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ZEIT-Mitarbeiter
Bernd Loppow

»Reisen bedeutet für mich entdecken, worauf es ankommt: Den Kopf frei bekommen, in andere Gedankenwelten eintauchen, Bewegung in der Natur. Mit allen Sinnen genießen!«

Bernd Loppow

Reisen in nahe und entfernte Länder waren schon während seiner Schulzeit seine liebste Freizeitbeschäftigung. Nach einem Volkswirtschaftsstudium im Hamburg und einer Ausbildung an der Georg-von-Holtzbrinck-Journalistenschule fing er Mitte 1989 bei der ZEIT an.

Zwölf Jahre lang hat er für das Reise- und das Wirtschaftsressort über Begegnungen und Erfahrungen in fremden Ländern berichtet, bevor er im Jahr 2000 für den Zeitverlag ZEIT REISEN gründete. Besonders auf Golf- und Skireisen ist er gern mit unseren Lesern unterwegs – 2017 unter anderem beim ZEIT Golf Cup und auf der Skireise in den Dolomiten.

Bernd Loppow
Ihr ZEIT-Mitarbeiter für:

8 Fragen an Bernd Loppow !

1. Was war Ihr beeindruckendstes Reiseerlebnis ?

Der Sonnenaufgang am Cotopaxi in Ecuador. In 5.800 Metern Höhe, zwei Stunden unter dem Gipfel. Wenn im ewigen Eis die ersten Sonnenstrahlen die Umgebung in gleißendes Licht tauchen, beginnt man zu verstehen, warum Menschen immer wieder auf noch viel höhere Gipfel steigen müssen.

2. An welchem Ort sind Sie am liebsten ?

In Deutschland: Meine Wohnung in Hamburg-Winterhude, weil ich dort zu Hause bin.

 

In Europa: Das Ferienhaus meines Freundes Martin auf Paros, weil ich dort perfekt abschalten kann.

Weltweit: Auf dem Achterdeck der Queen Mary 2 auf dem Weg über den Atlantik von Hamburg nach New York, den Blick auf den Horizont gerichtet. Am 12. Juni 2015 geht es in Hamburg wieder los…

3. Haben Sie ein Lieblingshotel ?

In Deutschland: Das Seehotel am Neuklostersee in Mecklenburg, weil dort trotz allem Komfort eine Stimmung herrscht, wie in einer alten Sommerfrische.

In Europa: Das Feldmilla Hotel in Sand in Taufers weil hier das Prinzip der Nachhaltigkeit perfekt umgesetzt wird.

Weltweit: Das Hotel Dwarikas in Kathmandu, weil dort zwei großartige Frauen ihren Traum von der Erhaltung alten Kulturguts ihres Landes verwirklicht haben.

4. Wo schmeckt es Ihnen am Besten ?
  • In Deutschland: Das Le Canard Nouveau an der Hamburger Elbchaussee, weil Ali Güngörmüs ein großartiger und kreativer Koch ist.
  • In Europa: Die Fischtaverne »To Dixtis« von meinen Freunden Kirsten und Yorgos am Strand von Santa Maria auf Paros, weil frisch gefangener Fisch nirgends so perfekt gegrillt wird.
  • Weltweit: Das Kochzelt von Pasang und seinen Hilfskräften, die uns in 4.800 Metern Höhe unter dem Macchapuchare in Nepal aufs Köstlichste bewirtet haben.
5. Wohin bringen Sie keine 10 Pferde ?

Neugier kennt keine Grenzen!

6. Welche drei Dinge sind auf jeder Reise unverzichtbar ?
  • ein Bild von meiner Tochter Aline
  • ein gutes Buch
  • die Bereitschaft, immer wieder Neues kennenzulernen
7. Welches Buch darf auf keiner Reise fehlen ?
  • Bei gutem Wetter: Florian Illies: »1913«
  • Bei schlechtem Wetter: Alexandra David Néel: »Mein Weg durch Himmel und Höllen«
  • Bei jedem Wetter: Rohinton Mistry: »Das Gleichgewicht der Welt«
8. Wer ist Ihr Held in der Geschichte des Reisens ?
  • Historisch: Alexandra David Néel, weil sie als westliche Frau vor 100 Jahren unglaubliche Reisen unternommen und beschrieben hat.
  • Aktuell: Reinhold Messner, den auch mit 69 Jahren unbändige Neugier und unablässiger Tatendrang nicht verlassen haben, sei es bei der Gestaltung seiner Museen und immer neuer Projekte oder auf Reisen mit den Lesern der ZEIT.
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