Quer durch das südliche Afrika
Hier buchen »Höhepunkte der Reise
- Einzigartige Reiseroute durch fünf beeindruckende
und facettenreiche Länder - Begleitung, Vorträge und Lesungen durch Bartholomäus Grill
- Auf den Spuren afrikanischer Geschichte – von den Felsbildern im Matobo-Gebirge bis Great Zimbabwe
- Interkulturelle Begegnungen und Hintergrundgespräche
- Faszinierende Tierwelt und Besuch von Naturschutzprojekten
- Ausgewählte Lodges und Camps in beeindruckenden Landschaften
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Reiseübersicht
Vom Atlantik zum Indischen Ozean: Eine 30-tägige ZEIT-Kultur- und Naturexpedition
Magische Landschaften, eine reiche Tierwelt, jahrhundertealte Kulturen, Nationen im Aufbruch und eine engagierte junge Generation prägen einen
Kontinent, dem nach Ansicht vieler Experten die Zukunft gehören könnte. Unsere einzigartige Kultur- und Naturexpedition begibt sich auf die Spuren des
schottischen Missionars David Livingstone, der den Süden Afrikas in den Jahren 1853 bis 1856 vom Atlantik bis zum Indischen Ozean durchquerte. Die Reise führt durch die fünf Staaten Namibia, Botswana, Simbabwe, Südafrika und Mosambik und spannt einen Bogen von historischen Schauplätzen, die von Kolonialherrschaft, Widerstand und Befreiung der Länder erzählen, bis in die turbulente Gegenwart.
Auf der Reise begegnen Sie den San, einer der ältesten Bevölkerungsgruppen des südlichen Afrikas, besuchen die Ruinen des sagenumwobenen Monomotapa-Reiches im heutigen Simbabwe, sehen Zeugnisse der deutschen, britischen und portugiesischen Kolonialherrschaft und die nach der Unabhängigkeit errichteten Nationaldenkmäler. Zugleich erleben Sie auf dieser einzigartigen Passage traumhaft schöne Landschaften und Naturwunder: die höchsten Sanddünen der Welt in der Namibwüste, das Tierparadies des Okavango-Deltas, die atemberaubenden Victoriafälle am Sambesi, die urzeitliche Bergwelt der Matobos und die zauberhafte Küste des Indischen Ozeans. In allen Ländern begegnen Sie Menschen, die mit bewundernswerter Zuversicht und Resilienz ihren oft schwierigen Alltag bewältigen und optimistisch in die Zukunft blicken.
Der langjährige Afrika-Korrespondent der ZEIT, Bartholomäus Grill, prägt diese außergewöhnliche Reise. Grill zählt zu den führenden deutschen Kennern
unseres Nachbarkontinents; sein Hauptwerk »Ach, Afrika« gilt als Standardwerk und wurde über 100.000-mal verkauft. Er begleitet Sie während der gesamten Reise, berichtet über aktuelle Entwicklungen in den jeweiligen Ländern, teilt seine Erfahrungen aus über 30 Korrespondentenjahren in Afrika und liest aus seinen spannenden Reportagen und Büchern, die von der Geschichte, Politik, Kultur und den Menschen dieses riesigen Kontinents handeln. In der Reiseleitung unterstützt ihn Susanne Schubert, die seit über 25 Jahren in Südafrika lebt und als kundige und geschätzte Reiseleiterin bereits in allen Ländern unserer Kultur- und Naturexpedition unterwegs war. Sie reisen in einem geräumigen Komfortreisebus. Da wir einen Kontinent durchqueren, gehören auch längere Fahrtstrecken durch spektakuläre Landschaften zum Programm. In komfortabel ausgestatteten und herrlich in der Natur gelegenen Lodges können Sie entspannen und die Magie Afrikas auf besondere Weise genießen.
Reisebegleiterin: Susanne Schubert
Seit mehr als 25 Jahren lebe ich in Südafrika und begleite Reisende dabei, meine Wahlheimat mit offenen Augen und einem tieferen Verständnis zu entdecken. Als erfahrene Reiseleiterin habe ich die Länder Namibia, Botswana, Sambia, Simbabwe und Mosambik häufig bereist und schätze die Vielfalt ihrer Kulturen, Landschaften und Geschichten. Besonders faszinieren mich die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, und von welchen Faktoren unser aktuelles Afrika Bild geprägt ist. Neugier, kulturelle Sensibilität und echtes Interesse an Land und Menschen prägen meine Arbeit, ebenso wie Professionalität und fundiertes Wissen. Ich freue mich sehr darauf, mit Ihnen gemeinsam diesen faszinierenden Kontinent zu entdecken und darüber ins Gespräch zu kommen!
ZEIT-Redakteur: Bartholomäus Grill
Bartholomäus Grill war ab 1987 politischer Redakteur bei der ZEIT, bis ihn Gräfin Dönhoff 1993 nach Johannesburg in Südafrika entsandte. Von dort berichtete er mehr als 25 Jahre über das Ende der Apartheid und das neue Südafrika unter Nelson Mandela und seinen Nachfolgern.
Grill ist einer der profiliertesten Afrika-Korrespondenten und war Afrika-Berater von Bundespräsident Köhler. Sein Buch »Ach, Afrika« gilt als Standardwerk über die Entwicklung des Kontinents. Er wird die Reise von Teneriffa bis nach Durban mit Lektoraten und Diskussionen über die Geschichte, Gegenwart und die Zukunftsperspektiven Afrikas begleiten.
Reiseverlauf
Nach Ihrer Ankunft am internationalen Flughafen von Windhoek werden Sie von Bartholomäus Grill und Ihrer Reiseleiterin Susanne Schubert begrüßt. Bereits auf dem Weg in die Stadt zeigt sich die besondere Atmosphäre Namibias: Weite Horizonte und ein kristallklarer Himmel, der sich über eine karge, urzeitlich anmutende Landschaft spannt, prägen das Bild.
Windhoek liegt auf rund 1.650 Meter Höhe im zentralen Hochland des Landes und verbindet moderne afrikanische Urbanität mit Zeugnissen deutscher Kolonialgeschichte. Die Christuskirche, die Alte Feste und der Tintenpalast erzählen von dieser Vergangenheit ebenso wie die Straßencafés, Brauhäuser und Bauwerke im wilhelminischen Stil.
Am Nachmittag unternehmen Sie einen ersten Spaziergang durch die Hauptstadt Namibias. Dabei lernen Sie nicht nur die wichtigsten historischen Gebäude kennen, sondern erhalten auch Einblicke in die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen der jungen Demokratie, die nach der Unabhängigkeit 1990 entstanden ist.
Geplant ist außerdem eine Begegnung mit Uno Katjipuka, Leiterin der staatlichen Judicial Review Commission und eine der profiliertesten Juristinnen ihres Landes. Uno spricht fließend Deutsch, sie wurde als Kind von Widerstandskämpfern in die verbrüderte DDR geschickt, um das Überleben der nächsten Generation der antikolonialen Freiheitsbewegung Swapo zu sichern.
Am Abend bleibt Zeit, in Ruhe anzukommen und die ersten Eindrücke des südlichen Afrikas auf sich wirken zu lassen. Sie lernen Ihre Mitreisenden bei einem Willkommens-Dinner besser kennen und stimmen sich auf diese außergewöhnliche Reise ein. (A)
Nach dem Frühstück verlassen Sie Windhoek und fahren südwärts in Richtung Namib-Wüste. Die Landschaft verändert sich allmählich: Das zentrale Hochland geht über in offene Ebenen, Akazienlandschaften und weite Horizonte. Unterwegs öffnen sich immer wieder Ausblicke auf karge Bergketten, ausgetrocknete Flussläufe und abgelegene Farmen.
Die Namib gilt als eine der ältesten Wüsten der Erde. Ihre gewaltigen Dünen gehören zu den eindrucksvollsten Naturphänomenen Afrikas – eine Welt aus Licht, Schatten und scheinbar endlosen Sandformationen.
Am Nachmittag erreichen Sie die Namib Desert Lodge bei Sesriem. Die Unterkunft liegt eingebettet in die stille Landschaft der Wüste und bietet einen idealen Ausgangspunkt für die kommenden Tage.
Wer möchte, kann optional an einer Sundowner-Fahrt teilnehmen oder den klaren Sternenhimmel über der Namib während einer nächtlichen Exkursion beobachten.
Wenn die Sonne über der Wüste versinkt, genießen Sie ein entspanntes Abendessen in der Lodge. (F / A)
Fahrtstrecke ca. 256 km, reine Fahrzeit etwa 4,5–5 Stunden.
Noch vor Sonnenaufgang brechen Sie in die Dünen von Sossusvlei auf. In den frühen Morgenstunden verändert das Licht die Farben der Wüste beinahe minütlich – von dunklem Rot bis zu leuchtendem Orange.
Ein erster Halt erfolgt an der berühmten Düne 45. Wer möchte, kann den Aufstieg wagen und den Sonnenaufgang über der endlosen Wüste Namib erleben.
Anschließend Weiterfahrt nach Deadvlei zu einer ausgedorrten Lehmpfanne, aus der die abgestorbenen Kameldornbäume wie schwarze Silhouetten emporragen. Die Kombination aus bleichem Boden, dunklen Baumstämmen und den gewaltigen roten Dünen zählt zu den ikonischen Landschaftsbildern Namibias.
Mit Allradfahrzeugen gelangen Sie schließlich nach Sossusvlei, wo sich die höchsten Sanddünen der Welt bis zu 350 Meter erheben.
Auf dem Rückweg besuchen Sie den Sesriem Canyon. Über Jahrtausende hat der Tsauchab-Fluss hier eine enge Schlucht in das Gestein gegraben. Der Name »Sesriem« erinnert an die frühen Siedler, die sechs Lederriemen aneinanderknoten mussten, um Wasser aus dem Canyon zu schöpfen.
Am Abend Rückkehr zur Lodge und gemeinsames Dinner.
Im ersten Vortrag führt Sie Bartholomäus Grill in die Geschichte Namibias ein und spannt den Bogen von der präkolonialen Zeit bis in die Gegenwart. (F / A)
Heute verlassen Sie die Namib und fahren über den Kuiseb-Pass in nördlicher Richtung an die Atlantikküste. Die Landschaft verändert sich erneut eindrucksvoll: Aus den weichen Dünenformationen werden schroffe Gebirgszüge, Geröllflächen und menschenleere Ebenen.
Swakopmund erscheint wie eine kleine altdeutsche Küstenstadt am Rand der Wüste. Die ehemalige Kolonialsiedlung wurde Ende des 19. Jahrhunderts gegründet und gilt bis heute als eines der Zentren deutschsprachiger Kultur in Namibia.
Während einer Stadtrundfahrt lernen Sie die Geschichte Swakopmunds kennen – von der kolonialen Gründerzeit bis zur Gegenwart, die von sozialen Gegensätzen zwischen schwarzen und weißen Bevölkerungsgruppen geprägt wird. Die Tour führt vorbei an den Hinterlassenschaften der Kolonialära, an wilhelminischen Amtsgebäuden, Kirchen, Denkmälern und an der alten Landungsbrücke, an der einst die Schiffe der deutschen Eroberer anlegten, und endet in einem Township, wo Sie Einblicke in den Alltag schwarzer Namibierinnen und Namibier erhalten.
So entsteht ein differenziertes Bild vom heutigen Namibia – zwischen kolonialem Erbe, wirtschaftlichen Gegensätzen und gesellschaftlichem Wandel.
Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung. (F)
Fahrtstrecke ca. 298 km, reine Fahrzeit etwa 5–6,5 Stunden.
Der heutige Tag bietet Zeit, Swakopmund individuell zu entdecken oder an optionalen Ausflügen teilzunehmen.
Angeboten werden Fahrten in das sogenannte Living-Desert-Gebiet, wo erfahrene Guides die erstaunlich angepasste Tier- und Pflanzenwelt der Namib erklären. Auch ein Ausflug nach Sandwich Harbour – jener spektakulären Landschaft, in der die Dünen unmittelbar auf den Atlantik treffen – gehört zu den besonderen Erlebnissen dieser Region. Sie können aber auch an der Strandpromenade flanieren, in einem deutschen Antiquariat stöbern, im Café Anton Schwarzwälder Kirschtorte essen oder das lehrreiche historische Museum besuchen.
Wer sich für gesellschaftliche Fragen interessiert, kann eine Township-Tour buchen und mit lokalen Initiativen und Handwerkerinnen und Handwerkern ins Gespräch kommen.
Am Nachmittag ist ein Treffen mit Anton von Wietersheim anberaumt. Der beliebte Politiker und ehemalige Landwirtschaftsminister Namibias gehört zu den wenigen weißen Repräsentanten in der Befreiungspartei Swapo; er wird von den politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen und Konflikten seit der Unabhängigkeit seines Landes erzählen, etwa über die umstrittene Umverteilung von fruchtbarem Agrarland. Ihre Reiseleitung gibt Ihnen gerne Tipps für Restaurants in der Stadt. (F)
Nach dem Frühstück verlassen Sie Swakopmund und fahren durch eine dürre, gleichförmige Wüstenlandschaft ins Landesinnere. Auf dem Weg zum Etosha-Nationalpark ist eine Kaffeepause in Outjo geplant. Der Zugang zum Nationalpark, eines der spektakulärsten und wildreichsten Naturparadiese Namibias, erfolgt über das südliche Andersson Gate. Mit etwas Glück sehen Sie schon bei der Anfahrt zur Lodge Löwen, Giraffen, Elefanten, Nashörner sowie zahlreiche Antilopenarten.
Ankunft in der Lodge, Check-in und Zeit zum Entspannen am Pool oder zur Tierbeobachtung an den nahe gelegenen Wasserstellen.
Abendessen in der Lodge. (F / A)
Fahrtstrecke ca. 523 km, reine Fahrzeit etwa 6,5–7 Stunden.
Am Morgen unternehmen Sie einen geführten Spaziergang durch die umliegenden Mopane-Wälder. Dabei erfahren Sie mehr über Naturschutzprojekte und Maßnahmen gegen Wilderei, die in Namibia eine wichtige Rolle spielen. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung.
Optional besteht die Möglichkeit zu einer Pirschfahrt im offenen Safari-Fahrzeug in den Etosha-Nationalpark.
Etosha zählt zu den bedeutendsten Wildschutzgebieten Afrikas. Die riesige Salzpfanne im geologischen Zentrum des Parks prägt die Landschaft ebenso wie die zahlreichen Wasserstellen, an denen sich Elefanten, Nashörner, Löwen, Zebras und diverse Antilopenarten versammeln. Das gewaltige Areal der Salzpfannen von Etosha umfasst rund 5.000 Quadratkilometer und ist sogar aus dem Weltall sichtbar.
Das heutige Abendessen nehmen Sie in der Lodge ein.
Lesung von Bartholomäus Grill über die legale und illegale Jagd in Namibia; über Konflikte mit der einheimischen Bevölkerung, wenn die Wildbestände zu hoch werden; über die Folgen des Massentourismus sowie die äußerst umstrittene Trophäenjagd durch reiche Europäer und Amerikaner. (F / A)
Heute durchqueren Sie den Etosha-Nationalpark auf einer ganztägigen Pirschfahrt Richtung Namutoni. Der östliche Teil des Parks zählt zu den am leichtesten zugänglichen Wildschutzgebieten im südlichen Afrika. Ausgedehnte Ebenen, semiaride Savannen, Wasserstellen und Buschcamps prägen die Landschaft. In dieser einzigartigen Region ist die Artenvielfalt von Säugetieren und Vögeln besonders groß. Die offene Savannenlandschaft ermöglicht eindrucksvolle Beobachtungen von Elefanten, Nashörnern, Giraffen, Oryxantilopen und Löwen.
Am späten Nachmittag erreichen Sie das Namutoni Rest Camp, checken ein und genießen ein gemeinsames Abendessen.
Das Fort Namutomi, eine der wehrhaften und umkämpften Festungen der deutschen Kolonialarmee, ähnelt nach umfangreichen Renovierungen ihrem Originalzustand. Im gleichnamigen Camp wird Bartholomäus Grill aus seinem viel gelobten Buch »Wir Herrenmenschen« lesen und die 30-jährige Geschichte der deutschen Kolonialherrschaft im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika zusammenfassen. Besonders herausheben wird er die Debatte über den Massenmord, den die deutsche »Schutztruppe« am Volk der Herero verübt hat und den die Mehrzahl der Historiker als Genozid einstuft. (F / A)
Fahrtstrecke ca. 163 km, reine Fahrzeit etwa 4–4,5 Stunden.
Nach dem Frühstück verlassen Sie Namutomi und fahren nach Tsumeb. Ein erster Halt erfolgt am Lake Otjikoto, einem unheimlichen, von der indigenen Bevölkerung gefürchteten Karstsee mit smaragdgrünem Wasser. Anno 1915, während des Ersten Weltkriegs, versenkten deutsche Truppen hier Waffen und Munition, ehe sie vor der südafrikanischen Armee kapitulieren mussten.
Anschließend besuchen Sie das Museum von Tsumeb, das Einblicke in die Bergbauindustrie, Geologie und Kulturgeschichte der Region vermittelt. Zum Abschluss des Tages besichtigen Sie den Hoba-Meteoriten, den größten bislang entdeckten Meteoriten, der auf der Erde einschlug.
Zum Abendessen gibt es deutsche Küche im Minen-Hotel. Übernachtung im Kupferquelle Resort. (F / A)
Fahrtstrecke ca. 273 km, reine Fahrzeit etwa 4,5–5 Stunden.
Die heutige Etappe gehört zu den längeren Fahrttagen der Reise. Früh am Morgen brechen Sie Richtung Divundu auf. Sie verlassen die trockenen Regionen Namibias, durchqueren das fruchtbare Dreieck zwischen Otavi, Tsumeb und Grootfontein und erreichen die üppigen Flusslandschaften entlang des Okavango.
Am Spätnachmittag treffen Sie in Ihrer Lodge bei Divundu ein. Anschließend bleibt Zeit zum Ausruhen nach dem langen Reisetag. Abendessen in der Lodge.
»Evas Kinder«: Lesung von Bartholomäus Grill über die San und eine weltweite Vergleichsstudie über das menschliche Genom, die diese als eine der ältesten Abstammungslinien der Menschheit ausweist. Die indigene Bevölkerung wurde im Zuge der kolonialen Eroberung beinahe ausgerottet. Heute leben noch rund 100.000 Angehörige dieses vom Aussterben bedrohten Urvolkes weit verstreut in Angola, Namibia, Südafrika und Botswana. (F / A)
Fahrtstrecke ca. 521 km, reine Fahrzeit etwa 7–8,5 Stunden.
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen einer interkulturellen Begegnung. Sie sind Gast im Living Museum der Khwe, einer traditionellen Jäger- und Sammlergemeinschaft, die zu den San-Völkern gehört. Während des Aufenthalts lernen Sie ihre überlieferte Lebensweise, Handwerkstechniken, Musik und Erzähltraditionen kennen. Dieser Besuch vermittelt ein authentisches Bild davon, wie indigene Gemeinschaften versuchen, traditionelles Wissen zu bewahren und zugleich ihren Platz in einer sich wandelnden Gesellschaft zu finden.
Genießen Sie den entspannten Nachmittag am Wasser oder bei einem Spaziergang am Flussufer.
Abendessen in der Lodge. (F / A)
Nach dem Frühstück verlassen Sie Namibia und fahren durch den Caprivi-Streifen, der in der Kolonialära nach dem deutschen Reichskanzler Leo von Caprivi benannt wurde, nach Botswana. Die Landschaft entlang der Strecke wirkt deutlich tropischer als die Regionen, die Sie bislang bereist haben: ein Labyrinth von Wasserläufen, die von saftigem Grün und Palmen gesäumt werden.
Am Nachmittag erreichen Sie Kasane am Chobe-Fluss. Als der Missionar David Livingstone im Jahr 1851 hier Station machte und als erster Europäer den Chobe erblickte, hieß der Ort noch Linyanti. Sie werden diesem Pionier im Laufe dieser Reise noch öfter begegnen.
Die Chobe Safari Lodge liegt direkt am Wasser und ermöglicht häufig bereits vom Gelände aus Tierbeobachtungen – insbesondere Elefanten und Flusspferde tauchen regelmäßig am Ufer auf.
Genießen Sie ein gemütliches Abendessen in der Lodge. (F / A)
Fahrtstrecke ca. 440 km, reine Fahrzeit etwa 6–7 Stunden (exkl. Grenzübertritt).
In den frühen Morgenstunden brechen Sie zu einer dreistündigen Safari im offenen Geländewagen in den Chobe-Nationalpark auf. Mit Ihrem Guide lernen Sie die verschiedenen Ökosysteme des Parks kennen und halten Ausschau nach Raubtieren, Vögeln und kleineren Wildtieren.
Der Chobe-Nationalpark liegt im äußersten Nordosten Botswanas und grenzt im Norden an den wasserreichen Chobe-Fluss. Er ist der zweitgrößte Nationalpark des Landes und umfasst vier unterschiedliche Ökosysteme. Diese Vielfalt macht ihn zu einem außergewöhnlich artenreichen Naturschutzgebiet, besonders berühmt ist die immense Elefantenpopulation von mehr als 50.000 Dickhäutern.
Nach einer Pause in der Lodge inklusive Mittagessen unternehmen Sie am Nachmittag eine Bootsfahrt auf dem Chobe-Fluss.
Vom Wasser aus eröffnet sich eine ganz neue Perspektive auf die Tierwelt: Elefanten trotten ans Ufer, Flusspferde tauchen zwischen den Schilfgürteln auf, über dem Fluss leuchtet das warme, bernsteingelbe Licht des afrikanischen Abends.
Ein gemeinsames Abendessen rundet den Tag ab. (F / M / A)
Der Tag beginnt früh: Noch einmal brechen Sie zu einer dreistündigen Pirschfahrt im offenen Safari-Fahrzeug in den Chobe-Nationalpark auf. In den frühen Stunden zeigt sich die Tierwelt besonders aktiv, vielleicht ziehen Elefantenherden durch das goldene Morgenlicht, oder Antilopen und Büffel grasen an den Flussufern.
Nach dem Frühstück verlassen Sie Botswana und fahren weiter nach Simbabwe. Ihre Reiseleitung unterstützt Sie beim Grenzübertritt, bevor Sie die Victoria Falls Safari Lodge erreichen. Die Unterkunft liegt inmitten einer weitläufigen Gartenanlage mit Blick Richtung Sambesi und strahlt die Atmosphäre einer klassischen Safari-Lodge in der Nähe eines der großen Naturwunder der Erde aus.
Der restliche Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Wer möchte, kann vor Ort optionale Aktivitäten buchen, darunter Bootsfahrten auf dem Sambesi. (F)
Fahrtstrecke ca. 100 km, reine Fahrzeit etwa 2 Stunden (zuzüglich Grenzformalitäten).
Die Victoriafälle zählen zu den eindrucksvollsten Naturwundern Afrikas. Der Sambesi stürzt hier auf einer Breite von fast 1,7 Kilometern in die Tiefe und erzeugt jene gewaltige Gischtwolke, die den Fällen ihren ursprünglichen Namen gab: Mosi-oa-Tunya – der Rauch, der donnert. Besonders von der simbabwischen Seite eröffnen sich spektakuläre Blicke auf die herabstürzenden Wassermassen, oft legt sich die Gischt wie ein Nebelvorhang über die Schlucht.
Nach dem Frühstück besuchen Sie die Victoriafälle auf eigene Faust und erleben den »Rauch, der donnert« aus nächster Nähe. Entlang der Wege durch den Regenwald eröffnen sich immer wieder unterschiedliche Perspektiven auf die tosenden Wassermassen. Feiner Sprühregen liegt in der Luft, Regenbögen ziehen durch die Gischt, und das Donnern des Wassers ist weithin zu hören.
Ein Shuttlebus verbindet die Lodge regelmäßig mit dem Stadtzentrum, den Märkten und dem Regenwald der Victoriafälle. Für den Besuch empfehlen sich bequeme Schuhe, Sonnenschutz sowie eine Regenjacke oder ein Poncho, denn besonders in der Nähe der Fälle wird man schnell vom Sprühwasser durchnässt.
Sie besuchen außerdem die Statue David Livingstones, die auf der simbabwischen Seite mit Blick auf die Devil’s Cataract errichtet wurde. Der schottische Missionar und Entdecker machte die Fälle 1855 in Europa bekannt und taufte sie nach der britischen Queen Victoria. Als erster Europäer, der das südliche Afrika vom Atlantik bis zum Indischen Ozean durchquerte, prägte Livingstone im 19. Jahrhundert die Vorstellungen und Mythen über diese Großregion Afrikas.
Anschließend Fahrt über eine spektakuläre Brücke hinüber nach Sambia, in die Grenzstadt Livingstone, um das gleichnamige Museum zu besuchen. Es vermittelt einen guten Überblick über die Geschichte der Region, der von der Steinzeit über die Kolonialära bis zur Gegenwart Sambias und Simbabwes reicht. Neben Erinnerungsstücken aus dem Leben Livingstones widmet sich die Ausstellung auch den frühen Kulturen im südlichen Afrika und der ethnischen Vielfalt der Region.
Am späten Nachmittag Rückkehr zur Lodge. Der Abend steht zur freien Verfügung. (F)
Nach dem Frühstück besuchen Sie die Jafuta Foundation, eine gemeinnützige Organisation, die sich mit vielfältigen Projekten für die nachhaltige Entwicklung ländlicher Gemeinden engagiert. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Bildung, Chancengleichheit und die Förderung wirtschaftlicher Eigenständigkeit – stets in enger Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort.
Am frühen Nachmittag nehmen Sie an der sogenannten Vulture Culture Experience teil, einem außergewöhnlichen Naturschutzprojekt der Victoria Falls Safari Lodge. Hunderte Geier versammeln sich hier täglich zur Fütterung. Nach einer Einführung in die ökologische Bedeutung dieser oft verachteten Tiere spazieren Sie zu einem Beobachtungsplatz und erleben die eindrucksvollen Flugkünste der kreisenden Vögel aus nächster Nähe.
Die Population vieler Geierarten im südlichen Afrika ist in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen, zahlreiche Vögel starben an Vergiftungen oder verfingen sich in Stromleitungen, Hauptursache ist aber der Verlust natürlicher Lebensräume. Das Projekt trägt dazu bei, Aufmerksamkeit für den Schutz dieser wichtigen Aasfresser zu schaffen.
Anschließend erwartet Sie ein stilvoller High Tea im traditionsreichen Victoria Falls Hotel auf Stanley’s Terrace. Während Tee, Kaffee und feines Gebäck serviert werden, schweift der Blick hinüber zur Victoria Falls Bridge und zur aufsteigenden Gischt der Fälle.
Bartholomäus Grill berichtet über den Aufstieg und Untergang des British Empire, des größten Weltreichs der Menschheitsgeschichte.
Das Abendessen gestalten Sie individuell. (F)
Heute verlassen Sie Victoria Falls und fahren in den Hwange-Nationalpark, das größte Schutzgebiet Simbabwes. Das Landschaftsbild verändert sich allmählich: Aus den feuchten Regionen rund um den Sambesi wechselt es in offene Savannen, Mopane-Wälder und von Baobab-Bäumen bestandenes Hügel- und Flachland.
Hwange zählt zu den bedeutendsten Wildschutzgebieten des südlichen Afrikas. Auch dieser Park ist bekannt für seine enorme Elefantenpopulation, aber auch Löwen, Wildhunde, Antilopen und zahlreiche Vogelarten leben in diesem geschützten Lebensraum.
Nach der Ankunft in der Hwange Safari Lodge bleibt Zeit, die besondere Aura des afrikanischen Busches auf sich wirken zu lassen. Lauschen Sie dem Gesang exotischer Vögel oder den entfernten Lauten wilder Tiere.
Ein Höhepunkt des Tages ist der Besuch von Painted Dog Conservation. Die Organisation engagiert sich für den Schutz des bedrohten Afrikanischen Wildhundes und verbindet wissenschaftliche Arbeit mit Bildungs- und Anti-Wilderei-Projekten. Während eines Vortrags erfahren Sie mehr über die Lebensweise dieser hochsozialen Tiere und über die Herausforderungen moderner Naturschutzarbeit im südlichen Afrika.
Rückkehr zur Lodge und Abendessen.
Lesung von Bartholomäus Grill über die Plünderung der Naturschätze unseres Planeten. Der ehemalige Afrika-Korrespondent erzählt von einer Recherche, die ihm beinahe zum Verhängnis geworden wäre. Er wurde in Mosambik von Wildererbanden entführt, die massenhaft Nashörner töten und deren begehrte Hörner nach China und Vietnam liefern. (F / A)
Fahrtstrecke ca. 193 km, reine Fahrzeit etwa 4–5 Stunden.
Nach einem frühen Frühstück führt die Reise weiter in die Matobo Hills, in eine Welt voller imposanter Granitformationen, urwüchsiger Botanik und geheimnisumwitterter Felskuppen, die seit Jahrhunderten als spiritueller Ort gelten.
Der Matobo-Nationalpark gehört zum UNESCO-Welterbe und verbindet wunderschöne Natur mit einer reichen Kulturgeschichte. Zwischen den Granitblöcken finden sich jahrtausendealte Felszeichnungen, Kultstätten und geschützte Biotope für Nashörner, Leoparden und zahlreiche Vogelarten.
Am Nachmittag erreichen Sie die Matobo Hills Lodge. Die erhöhte Lage der Unterkunft öffnet weite Ausblicke über die Hügel- und Felslandschaft, in den Abendstunden entsteht hier eine geradezu meditative Stimmung.
Abendessen in der Lodge.
Bartholomäus Grill wird von seiner langen und gefährlichen Recherche über Gukurahundi erzählen, über den Massenmord, der in den 1980er-Jahren am Volk der Ndebele verübt wurde. Er hat in den traumhaft schönen Matobos-Bergen zahlreiche Zeugen dieses Verbrechens befragt, das bis heute verdrängt wird, aber in den Albträumen der Opfer fortlebt. Eventuell wird auch ein einheimischer Zeitzeuge hinzukommen. (F / A)
Fahrtstrecke ca. 330 km, reine Fahrzeit etwa 7,5–8 Stunden.
Der heutige Tag verbindet Natur, Geschichte und lebendige Kultur. Während einer Cultural Village Tour erhalten Sie Einblicke in den Alltag der Menschen in Matabeleland. Sie erleben Tänze wie isitshikitsha und mbube, lernen die traditionelle Bauweise von Hütten kennen und erfahren mehr über handwerkliche Fertigkeiten und überlieferte Brauchtümer.
Auch kulinarische Traditionen spielen auf unserer Reise immer wieder eine Rolle: Heute erleben Sie die Zubereitung von Sadza, jenem Maisbrei, der seit der Kolonialzeit in vielen Ländern des südlichen Afrikas ein Grundnahrungsmittel ist.
Anschließend besuchen Sie Rhodes’ Grave & World’s View innerhalb des Matobo-Nationalparks. Nach einem kurzen Aufstieg über in den Granit gehauene Stufen eröffnet sich ein fantastischer Blick über die Landschaft der Matobo Hills.
Hier befinden sich die Gräber von Cecil Rhodes, Leander Starr Jameson und Charles Coghlan – umstrittene Pioniere, die eng mit der Eroberung und Unterwerfung der britischen Kolonialgebiete verbunden sind. Nicht weit entfernt erinnert das Shangani Memorial an die sogenannte Wilson Patrol von 1893.
Bartholomäus Grill wird einen kurzen Überblick über das aus afrikanischer Sicht verhängnisvolle Wirken dieser in Großbritannien bis heute bewunderten und verklärten Männer geben. So zählt etwa Cecil Rhodes zu den erfolgreichsten Landräubern im Auftrag des British Empire.
Die Matobo Hills sind ein Ort, an dem sich die komplexe Geschichte des südlichen Afrikas auf eindrucksvolle Weise verdichtet: Frühgeschichtliche Felsmalereien, spirituelle Traditionen und das koloniale Erbe treffen in dieser außergewöhnlichen Bergwelt unmittelbar aufeinander.
Rückkehr zur Lodge am späten Nachmittag und Abendessen. (F / M / A)
Die heutige Fahrt nach Masvingo führt durch weite Landschaften, kleine Dörfer und landwirtschaftlich genutzte Regionen des simbabwischen Hochlands.
In der Nähe von Masvingo besichtigen Sie die Ruinenstadt von Great Zimbabwe, die nach den ägyptischen Pyramiden zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Afrikas zählt und 1986 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Es ist das größte vorkoloniale Bauwerk im subsaharischen Afrika und gab dem heutigen Staat Simbabwe seinen Namen. Zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert entstand hier das Zentrum des mächtigen und wohlhabenden Königreichs Monomotapa, das weitreichende Handelsbeziehungen bis an die Küsten des Indischen Ozeans unterhielt.
Während der Besichtigung erkunden Sie die monumentalen Steinmauern, den Hill Complex sowie die Great Enclosure. Ein kundiger Guide erläutert die Geschichte einer hochentwickelten mittelalterlichen Gesellschaft, die diese imposanten Anlagen ohne Mörtel aus groben Granitsteinen errichtete.
Anschließend Check-in in der Lodge At The Ancient City. Vielleicht bleibt noch Zeit für einen Spaziergang über das Gelände oder ein Bad im Pool.
Am Abend genießen Sie in der Lodge ein traditionelles Dinner mit lokalen Aromen und frisch zubereiteten Speisen. (F / A)
Fahrtstrecke ca. 360 km, reine Fahrzeit etwa 6,5–7,5 Stunden.
Früher Start, denn ein langer Reisetag steht bevor. Nach dem Frühstück in der Lodge At The Ancient City (alternativ als Frühstückspaket für unterwegs) geht es Richtung Südafrika. Nach Erledigung der Formalitäten am Grenzübergang Beitbridge steigen Sie um auf einen neuen Bus mit südafrikanischem Fahrer. Das nächste Ziel sind die Soutpansberge in der Provinz Limpopo; sie bilden die nördlichste Gebirgskette Südafrikas und liegen im UNESCO-geschützten Vhembe Biosphere Reserve. Die Region ist bekannt für ihre abwechslungsreiche Landschaft, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt sowie die markanten Gipfel, die sich über den Baobab-Ebenen erheben.
Am späten Nachmittag treffen Sie im Avoca Vale Country Hotel ein. Check-in und Zeit zur Erholung mit Blick auf die grüne Berglandschaft. Abendessen im Hotel.
Am Ende des Regenbogens? Lesung von Bartholomäus Grill über die Lage Südafrikas dreieinhalb Jahrzehnte nach dem Ende der Apartheid. Er spricht über die Grundprobleme der größten Volkswirtschaft Afrikas, über Arbeitslosigkeit und soziale Ungleichheit, über endemische Korruption und das Regierungsversagen der politischen Elite, aber auch über das gewaltige ökonomische Potenzial dieses rohstoffreichen Landes. Und über das Highlight seiner Korrespondentenzeit: die unvergesslichen Begegnungen mit Nelson Mandela, dem ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas, der als Ikone des Befreiungskampfes und Vater der Nation verehrt wird. (F / A)
Fahrtstrecke ca. 340 km bis Beitbridge (reine Fahrzeit etwa 5,5-6,5 Stunden, ohne Grenzaufenthalt), anschließend ca. 95 km bis Louis Trichardt (reine Fahrzeit etwa 2,5 Stunden).
Nach dem Frühstück im Avoca Vale Country Hotel setzen Sie die Reise fort in Richtung Tzaneen. Die Stadt liegt im Zentrum eines Agrargebietes, das oft als »Fruchtkorb Südafrikas« bezeichnet wird. In dieser reich gesegneten subtropischen Region gedeihen Tee, Avocados, Macademia-Nüsse, Zitrusfrüchte, Bananen, Ananas, Mangos, Litschis und exotische Früchte aller Art.
Ziel ist das traditionsreiche Coach House Hotel & Spa, ein Berghotel mit altenglischem Flair, alles ist hier »very british«. Ankunft, Check-in und Zeit zur Erholung nach den intensiven Reisetagen. Das Abendessen wird im Hotelrestaurant serviert und ist inkludiert.
Es gibt auch die Möglichkeit, vorher einen Sundowner (selbstverständlich Gin Tonic!) im benachbarten Kings Walden zu genießen, einem legendären Gästehaus mit hinreißenden Panoramablicken auf die umliegenden Gebirgsketten. Besonders sehenswert ist der »Garden of the Ancestors«, eine kunstvolle Anlage im italienischen Stil, in dem die Vorfahren der Gründer von Kings Walden ruhen. (F / A)
Fahrtstrecke ca. 150 km, reine Fahrzeit etwa 2,5–3 Stunden.
Der Krüger National Park zählt zu den berühmtesten Wildschutzgebieten der Erde. Hier leben die Big Five: Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Büffel – sowie Giraffen, Zebras und zahlreiche Antilopen- und Vogelarten. Nach dem Frühstück beginnt die Fahrt zum Krüger Nationalpark. Das Abendessen im Camp ist inkludiert und bietet klassische südafrikanische Spezialitäten. (F / A)
Fahrtstrecke ca. 198 km, reine Fahrzeit etwa 4,5–6 Stunden.
Der Morgen steht zur freien Verfügung oder kann für eine optionale frühe Pirschfahrt im offenen Fahrzeug genutzt werden. Im goldenen Frühlicht können Sie sich auf die Suche nach den Big Five begeben.
Am Nachmittag unternehmen Sie gemeinsam eine Pirschfahrt – ihr Wildlife Ranger vermittelt dabei fundierte Einblicke in die Tierwelt, die Ökologie und das Pflanzenreich des Parks. Im Anschluss genießen Sie ein landestypisches Braai. Dieses kulinarische Erlebnis findet an einem stimmungsvoll beleuchteten Ort im Busch statt, wo Fleisch und weitere Speisen über offenem Feuer zubereitet werden. Ergänzt wird das Menü durch Beilagen, Salate, Desserts sowie Kaffee und Tee. (F / A)
Frühe Abfahrt mit Frühstückspaketen. Die traumhafte und abwechslungsreiche Route führt durch das Lowveld, über den Grenzübergang Giriyondo nach Mosambik und weiter bis nach Xai-Xai an der Küste des Indischen Ozeans.
Xai-Xai ist Hauptstadt der Provinz Gaza und ein beliebter Zwischenstopp auf dem Weg in den Norden Mosambiks. Nur wenige Kilometer entfernt liegt der Xai-Xai Beach, einer der vielbesuchten Badeplätze rund 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Maputo. Die Region lockt mit langen Sandstränden, Süßwasserseen im Hinterland und dem Wenela Tidal Pool, einer besonderen Naturattraktion.
Ankunft im Reef Resort, Check-in und freier Nachmittag am Strand oder Pool. Das Resort liegt an einem Korallenriff und bietet ideale Bedingungen zum Schnorcheln, Schwimmen und Entspannen. Abendessen im Resort inklusive. (F / A)
Fahrtstrecke ca. 386 km, reine Fahrzeit etwa 7,5–8,5 Stunden (ohne Grenzaufenthalt).
Der Tag beginnt mit einem entspannten Frühstück am Meer mit frischem Obst, Gebäck und tropischen Säften. Heute können Sie den ganzen Tag selbst gestalten: beim Baden, Schnorcheln, Sonnen oder einem Ausflug zum Wenela Tidal Pool.
Am Abend gemeinsames Abendessen im Resort mit Meeresfrüchten und regionalen Spezialitäten. (F / A)
Nach dem Frühstück Besuch des Mercado Municipal de Xai-Xai, einem quirligen Zentrum der informellen Wirtschaft. Beim Gang durch das Gewirr von Verkaufsständen, die Obst, Gemüse, Fisch, Meeresfrüchte, Textilien oder handwerkliche Produkte anbieten, erleben Sie das lokale Marktgeschehen aus nächster Nähe. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung im Resort, für einen Strandspaziergang oder eine ruhige Auszeit.
Abendessen im Resort inklusive. (F / A)
Nach dem Frühstück Fahrt entlang der Küste und durch flaches, sumpfiges Land in Richtung Maputo.
Maputo, die Kapitale Mosambiks, ist bekannt für ihre imposante Architektur aus der portugiesischen Kolonialzeit und der realsozialistischen Epoche. In dieser lebhaften Metropole voller Gegensätze herrscht der Lusotropicalismo, ein Lebensgefühl, in dem sich portugiesische, lateinamerikanische und afrikanische Einflüsse vermengen.
Ankunft am Nachmittag, Check-in im Southern Sun Hotel Maputo. Sundowner und Lesung von Bartholomäus Grill über seine Lieblingsstadt auf dem Kontinent: Wer ist die schönste in Afrika? Er lässt sich dabei vom fiktiven Comissário Ermelindo Miçanga leiten, dem Protagonisten im Roman »A varanda do frangipani«, den Mia Couto, der berühmteste Schriftsteller Mosambiks, geschrieben hat.
Das Abendessen findet im Costa do Sol statt, einem beliebten Restaurant mit Meerblick, in dem köstliche Fische und Schalentiere aufgetischt werden; eine Spezialität sind Camarãos, große Garnelen, die weit über Maputo hinaus geschätzt werden. (F / A)
Fahrtstrecke ca. 225 km, reine Fahrzeit etwa 5,5-6 Stunden.
Nach dem Frühstück bewegen Sie sich unter der Führung von Bartholomäus Grill auf den Spuren des Comissário Miçanga durch die Stadt. Sie sehen Art-déco-Fassaden in breiten Chausseen, Plattenbauten à la DDR, Kolonialpaläste und Blechhütten. Besonders imposant sind das Casa de Ferro, ein Haus aus Eisen, der lindgrüne Prachtbahnhof im viktorianischen Stil, die Baixa der Altstadt mit dem historischen Markt und das Museu História Natural, das im neo-manuelitischen Zuckerbäckerstil erbaut wurde und ein Exemplar des Quastenflossers sowie eine Sammlung von Elefantenföten beherbergt. Eintrittsgebühren sind nicht inkludiert.
Zum Abschluss High Tea im mythenumrankten Polana, einem der schönsten Kolonialhotels der Welt, in dem einst britische Agenten und berühmte Schriftsteller wie Graham Greene logierten. Geplant ist auch ein Treffen mit einem Mitglied der Befreiungspartei Frelimo, die das Land seit der Unabhängigkeit allein regiert, ersatzweise mit einem Journalisten, Aktivisten oder Entwicklungsexperten.
Rückkehr ins Hotel. Abendessen in einem lokalen Restaurant. (F / A)
Letztes Frühstück im Hotel. Anschließend Transfer zum internationalen Flughafen Maputo und Rückflug.
Die Reiseleitung verabschiedet Sie nach 30 Tagen voller eindrucksvoller Landschaften, außergewöhnlicher Tierbegegnungen und vielfältiger kultureller Eindrücke – von der Namib bis zum Indischen Ozean. (F)
Änderungen in der Programmabfolge bleiben vorbehalten. Auch bei den vorgesehenen Gesprächspartnern kann es vereinzelt zu kurzfristigen Anpassungen kommen.
Sie reisen in einem geräumigen Komfortreisebus, der im Verlauf der Reise einmal gewechselt wird. Da diese außergewöhnliche Expedition fünf Länder des südlichen Afrikas miteinander verbindet, gehören an einigen Tagen auch längere Fahrstrecken durch beeindruckende Landschaften zum Reiseerlebnis. Diese Passagen eröffnen Einblicke in Regionen, die nur wenige Reisende kennenlernen. Sie erfordern zugleich eine gewisse Flexibilität und Gelassenheit.
Als Ausgleich haben wir für Sie komfortable, naturnah gelegene Lodges ausgewählt, die Raum für Erholung bieten und die besondere Atmosphäre Afrikas auf eindrucksvolle Weise erlebbar machen.
Wir bitten zu beachten, dass im Rahmen der inkludierten Mahlzeiten während der Reise die Getränke in Eigenleistung auszuwählen und zu bezahlen sind (wenn nicht anders ausgeschrieben). In diesem Zusammenhang auch ein Hinweis zu den Trinkgeldern: Trinkgelder für Fahrer, Reiseleiter und Hotel- bzw. Restaurantpersonal sollen in jedem Fall ein Ausdruck der Zufriedenheit sein und werden von den Empfängern als persönliche Anerkennung für die erbrachte Leistung gewertet. Bitte berücksichtigen Sie dies für Ihre Reisekasse.
Eine Kreditkartenzahlung per VISA oder Mastercard ist möglich. Weitere Informationen erhalten Sie von unserem ZEIT REISEN Kundenservice.
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie gern telefonisch bei uns.
Stornierungsbedingungen laut AGB des Veranstalters.
Für den CO₂-Ausstoß aus sämtlichen Fahrten mit Bahn, Bus, Flugzeug und Schiff sowie dem Landprogramm entrichten wir für Sie einen Klimaschutzbeitrag an sorgfältig geprüfte Klimaschutzprojekte. Bei unseren Partnerveranstaltern werden die Projekte jährlich abgefragt und dokumentiert.
Kontakt
Es berät Sie
ZEIT REISEN Kundenservice Team
040/3280-455
Mo. - Fr. von 09:00 - 18:00 Uhr

Termine & Preise
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Anzahl Teilnehmer: Min. 14, Max. 20
| Beginn | Ende | Preis | EZ-Zuschlag | |
|---|---|---|---|---|
| 01.11.2027 | ab 14.990 € | 2.150 € | ||
Änderungen vorbehalten; Preise pro Person.
Enthaltene Leistungen:
- 27 Übernachtungen in Drei- und Vier-Sterne-Lodges und -Hotels inkl. Frühstück
- 2 Übernachtungen im Zwei-Sterne Restcamp im Krüger Nationalpark inkl. Frühstück
- 23 x Abendessen (exklusive Getränke) im Hotel oder in ausgewählten Restaurants, 2 x Mittagessen, 2 x High Tea
- 3 x mehrstündige Safaris im offenen Geländewagen, Bootsfahrt auf dem Chobe River inkl. Sundowner, Besuch von Naturschutzprojekten
- Transfers, Ausflüge und Rundreise im klimatisierten Reisebus Besuche, Stadtrundfahrten, Ausflüge und Eintritte laut Programm
- Qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung
- Zwei DuMont-Reiseführer pro Buchung
- Für den CO₂-Ausstoß aus sämtlichen Fahrten mit Bahn, Bus, Flugzeug und Schiff sowie dem Landprogramm spenden wir für Sie einen Klimaschutzbeitrag an sorgfältig geprüfte Klimaschutzprojekte
Nicht enthaltene Leistungen:
- Anreise nach Windhuk/Abreise ab Maputo. Gern unterbreiten wir Ihnen ein Flugangebot.
- Visagebühren: Namibia (ca. 80 €), Simbabwe (KAZA Univisa, ca. 50 €), Mosambik (ca. 40 €)
- Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- Trinkgelder
- Reiserücktrittskosten- und weitere Versicherungen bietet Ihnen gern unser Partner, die HanseMerkur









