Machu Picchu Peru
Baby Alpaka Atacama Wüste Chile
Salzwüste Bolivien
Santiago de Chile
Titicacasee Peru
Atacama Wüste Chile
Quechua Frau Peru
Uros Titicacasee Peru
Nasca-Linien Peru
Salzbergwerk Maras Peru

Kulturen im Licht der Anden

  • Dauer: 41 Tage
  • Termin: 06.09.2026
  • Preis ab: 19.990 EUR
  • Anzahl Teilnehmer: Min. 20, Max. 26
  • Reise-Code: 129
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Höhepunkte der Reise

  • Machu Picchu, Uyuni und Titicaca-See
  • Bergwelt der Anden und „Tor zum Amazonas-Regenwald“
  • Begegnungen mit indigener Alltagskultur
  • Sternenbeobachtung in der Atacama-Wüste
  • Reise in komfortablen Bussen und Übernachtungen in ausgesuchten 3- und 4-Sterne-Hotels
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Karte / Umgebung:

Karte Kulturexpedition Südamerika 2026

Reiseübersicht

Vom Sonnentor zur Salzwüste – Eine 40-tägige Kulturexpedition durch Peru, Bolivien und Chile

Kommen Sie mit auf eine große Erkundungsreise zu den alten Kulturen des südamerikanischen Kontinents. In Peru hat der traditionelle Lebensstil der indigenen Bevölkerung an vielen Orten bis heute überdauert. Die Landschaften wechseln von trockener Wüste und den Sanddünen an der Küste über schneebedeckte Berge und Vulkane in den Anden bis zum Amazonas-Regenwald. Bolivien ist das am höchsten gelegenen und abgeschiedenste Land des Kontinentes. Vor allem die Überreste alter Zivilisationen machen Bolivien zu einem der aufregendsten Reiseziele Südamerikas. Chile bietet Sternenbeobachtung in der trockensten Wüste der Erde und eindrucksvolle Vulkane. Vor diesen atemberaubenden Kulissen führt die Route Sie zu archäologischen Stätten und Tempeln, Pyramiden, versunkenen Städten und rätselhaften Linien. Sie erleben das Heilige Tal der Inkas, haben viel Zeit für Macchu Picchu, Sie tauchen in indigene Alltagskultur ein und genießen koloniales Erbe.

Reiseleiter: Dr. Maximiliano von Thüngen

Als gebürtiger Argentinier konnte sich Dr. Maximiliano von Thüngen schon immer für die Geschichte und Kultur Lateinamerikas begeistern. Sein Diplom in Geschichte von der Universität Torcuato Di Tella in Argentinien ergänzte er durch einen Master in Sozialanthropologie an der Lateinamerikanischen Fakultät für Sozialwissenschaften, bis er schließlich an der Universität zu Köln im Fach Iberische und Lateinamerikanische Geschichte promovierte. Neben seiner fachlichen Qualifikation zum Reisethema möchte er Ihnen seinen Heimatkontinent mit all seinen Facetten auf authentische Weise näherbringen.

ZEIT-Reisebegleiter: Marco Fajardo

„Reisen zu begleiten heißt für mich, nicht allein Landschaften und Städte zu präsentieren, sondern vor allem in den Austausch mit anderen Menschen zu treten – über ihre Geschichte, ihr Leben und das, was sie bewegt.“ – Marco Fajardo
Marco Fajardo, Jahrgang 1976, geboren in Dresden und aufgewachsen in der ehemaligen DDR, ist seit mehr als einem Jahrzehnt in Buenos Aires zu Hause. Auch Chile und Kolumbien gehörten zu den prägenden Stationen seines Lebens. Seit 2013 schreibt Fajardo als Kulturredakteur für die chilenische Zeitung El Mostrador, zudem ist er seit vielen Jahren als Reiseleiter tätig. Ein früher Einblick in den deutschen Journalismus führte ihn 2002 zu einem Praktikum bei der Berliner Tageszeitung taz.Fajardos publizistisches Interesse gilt insbesondere den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen Lateinamerikas in den siebziger und achtziger Jahren: Revolutionen, Diktaturen, Geschichten von Widerstand und Menschenrechtsverletzungen. Zu seinen Veröffentlichungen zählen unter anderem „Contra Bachelet y otros“ (Quimantú, 2006), ein Buch über die Militärs, die sich dem Putsch in Chile 1973 widersetzten, sowie „Mi exilio dorado“ (LOM, 2021), ein essayistischer Rückblick auf sein Leben als Exilkind zwischen Deutschland und Chile.

Er begleitet Ihre Reise von San Pedro de Atacama bis Santiago de Chile.

Reiseverlauf

1. Tag, Sonntag, 6.9.2026: Anreise nach Lima | Abendessen

Ihr Transatlantikflug nach Lima (Economy Class) erreicht Lima am frühen Abend. Die peruanische Hauptstadt, 1535 vom spanischen Eroberer Francisco Pizzaro gegründet, ist auch bekannt als die ‚Stadt der Könige‘. Hier begegnet man sowohl der verfallenen Kolonialpracht als auch der brodelnden Vitalität einer modernen Metropole. Lima ist unterteilt in 43 Stadtteile, jeder mit seiner eigenen Anziehungskraft.

Ihr örtlicher Reiseleiter empfängt Sie am Flughafen. Gemeinsamer Transfer zum Hotel Antigua Miraflores. Nach dem Check-in trifft die Gruppe sich auf der Terrasse des Hotelrestaurants, wo Sie bei einem Begrüßungs-Pisco Sour das Programm der nächsten Tage ausführlich besprechen und anschließend gemeinsam das Abendessen genießen (A).

Heute steht eine Stadtrundfahrt durch das historische Lima auf dem Programm. Sie sehen zunächst die koloniale Innenstadt mit der Plaza de Armas, wo sich der Regierungspalast, das Rathaus, das erzbischöfliche Palais und die Kathedrale befinden, um nur die prächtigsten Bauten an diesem geschichtsträchtigen Platz zu nennen. Auch das Kloster San Francisco, das ϋber einem Labyrinth aus Tunneln und Katakomben erbaut wurde und als Massenfriedhof diente, steht auf Ihrem Programm. Im Anschluss besuchen Sie die Plaza San Martín, die immer wieder nach Erdbeben mit viel Liebe renoviert wurde. Nur einen halben Straβenblock von der Plaza de Armas entfernt liegt das Kolonialhaus der Familie Aliaga. Es wurde 1535 erbaut und ist eines der ältesten Häuser Limas. Nach 17 Generationen ist es immer noch in Familienbesitz und eines der besterhaltenen Gebäude der Kolonialepoche. In den Salons des Hauses wird dank der Dekorationen der Stil des 16., 17. und 18. Jahrhunderts lebendig. Sein erster Besitzer war Jeronimo de Aliaga, einer der 13 Anhänger Francisco Pizarros, die die Eroberung der peruanischen Küste 1527 veranlassten. Die Gruppe wird von Wilma Ehni de Aliaga durch das Haus geführt, einem Familienmitglied der Aliagas, die Teile ihrer Kindheit und Jugend im Haus verbracht hat, und Ihren Besuch ganz persönlich gestaltet. Anschließend nehmen Sie dort ein gemeinsames Mittagessen ein. (F/M)

Früh am Morgen, um den Verkehr im Norden Limas zu vermeiden, werden Sie vom Hotel abgeholt – das Frühstück ist heute zum Mitnehmen! Nördlich von Lima, im Tal des Flusses Supe, liegt die wohl älteste Stadt Südamerikas: Caral. Radiokarbonanalysen zeigen, dass die monumentale Architektur aus den Jahren 2.627 bis 2.000 vor Christus stammt. Zeitgleich zu ihrer Entstehung wurden die Pyramiden in Ägypten und Mesopotamien erbaut. Das Besondere an Caral ist jedoch seine Gröβe. Es besteht aus sechs groβen und vielen kleineren Pyramiden, zwei versunkenen, kreisrunden Plätzen und einigen anderen architektonisch interessanten Wohngebäuden. Sie treffen einen an den Ausgrabungen beteiligten Archäologen zum Gespräch. Das Mittagessen nehmen Sie in der Finca Empedrada ein. Am Nachmittag gibt es die Möglichkeit zur geführten Besichtigung der Mandarinen- und Avocado-Plantagen mit Erläuterung der Exportpraktiken (F/M/A).

Der Markt von Supe in Peru ist eine einzigartige Chance, das Alltagsleben und die traditionelle Kultur der Region zu erleben. Hier können Sie frisch gefischten Fisch und Meeresfrüchte sehen und mehr über das Leben der Fischer und Markverkäufer erfahren.

Anschließend besuchen Sie die Ausgrabungsstätte von Áspero, einer der ältesten bekannten urbanen Siedlungen Amerikas. Etwa 23 Kilometer westlich des berühmteren Caral-Zentrums im Supe-Tal gelegen, liegt Áspero unmittelbar an der Mündung des gleichnamigen Flusses in den Pazifik.

Die Ausgrabungen zeigen pyramidenartige Plattformen, von denen die höchste – Huaca de los Ídolos – mit ihrer gestuften Architektur aus Lehmziegeln beeindruckt. Trotz ihrer Witterungserosion über Jahrtausende erkennt man klar die strukturelle Planung und Bedeutung dieser Bauwerke.

Während des Besuchs erfahren Sie mehr über die Bedeutung Ásperos als Handels- und Fischereizentrum der Caral-Zivilisation. Die Küstensiedlung stand in enger Verbindung mit dem Hauptzentrum Caral. Beide gehörten zur sogenannten Norte-Chico-Kultur, die sich vor rund 5.000 Jahren entwickelte. In Áspero zeigt sich der Beginn urbaner Planung: zentrale Plätze, Wohnkomplexe und Verwaltungsgebäude. Besonders faszinierend ist ein kleiner, aber bedeutender Fund, der im Besucherzentrum ausgestellt ist: eine Figur mit betonten Augen und Details, von Archäologen als »Idol« bezeichnet. Solche Funde geben Einblick in das rituelle Leben dieser frühen Gesellschaft. Anschließend kehren Sie nach Lima zurück. (F/M)

Nach dem Frühstück im Hotel machen Sie auf den Weg nach Paracas. Auf dem Weg halten Sie in der Hacienda San José Chincha. Sie wurde im 17. Jahrhundert von spanischen Kolonialherren errichtet und diente ursprünglich als Zucker- und Baumwollplantage. Über Generationen hinweg war sie ein Zentrum der Landwirtschaft – und gleichzeitig ein Ort der Ausbeutung: Hier wurden Tausende von afrikanischen Sklaven unter unmenschlichen Bedingungen zur Arbeit gezwungen.

Besonders eindrücklich und bewegend ist ein Rundgang durch die sogenannten ‚Katakomben‘ – ein weit verzweigtes System von unterirdischen Gängen, über die Sklaven in die Hacienda gebracht wurden. Die Führung durch diesen Teil der Hacienda ist eindrucksvoll gestaltet und sensibilisiert für das koloniale Erbe und die afroperuanische Geschichte der Region. Trotz der belastenden Vergangenheit ist die Hacienda heute auch ein Ort der Bewahrung: Die Architektur wurde restauriert, traditionelle Möbel und Gemälde aus der Kolonialzeit erhalten. Gleichzeitig wird Raum für Reflexion geschaffen, insbesondere über das afroperuanische Erbe, das in Chincha kulturell bis heute lebendig ist – etwa in der Musik, der Küche und den Festen. Beim Mittagessen mit typischen Gerichten aus der Region werden auch Tänze der Region vorgeführt.  Übernachtung im Hotel San Agustin Paracas. (F/M/A)

Sie werden nach dem Frühstück am Hotel abgeholt und unternehmen eine Stadtrundfahrt durch Ica. Zunächst fahren Sie zum Regionalmuseum, wo eine sehenswerte Sammlung von Keramiken und Textilien sowie Mumien der Paracas- und Nasca-Kulturen ausgestellt sind. In einem kleinen Weingut verkosten Sie im Anschluss den hier hergestellten Pisco, bevor Sie die Tour an der Oase Huacachina ausklingen lassen. Entspannen Sie inmitten von Sanddünen und Palmen, bevor es zurück geht. Ein besonderes Erlebnis wird das Abendessen heute: ein BBQ mitten in den Dünen zum Sonnenuntergang! Die Fahrt dorthin findet in kleinen ATVs statt. Übernachtung im Hotel San Agustin in Paracas. (F/A)

Nach dem Frühstück fahren Sie zum nahegelegenen Anlegesteg, von wo Sie per Boot zu den Ballestas Inseln fahren. Die Tour auf dem offenen Meer führt am terran-maritimen Nationalreservat vorbei, in dem die emblematische Wüstenfigur »El Candelabro« liegt. Sie haben die Möglichkeit, Seelöwen, Pelikane, Kormorane und Pinguine in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Die Ballestas Inseln stehen unter Naturschutz und dürfen nicht betreten werden. Die Boote fahren nah genug an die Küste heran, so dass Sie Fotos von der Tierwelt machen können. Diese Tour findet mit umweltfreundlichen Motorbooten statt.

Wenn Sie wieder festen Boden unter den Füßen haben, besuchen Sie das Paracas Nationalreservat. Es handelt sich um ein terran-maritimes Schutzgebiet mit einsamen Stränden und sehenswerten Steilküsten, das einzige Reservat in Peru, das sowohl Land Küste wie Ozean schützt.

Die erste Station ist das Interpretationszentrum des Reservats. Im Bereich der Meeresfossilien können Sie Turritelas (Mollusken) sehen, die 35 bis 36 Millionen Jahre alt sind. Anschließend besuchen Sie  das Museo de Sitio Julio C. Tello. Weiter geht es zu einer natürlichen Felsformation, die aufgrund ihrer skurrilen Form als Kathedrale bekannt ist. Ein Teil ihrer Struktur stürzte während des Erdbebens vom 15. August 2007 ein, das sein Epizentrum im Meer westlich der Stadt Pisco hatte. Schließlich unternehmen Sie eine Rundfahrt zum Yumanque-Strand, zum Itsmo-Aussichtspunkt und zum berühmten Roten Strand, um die beeindruckende Landschaft zu bewundern. Das Mittagessen nehmen Sie im Muschelrestaurant im Nationalpark ein. Danach fahren Sie mit dem Bus nach Nasca und halten unterwegs am Aussichtsturm, von dem aus Sie drei der Nasca-Linien von oben sehen können. Die Kleinstadt Nasca mit 23.000 Einwohnern, 450 Kilometer südlich von Lima, verdankt ihren wirtschaftlichen Aufschwung den nahe gelegenen Linien und Bodenzeichnungen von Nasca. Es handelt sich um Geoglyphen – Scharrbilder in der Wüste – in Tierform wie Spinne, Affe, Kolibri und Kondor sowie geometrische Figuren und bis zu 20 Kilometer lange Linien, die teilweise nur aus der Luft zu erkennen sind und deren Ursprung und Zweck bis heute weitgehend unbekannt sind. (F/M/A)

Nach dem Frühstück können Sie optional einen unvergesslichen Flug über die Nasca Linien erleben. Am Kleinflughafen von Nasca steigen Sie mit einer der Propellermaschinen in die Luft und können die über ca. 500 m² verteilten Nasca Linien aus der Vogelperspektive betrachten. (Optional und auf Gruppenbasis, ca. 30 Min. Anmerkung: Wir empfehlen aufgrund der geringen Verfügbarkeit von Flügen grundsätzlich eine Vorausbuchung. Der Flug über die Nascalinien findet in kleinen Maschinen statt, die Platz für 5-6 Gäste haben.)

Etwa sieben Kilometer nördlich der Stadt Nazca liegt das kleine, unscheinbare María-Reiche-Museum – ein Ort von großer historischer und menschlicher Bedeutung. In einem einfachen Gebäude, einst das Wohnhaus der deutschen Mathematikerin und Archäologin Maria Reiche, tritt man ein in das Leben einer Frau, die ihr ganzes Dasein der Erforschung der geheimnisvollen Nazca-Linien widmete.

Schon beim Betreten des Museums fühlt man die persönliche Nähe: Fotos, Notizbücher, Landkarten, selbstgemachte Werkzeuge und ihre alte Schreibmaschine stehen noch dort, ihre Arbeits- und Schlafräume sind erhalten geblieben, schlicht, funktional – ein Zeugnis ihres asketischen Lebensstils. Sie lebte hier jahrzehntelang, oft unter extremen Bedingungen, in der Wüste – allein, aber unbeirrbar.

In den Vitrinen Schwarz-Weiß-Aufnahmen: María Reiche mit Maßband, Kompass und Spiegel in der Hand, wie sie die riesigen Geoglyphen vermisst, dokumentiert und schützt. Auch die Geschichte ihres Kampfes gegen Plünderung, Zerstörung und Gleichgültigkeit wird erzählt. Ohne staatliche Unterstützung, aber mit großer Beharrlichkeit schuf sie das Fundament für den heutigen Schutz und die Anerkennung der Linien als Unesco-Weltkulturerbe. Draußen im Garten liegt ihr schlichtes Grab, mit Blick auf das Land, dem sie ihr Leben gewidmet hat.

Übernachtung im Hotel DM Nasca (F/M/A)

Heute liegt eine längere Fahrt vor Ihnen, die Strecke von Nazca nach Chalhuanca ist rund 370 Kilometer lang und führt durch sehr unterschiedliche geographische Zonen und Höhenlagen. Die teilweise kurvenreiche Fahrt verläuft größtenteils über die Interoceánica Sur (PE-30A). Ausgehend von Nazca (etwa 600 m ü. d. M.) beginnt die Straße mit einem starken Anstieg in die Anden. Innerhalb kurzer Zeit erreicht man Höhen von über 4.000 Metern, mit dem höchsten Punkt am Abra Condorcenca. Landschaftlich wechselt die Umgebung von wüstenähnlicher Küste über Hochlandsteppe bis zu bewachsenen Tälern. In den höheren Lagen sind Alpakas und Lamas keine Seltenheit. Der letzte Abschnitt führt bergab in das Tal des Flusses Chalhuanca, wo sich der gleichnamige Ort auf etwa 2.900 Metern Höhe befindet. Mittags stärken Sie sich mit einem Picknick mit Lunchbox, das Abendessen genießen Sie im Hotel Samay Wasi, wo Sie auch übernachten.  (F/M/A)

Die Fahrt ins Heilige Tal beginnt nach dem Frühstück in Chalhuanca (ca. 2.900 m ü. d. M.) und führt zunächst in Richtung Curahuasi. Die Straße steigt an und führt durch Hochlandgebiete mit ländlicher Umgebung, vereinzelten kleinen Dörfern und typischer Andenlandschaft. Nach etwa 160 Kilometern (ca. 3,5h Fahrt) erreicht man Saywite, eine präkolumbianische archäologische Stätte auf etwa 3.500 Metern Höhe. Saywite ist vor allem für den sogenannten Saywite-Monolithen bekannt – ein großer, mit Symbolen versehener Fels, der möglicherweise eine topografische oder rituelle Darstellung der Welt der Inka darstellt und der bei gutem Wetter besucht werden kann.

Von Saywite aus fährt man weiter in Richtung Abancay und dann über den Paso Huillque weiter ins Heilige Tal, wobei die Strecke dem Fluss Vilcanota folgt und durch ein fruchtbares Tal führt, vorbei an landwirtschaftlich genutzten Flächen und kleinen Ortschaften. (Fahrtdauer insgesamt: etwa 8 Stunden) Das Urubamba Tal oder Heilige Tal (2.800 m) ist ein Tal in den Anden von Peru, zwischen der Inkahauptstadt Cusco und der Heiligen Stadt Machu Picchu. Laut neusten Forschungen war das Tal wegen seiner geografischen und klimatischen Qualitäten das Herzstück des Inka-Reiches. Das Tal umfasst das Gebiet zwischen den Städten Pisac und Ollantaytambo und wird durch den Urubamba Fluss geformt, der auch als Vilcanota oder Wilcamayu Fluss bekannt ist. In Quechua bedeutet das letztere ‚Heiliger Flus‘“. Entlang des Flusses liegen zahlreiche archäologische Überreste aus Inka-Zeiten. Mittags stärken Sie sich mit einem Picknick mit Lunchbox. Abendessen und Übernachtung im Hotel Sonesta Posadas Del Inca Yucay. (F/M/A)

Nach dem Frühstück besuchen Sie heute eine Quechua-Gemeinde im Heiligen Tal. Dort erhalten Besucher einen authentischen Einblick in das Alltagsleben der ländlichen Bevölkerung.

Zu den Aktivitäten gehören:

  • Landwirtschaftliche Arbeiten: Teilnahme an saisonalen Tätigkeiten wie Aussaat und Feldvorbereitung mit traditionellen Werkzeugen.
  • Typische Küche: Zubereitung und gemeinsames Essen regionaler Gerichte, oft mit Produkten aus eigenem Anbau.
  • Handwerkliche Tätigkeiten: Demonstration und ggf. Mitmachen bei Webarbeiten, dem Herstellen von Adobe-Ziegeln oder anderen lokalen Handwerken.
  • Sprache & Kultur: Eine spielerische Einführung in das Quechua, inklusive einfacher Wörter und Sätze für Alltagssituationen.

Der Besuch bietet eine direkte Begegnung mit der lokalen Bevölkerung, fördert den kulturellen Austausch und stärkt nachhaltigen Tourismus in der Region. Aktivitäten können je nach Gemeinde leicht variieren.

Nachmittags sind Sie mit dem Archäologen und Forscher Peter Frost im Heiligen Tal verabredet. In einem kompakten und anschaulichen Vortrag präsentierte er Ihnen Erkenntnisse aus seiner langjährigen Arbeit in den peruanischen Anden. Der Schwerpunkt seiner Forschung lag in der Region um Vilcabamba, der letzten Rückzugsregion der Inka, sowie auf wenig erforschten Stätten im Hochland. Der Vortrag konzentriert sich auf Machu Picchu und präsentiert Forschungsergebnisse zu der berühmten Inka-Stätte und Hypothesen zur Funktion und Bedeutung der Anlage. Übernachtung im Hotel Sonesta Posadas Del Inca Yucay.  (F/M)

Nach einem ausgiebigen Frühstück starten Sie eine Ganztagestour durch das Urubamba Tal an, besser bekannt als das Heilige Tal der Inka. Sie besuchen zunächst Moray. Dabei handelt es sich um eine prä-inkaische Anlage aus konzentrischen, landwirtschaftlichen Terrassen, von denen einige 150 Meter tief sind. Hier sollen die Inkas ein großes landwirtschaftliches Labor unterhalten haben, wo sie verschiedene Mikroklimate herstellten und so eine große Anzahl verschiedener Getreidearten züchten konnten. In der Nähe von Moray liegt das malerische Dörfchen Maras, das zu Zeiten der Inka als Umschlagplatz für Salz diente und ein Erholungsort war. Das Salz wird auch heute noch traditionell per Hand aus den Salzterrassen gewonnen. Der Ausblick über die ca. 3.000 Salzquellen ist beeindruckend. Letzter Programmpunkt des heutigen Tages ist Ollantaytambo, wo Sie die gewaltigen Festungsbauten der Inka besichtigen. Ollantaytambo ist einer der wenigen Schauplätze, an denen die Spanier auf ihrem Eroberungsfeldzug die Schlacht gegen die Inka verloren. Ollantaytambo ist eine der ältesten Städte im Heiligen Tal und auch bekannt als ‚letzte lebende Inka-Stätte Perus‘. Hier haben Sie die einmalige Gelegenheit, ein typisches Haus einer Familie zu besuchen und sich einen Eindruck vom alltäglichen Leben der Menschen der Region zu verschaffen. Das Mittagessen ist unterwegs im Unu (Pachamanca) geplant. Übernachtung im Hotel Sonesta Posadas Del Inca Yucay (F/M)

Nach dem Frühstück werden Sie am Hotel abgeholt und zum Bahnhof von Ollantaytambo gebracht. Im Panoramazug geht es los in Richtung Aguas Calientes. Mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund, fahren Sie durch ein malerisches Flusstal mit Dörfern und einer abwechslungsreichen Pflanzenwelt, bis Sie schließlich an der Bahnstation am Fuss von Machu Picchu ankommen. Die letzte Etappe, die Serpentinen-Straße hinauf zur Ruinenstadt, wird mit Shuttlebussen zurückgelegt. Sie besichtigen die berühmteste Inka-Stätte Südamerikas und machen sich ein eigenes Bild. Hier erfahren Sie alles zur Entdeckung und den Theorien zur Entstehung von Machu Picchu. Die ‚verlorene Stadt der Inka‘ ist nicht nur eines der Neuen Sieben Weltwunder, sondern einer der größten Schätze Perus aus der Zeit des Inka-Imperiums. Unentdeckt von den Spaniern und über Jahrhunderte vergessen, wurde die Stätte 1911 eher zufällig vom US-Amerikaner Hiram Bingham entdeckt. Bis heute geben die Ruinen den Forschern viele Rätsel auf. Auch wenn die Theorien der Wissenschaftler auseinandergehen, ist eines jedoch sicher: Machu Picchu ist einer der eindrucksvollsten und aufregendsten Orte der Welt, erhaben und majestätisch auf dem Gipfel und umgeben von undurchdringlichem Bergnebelwald.  Am Nachmittag kehren Sie im Shuttlebus nach Aguas Calientes zurück und spazieren von dort zu Ihrem Hotel El Mapi By Inkaterra, wo Sie auch Ihr Abendessen genießen. (F/A)

Heute haben Sie die Möglichkeit, Ihre Machu Picchu-Erfahrung noch einmal zu vertiefen. Nach dem Besuch nehmen Sie den Shuttlebus zurück nach Aguas Calientes und anschließend den Zug durch das Heilige Tal. Übernachtung im Hotel Sonesta Posadas Del Inca Yucay (F/A)

Nach dem Frühstück fahren Sie in die alte Inkastadt Chinchero, etwa 28 Kilometer nördlich von Cusco. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 3.762 Metern, höher ist nur sein schneebedeckter Hausberg, der Chicon. Um den Hauptplatz läuft eine beeindruckende Inkamauer mit zehn großen Trapeznischen. Eine der wichtigsten kolonialen Kirchen der Region wartet mit barocken Altären und reich verziertem Mauerwerk auf Sie. Herausragend ist jedoch der Markt von Chinchero, der jeden Sonntag stattfindet und alle Bewohner der Umgebung sowie Touristen versammelt.

In Chinchero besuchen Sie das Centro de Textiles Tradicionales de Cusco (Zentrum für traditionelle Textilien von Cusco) von Nilda Callañaupa. Diese Initiative wurde zu einer starken Organisation, die nicht nur der Erhaltung der alten Traditionen gewidmet ist, sondern auch die Kommerzialisierung von schönen, hochwertigen Textilien fördert. Hier bekommen Sie einen Einblick in die traditionellen Webtechniken anhand einer Demonstration. Zurück in Cusco steht Ihnen der restliche Tag zur freien Gestaltung zur Verfügung. Übernachtung im Hotel Novotel Cusco. (F)

Nach dem Frühstück beginnen Sie einen Stadtrundgang durch Cusco. Im Herzen des Inkareiches, auf der Plaza de Armas, beginnen Sie Ihre Tour mit dem Besuch der beeindruckenden Kathedrale. Weiter führt Sie Ihr Weg durch die mit Inka-Mauern gesäumten Gassen der Altstadt, bis Sie den Sonnentempel Koricancha erreichen, der von den Spaniern zur katholischen Kirche Santo Domingo umgebaut wurde. Anschließend besuchen Sie die Iglesia de San Francisco de Asís, eine der bedeutendsten Kirchen Cuscos, im 16. Jahrhundert von den Franziskanern errichtet. Ihre barocke Fassade und die Innenräume mit vergoldeten Altären und Gemälden der Cusco-Schule sind beeindruckend. Das angeschlossene Museum zeigt wertvolle Kunstwerke und führt Besucher durch die Katakomben, ein mystischer und faszinierender Teil der kolonialen Geschichte. Sie können den Glockenturm besteigen und die Aussicht bewundern. Ihr Mittagessen gestalten Sie in Eigenregie in Cusco.

Am Nachmittag verlassen Sie das Zentrum, um die Festungsruine Sacsayhuaman zu erkunden, deren aus riesigen Steinen erbauten Zickzackmauern die Jahrhunderte nicht viel anhaben konnten. In direkter Umgebung der Festungsruine erleben Sie eine uralte Inka-Zeremonie, bei der ein Schamane der Pachamama (Mutter Erde) und den Apus (Bergen) für die Ernte danken und Opfergaben darbringen, um ihren Segen zu erbitten.

Anschließend machen Sie sich auf den Weg nach San Blas, dem ikonischen Kultur- und Künstlerviertel mit seinen schmucken Häuschen aus der Kolonialzeit. Angefangen bei der Calle 7 Borreguitos, der Huaca de San Blas und dem Aquädukt von Sapantía, spazieren Sie durch die kopfsteingepflasterten Straßen und stöbern in den Kunsthandwerksläden und originellen Geschäften. Schlendern Sie rund um den Hauptplatz des Viertels und besuchen Sie das Mendivil-Museum.

Im Anschluss besuchen Sie außerdem den Markt San Pedro. Hier lernen Sie mehr über die Vielfalt an peruanischem Obst, Gemüse, Gewürzen und andere Produkte. Wenden Sie ihre Quechua- und Spanischkenntnisse an und kaufen für einen festgelegten Betrag (inbegriffen) so viel wie möglich ein – für einen guten Zweck, denn im Anschluss werden ihre Einkäufe an ein soziales Projekt gespendet. Mantay ist ein Hilfsprojekt minderjähriger Mütter aus der Umgebung von Cusco, die hier Unterstützung erfahren, zur Schule gehen und einen Beruf erlernen können. (www.mantay.org). Die Spende wird in einem der Läden von Mantay in Cusco übergeben, wo die Handwerksarbeiten der Organisation verkauft werden. Übernachtung im Hotel Novotel Cusco.  (F/A)

Übernachtung im Hotel Novotel Cusco (F)

Heute fahren Sie eine lange Strecke über das Andenhochland von Cusco nach Puno. Höchster Punkt ist La Raya auf 4.319 Metern. Ein Stopp ist bei den Raqch‘i Ruinen. Dort schauen Sie den Tempel Wiracocha an. Das Mittagessen findet  im Haus einer Familie statt – ebenso wie ein interaktiver Workshop zum Bemalen der traditionellen Toritos de Pucará.  Zu Beginn erklärt die Familie Herkunft und Bedeutung der Toritos – kleine Tiere aus Ton, die traditionell auf den Dächern von Häusern stehen und Schutz sowie Fruchtbarkeit symbolisieren. Anschließend erhalten die Teilnehmer bereits gebrannte Rohlinge und bemalen diese unter Anleitung mit traditionellen Farben und Mustern.

Gegen Abend erreichen Sie ihr Hotel in Puno. Puno wurde im Jahr 1668 gegründet und ist heute die sogenannte Folklore-Hauptstadt Perus. Die Stadt liegt auf 3.812 Meter am Titicacasee. Das Andenmeer ist Wärmespeicher und Nahrungsspender für viele Bewohner der Region. An den Ufern werden Kartoffeln angebaut und Tiere gezüchtet. Auf der in Bolivien gelegenen Sonneninsel soll der Legende nach der Sonnengott gewohnt haben und von dort seine Kinder, Manco Capac und Mama Ocllo, zur Gründung des Inka-Imperiums in die Welt geschickt haben. Mystisch ist der See, voller Geheimnisse und landschaftlich eindrucksvoll. Übernachtung im Hotel Sonesta Posadas Del Inca Lago Titicaca Puno. (F/M/A)

Der Titicacasee liegt in den Anden auf 3.812m Höhe an der Grenze zwischen Bolivien und Peru. Er ist der größte See in Südamerika und der höchste schiffbare See der Welt. Unberührt von der Zeit, fischen die Hochlandkulturen immer noch im eiskalten Wasser, navigieren auf traditionellen Schilfschiffen und ernten von Hand. Bis heute haben sich ihre Sprachen, traditionellen Künste, Überzeugungen und Bräuche erhalten. Der Titicacasee gilt als Geburtsort der Sonne und ist ein einzigartiges Erlebnis, das Sie bei Ihren Abenteuern in Peru nicht verpassen sollten.

Nach dem Frühstück fahren Sie vom Pier zu den einzigartigen Uros-Inseln, die buchstäblich auf dem Titicacasee schwimmen. Hier treffen Sie einheimische Familien in traditionellen und farbenfrohen Kostümen, die Sie willkommen heißen und Ihnen ihre Häuser, Boote und Inseln aus Schilf zeigen. Jedes Jahr füllen sie die Inseln mit einer neuen Schicht Schilf und bewahren weiterhin die Aymara-Sprache und andere traditionelle Lebensweisen. Sie setzen Ihre Reise in Richtung der Insel Taquile fort. Bemerkenswert sind die aufwändigen Terrassen aus der Zeit vor den Inkas. Auf den unbefestigten Straßen fahren keine Autos und es gibt keinen Strom. Erfahren Sie mehr über den seit Tausenden von Jahren unveränderten Lebensstil der Menschen und ihre einzigartigen Traditionen, die auf dem Gemeinschaftskollektivismus beruhen. Auf der Insel wird Männern das Stricken und Frauen das Weben beigebracht. Ein typisches Mittagessen wird auf der Insel Taquile gereicht. Übernachtung im Hotel Sonesta Posadas Del Inca Lago Titicaca Puno. (F/M/A)

Nach dem Frühstück werden Sie am Hotel in Puno abgeholt und nach Khasani gebracht. Willkommen in Bolivien! Die Fahrt führt in die kleine Stadt Copacabana, wo Sie sich den Hauptplatz und die Kirche, eine bis heute wichtige Pilgerstätte für Gläubige anschauen. Am Hafen gehen Sie an Bord des umweltfreundlichen Katamarans und segeln zum südlichen Ende der Sonneninsel. Hier steht der Pilcocaina-Tempel, die spektakulärste Ruine der Insel. Sie spazieren entlang des Labyrinths aus Steinmauern und winzigen Türen, die einen schönen weißen Strand überblicken, der vom tiefblauen Wasser umspült wird. Nehmen Sie während Ihres Besuchs an einer Aymara-Zeremonie teil, die von einem ‚Kallawaya‘ oder Andenheiler geleitet wird. Genießen Sie köstliche Gerichte mit bolivianischen Spezialitäten auf den Katamaran. Moderate Wanderung zur Ecolodge La Estancia, wo Sie auch Ihr Abendessen einnehmen und übernachten. (F/M/A)

Der Tag beginnt mit dem Besuch der archäologischen Stätte auf der Isla del Sol. Hier besichtigen Sie unter anderem die Inka-Terrassen, die noch heute von der Bevölkerung landwirtschaftlich genutzt werden. Ein Höhepunkt ist der sogenannte Brunnen der ewigen Jugend, dem die Inka heilende und lebensverlängernde Kräfte zuschrieben. Anschließend gehen Sie wieder an Bord des Katamarans, der Sie über den Titicacasee nach Copacabana bringt. Während der Überfahrt bieten sich beeindruckende Ausblicke auf die Weite des Sees und die umliegenden Andenlandschaften. Nach der Ankunft in Copacabana beginnt der Überlandtransfer nach La Paz. Auf dem Weg überqueren Sie die Straße von Tiquina, die schmalste Stelle des Titicacasees. Hier erfolgt eine kurze, einfache Überfahrt mit einem Motorboot, während der Reisebus separat auf einer Ponton-Fähre transportiert wird. Danach setzen Sie die Fahrt über Land fort und erreichen schließlich die bolivianische Hauptstadt La Paz. Übernachtung im Illampu Art Hotel Boutique. (F/A)

Am Vormittag steht ein interessanter Austausch auf Ihrem Programm: Sie treffen Elizabeth Salguero Carrillo, eine bolivianische Diplomatin, Journalistin, Politikerin und Frauenrechtsaktivistin, zum Gespräch. Ihre berufliche Laufbahn begann sie als Journalistin und arbeitete in verschiedenen Medien. Später engagierte sie sich in der Feministischen Bewegung und setzte sich für die Rechte von Frauen und indigenen Gemeinschaften in Bolivien ein. Seit 2006 ist sie Abgeordnete in der Asamblea Legislativa Plurinacional de Bolivia. Sie war Vorsitzende der Kommission für Menschenrechte und kämpfte für die Einführung von Gesetzen gegen politische Gewalt aufgrund des Geschlechts. 2011 wurde sie Kulturministerin. 2012–2015 Botschafterin Boliviens in Deutschland. Ein bedeutender Erfolg war die Rückführung der Ekeko Tunu-Statuette aus dem Historischen Museum in Bern, die über ein Jahrhundert zuvor aus Tiwanaku gestohlen worden war.  Seit 2015 arbeitet Salguero als internationale Expertin für strategische Planung bei UN Women in Bolivien.

Im Anschluss an das Gespräch haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Am späten Nachmittag fahren Sie gemeinsam nach El Alto. Cholitas Wrestling ist eine beliebte und außergewöhnliche Wrestling-Show, bei der indigene Aymara-Frauen – die sogenannten ‚Cholitas‘ – in traditionellen Röcken (Polleras), Blusen, Schals und mit geflochtenen Zöpfen in den Ring steigen. Sie treten in inszenierten Kämpfen gegeneinander oder gegen männliche Gegner an und kombinieren dabei klassische Showelemente des Lucha Libre (lateinamerikanisches Wrestling) mit bolivianischer Kultur und einem starken Empowerment-Gedanken. Die Kämpfe sind choreografiert, oft übertrieben dramatisch und mit sozialen oder politischen Untertönen versehen. Im Anschluss Rückfahrt in Ihr Hotel. (F/M)

Heute erkunden Sie La Paz. Der Auftakt dieser Tour ist ein Besuch des berühmten Hexenmarktes, wo es neben vielen Kräutern und Pflanzen auch Lamaföten und getrocknete Schlangen und Frösche gibt. Danach besuchen Sie den Rodriguez Markt, wo Gemüse, Früchte, Blumen und vieles mehr in großer Fülle angeboten werden. Die koloniale Kirche San Francisco steht im Anschluss auf dem Programm, bevor es zur Plaza Murillo mit der Kathedrale, dem Regierungspalast und dem Nationalkongress geht.

Ein kulinarischer Halt ist in einer traditionellen Konditorei. Probieren Sie eine der typischen Salteñas, eine herzhafte bolivianische Empanada! In der Werkstatt und im Laden von Roberto Mamani Mamani, einem berühmten bolivianischen Maler, lernen Sie seine künstlerische Arbeit kennen. Den Abschluss der Tour bildet eine Seilbahnfahrt. Genießen Sie den einmaligen Panoramablick auf die Stadt!

Wieder zurück im Hotel hören Sie einen Vortrag von ihrem lokalen Reiseleiter, Agustin Echalar, einem bolivianischen Schriftsteller, Journalist, Reiseleiter und Kulturvermittler. Er lebt in La Paz und ist bekannt für seine tiefgehenden Analysen der politischen und sozialen Entwicklungen in Bolivien. Er beleuchtet insbesondere die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf die Gesellschaft und reflektiert über historische und kulturelle Zusammenhänge. (F/A)

Nach dem Frühstück im Hotel machen Sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit: Der heutige Ausflug bringt Sie zu den Ruinentempeln von Tiwanacu, etwa 72 Kilometer von La Paz entfernt. Sie waren zwischen 1.600 und 1.200 vor Christus eines der wichtigsten kulturellen Zentren der Region. Sie sehen die Akapana-Pyramide, die halb unterirdischen Tempel, den Kalasasaya-Palast mit dem bekannten Sonnentor und die geschnitzten Monolithen Ponce und Fraile. Hören Sie mehr zu den Ursprüngen der Tiwanacu und der Bedeutung dieser Kultur im gesamten Andenraum von Ihrem Reiseführer. Nach einem Mittagessen und dem Besuch im Museum kehren Sie mit ganz neuen Eindrücken nach La Paz in Ihr Hotel zurück. (F/A)

Nach dem ausgiebigen Frühstück im Hotel beginnt der Überlandtransfer nach Oruro. In dieser traditionsreichen Bergbaustadt im bolivianischen Hochland stehen mehrere kulturell und historisch bedeutende Orte auf dem Programm. Sie erleben zunächst das anthropologische Museum von Oruro. Es bietet einen fundierten Einblick in die präkolumbianischen Kulturen der Region und zeigt Keramik, Textilien und Masken, die auch im berühmten Karneval von Oruro eine Rolle spielen. Danach besuchen Sie Socavón-Museum (Bergbaumuseum). Es befindet sich in der Kirche der Jungfrau des Socavón, der Schutzheiligen der Bergleute. Das Museum zeigt historische Werkzeuge, Ausrüstungen und Relikte aus dem Bergbau des 20. Jahrhunderts. Auch religiöse Aspekte des Minenlebens werden dokumentiert. Ein kurzer Spaziergang führt zum Hauptplatz (Plaza 10 de Febrero), wo Sie einen Überblick über die städtische Architektur und Geschichte erhalten. Zum Schluss besichtigen Sie die Kirche des Socavón von außen, ein zentrales Element der lokalen Religiosität und Kulisse des Karnevals von Oruro, der zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Übernachtung im Hotel Eden. (F/A)

Nach einem ausgiebigen Frühstück bringt Sie der Reisebus nach Sucre (ca. 4 Stunden Fahrt). Sucre ist aufgrund ihrer gut erhaltenen Kolonialarchitektur auch bekannt als die ‚weiße Stadt‘ und gilt als eine der schönsten Städte des Landes (Unesco-Weltkulturerbe). Die Altstadt mit ihren weißen Fassaden, eleganten Kirchen und Museen spiegelt die Geschichte und kulturelle Vielfalt Boliviens wider.

Während der geführten Stadtbesichtigung besuchen Sie das Haus der Freiheit (Casa de la Libertad), ein historisch bedeutender Ort, an dem 1825 die Unabhängigkeitserklärung Boliviens unterzeichnet wurde. Weiter geht es zum Textilmuseum ASUR, das Einblicke in die traditionellen Webtechniken und Symbolik indigener Kulturen aus der Region Chuquisaca bietet. Sie sehen ausserdem (von außen) den Justizpalast (Palacio de Justicia), ein beeindruckendes Gebäude aus republikanischer Zeit, den Aussichtspunkt Recoleta, der einen Panoramablick über die Altstadt und Umgebung bietet, die Kirchen San Lázaro und Santo Domingo, zwei der ältesten Kirchen der Stadt, das Kloster San Felipe de Neri, den Hauptplatz (Plaza 25 de Mayo), das Herzstück der Stadt mit historischen Gebäuden, Palmen und Denkmälern und den Bolívarpark, eine ruhige Grünanlage mit Reiterstatue von Simón Bolívar und Miniatur-Eiffelturm. Diese Tour bietet einen umfassenden Überblick über die politische, kulturelle und architektonische Bedeutung Sucres – einer Stadt, die maßgeblich zur Identität Boliviens beigetragen hat. Übernachtung im Hotel Boutique Samary. (F/A)

Nach dem Frühstück geht die Reise nach Potosí, wo Sie im Restaurant Tenedor de Plata ein Mittagessen genießen. Am Nachmittag folgt ein Stadtrundgang zu Fuß, bei dem Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Potosís entdecken. Dazu gehören die Kathedrale, der Turm de la Compañía, der historische Bogen von Magdalena de Cobija sowie die Kirchen San Lorenzo und San Francisco, die Sie jeweils von außen besichtigen. Den Abschluss bildet ein Besuch in der Casa de la Moneda, dem berühmten Münzprägehaus, in dem das spanische Sprichwort ‚valer un Potosí- – ‚einen Potosí wert sein‘, also ein Vermögen – seinen Ursprung hat. Im Anschluss Transfer zur Hacienda Cayara.

Die Hacienda Cayara ist ein einzigartiges Museumshotel, eine historische Hacienda. Dieses elegante Anwesen besticht durch seine prachtvolle Architektur und wird heute liebevoll gepflegt. Besucher erwartet hier ein unvergessliches Erlebnis in einem Haus, das Geschichte lebendig werden lässt.

Abendessen und Übernachtung im Hacienda Cayara  (F/M/A)

Sie frühstücken in Ruhe auf der Hacienda, lernen das Kolonialhaus und das Museum kennen und fahren anschließend nach Potosi. Zunächst schlendern Sie über den Bergarbeitermarkt, den wohl einzigen Ort, wo Dynamit frei verkäuflich ist. Anschließend treffen Sie sich mit erfahrenen Minenarbeitern aus Potosí. Während dieses Treffens berichten die Fachleute authentisch und anschaulich über den Arbeitsalltag unter Tage, die Herausforderungen des Bergbaus und die historischen wie kulturellen Traditionen, die in Potosí rund um den Silberbergbau gewachsen sind. Sie erfahren mehr über die Bedeutung des Bergbaus für die Region, die traditionelle Ausrüstung und Arbeitsmethoden sowie die sozialen Rituale und Bräuche der Bergarbeiter. Diese Begegnung bietet einen tiefen Einblick in das Leben und die Kultur der Menschen, die seit Jahrhunderten eng mit den Minen von Potosí verbunden sind. Nach dem Gespräch fahren Sie zur Hacienda Cayara zurück, wo Sie zu Abend essen und übernachten. (F/A)

Nach Ihrem ausgiebigen Frühstück geht die Fahrt im Reisebus nach Uyuni, dem Tor zur berühmten Salar de Uyuni, der größten Salzfläche der Welt. In Uyuni genießen Sie ein gemütliches Mittagessen und fahren weiter in Richtung Colchani, einem kleinen Dorf am Rand des Salzsees, das als Ausgangspunkt für Erkundungen der Salar gilt. Colchani ist bekannt für seine Salzgewinnung und den handwerklichen Umgang mit Salzprodukten, was Ihnen interessante Einblicke in die lokale Lebensweise bietet.

Schließlich erreichen Sie das Salzhotel, ein außergewöhnliches Hotel, das komplett aus Salzblöcken gebaut ist. Hier können Sie die einzigartige Architektur bewundern und sich auf einen besonderen Aufenthalt inmitten der surrealen Landschaft des Salzsees freuen. Das Hotel bietet eine unvergleichliche Atmosphäre. Abendessen und Übernachtung im Hotel Luna Salada (F/M/A)

Heute besuchen Sie ausführlich den Salzsee von Uyuni. Die Bewohner der Gegend gewinnen mit Spitzhacken, Äxten und Schaufeln Salz. Im Dorf Colchani gibt es mehrere Salzverarbeitungsbetriebe und kleine Handwerksbetriebe, in denen Salz als Rohstoff für das Kunsthandwerk dient. Salz wird auch zum Bau von Häusern und zur Herstellung einer Vielzahl von Produkten verwendet. Sie lernen auch die sogenannten ‚Wasseraugen‘ kennen; Löcher in der Salzebene, in denen das mit Salz angereicherte Wasser, das sich unter der Oberfläche befindet, nach oben blubbert. Die Insel Incahuasi ist für ihre riesigen Kakteen bekannt. Sie entstand aus einem alten Vulkan, der sich bis in die Salzwüste erstreckt. Mit etwas Glück können Sie auch Vizcachas beim Sonnen beobachten. Nach einem Mittagessen überqueren Sie abermals den Salzsee und fahren zu den Galaxy Höhlen. Die Unterwasserhöhlen entstanden aufgrund eines Vulkanausbruchs.  Fahrt zurück zu Ihrem Hotel, wo Sie abendessen und übernachten. (F/M/A)

Am Vormittag besuchen Sie den Eisenbahnfriedhof mit antiken Dampflokomotiven und Triebwagen, die in Frankreich und England gebaut wurden. Nach einer kurzen Zwischenstation im Hotel geht die Reise nach San Cristobal, dem Tal der Felsen und zum Ollague-Aussichtspunkt. Dann erleben Sie die Hedionda Lagune (der Name dieses Sees bezieht sich auf den Geruch, der von schwefelhaltigen Gasen herrührt), sowie die Lagunen Honda und Chiarchota. Diese mineralreichen Seen sind Heimat für Anden-, Chile- und James-Flamingos. Unterwegs nehmen Sie ein Mittagessen ein. Ihre Ecolodge liegt am Rand der Siloli-Wüste. Abendessen und Übernachtung in der Ecolodge Tayka Ojo de Perdiz. (F/M/A)

Das erste Ziel Ihres heutigen Ausflugs ist der sogenannte Steinbaum, ein riesiger Fels vulkanischen Ursprungs, der wie ein 5 Meter hoher Baum geformt ist. Der untere Teil des Stamms besteht aus Quarzkristallen, Feldspat und Biotit, der Wind und Wasser ausgesetzt war.

Danach fahren Sie zur Laguna Colorada (Rote Lagune), deren kräftig rote Färbung durch Algen und Plankton zustande kommt, für die das mineralreiche Wasser ein idealer Nährboden ist. Das Ufer ist umringt von strahlend weißen Ablagerungen von Natrium, Magnesium, Borax und Kalziumsulfat und bildet einen starken Kontrast zum Wasser der Lagune. Weiter geht es zu dem hohen Geisirbecken Sol de Mañana (Morgensonne), das gefüllt ist mit blubbernden Schlammlöchern, Fumarolen und dem intensiven Geruch von Schwefel. Das Mittagessen nehmen Sie unterwegs ein. Danach fahren Sie nach Hito Cajon, wo Sie die Grenze nach Chile überqueren.

San Pedro de Atacama ist ein Dorf mit unbefestigten Straßen und Lehmhäusern. Hier mischen sich indigene Kulturen mit Reisenden aus aller Welt. Passen Sie sich dem ruhigen Lebensstil seiner Bewohner an, bei denen der Zeitdruck ein Fremdwort zu sein scheint und lassen Sie die alte Kirche nicht aus! Tauchen Sie in die lokale Handwerkskunst ein und besuchen Sie das Dorf der Kunsthandwerker, um deren Werkstätte und Traditionen kennenzulernen. Bei interessanten Touren können Sie die zahlreichen Attraktionen der Zone kennenlernen: aktive Geysire, Seen, die sich durch ihre intensiven Farben hervorheben und blendend weiße Salzwüsten, die Sie überraschen werden. Um einen erlebnisreichen Tag abzurunden, lassen Sie sich von dem lokalen und internationalen gastronomischen Angebot in den Restaurants verführen und besuchen Sie eines der Freizeitzentren und lassen Sie sich massieren oder entspannen Sie sich in den Thermalbädern. Was gibt es besseres, als bei Anbruch der Nacht die unendlichen Weiten der Sterne über der trockensten Wüste der Welt zu bestaunen.

Abendessen in einem Restaurant vor Ort, Übernachtung im Hotel La Casa De Don Tomás (F/M/A).

Nach dem Frühstück beginnt die Fahrt zur Quitor Pukara, einer präkolumbianischen Festung aus dem 12. Jahrhundert. Strategisch günstig auf einem Hügel gelegen, war die Anlage vor der Ankunft der Spanier – die mit ihren Pferden einen entscheidenden Vorteil hatten – von allen Seiten leicht zu verteidigen. Die Pukara de Quitor wurde 1992 teilweise restauriert und gilt als eine der eindrucksvollsten Festungen.

Im Anschluss durchqueren Sie die entlegensten Ayllus, traditionelle soziale Gemeinschaften mit Subsistenzwirtschaft und kollektiver Arbeit, bis Sie Tulor erreichen. Dieses etwa 3.000 Jahre alte Dorf ist ein archäologisches Wunder, das dank jahrhundertelangem Schutz durch Sand gut erhalten geblieben ist. Das Dorf besteht aus miteinander verbundenen, kreisförmigen Häusern und Räumen, die um einen gemeinsamen Innenhof angeordnet sind. Derzeit ist nur der obere Teil des Dorfes sichtbar, während der Rest noch im Sand begraben liegt. Tulor wurde hauptsächlich von Handwerkern bewohnt, die sich auf die Herstellung von Töpferwaren spezialisierten. Nach dem Besuch kehren Sie nach San Pedro de Atacama zurück.

Zur Mittagszeit fahren Sie zur nahegelegenen Oase Coyo, eine der 15 Ayllus in der Region, die nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt. Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte und Kultur der verschiedenen Andenvölker, die bis heute hier leben. Zum Mittagessen kehren Sie im Hausrestaurant Senderos de Coyo ein, wo Sie typische Gerichte probieren, die mit frischen Zutaten aus der Region zubereitet werden. Nach dem Essen besichtigen Sie gemeinsam mit Daniela, der Gastgeberin, den großen und farbenfrohen Garten des Restaurants. Daniela zeigt uns die verschiedenen Pflanzen und erläutert, wie der Garten mehr als 80 % der frischen Zutaten für das Restaurant liefert. Auch die Tierhaltung, die Teil der nachhaltigen Produktion ist, wird uns vorgestellt.

Übernachtung im Hotel La Casa De Don Tomás (F/M)

Am frühen Morgen brechen Sie zu den Tatio-Geysiren auf, die sich in den nördlichen Anden auf etwa 4.200 Metern über dem Meeresspiegel befinden. Die beste Zeit für die Beobachtung ist die Morgendämmerung, wenn jeder Geysir von einer beeindruckenden Dampfwolke gekrönt wird, die in der kühlen Morgenluft kondensiert. Sobald die Sonne aufgeht und die Lufttemperatur steigt, verschwinden die Dampfsäulen langsam. Direkt vor Ort erwartet Sie ein Frühstücksbuffet, das diese einmalige Naturlandschaft noch angenehmer macht. Auf dem Rückweg durchqueren Sie das Putana-Tal und können die einzigartige Flora des Hochplateaus bewundern. Mit etwas Glück entdecken Sie auch typische Wüstenbewohner wie Vikunjas und Viscachas. Weiter geht die Fahrt nach Machuca, einem kleinen Dorf auf rund 4.000 Metern Höhe, in dem nur wenige Einheimische von Landwirtschaft und Käseherstellung leben. Hier tauchen Sie in die traditionelle Lebensweise dieser abgelegenen Andengemeinde ein.

Das Mittagessen genießen Sie in einem Restaurant. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Wir empfehlen einen kleinen Ausflug zur Plaza de Armas von San Pedro de Atacama, wo alte Pfefferbäume angenehmen Schatten spenden. Wichtig ist vor allem ein kurzer Mittagschlaf, da es abends weitergeht! Am frühen Abend erwartet Sie ein gemeinsames Abendessen in einem weiteren Restaurant. Anschließend beginnt Ihre Sternbeobachtungstour unter dem klaren Nachthimmel der Atacama-Wüste. Der Guide führt Sie zunächst in die Sternbilder und Himmelsrichtungen ein. Danach folgt die faszinierende Beobachtung von beeindruckenden Himmelsobjekten wie Mondkratern, den Ringen des Saturn, Sternhaufen, der Milchstraße und vielen weiteren Wundern des Universums. Da die Nächte in der Atacama oft sehr kalt sind, empfehlen wir, sich warm anzuziehen. Die Rückkehr zum Hotel erfolgt gegen Mitternacht.

Übernachtung im Hotel La Casa De Don Tomás (F/M/A)

Um 8 Uhr starten Sie zu den Lagunen von Miñique und Miscanti, die etwa 138 Kilometer von San Pedro de Atacama entfernt und auf einer Höhe von rund 4.300 Metern liegen. Unsere Route führt zunächst über die Straße nach Toconao, die direkt durch die Ebene verläuft und einen beeindruckenden Blick auf den Vulkan Licancabur bietet. Unterwegs können Sie typische einheimische Bäume wie Tamarugo und Chañar entdecken. Nach etwa 38 Kilometern erreichen Sie das Dorf Toconao, wo wir einen kurzen Stopp am Hauptplatz und an der Kirche einlegen. Die Gebäude hier zeichnen sich durch ihren besonderen Baustil aus, denn sie sind aus dem vulkanischen Gestein Liparita errichtet. Von hier aus genießen Sie einen Panoramablick auf den reizvollen Kontrast zwischen dem grünen Jere-Tal und der umliegenden Wüstenlandschaft.

Die Fahrt führt weiter zum kleinen Bauerndorf Socaire, wo wir ebenfalls kurz verweilen. Danach geht es hinauf in die Anden, bis Sie die spektakulären, tiefblau-weißen Ufer der Lagunen Miscanti und Miñique erreichen. Diese liegen im Nationalen Reservat Los Flamencos und sind von imposanten Hügeln und Vulkanen umgeben, die eine einzigartige Kulisse in dieser Region schaffen. Bei einem geführten Spaziergang erkunden Sie die Umgebung der Lagunen. Auf dem Rückweg machen Sie erneut einen Halt in Socaire, bevor Sie zum Mittagessen in ein MiRestaurant einkehren und typische Gerichte der Region probieren. Am Nachmittag besuchen Sie die Atacama-Salzebene und die Chaxa-Lagune, wo Sie Flamingos und weitere Vogelarten beobachten können. Gegen 17 Uhr kehren Sie nach San Pedro de Atacama zurück. Den Tag lassen Sie mit einem Abendessen in einem einheimischen Restaurant ausklingen. Übernachtung im Hotel La Casa De Don Tomás. (F/M)

Verbringen Sie den Tag in Eigenregie. Übernachtung im Hotel La Casa De Don Tomás. (F)

Ein Transfer bringt Sie nach dem Frühstück für Ihren Flug nach Santiago zum Flughafen und vom Flughafen in Santiago zu Ihrem Hotel. Unmittelbar hinter der Stadt ragen die Anden empor und bilden eine imposante Kulisse. Trotz seiner 5,9 Millionen Einwohner ist Santiago de Chile für den Besucher eine der überschaubarsten Hauptstädte Lateinamerikas. Ausgedehnte Siedlungen verleihen der Stadt einen weitläufigen Charakter. Die meisten Gäste empfinden Santiago als sehr europäisch und tatsächlich orientiert sich die Mittel- und Oberschicht der Stadt kulturell vor allem an Europa. Übernachtung im Hotel Best Western Marina Las Condes. (F/A)

Santiago, die Hauptstadt Chiles mit rund sechs Millionen Einwohnern, fasziniert durch ihren Kontrast zwischen kolonialem Erbe und moderner Urbanität. Historische Gebäude stehen hier Seite an Seite mit gläsernen Hochhäusern, während trendige Cafés und Galerien das Stadtbild ebenso prägen wie die allgegenwärtige Kulisse der Anden am Horizont. Ihre Stadtrundfahrt beginnt mit einer Fahrt ins Zentrum entlang der Alameda, der Hauptachse der Stadt. Hier reihen sich bedeutende historische Gebäude wie der Regierungspalast La Moneda, die Universidad de Chile, die Kirche San Francisco, die Nationalbibliothek sowie der Santa-Lucía-Hügel, wo Santiago im Jahr 1541 gegründet wurde. Im Herzen der Altstadt besuchen Sie den Plaza de Armas, den zentralen Platz mit der Kathedrale und dem historischen Postgebäude.  Die Tour führt weiter über den Río Mapocho in das farbenfrohe Künstlerviertel Bellavista. Von dort aus geht es mit einer Seilbahn hinauf zum Aussichtspunkt Cerro San Cristóbal, von dem Sie einen beeindruckenden Panoramablick über die Weite der Stadt und die schneebedeckten Gipfel der Anden genießen.

Außerdem lernen Sie das Pueblo Dominicano kennen, ein lebendiges Künstlerdorf, das für seine besondere Kunstform namens Crin bekannt ist. Dabei handelt es sich um kunstvolle Handarbeiten aus Pferdehaar, die traditionelles Handwerk mit moderner Gestaltung verbinden. Während eines informativen Vortrags erhalten Sie Einblicke in die Geschichte und Techniken dieser einzigartigen Kunst. Sie erfahren, wie die Künstler das Material verarbeiten und welche Bedeutung die Werke in der lokalen Kultur haben. Der Besuch bietet nicht nur die Möglichkeit, die Kunstwerke aus nächster Nähe zu betrachten, sondern auch direkt mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und mehr über ihre Arbeit und Inspiration zu erfahren.

Zum Abschluss entdecken Sie die modernen Stadtteile Providencia, Las Condes und Vitacura – elegante Wohn- und Geschäftsviertel, die das kosmopolitische Gesicht der Hauptstadt zeigen und den vielfältigen Charakter Santiagos abrunden. Übernachtung im Hotel Best Western Marina Las Condes.  (F/M)

Am Morgen besuchen Sie zunächst Valparaíso, Chiles wichtigste Hafenstadt.  Danach fahren Sie ins Casablanca Tal, berühmt für seine Weine. Dieses fruchtbare Tal zeichnet sich durch die ausgezeichnete Produktion von Chardonnay und Sauvignon Blanc aus.  Auf Ihrer Tour werden Sie die Verarbeitungsprozesse sowie die Besonderheiten des Anbaugebietes genauer kennenlernen. Selbstverständlich werden Sie das Casablanca Tal nicht verlassen, ohne die exzellenten Weine gekostet zu haben.

Das Abschiedsabendessen findet in einem Restaurant in Santiago de Chile statt. Die Küche verbindet traditionelle Zutaten und Kochtechniken der indigenen Kulturen Chiles – wie Mapuche, Aymara und Rapa Nui – zu einem einzigartigen kulinarischen Erlebnis. Die Speisekarte basiert auf intensiver Recherche und bietet kreative Degustationsmenüs mit Produkten aus Land, Meer und Andenregionen. In stilvollem Ambiente im Stadtteil Bellavista erleben Gäste eine authentische Reise durch das präkolumbianische Chile. Übernachtung im Hotel Best Western Marina Las Condes. (F/A)

Nach dem ausgiebigen Frühstück endet Ihre wundervolle Reise mit einem Transfer zum Flughafen in Santiago de Chile. (F)

Das Reiseprogramm wird so durchgeführt wie im Programm beschrieben. Aufgrund höherer
Gewalt, kurzfristig veränderter Öffnungs- oder Schließzeiten vor Ort lässt es sich nicht immer vermeiden, den Tagesablaufentsprechend umzuändern bzw. der neuen Situation anzupassen. Langfristig geplante Treffen mit Vertretern von Kultureinrichtungen und auch die Einsätze der ZEIT-Experten können daher situationsbedingt zeitlichen Veränderungen unterliegen. Sollte dies in Ausnahmefällen zutreffen, werden die Inhalte zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt, ggf. auch an einem anderen Standort, in das laufende Programm integriert.

Auf dieser Reise halten Sie sich über mehrere Tage auf einer Höhe von über 3.000 Metern ü. d. M. auf und überfahren Pässe und besuchen Orte von über 4.000 Metern ü. d. M. Eine stabile Gesundheit ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme.

Höhenangaben zu ausgewählten Stationen:
Peru:
Cusco: 3.400 m
Urubamba: 2.800 m
Aguas Calientes: 2.040 m
Machu Picchu: 2.430 m
Puno: 3.812 m

Bolivien:
La Paz: 3.625 m
Sonneninsel: 4.075 m
Uyuni: 3.660 m
Siloli-Wüste: 4.523 m
Potosí: 4.000 m
Sucre: 2.790 m

Chile:
San Pedro de Atacama: 2400 m

Zuschlag Flüge in der Business Klasse auf Anfrage.

Wir bitten zu beachten, dass im Rahmen der inkludierten Mahlzeiten die Getränke in Eigenleistung auszuwählen und zu bezahlen sind (wenn nicht anders ausgeschrieben). In diesem Zusammenhang auch ein Hinweis zu den Trinkgeldern: Trinkgelder für Fahrer, lokale Führer und Hotel- bzw. Restaurantpersonal oder Ihre Reiseleiter sollen in jedem Fall ein Ausdruck der Zufriedenheit sein und werden von den Empfängern als persönliche Anerkennung für die erbrachte Leistung gewertet. Bitte berücksichtigen Sie dies für Ihre Reisekasse.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie gern telefonisch bei uns.

Stornierungsbedingungen und Haftungsausschluss laut AGB des Veranstalters.

Eine Kreditkartenzahlung per VISA oder Mastercard ist möglich. Weitere Informationen erhalten Sie von unserem ZEIT REISEN Kundenservice.

Alle unsere Partnerveranstalter sind vertraglich verpflichtet, einen Klimaschutzbeitrag für den CO2-Ausstoß auf den gemeinsam angebotenen Reisen zu entrichten und in sorgfältig geprüfte Klimaschutzprojekte zu investieren. Einmal jährlich werden die Projekte durch ZEIT REISEN abgefragt und dokumentiert.

Termine & Preise

Für die Buchung dieser Reise erhalten Sie pro gebuchter Person 200 Bonuspunkte.»
Für eine detaillierte Darstellung aller Daten & Orte der einzelnen Termine bitte klicken.
Anzahl Teilnehmer: Min. 20, Max. 26

BeginnEndePreisEZ-Zuschlag
06.09.2026
16.10.2026
ab 19.990 €2.790 €
Reiseorte für "Kulturen im Licht der Anden"
1. Tag 06.09.2026Lima
2. Tag 07.09.2026Lima
3. Tag 08.09.2026Lima
4. Tag 09.09.2026Lima
5. Tag 10.09.2026Paracas
6. Tag 11.09.2026Paracas
7. Tag 12.09.2026Nasca
8. Tag 13.09.2026Nasca
9. Tag 14.09.2026Chalhuanca
10. Tag 15.09.2026Yucay
11. Tag 16.09.2026Yucay
12. Tag 17.09.2026Yucay
13. Tag 18.09.2026Aguas Calientes
14. Tag 19.09.2026Yucay
15. Tag 20.09.2026Cusco
16. Tag 21.09.2026Cusco
17. Tag 22.09.2026Cusco
18. Tag 23.09.2026Puno
19. Tag 24.09.2026Puno
20. Tag 25.09.2026Isla del Sol
21. Tag 26.09.2026La Paz
22. Tag 27.09.2026La Paz
23. Tag 28.09.2026La Paz
24. Tag 29.09.2026La Paz
25. Tag 30.09.2026Oruro
26. Tag 01.10.2026Sucre
27. Tag 02.10.2026Potosí
28. Tag 03.10.2026Potosí
29. Tag 04.10.2026Colchani
30. Tag 05.10.2026Colchani
31. Tag 06.10.2026Sud Lipez
32. Tag 07.10.2026San Pedro de Atacama
33. Tag 08.10.2026San Pedro de Atacama
34. Tag 09.10.2026San Pedro de Atacama
35. Tag 10.10.2026San Pedro de Atacama
36. Tag 11.10.2026San Pedro de Atacama
37. Tag 12.10.2026Santiago de Chile
38. Tag 13.10.2026Santiago de Chile
39. Tag 14.10.2026Santiago de Chile

Änderungen vorbehalten; Preise pro Person.

Enthaltene Leistungen

  • Langstreckenflüge in der Economy Class inklusive 1 Gepäckstück pro Person
  • Ein Inlandsflug
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise in modernen Reisebussen und weiteren Fahrzeugen
  • 39 Übernachtungen in ausgesuchten Hotels inklusive Frühstück, 23 Mittagessen (teilweise Lunchbox), 28 Abendessen
  • Qualifizierte, deutschsprachige Reiseleitung
  • Ein DuMont-Reiseführer pro Buchung
  • Enthaltene Eintrittsgebühren (vorbehaltlich Änderungen):

– Peru: San Francisco, Larco Museum, Paracas Nationalreservat, Schwimmende Uros Inseln, Insel Taquile, Raqchi Ruinen, Sammelticket Cusco & Heiliges Tal (BTC), Koricancha, Maras, Machu Picchu

– Bolivien: Incahuasi Insel, Eduardo Avaroa Nationalparks, Tiwanacu, Sonneninsel, Mondinsel

– Chile: Aldea de Tulor, Geysers del Tatio, Laguna Chaxa, Lagunas Miscanti & Meñique, Pukara de Quitor, Funicular Valparaiso, Teleferico o Funicular, Precolumbian Museum

  • Alle unsere Partnerveranstalter sind vertraglich verpflichtet, einen Klimaschutzbeitrag für den CO2-Ausstoß auf den gemeinsam angebotenen Reisen zu entrichten und in sorgfältig geprüfte Klimaschutzprojekte zu investieren.

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht ausgewiesene Mahlzeiten und Getränke
  • Nicht ausgewiesene Eintrittsgebühren, persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Reiserücktrittskosten- und weitere Versicherungen bietet Ihnen gerne unser Partner, die HanseMerkur

Unterkünfte

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