aufenthalte. Nach einer Stadtrundfahrt in amerikanischen Oldtimern der 1950er Jahre erleben Sie den Sonnenuntergang an dem berühmten Malecón, bevor Sie am Fuße des exponierten Castillo de los Tres Reyes del Morro zum Dinner mit spektakulärem Ausblick auf die Bucht von Havanna einkehren. Um 21 Uhr donnert der traditionelle Kanonenschuss.

Sie erkunden auf Humboldts Spuren die nähere Umgebung von Havanna. Sie fahren in das Tal von Güines, das auch Humboldt von Havanna aus besuchte. Hier führt Sie ein Historiker zu Relikten früher, auch von Humboldt besuchter Zuckerrohrindustrie, das heutige Nationalmonument Ingenio La Alejandría de Güines. Zuckerrohr und Sklaverei waren die zentralen Themen in Humboldts Kuba-Werk. Anschließend fahren Sie zur Loma de Candela, wo Sie den Aussichtspunkt erreichen und in den Höhlenkomplex Cueva de la Loma treten. Auf der Höhle erwartet Sie anschließend ein traditionelles Campo-Mittagessen der lokalen Initiative, die in dieser Region eine Alexander von Humboldt-Route entwickelt. Zurück in Havanna, haben Sie freie Zeit, bevor Sie in einem der besten Privatrestaurants der Stadt, dem Paladar San Cristóbal, zum Dinner einkehren. An einem unserer Havanna-Abende ist ein Treffen mit der Kulturabteilung der deutschen Botschaft in Kuba geplant.

Am Vormittag fahren Sie nach Cienfuegos, eine charmante Hafenstadt mit französischem Charme an der Südküste Kubas und ebenfalls Unesco-Welterbe. Nach einer Stadtführung haben Sie freie Zeit, den Ort selbst weiter zu erkunden. In Anschluss an die Mittagspause fahren wir – Humboldts und Bonplands Expedition im Geiste – in den bedeutendsten Botanischen Garten Kubas, unweit von Cienfuegos. Hier erwartet uns eine Fachführung durch die tropische Vegetation Kubas und die botanische Sammlung ferner Tropenländer. Alexander von Humboldt sandte im Jahr 1801 erste getrocknete Exemplare von der kubanischen Vegetation nach Berlin. Weiter geht es durch eine von Landwirtschaft geprägte Region nach Trinidad, wo Sie am späten Nachmittag ankommen. Hier planen wir mit Ihnen eine kubanische Rumverkostung. Abends bummeln Sie durch die wunderschöne koloniale Altstadt Trinidads und kehren zum Dinner ein.

Am Vormittag lernen Sie die frühe spanische Stadt und auch Humboldts Trinidad näher kennen, einschließlich des Hauses, in dem er zwei Tage lang wohnte und des Palastes, in dem er 1801 Abschied von Kuba nahm. Heute beherbergt das an einem schönen Park gelegene Haus ein kleines archäologisches Museum und darin auch eine kaum bekannte Humboldt-Statue. Freuen Sie sich an diesem historischen Ort auf einen Vortrag der Museumsleiterin über Humboldt und Trinidad. Mittags besuchen Sie die familiäre Finca Guachinango. Die Familie erklärt Ihnen ihren landwirtschaftlichen Ansatz und verwöhnt Sie mit einem reichhaltigen Mittagessen. Am Nachmittag besuchen Sie bei Trinidad den kleinen Bootshafen Puerto de la Boca, von wo Humboldt die Insel nach seiner ersten Kuba-Reise verlassen hat. Sie hören einen Auszug dazu aus seinem Tagebuch. Der Abend in Trinidad, Unesco-Welterbe und Stadt der kubanischen Musik, steht Ihnen zur freien Verfügung.

Heute geht es zurück in die Hauptstadt Havanna. Unterwegs kehren Sie zum Mittagessen in einem offenen Rancho ein. In Havanna beziehen Sie wieder Ihr vorheriges Hotel. Zurück in Havanna erwarten Sie Forscher der Akademie der Wissenschaften Kubas zu einem einführenden Vortrag und Gespräch im historischen Akademiegebäude in der Altstadt. Hier werden Sie auch einzelne Gemälde von Humboldt sehen. Der Abend in Havanna steht Ihnen zur freien Verfügung.

Für diesen freien Tag geben wir Ihnen verschiedene Tipps für Aktivitäten, Museen, Kulturveranstaltungen und Gastronomie. Am frühen Abend treffen wir uns zu einem Come-Together und gehen gemeinsam zu unserem Havanna-Abschieds-Dinner in der Altstadt.

Ein früher Flug von Havanna über Panamá bringt Sie nach Cartagena de Indias. In der berühmten Hafenstadt treffen Sie am frühen Nachmittag ein. Nach Zeit für die individuelle Entspannung lädt Sie Peter Korneffel zu einer Einführung in den Kolumbien-Part Ihrer Expedition ein. Gemeinsames Abendessen in der Altstadt.

Heute erkunden Sie eine der schönsten Städte Amerikas – Cartagena. Dabei werden Sie einige wunderschöne und kuriose Orte wie das Bergkloster La Popa erleben. Im deutsch-kolumbianischen Kulturhaus freuen wir uns auf einen Vortrag der Direktorin, u.a. über die langjährige Arbeit über Alexander von Humboldt. Mittags haben wir eine Pause eingeplant. Quasi als Aperitif wollen wir abends eine kolumbianische Rumverkostung erleben, bevor es zum Dinner in ein kleines, feines Spezialitäten-Restaurant der Altstadt geht.

Sie fahren von Cartagena in das 300 Meter höher gelegene Städtchen von Turbaco, wo Humboldt zwischen tropischer Vegetation die Schlamm- und Gasvulkane erforschte. Die Vulkankegel sind heute weitestgehend erodiert, doch Sie studieren die Zeichnung und hören die Texte Humboldts am heutigen Rathaus von Turbaco, wo Humboldt einst geschlafen haben soll. Anschließend besuchen Sie auf einem kleinen Rundweg die vielfältige Vegetation des benachbarten botanischen Gartens, ein privates Projekt, das sich der Rettung der alten, lokalen Vegetation widmet. Zum Mittagessen erwartet Sie heute ein Barbecue auf einer Finca, wo auch ein erfrischendes Bad im Pool verlockt. Nachmittags kehren Sie zurück nach Cartagena und haben den Abend zu Ihrer freien Verfügung.

Nach drei Nächten in Cartagena de Indias brechen Sie heute auf zur längsten Festland-Etappe auf Humboldts Amerika-Reise, welche nach über 5.000 Kilometern in der peruanischen Hauptstadt Lima enden wird. Bevor Sie die Anden und die »Straße der Vulkane« erreichen, reisen Sie entlang des Rio Magdalena in das Städtchen von Mompox, ein weiteres Weltkulturerbe Ihrer Reise. In der einst bedeutenden Kolonialstadt ist die Zeit im 19. Jahrhundert scheinbar stehen geblieben, nachdem die Binnenschifffahrt sich wegen des schnelleren Transports einen breiteren Seitenarm des Rio Magdalena wählte. Unterwegs bietet sich eine einfache Mittagsrast an. Sie wohnen zwei Nächte im kolonialen Zentrum von Mompox. Am Abend kehren Sie nahe am Ufer des Rio Magdalena zum Dinner im Restaurant eines österreichischen Auswanderers ein.

Sie erkunden das verwunschene Städtchen, das Humboldt 1801 besuchte und elf Jahre später seinem Freund, dem Befreier Simón Bolívar, Zuflucht gewährte. Anfang des 19. Jahrhunderts erklärte die Stadt als eine der ersten ihre Unabhängigkeit von der spanischen Krone. Prächtige Herrenhäuser, die Kulturakademie, verspielte Kirchen, ein heimeliger Friedhof und kleine Plazas säumen das Ufer des Stroms und seine kleine Promenade. Am Nachmittag unternehmen Sie – wie einst Humboldt – eine Fahrt auf dem Rio Magdalena. Zur Rückkehr am Ufer erwarten Sie Live-Musik und ein Drink in einer Cocktail- und Craft Beer-Bar. Dinner in kolonialem Ambiente in Mompox.

Wenn auch nicht im Ruderboot wie Humboldt, so aber doch parallel zum Rio Magdalena, geht es weiter in Ihrem Bus über den Ort El Banco gen Süden. Tagesziel dieser Etappe ist die Stadt Barrancabermeja am Ufer des großen Stroms. Der Ort hat sich seit Humboldts Besuch sehr gewandelt, nachdem Öl und Gas im Boden gefunden wurden. So ist dieser Ort der Humboldt-Route eine Konfrontation mit Industrie und Moderne. Reisegruppen sind hier eine Seltenheit, wenn sie aus einem Hamburger Zeitungshaus kommen, werden sie auch schon mal vom Bürgermeister persönlich empfangen… Dinner in einem familiären, guten Restaurant der Stadt.

Noch einmal führt der Weg Sie durch grüne Tiefebenen und Täler mit intensiver Landwirtschaft. Unterwegs planen wir den Besuch einer Kakao-Kooperative oder ein Treffen mit einem Bürgermeister in der kolumbianischen Zuckerrohrregion. Am Nachmittag erreichen Sie Honda, jenen Humboldt-Ort, der heute 25 Brücken über den großen Rio Magdalena und seine Nebenflüsse zählt. Hier endet die Passage entlang dem Rio Magdalena. Am späten Nachmittag besuchen wir den Historiker und Humboldt-Kenner Luis Enrique la Rotta – „Humboldt war in Honda als Botschafter der Natur!“. Wir laden Sie zu einem Cocktail ein und schauen zusammen eine Humboldt-Verfilmung. Dinner-Büffet in der Altstadt von Honda.

Vormittags ist Zeit zur Entspannung am Pool, bevor Sie auf eine Führung durch den alten Dorfkern gehen. An den Ufern der Flüsse stoßen wir bestimmt auf die Fischer mit ihren traditionellen Fangmethoden. Das Mittagessen planen wir in Zusammenarbeit mit der lokalen Fischer-Kooperative. Am Nachmittag besuchen wir den Ort Guaduas und nehmen die Humboldt-Spur zu Celestino Mutis auf, dem größten südamerikanischen Botaniker seiner Zeit und Freund Humboldts. Zurück in Honda, steht Ihnen der Abend zur freien Verfügung.

Heute beginnt die Panoramastrecke im Bus in die Anden, zunächst über einen hohen Pass in die Hochebene von Bogotá, wo sie endlich Humboldts berühmte »Straße der Vulkane« betreten. Mittags kehren wir zur Rast in einem luftigen Straßenrestaurant ein. In der Candelária, dem kolonialen Viertel der Hauptstadt, werden Sie für drei Nächte in dem prächtigen Hotel de la Opera Quartier beziehen. Am Nachmittag besuchen Sie das spektakuläre Goldmuseum der Stadt. Anschließend treffen wir zu einem Gespräch und zum gemeinsamen Dinner den Direktor des Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts in Bogotá zu einem Gespräch über den Jahrzehnte langen Bürgerkrieg des Landes.

Am Vormittag begehen Sie die Candelária, die koloniale Altstadt Bogotás mit den Palästen des Präsidenten und der Justiz, mit der Kathedrale an der Plaza Simón de Bolívar, wo die Stadt einst gegründet wurde, Highlights einer der bedeutendsten Hauptstädte Lateinamerikas. Eine Mittagspause bietet sich auch an, auf eigene Faust das berühmte Museum Fernando Botero zu besuchen. Nach der Pause fahren Sie zum Alexander von Humboldt-Institut für Biodiversitätsforschung, wo wir mit einem Vortrag des Biologen und führenden kolumbianischen Humboldt-Forschers Prof. Alberto Gómez Gutiérrez planen. Anschließend fahren Sie mit der Seilbahn zur Panorama-Station des bereits von Humboldt besuchten Berges Monserate, um dort den Sonnenuntergang erleben. Hier über den Dächern Bogotás laden wir den deutschen Botschafter in Kolumbien zu einem Treffen und gemeinsamen Dinner ein.

Morgens reisen Sie auf einer Tagesfahrt zur Berglagune von Guatavita, jenem sagenumwobenen See der Eldorado-Legende, den Humboldt dezidiert zeichnete und beschrieb. Sie spazieren mit einem lokalen Führer das letzte Stück zu diesem Kratersee. Mittags kleines Snack-Büffet auf einer familiären Hacienda. Nachmittags besichtigen Sie wie schon Humboldt das Salzbergwerk von Zipaquirá, die »Salzkathedrale«. Abschließendes Gourmet-Dinner in Bogotá.

Sie verlassen die Hauptstadt und reisen zunächst in der östlichen Kordillere der Anden weiter nach Süden, bevor Sie nach einer spektakulären Abfahrt noch einmal zum Rio Magdalena herunterfahren. Auf dem Weg besuchen Sie in Icononzo die berühmte und von Humboldt gezeichnete Naturfelsenbrücke über den reißenden Rio Sumapaz. Mittags-Picknick an der Felsenbrücke. Nach der Querung des Rio Magdalena erreichen Sie am Fuße der zentralen Andenkordillere Ibagué, eine tropisch heiße Stadt der Humboldt-Route. Abends treffen wir zu einem spannenden Gespräch einen ehemaligen Kämpfer der revolutionären FARC, der heute friedlich streitet und Selbstgebrautes zur Verkostung mitbringt. Dinner im Hotel.

Von Ibagué geht es heute über die spektakuläre Passstraße auf 3.500 Meter Höhe. Für Humboldt war es noch »der beschwerlichste Pass der gesamten Kordillere der Anden«. Ausführlich beschrieb und zeichnete er den Pass von Quindío und die Träger in dieser Bergregion. Auf der Westseite dieser Kordillere betreten Sie das berühmte Kaffeedreieck Kolumbiens. Wir besuchen die Finca La Morelia zu einer eingehenden Besichtigung der Produktion, einer Kaffee-Verkostung und einem Mittagssnack. Nachmittags erreichen Sie die schöne Kaffee-Stadt Armenia. Sie wohnen am Stadtrand in einer traditionellen Hacienda mit Wellness-Bereich und Pool und großartigem Blick über die bergige Kaffeeregion. Nach einem Humboldt-Vortrag von Peter Korneffel erwartet Sie Ihr Dinner im Hotel.

Heute fahren Sie eine längere Strecke durch die Westkordillere der kolumbianischen Anden, immer weiter Richtung Süden. Unterwegs bauen wir eine Mittagspause ein. Zudem wollen wir uns mit auch der hier wachsenden, großen, auch von Humboldt beschriebenen Guadua befassen, der für Architektur und Bau weltweit besten Bambusart. Geplant ist eine Besichtigung mit einem Fachgespräch. Am Spätnachmittag erreichen wir die historische Hacienda Calibio, wo Sie eine kleine Führung und eine große Überraschung erwarten: ein Original aus dem Besitz Humboldts. Weiterfahrt in die „Weiße Stadt“ von Popayán. Sie übernachten dort in einer ehemaligen Klosteranlage der schönen Altstadt. In Popayán, der ersten »Unesco-Stadt der Gastronomie«, erwartet Sie ein exzellentes Grill-Dinner.

Vormittags erkunden Sie Popayán auf einer Stadtführung. In einem Vortrag an historischer Stätte erläutert Ihnen Peter Korneffel die komplizierte Beziehung von Humboldt zu José Caldas, dem berühmten Sohn der Stadt und seinerzeit führendem Geographen der Region. Die Weiterfahrt unterbrechen wir zu einer Mittagsrast an einem offenen Rancho. Noch einmal genießen Sie das milde, warme Klima am Fuße des Gebirges, bevor Sie auf Humboldts Spuren den vorläufig letzten Anstieg in die Hochlagen der Anden unternehmen. Ihr Tagesziel ist die Stadt Pasto im Süden Kolumbiens, wo für Humboldts Expedition Ende 1801 nach schweren Regenfällen die vielleicht dramatischste Etappe seiner Andenexpedition begann. Übernachtung und Dinner in Pasto.

Heute verlassen Sie Kolumbien. Nahe dem Vulkan Chiles (4.723 m) überqueren Sie an der Schlucht von Rumichaca die Grenze nach Ecuador, genau an dem Ort, wo Humboldt 1801 den Gerichtsbezirk Quito im Vizekönigreich Peru betrat. Um bei den Grenzformalitäten flexibel zu sein, haben wir für mittags ein Boxlunch dabei. Bei San Gabriel unternehmen Sie am Nachmittag einen Spaziergang in einem der letzten Myrtenwälder Südamerikas, im Bosque de Arrayanes. Die Panamericana führt bald in die Kolonialstadt von Ibarra, wo Humboldt Anfang 1802 übernachtete und den Naturforscher José Caldas einst kennenlernte. Übernachtung in einer historischen Hacienda vor den Toren der Stadt. Vor dem dortigen Dinner planen wir ein Gespräch über Geschichte und Gegenwart der “weißen Stadt” Ibarra.

Nach einem kleinen Spaziergang durch das koloniale Ibarra reisen Sie weiter auf der Panamericana nach Cayambe. Nahe der Stelle, wo Humboldt erst- und letztmalig in seinem Leben den Äquator auf dem Landweg überquerte, folgen Sie einem Vortrag über die Jahrtausende alte Äquatorkultur und die moderne Äquatorforschung, am dortigen Monument von Quitsato. Sie besuchen dann die älteste koloniale Hacienda Ecuadors: Guachalá von 1580, Basislager der französischen Condamine-Expedition im 18. Jahrhundert, auf die Humboldt sich oft bezog. Mittagessen und Begegnung mit der Besitzerfamilie. Weiterfahrt bis Puembo. Führung und Verkostung in Ecuadors bester Kreativ-Brauerei „Páramo“. In Quito wohnen Sie nun vier Nächte mitten in der kolonialen Altstadt in einem Boutique-Hotel aus dem 18. Jahrhundert. Der heutige Abend steht zu Ihrer freien Verfügung.

Bei einer Führung auf Humboldts Spuren durch Quito erleben Sie das älteste Weltkulturerbe der Unesco und Humboldts fünfmonatigen Wohnsitz im Jahr 1802. Er erforschte hier die Architektur, das soziale Leben und die umliegenden Vulkane. Sie besichtigen unter anderem den Präsidentenpalast, die Jesuitenkirche La Compañía, den Konvent von San Francisco, die Kathedrale und das spektakuläre archäologische Museum von Alabado. In Quito, dem „Kloster Amerikas“, liegt kurioserweise noch heute Humboldts originaler Reisepass im Archiv. In Zusammenarbeit mit der Nationalbibliothek Ecuadors planen wir die Sichtung originaler Humboldt-Dokumente und/oder von Erstausgaben seines Reisewerks. Am Abend treffen wir den deutschen Botschafter zu einem Gespräch und zum Dinner in einem erstklassigen Panoramarestaurant über den Dächern Altstadt.

Exkursion ausnahmsweise in Geländewagen auf der originalen Humboldt-Route über das Andendorf von Lloa an den Krater des noch aktiven Vulkans Guagua Pichincha. Sie haben die Möglichkeit ab der Schutzhütte (4.560 m) den Kraterrand (4.670 m) und/oder den Gipfel (4.776 m) an der Seite unserer Bergführer zu besteigen. Mittags kehren Sie zum Essen in der alten Hacienda La Antigua in Lloa ein. Nach der Rückkehr genießen Sie freie Zeit in Quito. Gespräch beim Aperitif mit einem Humboldt-Forscher oder Historiker Ecuadors. Dinner in einem guten Restaurant.

Für diesen freien Tag geben wir Ihnen verschiedene Tipps für Ausflüge, Museen, Veranstaltungen und Gastronomie. Am frühen Abend treffen wir uns zu einem Come-Together und gehen gemeinsam zu unserem Quito-Abschieds-Dinner an der Plaza Grande in der Altstadt.

Am Morgen verlassen Sie Quito und fahren auf Humboldts Expeditionsroute über das Dorf Pintag, entlang erkalteter Lavaflüsse und durch das bedeutendste Kondor-Reservat des Landes bis zur Westflanke des Vulkans Antisana (5.798 m). Dort betreten sie auf 4.000 Metern die originale Schutzhütte, die Humboldt 1802 bei seiner dramatischen Bergbesteigung nutzte. Sie hören hier aus seinem Expeditionsbericht. Mittagessen und zoologischer Vortrag in einem Restaurant mit Aussichtsplattform zu den Kondor-Nestern in steiler Felswand. Weiterfahrt nach Süden zum Vulkan Cotopaxi (5.897 m), einem der höchsten noch aktiven Vulkane der Welt. Auf Sichtweite besuchen Sie die architektonisch älteste Hacienda Ecuadors, den einstigen Inkapalast und spätere Augustinerresidenz San Agustín de Callo. Hier eröffnet sich ein zauberhafter Sundowner-Blick auf den Cotopaxi. Freuen Sie sich auf eine Präsentation von Humboldts Inka-Zeichnungen am Originalschauplatz. Bei einem Candle-Light-Dinner in Inkagemäuern der Hacienda lassen Sie die Eindrücke dieses Tages Revue passieren. Übernachtung in der nahen Hacienda La Ciénega.

Morgens ist Zeit zur Besichtigung der Hacienda La Ciénega, die auch Humboldt besuchte, um von hier einige exzellente Zeichnungen der umliegenden Vulkane anzufertigen. Besuch in Ambato des ältesten Botanischen Garten des Landes und Führung durch den historischen Landsitz seines Gründers im 19. Jahrhundert. Mittagessen in einer wunderschönen Hacienda. Nachmittags besuchen Sie in Urbina, dem höchsten Bahnhof der historischen Eisenbahn Ecuadors, eine Tagua-Schmuckwerkstatt, vis-a-vis dem Vulkan Chimborazo. Weiterfahrt nach Riobamba, wo Sie drei Tage in dem alpin anmutenden ruhigen Gartenhotel Abraspungo wohnen. Abend zur freien Verfügung.

Am Morgen besuchen Sie die Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Stadt Riobamba, Hauptstadt der Provinz Chimborazo und »Wiege der Nation«. Sie erleben Parks, kuriose Läden, einen Markt und den schönsten Bahnhof der Ecuadorianischen Eisenbahn.  Mittagessen im historischen Patio-Haus Delirio, das Humboldts Freund Simon Bolívar während seiner Unabhängigkeitskämpfe beherbergte. Nach einigen freien Stunden sehen Sie spätnachmittags im Hotel die historische Humboldt-Verfilmung »Die Besteigung des Chimborazo« des deutschen Regisseurs Rainer Simon von 1988/89. Dinner in Ihrer Hosteria Abraspungo.

Heute fahren Sie auf der Humboldt-Route von Riobamba zu den Südwestflanken des Vulkans Chimborazo (6.310 m), höchster Berg des Landes und Schicksalsberg Alexander von Humboldts. Am Morgen legen Sie einen ersten Stopp an Humboldts Basislager Calpi ein, einem Dorf in der Ebene mit der schönsten Landkirche Ecuadors, und hören dort eine Lesung aus der Gipfel-Expedition. Weiterfahrt zur Hermanos-Carrel-Schutzhütte (4.800 m) am Chimborazo mit anschließender Wanderung zur oberen Whymper-Schutzhütte auf 5.000 Metern, alternativ können Sie an der unteren Schutzhütte rasten. Mittags kehren Sie am Fuße des Vulkans in der indigenen Hochlandgemeinde von Pulinguí ein. Hier erhalten Sie nach einem Mittagssnack einen nachhaltigen Einblick in das Alltagsleben der Puruhá-Indígenas dieser Bergregion. Abendliches Traditionsessen in der Gemeinde. Rückfahrt nach Riobamba.

Am Vormittag besuchen Sie zunächst eine weitere und zugleich die älteste Landkirche Ecuadors, die Iglesia La Balbanera am Colta-See. Weiterfahrt durch die landwirtschaftlich genutzten Bergregionen bis nach Guamote. Hier werden vornehmlich Quinoa, Mais, Bohnen und Kartoffeln angebaut. Sie besuchen den großen und bis heute authentisch gebliebenen Straßenmarkt der hiesigen Hochland-Indígenas. Mittagessen in Guamote in einem der erfolgreichsten, internationalen Gemeindeprojekte der Region. Führung durch das Projekthaus von Inti Sisa. Nachmittags Spaziergang an einem Bergsee am Rande des Nationalparks Sangay. Die Gemeinde von Alausí, in der auch Humboldt übernachtete, erkunden Sie auf einem abendlichen Dorfspaziergang. Dinner in einem gemütlichen Restaurant nahe dem alten Bahnhof. Übernachtung im schönsten Hotel des Ortes, dem ehemaligen Getreidespeicherhaus von Alausi.

Am Vormittag begehen Sie die Fährte von Oberbergrat Humboldt bei einer kleinen Exkursion zu den von ihm besichtigten offenen Schwefelminen von Tixan. (Die an diesem Tag vorgesehene Bahnfahrt gibt es nach dem Konkurs der ecuadorianischen Eisenbahnen leider nicht mehr.) Weiterfahrt im Bus zu den Inkaruinen von Ingapirca, die Humboldt ausführlich beschrieb und zeichnete. Das Mittagessen nehmen Sie in der historischen Posada vís-a-vis der präkolumbischen Tempelanlage ein, welche Sie anschließend besuchen und mit Humboldts Zeichnungen wiederentdecken. Weiterfahrt nach Cuenca, Ecuadors schönste Stadt, magisches Weltkulturerbe am Ufer des Rio Tomebamba. Hier, wo auch Humboldt sich von seiner anstrengenden Gipfelpassage elf Tage erholte, werden Sie zwei Nächte in einem liebevoll restaurierten Herrenhaus wohnen. Der erste Abend steht Ihnen zur freien Verfügung.

Heute erkunden Sie das republikanisch geprägte Cuenca, die wunderschöne Kulturhauptstadt Ecuadors. Sie besuchen unter anderem die zwei Kathedralen, das Museum für moderne Kunst, kunstvoll restaurierte Patiohäuser, eine Markthalle und natürlich die Humboldt-Orte der Stadt. Nach dem Mittagessen in der Altstadt entspannen Sie bei einem Flussspaziergang am Rio Tomebamba. Der Nachmittag steht Ihnen mit verschiedenen Optionen zur freien Verfügung. Zum Aperitif planen wir ein Gespräch mit einem cuencanischen Architekten oder einem Zeitungsverleger. Zum Abschied aus Cuenca planen wir ein feines Candlelight-Dinner.

Weiterfahrt auf der originalen Humboldtroute nach Süden mit Stopp in der indianischen Landgemeinde von Saraguro, wo Sie das Dorf und den Sonntagsmarkt besuchen. Dort kehren Sie auch zum Mittagessen in einem schönen Gartenrestaurant ein. Die Weiterfahrt führt entlang der Bergnebelwälder des Nationalparks Podocarpus, einem der artenreichsten Orte der Welt, an dem Humboldt akribisch nach der besten Chinarinde gegen tropische Fieberkrankheiten suchte. Diesen Wald können Sie optional am folgenden, freien Tag erkunden. Nicht weit entfernt liegt Vilcabamba, wegen seines besonders gesunden Mineralwassers das „Dorf der Hundertjährigen“. Hier werden Sie zweimal in einem familiären Hotel am Dorfrand mit Pool und Garten übernachten. Der erste Abend in Vilcabamba ist frei.

Ein freier Tag zur Entspannung. Genießen Sie den ruhigen ‚Ort der Hundertjährigen‘ und sein breites Erholungsangebot mit Massagen, Schwimmen, Spaziergängen, Gartencafés und anderem mehr. Wir beraten und unterstützen Sie auch, wenn Sie einen halben oder ganzen Tag lang den Nationalpark Podocarpus erkunden möchten. Abends Come-Together, auch zur Vorbereitung der anstehenden Ausreise nach Perú, und abschließendes Dinner.

Heute verlassen Sie die „Real Audiencia de Quito“, das heutige Ecuador. Eine lange Buspassage bringt Sie an den Grenzübergang von La Balza, wo Sie nach Peru einreisen. Eine Mittagsrast mit Lunchbox und kurze Stopps unterbrechen die ausgedehnte Fahrt durch tropische Vegetation und andine Landwirtschaft. In der 1546 gegründeten, tropischen Stadt Jaén verbringen Sie Ihre ersten beiden Nächte auf peruanischem Boden. Dinner im Hotel.

Wie einst Humboldt, machen Sie heute eine Exkursion in die Regenwaldregion am Rio Marañon, einem der bedeutendsten Quellflüsse des großen Amazonas. Sie begeben sich in kleineren Fahrzeugen auf einen Tagesausflug in den Schutzwald von Huamantonga. Mittags nehmen wir ein Boxlunch zu uns. Heute besuchen wir eine Familie, die uns die berühmte Chinarinde zeigt, erklärt und sie vor dem Aussterben bewahrt. Im Verlauf des Tages gibt auch die Möglichkeit, sich unter einem Wasserfall zu erfrischen. Abendessen in Jaén.

Heute fahren Sie aus den tropischen Ebenen Nordperus zurück in die Anden. Die Tagesetappe auf der Humboldt-Route führt Sie zunächst bis in den verschlafenen Ort Cutervo. Nach einer Mittagspause besuchen Sie weiter im Süden archäologische Ausgrabungen: Je nach Zugänglichkeit die Überreste des alten Inkapalastes von Huambos oder benachbarte Ruinen.  Am Spätnachmittag erreichen Sie Ihr Tagesziel Chota, ein exponiert auf einer 2.400 Meter hohen Ebene liegendes und von mehreren Flüssen umgebenes Städtchen. Abendessen in einem lokalen Restaurant.

Wir reisen heute in einer der bedeutendsten Kupfer-Bergbauregionen des Landes. Mit historischem Material von Oberbergrat Alexander von Humboldt im Gepäck und in Zusammenarbeit mit einer lokalen Umweltschutzbewegung besichtigen wir Kupferabbau, diskutieren ökologische und soziale Konflikte um den Bergbau und erfahren diese als Teil unseres globalen Marktes. Mittagsrast und Weiterfahrt auf Humboldts Route nach Süden. Dinner und zwei Übernachtungen in Cajamarca.

Am Vormittag nehmen wir Sie mit auf einen Rundgang in der von Humboldt ausführlich beschriebenen Stadt. Sie besuchen auch das Gefängnis von Atahualpa, in dem der Konquistador Francisco Pizarro den letzten Inkakönig einsperren und töten ließ. Mittags besuchen wir außerhalb der Stadt eine Hacienda, die uns zu einem feinen Mittagessen erwartet. Am späteren Nachmittag und am Abend haben Sie freie Zeit in Cajamarca, etwa für einen Besuch und ein Bad in den bereits von Humboldt untersuchten Inka-Thermalbädern.

Heute verlassen Sie nach insgesamt 26 Bergtagen die Anden und damit die ‚Straße der Vulkane‘. Wie Humboldt nähern Sie sich nun erstmals dem Pazifischen Ozean. Die lange Tagespassage führt Sie ein letztes Mal durch andine Dörfer und das Chicama-Tal. Mittagspause machen wir an einem lauschigen Ausflugsrestaurant mit eigener Fischzucht. Einen Abstecher machen wir dann in die beeindruckende Ausgrabungsstätte von El Brujo. Und schließlich erleben Sie, was niemand schöner als Humboldt auszudrücken vermochte: »Man glaubt einen alten Freund zu sehen beim Anblick des Meeres, das Herz öffnet sich…«. Sie zelebrieren die Begegnung mit einem Pisco Sour. Dinner im historischen Zentrum von Trujillo, wo Sie zweimal übernachten.

Sie erkunden am Vormittag in Trujillo einzigartige Baudenkmäler aus präinkaischen Kulturen sowie koloniale spanische Herrenhäuser mit prächtigen Patios und Balkonen, die zentrale Plaza de Armas und die Casa de Emancipación. Nach einer Mittagspause fahren Sie wie einst Humboldt zu den beeindruckenden Ruinen von Chan Chan, die weltgrößte Lehmziegelstadt, erbaut um 1300 als Hauptstadt des Chimú-Reiches.  Abends Dinner in einem Spezialitätenrestaurant am Meer.

Sie verlassen Trujillo und fahren eine lange Küstenstrecke den Pazifischen Ozean entlang. Bei Chimbote passieren Sie das Epizentrum der peruanischen Fischindustrie, welche sogar Humboldt verehrt, wohl, weil er die fischreichen kühlen Gewässer so eingehend untersuchte. An einem lauschigen, ruhigen Strandort erwartet Sie das Mittagessen mit bestem Meerblick, ein Strandspaziergang und – wen der kalte Humboldt-Strom nicht schreckt – ein Bad im Meer.  Am frühen Abend erreichen Sie die kleine Küstenstadt von Huacho, wo dereinst die Straßenbahn noch von Maultieren gezogen wurde. Der Abend ist frei.

Am Morgen besichtigen Sie südlich von Huacho die außergewöhnliche Ruinenstadt von Vichama mit mehreren Pyramiden, Zeremonienplätzen und einer Tempelanlage mit in Stein gehauenen Figuren. Nach einer Mittagsrast fahren Sie weiter die Panamericana der Küste entlang bis in die peruanische Hauptstadt Lima. Hier am südlichsten Punkt, den er jemals in seinem Leben bereiste, verbrachte Humboldt Ende 1802 zwei Monate. Sie wohnen zwei Nächte in einem modernen Fünfsternehotel, wo Sie heute auch zu Abend essen. Wir laden den deutschen Botschafter in Lima zu einem Treffen mit der Gruppe herzlich ein.

Auf einer Stadtführung erleben Sie die Höhepunkte Limas. Vor allem in der kolonialen Innenstadt begehen Sie die zentrale Plaza de Armas mit dem Regierungspalast, dem Rathaus, dem erzbischöflichen Palais sowie der barocken Kathedrale von 1625. Sie beherbergt eine grandiose Sammlung von Skulpturen und Gemälden vergangener Jahrhunderte. Es folgt eine Besichtigung des Klosters San Francisco mit der größten Sammlung religiöser Kunstgegenstände in Amerika und ihren beeindruckenden Katakomben. Im Anschluss besuchen Sie die Plaza San Martín, die trotz zahlreicher Zerstörungen durch Erdbeben immer wieder liebevoll restauriert wurde, zugleich der Ort, an dem Humboldt wohnte. Eine Mittagspause legen wir in einem traditionellen, alten Kaffeehaus ein. Am Abend bereiten wir Sie auf Ihre Weiterreise nach Mexiko vor, bevor wir zu einem feierlichen Abschiedsdinner von Südamerika in Lima laden.

Am frühen Morgen brechen Sie in Richtung Flughafen auf. Sie verlassen Peru und fliegen quasi über Humboldts Pazifikroute hinweg nach Mexiko-Stadt. Nachmittags Transfer ins Zentrum der großen Hauptstadt Mexikos, wo Sie vier Nächte bleiben werden. Nach dem Hoteltransfer und Einchecken Dinner in einem feinen, kleinen Restaurant in der Innenstadt.

Sie entdecken zu Fuß und per Bus das historische Zentrum von Mexiko-Stadt und zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale Metropolitana, den Templo Mayor, den Palacio de las Bellas Artes und den Torre Latinoamérica sowie große Wandgemälde des berühmten mexikanischen Malers Diego Rivera. In dem sensationellen Anthropologischen Museum tauchen Sie wie dereinst Humboldt in Mexiko ein in die präkolumbische Epoche und ihr großartiges grafisches Vermächtnis wie den Sonnenkalender der Azteken. Sie sehen teils Exponate, die Humboldt bereits beschrieben hat. Mittagspause in dem guten Gartenrestaurant des Museums. Am Abend planen wir eine Begegnung mit dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, möglicherweise einen Besuch in der Botschaft. Dinner in der Innenstadt.

Ihr heutiger Tagesablauf folgt Humboldts Untersuchungen zum mexikanischen Bergbau und zur Mineralogie. Nördöstlich der Hauptstadt besuchen Sie wie Humboldt die hohen Basaltklippen von Regla. Die benachbarte Hacienda Santa Maria erregte Humboldts Aufmerksamkeit, ob ihrer antiken Metallschmelze, die heute wie ein offenes Museum für Hüttenwesen zu begehen ist. In der schönen Hacienda-Anlage werden Sie auch zu Mittag essen. Nach der Rückkehr nach Mexiko-Stadt steht Ihnen der Abend zur freien Verfügung.

Genießen Sie einen freien Tag in der Stadt mit dem wohl besten Kulturangebot in ganz Lateinamerika. Vor dem gemeinsamen Dinner planen wir ein Hintergrundgespräch mit der Repräsentantin von “Reporter ohne Grenzen” in Mexiko über die dramatische Lage von JournalistInnen im Land.

Sie verlassen die Metropole und besuchen am Vormittag in Teotihuacán eine der bedeutendsten Ruinenstädte Amerikas. Sie erleben das Weltkulturerbe der Mayastadt mit ihren immensen Pyramiden auf einer ausführlichen archäologischen und kulturhistorischen Führung. Nach einer Mittagspause fahren Sie auf der originalen Humboldtfährte nach Nordwesten. Über Huehuetoca und San Juan del Rio erreichen Sie ein weiteres Weltkulturerbe, was Humboldt bereits ahnte: »Querétaro ist eine sehr, sehr schöne Stadt«. In der schönen Altstadt erwartet Sie heute Ihr Dinner.

Am Vormittag erkunden Sie die koloniale Altstadt von Querétaro und besuchen das Regionalmuseum. Nach einem Degustationsmenü mit Wein und Käse aus der Region fahren Sie nachmittags weiter auf Humboldts Fährte, in die ebenso zum Weltkulturerbe erklärten Stadt von Guanajuato. Hier verbrachte Humboldt im Jahr 1803 fünf Wochen seiner Expedition. Sie finden seine Spuren noch heute in der Stadt. Der Abend steht Ihnen aber zur freien Verfügung an diesem wunderbaren Ort.

Am Vormittag führen wir Sie durch die bezaubernde alte Silberstadt von Guanajuato mit ihren bunten Häusern und ihrer atmenden Geschichte, eine der schönsten Städte Mexikos. Nach dem Mittagessen in einem der besten Platzrestaurants im Zentrum der Stadt fahren Sie weiter, wobei wir eine kleine Degustation des besten Tequilas von Mexiko hier einbauen wollen. Am späten Nachmittag erreichen wir das koloniale Morelia, wo sie einen freien Abend haben.

Am Vormittag besichtigen Sie Morelia, die Stadt und eine kleine Auswahl ihrer „1113 historischen Monumente“, versammelt im, wie kann es anders sein, Unesco Welterbe. Morelia ist die Hauptstadt der Provinz Michoacán. Diese Region führte Humboldt zur näheren Betrachtung von Handwerk und Arbeitsbedingungen in der lokalen Textilmanufaktur. Der Humboldt-Ort ist heute Austragungsort eines der bedeutendsten Filmfestivals Lateinamerikas. Nach einer Mittagspause reisen Sie weiter in die schöne Kolonialstadt Toluca am Fuße des gleichnamigen Vulkans. Dinner in der Stadt.

Am Vormittag nähern Sie sich dem 4.690 Meter hohen und oft schneebedeckten Vulkan Nevado de Toluca und seinem zerklüfteten Bergpanorama. Im oberen Bereich unternehmen Sie eine Naturwanderung zum Kraterrand oder auch in den Krater hinein bis an das Ufer des bezaubernden Mondsees. Nach einer Mittagspause mit Lunchbox setzen Sie die Fahrt Richtung Südosten fort. Auf einer Panorama-Strecke am Fuße des 5.000er Vulkans Itzaccihuatl vorbei, erreichen Sie die pulsierende Stadt Puebla. Zum Dinner laden wir einen Gesprächspartner über die engen Kultur- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Puebla und Deutschland ein.

Der Tag gehört zunächst der Stadt Puebla. Sie erkunden viele der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Die bemalten Talavera-Fliesen schmücken unzählige Gebäude. Die Kathedrale von Puebla aus der Renaissance hat hohe Glockentürme und überblickt den zentralen Platz, den Zócalo. Das Museo Amparo bietet eine umfangreiche Sammlung prähispanischer Kunst. Nach dem Mittagessen erleben Sie die weltgrößte Pyramide, jene von Cholula. Humboldt hatte sie auf seinem Weg nach Veracruz ausgiebig vermessen, beschrieben und gezeichnet. Gemeinsames Dinner in Puebla.

Am Vormittag fahren Sie mit bei klarer Sicht erhabenem Blick auf den Vulkan Itzaccihuatl weiter Richtung Golf von Mexiko. Der hier von Humboldt gezeichnete, erloschene Schildvulkan Cofre de Perote kann zwar nicht besucht werden, aber Sie besuchen die weitläufige und beeindruckende ausgegrabene Stadt von Cantona. Nach einer Mittagspause setzen wir die Fahrt weiter fort bis Xalapa, die mexikanische »Stadt der Blumen« mit einer sehenswerten kolonialen Altstadt. Abendliches Dinner.

Am Morgen besuchen Sie das exzellent bestückte anthropologische Museum von Xalapa mit einer der bedeutendsten prähispanischen Sammlungen in Mexiko, mit Skulpturen aus Jade und Obsidian sowie gigantischen Basalt-Köpfen aus der olmekischen Götterwelt. Nach kurzer Fahrt erreichen Sie die Kolonialstadt Coatepec, gelegen in einem fruchtbaren Tal am Fuße des von Humboldt bestiegenen „Cofre de Perote“. Kleiner Stadtspaziergang und Mittagessen. Nachmittags Besuch des „Cafetal Apan“, ein Projekt von Erzeugern preisgekrönten mexikanischen Hochlandkaffees. Im Kaffee-Museum und auf der angrenzenden Plantage lernen Sie den Prozess, die Geschichte und natürlich den Kaffee kennen.

Morgens verlassen Sie den Herkunftsort der scharfen „Jalapeños“. Im Zempoala besuchen Sie einen weiteren archäologischen Park Mexikos: Pyramiden, Tempel, Treppen und Kamine der erst 1892 wiederentdeckten antiken Hauptstadt der Totonaken. Weiterfahrt nach Veracruz, Einchecken vor Ihrer letzten Nacht und Mittagspause. Nachmittags führen wir Sie durch Humboldts letzten Expeditionsort in Mexiko mit Programmende an der Humboldt-Statue im Hafen. Großes Abschiedsdinner.

„Der Traum meines ganzen Lebens“ endet hier. Für alle Gäste, welche den Condor-Flug zur Rückreise nach Deutschland gebucht haben, geht es sehr früh zum Flughafen und von dort über Mexiko-Stadt und Cancún im Nachtflug nach Frankfurt.

Sie bereisen weitestgehend die originale Route Humboldts. Die historischen Hochseepassagen legen Sie im Flugzeug zurück, Wanderungen, Ritte und Kanufahrten Humboldts bestreiten Sie in komfortablen Bussen. Führungen, kleine Wanderungen, Bootsfahrten und Allradexkursionen sorgen für regelmäßige Bewegung, Ruhezeiten für Ihre Erholung. Ausgearbeitet sind Routenführung und wesentliche Besuche, einige Begegnungen, etwa im Umweltschutz, bei Experten und staatlichen Repräsentanten, vereinbaren wir zeitnäher vor der Reise. So bleibt ein gewisser Expeditionscharakter erhalten. Weitere Details und eine ausführliche Reisevorbereitung erhalten Sie als angemeldeter Teilnehmer auf einer vorbereitenden Video-Live-Konferenz mit ZEIT Reisen, unserem Kooperationspartner Aventoura und Ihrem Reiseleiter Peter Korneffel. Umstellungen in der Programmabfolge vorbehalten, kurzfristige Änderungen der Gesprächspartner sind möglich.

Business Class Zuschlag auf Anfrage

Wir bitten zu beachten, dass im Rahmen der inkludierten Mahlzeiten während der Reise die Getränke in Eigenleistung auszuwählen und zu bezahlen sind (wenn nicht anders ausgeschrieben). In diesem Zusammenhang auch ein Hinweis zu den Trinkgeldern: Trinkgelder für Fahrer, Reiseleiter und Hotel- bzw. Restaurantpersonal sollen in jedem Fall ein Ausdruck der Zufriedenheit sein und werden von den Empfängern als persönliche Anerkennung für die erbrachte Leistung gewertet. Bitte berücksichtigen Sie dies für Ihre Reisekasse.

Eine Reisekrankenversicherung für die gesamte Dauer und alle Länder der Reise ist obligatorisch. Für die Kuba-Passage ist eine schriftliche Bestätigung zudem gesetzlich vorgeschrieben. Damit Sie die Reise Ihres Lebens sorgenfrei und unbeschwert erleben können, empfehlen wir dringend den Abschluss einer Reiserücktritts- und Auslandskrankenversicherung inklusive Rücktransport.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie gerne telefonisch bei uns.

Eine Kreditkartenzahlung per VISA oder Mastercard ist möglich. Weitere Informationen erhalten Sie von unserem ZEIT REISEN Kundenservice.

Den CO₂-Ausstoß für sämtliche Fahrten mit Bahn, Bus, Flugzeug und Schiff sowie das Landprogramm kompensieren wir für Sie!

Informationen zum Reiseziel

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Das sagen Kunden zu dieser Reise

"Jedes Land ein Höhepunkt "

Es gab so viele Höhepunkte – in jedem bereisten Land, unglaublich, nachdenklich, bereichernd.

Unser Reiseleiter „Peko“ trug den größten Anteil am Gelingen dieser (Expeditions-) ZEIT-Reise.

28.02.2020 , ~Barbara Dorothea Wiegand-Brückner, Frankfurt

Termine & Preise

Für die Buchung dieser Reise erhalten Sie pro gebuchter Person 220 Bonuspunkte.»
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BeginnEndeAnzahl TeilnehmerPreisEZ-ZuschlagHotel
16.10.2023
14.12.2023
Min 16, Max 2221.990 €3.890 €Hotel Palacio Cueto 
Reiseorte »Der Traum meines ganzen Lebens« - Die epochale Amerika-Reise Alexander von Humboldts
1. Tag 16.10.2023Havanna
2. Tag 17.10.2023Havanna
3. Tag 18.10.2023Havanna
4. Tag 19.10.2023Trinidad
5. Tag 20.10.2023Trinidad
6. Tag 21.10.2023Havanna
7. Tag 22.10.2023Havanna
8. Tag 23.10.2023Cartagena
9. Tag 24.10.2023Cartagena
10. Tag 25.10.2023Cartagena
11. Tag 26.10.2023Mompox
12. Tag 27.10.2023Mompox
13. Tag 28.10.2023Barrancabermeja
14. Tag 29.10.2023Honda
15. Tag 30.10.2023Honda
16. Tag 31.10.2023Bogotá
17. Tag 01.11.2023Bogotá
18. Tag 02.11.2023Bogotá
19. Tag 03.11.2023Ibagué
20. Tag 04.11.2023Armenia
21. Tag 05.11.2023Popayán
22. Tag 06.11.2023Pasto
23. Tag 07.11.2023Ibarra
24. Tag 08.11.2023Quito
25. Tag 09.11.2023Quito
26. Tag 10.11.2023Quito
27. Tag 11.11.2023Quito
28. Tag 12.11.2023Lasso
29. Tag 13.11.2023Riobamba
30. Tag 14.11.2023Riobamba
31. Tag 15.11.2023Riobamba
32. Tag 16.11.2023Alausí
33. Tag 17.11.2023Cuenca
34. Tag 18.11.2023Cuenca
35. Tag 19.11.2023Vilcabamba
36. Tag 20.11.2023Vilcabamba
37. Tag 21.11.2023Jaén
38. Tag 22.11.2023Jaén
39. Tag 23.11.2023Chota
40. Tag 24.11.2023Cajamarca
42. Tag 26.11.2023Trujillo
43. Tag 27.11.2023Trujillo
44. Tag 28.11.2023Huacho
45. Tag 29.11.2023Lima
46. Tag 30.11.2023Lima
47. Tag 01.12.2023Ciudad de México
48. Tag 02.12.2023Ciudad de México
49. Tag 03.12.2023Ciudad de México
50. Tag 04.12.2023Ciudad de México
51. Tag 05.12.2023Querétaro
52. Tag 06.12.2023Guanajuato
53. Tag 07.12.2023Morelia
54. Tag 08.12.2023Toluca
55. Tag 09.12.2023Puebla
56. Tag 10.12.2023Puebla
57. Tag 11.12.2023Xalapa
58. Tag 12.12.2023Xalapa
59. Tag 13.12.2023Veracruz
60. Tag 14.12.2023Abreise

Änderungen vorbehalten; Preise pro Person

Enthaltene Leistungen

• Inneramerikanische Flüge von Havanna nach Cartagena und von Lima nach MexikoStadt, (alle Flüge Economy Class inkl. Steuern und Gebühren)
• 59 Übernachtungen fast immer in Drei- und Viersterne-Hotels inklusive Frühstück
• Reisen in komfortablen Reisebussen
• Sämtliche weiteren Transporte laut Programm
• 44 Dinner, meist als Drei-Gänge-Menü
• 14 Mittagessen, teils als Lunchbox
• 12 Snacks / einfachere Mahlzeiten
• 5 Boxlunch
• Alle Eintritte laut Programm
• Alle Verkostungen während der Reise
• Alle Gebühren und Visakosten für die Reise
• Reiseleitung durch Peter Korneffel im ständigen Team mit lokalen, deutschsprachigen Reiseleitern
• Ein DuMont-Reiseführer pro Buchung
• Den CO₂-Ausstoß für sämtliche Fahrten mit Bahn, Bus, Flugzeug und Schiff sowie das Landprogramm haben wir für Sie bereits kompensiert!

Nicht enthaltene Leistungen

• Internationale Flüge nach Havanna und ab Veracruz
• Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
• Persönliche Trinkgelder
• Eintritte für nicht ausgewiesene und optionale Besichtigungen
• Umfassenden Versicherungsschutz bietet Ihnen gern unser Partner, die HanseMerkur

Hotels

Das Gebäude war einst ein Lagerhaus und eine Hutfabrik, bis es in den 1920er Jahren von José Cueto, dem Namensgeber, gepachtet und zum Hotel Palacio Viena umgebaut wurde. Der Palacio Cueto besticht durch seine kunstvolle Steinfassade und die eleganten Galerien, die die ersten beiden Stockwerke miteinander verbinden. Die wellenförmigen Balkone könnten eine Hommage an Gaudí sein, der in seinen Werken stets die umgebende Natur einbeziehen wollte.

Das Fünf-Sterne-Resort Mystique Trinidad La Popa by Royalton liegt auf dem La Popa-Hügel mit Blick auf das Dorf Trinidad und ist nur für Erwachsene zugänglich. Dieses stilvolle Resort ist der perfekte Ausgangspunkt für Paare, Einzelreisende oder Gruppen, die sich in einem tropischen Paradies entspannen und in die Geschichte und Kultur Kubas eintauchen möchten.

Das GHL Collection Armería Real Hotel, eine Unterkunft mit einem authentischen Charakter, die sich der Entspannung, der Freizeit und der Geschichte widmet. Sie vereint alle Dienstleistungen eines exklusiven Hotels in Kolumbien und bietet den besten Panoramablick auf die Stadt Cartagena de Indias.

Das Bioma Boutique Hotel ist in einem wunderschönen Kolonialhaus untergebracht, das sorgfältig restauriert und zu einem Hotel ausgebaut wurde, das seinen Gästen ein Höchstmaß an Komfort bietet.

Es befindet sich im Herzen des historischen Stadtzentrums von Mompox, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Von hier aus können Sie alle wichtigen Touristenattraktionen sowie Restaurants, Geschäfte und Unterhaltungsmöglichkeiten bequem zu Fuß erreichen.

Honda, eine verführerische und farbenfrohe Stadt, die 1539 gegründet wurde, war eine der wichtigsten Städte der kolumbianischen Kolonialzeit. Die mit Kopfsteinpflaster gepflasterten Straßen, umgeben von beeindruckenden Beispielen typischer Kolonialarchitektur, sind nur wenige Schritte vom mächtigen Magdalena-Fluss entfernt.

Das 1780 erbaute Haus wurde zum nationalen Kulturerbe erklärt und komplett restauriert, um 2010 als Hotel eröffnet zu werden. Genießen Sie den kolonialen Flair der Stadt, indem Sie in diesem versteckten Juwel mit wunderschön gestalteten Zimmern, köstlicher lokaler Küche und dem besten Service durch das freundliche Personal vor Ort übernachten.

Kolumbien_Hotel La Opera_2015

Kolumbien_Hotel La Opera_2015

Das Hotel wurde, mit Rücksicht auf die herrliche historische Umgebung, wunderschön restauriert. Die großzügigen Innenräumen und der Charme der umliegenden Straßen machen es zu einer der besten Unterkünfte in der Stadt.

Von den oberen Stockwerk aus blicken Sie auf die im kolonialstilgehaltenen Dächer der Stadt, sowie die Kuppeln der Kirche San Ignacio und der Primada-Kathedrale.

Das Hotel ESTELAR Altamira ist ein Hotel in der Stadt Ibagué, neben der Universität Tolima, im Finanzzentrum dieser schönen Stadt und in der Nähe des Naturparks Los Nevados gelegen. Entdecken Sie dieses Hotel in der Nähe der Stierkampfarena Pepe Cáceres und des Manuel-Murillo-Stadions und genießen Sie die besten Freizeit- und Einkaufszentren der Stadt.

Das Hotel Hacienda Combia hat sich im Laufe seiner Geschichte durch seine Herzlichkeit und seinen hervorragenden Service ausgezeichnet. In seinen Einrichtungen finden Sie eine außergewöhnliche Mischung aus der typischen Architektur der Kolonialzeit und der Kaffeelandschaft, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Das Hotel Dann Monasterio in Popayán ist ein außergewöhnliches Hotel. Die umgewandelten Klosterräume bewahren die historische und charmante Atmosphäre, die den anspruchsvollsten Merkmalen moderner Gastfreundschaft angepasst wurde. Die imposante Architektur des Hotels ist Teil des angenehmen Erlebnisses.

Als eines der besten Hotels der Stadt liegt es im Finanz- und Handelssektor von Pasto. Es besteht durch die Kombination von Klasse und Einzigartigkeit, seinen modern eingerichteten Zimmern und einem überragenden Blick auf die Stadt.

Die Legende besagt, dass der große Inka Huaynacapac vor mehr als fünf Jahrhunderten in dieser Gegend die Prinzessin Caranqui Pacha kennenlernte und sich in sie verliebte. Im Dialekt der Caranqui bedeutet Chorlavi “Nest der Liebe”. Chorlavi war der erste Besitz, den die Jesuiten um 1620 in der Region erwarben. Dann wurde das Anwesen von der Familie Tobar gekauft und 1971 in ein Hotel umgewandelt.

In dem Moment, in dem Sie durch unsere hölzerne Haupttür eintreten, betreten Sie auch die Geschichte Ecuadors. Das einzigartige Heritage Boutique Hotel befindet sich in einem der ältesten spanischen Häuser namens “Las Corralas”, das ursprünglich 1738 im historischen Zentrum von Quito erbaut wurde.

Die Hosteria La Cienega ist eine der ältesten kolonialen Haciendas Ecuadors mit einer mehr als 400 Jahre alten Geschichte. Sie war Schauplatz wichtiger Ereignisse in der wissenschaftlichen und sozialen Geschichte des Landes. Heute ist La Cienega ein luxuriöses Boutique-Hotel und bietet dem Besucher das einzigartige Erlebnis, in den zwei Meter dicken Mauern aus Vulkangestein zu wohnen.

Das Hotel Hacienda Abraspungo in Riobamba erwartet Sie in einem Haus im Landhausstil mit elegantem Dekor im Kolonialstil und bietet Zimmer mit kostenfreiem WLAN. Das Hotel Hacienda Abraspungo bietet spanische Galerien, die zum Garten hin führen. Das Abraspungo bietet elegante Zimmer mit Gartenblick, einem Flachbild-Kabel-TV und einem eigenen Bad mit kostenfreien Pflegeprodukten. Einige Zimmer verfügen über einen eigenen Balkon.

Lage: 1,5 Kilometer vom Einkaufszentrum Riobamba entfernt
Ausstattung: Terrasse, Garten, Bar, Restaurant
Kategorie: 3 Sterne
Zimmer: 35

Das Hotel im Zentrum des Landes bietet seinen Gästen ein höchstes Maß an Komfort und Service. Genießen Sie den hoteleigenen Garten oder spazieren Sie in den nahegelegenen Park.

Dieses Hotel wurde so restauriert, dass die liebevollen Details aus der Kolonialzeit besser zur Geltung kommen. Genießen Sie in diesem edlen Ambiente eine unvergessliche Erfahrung.

Die Hosteria Paraiso wurde 1997 als Familienprojekt gegründet. Seitdem haben sie sich dem Ziel verschrieben, allen Touristen, die das Vilcabamba-Tal besuchen, einen qualitativ hochwertigen Service zu bieten und eine Einrichtung zu schaffen, in der die wichtigsten Elemente, die das Tal der “Ewigen Jugend” charakterisieren, hervorstechen. Die Zimmer sind von den schönsten Gärten umgeben, mit Pflanzen und Blumen, die mit Liebe und Sorgfalt gepflegt werden. Im Restaurant können Sie eine große Auswahl an Gerichten der ecuadorianischen Küche genießen, die mit den besten biologischen, lokalen Produkten und Früchten aus eigenem Anbau zubereitet werden. Außerdem verfügt die Anlage über einen Spa-Bereich.

Das Hotel Urqu ist ein Ort der Entspannung und des Komforts für seine Gäste, im vollen Komfort seiner Einrichtungen und mit einem wunderschönen Blick auf das weite Tal von Jaén, das Sie mit seinem warmen Klima empfängt. Die Anlage wird durch das Panqa Restaurant und die hoteleigene Bar, sowie einen Spa-Bereich inklusive Schwimmbecken abgerundet.

Das Hotel Vizcaino De Chota liegt 0,6 Meilen von San Juan entfernt und bietet ein Wellness-Center, einen Spa-Bereich und einen Whirlpool.

Das LAGUNA SECA HOTEL & SPA liegt am Stadtrand von Cajamarca in Los Baños del Inca, nur 15 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Es ist von einer weitläufigen und schönen Landschaft umgeben und zeichnet sich dadurch aus, dass es den Komfort eines First-Class-Hotels bietet, mit der Exklusivität, die Vorzüge des Geothermalwassers zu nutzen, das von seinen Anlagen ausgeht.

Neben zwei Außenpools mit Thermalwasser verfügt jedes Zimmer über einen Pool zur privaten Nutzung dieses Wassers.

Das Hotel Costa Del Sol Trujillo Centro wird Sie mit seiner Architektur und seinen kolonialen Balkonen in seinen Bann ziehen. Es ist strategisch günstig an der Plaza de Armas gelegen, in der Nähe von Geschäften, Unternehmen und Restaurants. In nur wenigen Gehminuten erreicht man archäologischen Stätten wie die Lehmziegelzitadelle von Chan Chan, dem Strandort Huanchaco, la Huaca del Sol y de la Luna, den archäologischen Komplex El Brujo und dem internationalen Flughafen Capitán FAP Carlos Martínez de Pinillos.

Das Hotel befindet sich in der Nähe des historischen Viertels, in direkter Nachbarschaft des Centro Comercial Real Plaza, des Magic Circuit of Water, der Huaca Huallamarca Pyramide und der Huaca Pucllana Pyramide. Gönnen Sie sich ein köstliches peruanisches Esserlebnis in einem der beiden Hotelrestaurants und nutzen Sie den 24-Stunden-Rezeptionsservice. Besuchen Sie das Fitnesscenter, die Joggingstrecke auf der Hotelterrasse, den Tennisplatz oder den saisonalen Außenpool in dieser luxuriösen Anlage.

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