Kulturexpedition rund um die Iberische Halbinsel

  • Termine: 07.09.2022, 09.09.2022
  • Dauer: 55 Tage
  • Anzahl Teilnehmer: Min. 20, Max. 26
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Höhepunkte der Reise

  • Das ganze Panorama der iberischen Halbinsel in vollem Umfang erleben
  • Ausführliche Aufenthalte und Top-Hotels in den wichtigsten Städten Spaniens und Portugals
  • Besondere Einblicke in Kultur und Alltag der Regionen (z.B. Stierzucht, Weingüter, Korkfabrik)
  • Alhambra, Sagrada Familia, Prado, Guggenheim Museum, Universität in Coimbra und vieles mehr
  • Flussfahrt auf dem Douro, Kochkurs in Lissabon, Paella in Valencia
  • Atemberaubende Ausblicke vom Douro Tal bis in die Pyrenäen
  • Führungen durch ausgewählte Spezialisten
  • Reisebegleitung durch unseren erfahrenen Langstrecken-Reiseleiter Wolfgang Pohl
  • Zeitweise Begleitung durch ZEIT-Redakteure und -Korrespondenten

Karte / Umgebung:

Reiseübersicht

Eine Grand Tour in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Europas: Im ZEIT-Bus durch 2000 Jahre Weltgeschichte und grandiose Landschaften
Kaum eine andere Weltgegend hat die Entwicklung auf dem Erdball in den vergangenen 2000 Jahren so beeinflusst wie die Länder auf der Iberischen Halbinsel und deren Völker: Iberer und Karthager, Römer und Westgoten, Mauren und Katholiken. Die Blüte arabischer Kultur und Wissenschaft in einem Klima religiöser Toleranz sowie erbarmungslose Reconquista. Der Aufbruch großer Entdecker wie Kolumbus oder Vasco da Gama und die Aufteilung der Welt in eine spanische und eine portugiesische Hemisphäre. Der Zusammenbruch der Weltreiche, Bürgerkrieg und Diktatur. Und später ein demokratischer Aufbruch als Teil der Europäischen Union. Eine große Geschichte, begleitet von Giganten der Kunst- und Literaturgeschichte, von Goya bis Picasso, von Cervantes bis Nelson Pessoa. Auch bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen wie Klimawandel und Migration sind Spanien und Portugal unverzichtbare Partner. Deshalb führt unsere neue große Kulturexpedition mit dem ZEIT-Bus in 55 Tagen durch grandiose Landschaften einmal rund um die Iberische Halbinsel. Sie werden kompetent von einem unserer ZEIT-Reiseleiter auf der ganzen Tour begleitet. Wie immer erweitern unterwegs ZEIT-Redakteure und -Korrespondenten sowie weitere Experten an Ihrer Seite Ihren Horizont.

Nachfolgend finden Sie alle Informationen zu dem Termin am 07.09.2022.

Das Detailprogramm für den Termin 09.09.2022 finden Sie hier: DP_021_Iberische Halbinsel_0909_2022

Reiseleiter: Matthias Franze

ist in Südspanien aufgewachsen und hat in Bonn Vergleichende Religionswissenschaft, Islamwissenschaft, Kunstgeschichte, Indologie und Theologie studiert. Neben seiner Lehr- und Referententätigkeit zu seinen Themen begleitet er seit 1990 niveauvolle Studien- und Bildungsreisen. Er liebt es besonders unterschiedlichen Themen in den Zusammenhang zu setzen und freut sich deshalb besonders darauf, »diese einzigartige Kulturexpedition zu begleiten« und seine eigene Begeisterung den Mitreisenden zu vermitteln.

Reiseverlauf

1.Tag: Individuelle Anreise nach Girona

Nach Ihrer Anreise nach Girona begrüßt Sie Ihr Reiseleiter am späten Nachmittag in Ihrem Hotel Palau de Bellavista. Mit herrlichem Ausblick von der Dachterrasse des Hotels lernen Sie Ihre Mitreisenden kennen und stoßen mit einem „Cava“ auf Ihre große Rundreise an.

Abends stimmen Sie sich im Restaurant des Hotels bei einem ersten mediterranen Abendessen mit Weinbegleitung auf Katalonien, die erste Region Ihrer Tour, ein.

Den heutigen Tag starten Sie mit einer Stadtführung durch Girona.
Die Ursprünge der Provinzhauptstadt am Fluss Onyar reichen bis in die Römerzeit zurück. Das heutige Stadtbild einer der schönsten Altstädte in ganz Spanien ist mittelalterlich geprägt, die Architektur weist römische, maurische und jüdische Einflüsse auf.
Auf dem Rundgang durch die Stadt sehen Sie u.a. die Kathedrale Santa Maria, die von den Mauren im 13. Jahrhundert erbauten öffentlichen Bäder Banys Arabs, El Call, das besterhaltene jüdische Viertel Europas, sowie das Museum der jüdischen Geschichte.
Nachmittags haben Sie Zeit, die Stadt selbständig zu erleben, sich durch die engen Gassen treiben zu lassen, und den Nachmittag bei einem Spaziergang auf der Stadtmauer mit Blick in die schönen Gärten ausklingen zu lassen.

Nach dem Verladen des Gepäcks in den ZEIT REISEN Bus, der Sie die nächsten Wochen begleiten wird, geht es auf den Weg in die Berge. Erster Halt des Tages ist in Vic. Sie besuchen den schönen Markplatz und machen einen kleinen Stadtrundgang entlang der imposanten Kathedrale, des Bischofspalastes, und des römischen Tempels. Weiter geht es zum Stausee Sau mit dem ehemaligen Benediktinerkloster Sant Pere de Casserres. Wer mag, kann einen kleinen Spaziergang über Trampelpfade zu einem wunderschönen Aussichtspunkt über die Flussschleife des Riu Ter und das auf einer Halbinsel gelegene Kloster machen. Nach diesem herrlichen Blick geht es weiter in die Pyrenäen zur höchstgelegenen Hauptstadt Europas, Andorra La Vella.

Wenn die Zeit reicht und das Wetter mitspielt, begeben Sie sich zur Einstimmung auf eine ca. 2,5-stündige, leichte Wanderung über die „L’ Anella Verda“, den grünen Ring, mit Einblicken zum hohen ökologischen, landschaftlichen, historischen und kulturellen Wert des Zwergstaates. Anschließend haben Sie beim Abendessen die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft.

Heute starten Sie nach einem ausgiebigen Frühstück zu einer Stadtbesichtigung, bevor Sie die Basilika von Meritxell sowie einige romanisch-lombardische Kirchen des Landes erkunden. Unterwegs bieten sich Abstecher zum Speichersee, der die Wasserversorgung sicherstellt, sowie zu Aussichtspunkten wie den Mirador Roc del Quer, an.

Auf dem Weg nach Zaragoza besuchen Sie in La Seu d’Urgell die historische Altstadt mit seiner sehenswerten Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, sowie das lokale Museum mit einer Käse- und Weinverköstigung. La Seu d’Urgell wurde von den Römern gegründet und war im Mittelalter Hauptstadt der Grafschaft Urgell. Seit 527 ist die Stadt Sitz eines Bischofs, welcher gleichzeitig einer der beiden Staatsoberhäupter des Fürstentums Andorra ist. Ein Treffen mit dem heutigen Bischof beschließt Ihren Aufenthalt, bevor es weiter nach Lleida geht.

Die mit 140.000 Einwohnern recht überschaubaren Provinzhauptstadt Lleida thront hoch über dem Fluss Segre. Sehenswert ist der ehemalige Königspalast und die alte Kathedrale La Seu Vella, Zeugnisse der ursprünglichen Pracht der Stadt. Wer den Glockenturm erklimmt, kann sich anschließend an der Aussicht erfreuen. Eine besondere Geschichte hat die „Madonna mit dem blauen Fleck“, deren Original sich allerdings in der neuen Kathedrale befindet. Ihr heutiges Tagesziel ist Zaragoza. 2.000 Jahre Geschichte, Iberer, Römer, Muslime, Juden und Christen haben in dieser Stadt ihre Spuren hinterlassen und ihr den Titel der „Stadt der vier Kulturen“ eingebracht. Auf den ersten Blick wirkt die fünftgrößte, zentral zwischen Madrid, Barcelona, Valencia und Bilbao am Fluss Ebro gelegene Provinzhauptstadt allerdings zunächst wie eine moderne Industriestadt. Ihr Charme erschließt sich auf den 2. Blick, wenn man die Altstadt rund um die Plaza del Pilar erreicht. Zaragoza gilt als eine der meistunterschätzten Hauptstädte Spaniens.

Der römische Kaiser Augustus gründete die Siedlung für verdiente Soldaten. 714 eroberten die Mauren die Stadt, die erst wieder 1118 unter christliche Herrschaft kam und als Hauptstadt von Aragón eine große Bedeutung erlangte. Während des Spanischen Befreiungskriegs 1808/1809 wurden weite Teile der Stadt zerstört.

Heute steht noch die Basilika Nuestra Señora del Pilar, das größte barocke Bauwerk Spaniens, auf dem Programm. Berühmt ist der steinerne Fußabdruck in der Kapelle Nuestra Señora del Pilar, der von Zaragozas Schutzheiligen Pilar selbst stammen soll.

Nach dem Check-In in Ihr Hotel Catalonia el Pilar genießen Sie ein Abendessen im Hotel in Begleitung eines Einheimischen, der viel über Zaragoza zu erzählen hat.

Vormittags besuchen Sie heute die Aljaferia, das schönste maurische Bauwerk außerhalb Andalusiens, UNESCO-Weltkulturerbe und bedeutendes Beispiel der Mudéjarkunst. Mehrere Jahrhunderte diente sie als königliche Residenz, war aber auch Kloster, Sitz der Inquisition und Gefängnis, und ist heute der Sitz des Parlaments von Aragón.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen bleibt Ihnen freie Zeit am Nachmittag.

Zwischen der Plaza de España und der Plaza del Pilar liegt das Kneipenviertel El Tubo. Hier bietet sich eine gute Gelegenheit, von Bar zu Bar zu bummeln und von den leckeren Tapas zu kosten, für die Zaragoza bekannt ist.

Nach dem Frühstück begeben Sie sich dann auf die Spuren Goyas, der unweit von Zaragoza geboren wurde und hier seine künstlerische Ausbildung begann. Sie besuchen das exzellente Museo Goya. Anschließend bleibt Zeit für eine kleine Stärkung in Zaragoza.

Danach geht es in die weltberühmte Weinregion La Rioja. Unterwegs machen Sie einen Abstecher in das Biosphärenreservat Bardenas Reales, eine einzigartige, von Wasser, Wind und Sonne geformte Halbwüste und mit mehr als 400 Quadratkilometern eine der größten Wüsten Europas. Hier geht es zu einer kleinen Wanderung. Nicht weit entfernt liegt der Ort Enciso. Nicht nur einige sehenswerte Bauwerke vergangener Zeiten gibt es zu sehen, auch über 3.000 Spuren verschiedener Dinosaurier wurden hier gefunden. Neben dem Paläontologischen Zentrum können wir einigen dieser Spuren folgen.

Abendmenü im Hotel.

In La Rioja gibt es nicht nur einige berühmte Weingüter. Auftakt des Tages wird der Besuch der Wiege der spanischen Sprache. Nahe San Millán de la Cogolla im Tal des Cárdenas liegen die zum Weltkulturerbe zählenden Klöster von Suso und Yuso. Im Kloster Suso schrieben die Einsiedlermönche im Mittelalter den vermutlich ältesten Text in spanischer und baskischer Sprache nieder.

Das ursprüngliche Kloster Yuso, größer und reicher als Erweiterung von Suso erbaut, ist leider nicht erhalten. Auf seinen Fundamenten errichteten aber die Benediktiner später ein neues Kloster, deren Sakristei zu den schönsten Spaniens gehört. Yuso birgt in seinem Inneren ein hervorragendes Archiv und eine einzigartige Bibliothek. Mittagessen in Yuso.

Nachmittags geht es dann auf eine Fahrt entlang der architektonischen Bodega-Highlights der Region und zu einer Weinprobe auf einem renommierten Weingut.

Abendmenü im Ort.

Heute geht es an die Küste! Dabei machen Sie zunächst einen Abstecher nach Pamplona, die Stadt, die schon Hemingway so faszinierte und die durch seinen Roman „Fiesta“ unvergesslich geworden ist. Dass die Stadt mehr ausmacht, als der alljährliche Stierlauf zu San Fermín, erfahren Sie auf einer kleinen Stadtführung. Bevor es weiter an die Atlantikküste geht, nehmen Sie ein kleines Mittagessen zu sich.

Das mondäne baskische Seebad San Sebastián nahe der französischen Grenze ist eines der ältesten in Spanien. Der baskische Name „Donostia“ ist ebenso wie der spanische „San Sebastián“ aus dem Namen des Heiligen Sebastian entstanden. Der Aufstieg des Ortes begann im 19. Jahrhundert, als die spanische Königin die Stadt zu ihrer Sommerresidenz erkor. 1914 entwickelte sich San Sebastián zum kosmopolitischen Zentrum Europas. Im damals weltberühmten Casino verkehrten Persönlichkeiten wie Mata Hari, Leo Trotzki und Maurice Ravel. Die Belle Epoque begann und spiegelt sich noch heute in der Architektur der Stadt wider.

Heute spielen vor allem das Internationale Filmfestival und die ausgezeichnete Gastronomie eine Rolle.

Nachdem wir unser Hotel bezogen haben, bleibt Zeit für eine individuelle Tour durch die Tapas-Bars.

Vormittags erwartet Sie eine Stadtführung in San Sebastián. Danach bleibt Ihnen Zeit die Genusshochburg selbst zu entdecken. Ob Sie den Nachmittag in der Stadt, am Pool des Hotels, bei einem Spaziergang am Strand La Concha, dem Besuch des Aquariums oder einer der beiden „Hausberge“ verbringen, ist ganz Ihnen überlassen. Ihr gemeinsames Abendessen lassen Sie sich in einem der tollen Restaurants schmecken.

Bilbao ist die heute bunte Hauptstadt des Baskenlandes. Ehemals wichtige Industrie- und Hafenstadt mit schiffbarem Zugang zum Atlantik, ging die Stadt mit der Eröffnung des von Frank O. Gehry entworfenen Guggenheim-Museums den Weg aus der rostenden Großstadt zur angesagten Kunst- und Kulturhochburg mit boomendem Tourismus.

Nach einer recht kurzen Anfahrt und Check-In im Hotel Miro steht der Tag ganz im Zeichen des Guggenheim-Museum, wo Sie zunächst eine architektonische Einführung erhalten.

Das Museum verfügt über ein gutes Bistro, wo Sie heute auch Ihr Mittagessen einnehmen werden.

Der Nachmittag steht zum Besuch der Ausstellungen des Museums zur Verfügung.

Heute beginnen Sie den Tag mit einer Stadtführung durch Bilbao. Hier geht es ruhig und beschaulich zu, die Altstadt mit der Kathedrale, der Oper und dem Teatro Arriaga ist sehenswert. Ein weiteres Highlight und UNESCO-Weltkulturerbe ist die Vizcaya-Brücke. Vom Berg Artxanda, auf der mit einer Seilbahn erreichbar ist, hat man einen fantastischen Blick über die Stadt.

Am Nachmittag geht es dann zur Puente Colgante, der „hängenden Brücke“ Vizcaya, eine der wenigen Schwebefähren der Welt. Das Abendessen lassen Sie sich heute in der Altstadt schmecken.

Anders als am Mittelmeer wird die „grüne Küste“ nicht vom Massentourismus beherrscht. In dieser schönen Landschaft zwischen Galicien und Kantabrien reicht die grüne, üppige Vegetation oft bis ans Meer heran. Die ursprünglich von Kelten besiedelte Gegend hat sich bis heute einige kulturelle Merkmale vergangener Zeiten bewahrt.
Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg entlang der Costa Verde.

Nach einem Picknick in Santillana del Mar geht es weiter entlang der Küste bis Les Arriondes und dann ins Landesinnere, durch herrliche Landschaften über Boñar zu ihrem Etappenziel, der heutigen Provinzhauptstadt León.

León wurde als römische Legion gegründet, stieg im Mittelalter zur Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs auf, und bildete eine Enklave auf dem Jakobsweg. Romanik, Gotik und Renaissance haben ihre Spuren hinterlassen. Aber auch Antoni Gaudí hat hier bereits ein frühes Werk geschaffen.

Auf einem kleinen Stadtrundgang erkunden Sie die frühgotische Kathedrale, eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, bevor es zum Abendessen ins Hotel geht.

Heute geht es zunächst nach Oviedo, eines der historischen Glanzstücke Spaniens mit mehreren UNESCO-Weltkulturerbestätten, die aus der Zeit des Königreichs Asturien stammen. Die Kathedrale San Salvador mit einem beeindruckenden Glockenturm, einige vorromanische Steinkirchen und ein mittelalterlicher, noch immer funktionierender Brunnen lassen sich gut zu Fuß erkunden.

Mit einem Mittagessen bei einem Glas Apfelwein in einer der Sidrerías der Calle Gascona beschließen Sie Ihren Kurzbesuch in Oviedo.

Anschließend geht es durch die bergige asturische Landschaft in den Naturpark Fuentes del Narcea, wo Sie in einem wunderschönen ehemaligen Benediktinerkloster aus dem 11. Jahrhundert übernachten.

Der Parque Natural de las Fuentes del Narcea ist eine nahezu unberührte Bergwildnis im einsamen Norden Spaniens. In dieser Berglandschaft befindet sich der größte Stileichenwald der Iberischen Halbinsel und einer der besterhaltenen Europas. Das über 500 m² große Areal gehört seit 2000 zu den Biosphärenreservaten der UNESCO, auch weil es dort inzwischen wieder Wölfe und Braunbären gibt. Die Erklärung des Gebiets zum Biosphärenreservat ermöglicht eine nachhaltige Entwicklung der Ortschaften dieses Naturschutzgebiets mit Rücksicht auf die Erhaltung des Naturerbes.

Nach dem Check-In im Hotel brechen Sie zu einer geführten Wanderung in die Natur auf. Mit etwas Glück werden Sie den Auerhahn, Rehe, Gämsen und Steinadler sehen.

Bei einem guten Abendessen im Hotel lassen Sie den Tag gemütlich ausklingen.

Compostela kommt von lateinisch: Campus Stellae, das Sternenfeld; Santiago bedeutet Heiliger Jacob. Am Ende des Jakobswegs bildet Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens nach Rom und Jerusalem das bedeutendste Pilgerzentrum der Christenheit. Der Legende nach hatte ein Eremit zwischen 813 und 830 nach Christus eine Lichterscheinung, bei der er das Grab des Heiligen Jakobus entdeckte. Das Apostelgrab wurde als echt anerkannt, eine Kirche erbaut, und zog fortan unzählige Pilger an diesen damals am Ende der Welt gelegenen Ort, und die Stadt Santiago wurde erbaut.

Den Vormittag nutzen Sie für die Fahrt an den Zielort des Jakobswegs und beziehen dort die heutige Unterkunft, ein Grand Hotel inmitten einer mehr als 2 ha großen Parkanlage mit botanischem Garten.

Nach dem Check-In geht es auf den Wochenmarkt Mercado de Abastos, wo jeder nach seinem Geschmack sein Mittagessen einnehmen kann. Anschließend geht es zu einer Stadtführung, um die Sehenswürdigkeiten in der gut zu Fuß zu erkundenden Altstadt kennenzulernen, die die UNESCO insgesamt als Weltkulturerbe eingestuft hat. Das Abendessen wird im Hotel serviert.

Den heutigen Tag verbringen Sie am „Ende der Welt“, bei einer Wanderung an der Costa da Morte um das Cabo Fisterra (Cap Finisterre), oder Sie genießen einen entspannten Tag am Strand. Für ein Mittagessen mit typisch galizischer Küche (es gibt hervorragende Fischeintöpfe) bietet sich der Ort Fisterra an.

Hier, am Cabo Fisterra, so dachten früher die Römer, muss die Welt zu Ende sein. Jahrhunderte lang galt dieser Ort als Tor zum Jenseits. Noch heute umgibt ihn eine besondere Atmosphäre, und die schroffe Landschaft mit einigen wunderschönen – teils ruhigen, teils rauen – Stränden trägt ihren Teil dazu bei. Wenn das Abendrot den Horizont erglühen lässt, hat man vom Leuchtturm aus einen unvergleichlichen Blick auf das Meer. Erst hier endet für viele Pilger der Jakobsweg wirklich.

Nach diesem Tag am Meer kehren Sie zum Abendessen in Ihr Hotel zurück.

Nun heißt es zunächst Adiós España. Portugals nördlichste Region Porto e Norte ist eine Gegend voller Widersprüche. Manchmal karg, manchmal üppig grün, viel Natur aber auch Kultur, sehr traditionell, aber auch modern.

Die Reiseroute führt zunächst zur keltischen Ruinenstadt Citania de Briteiros, die Sie auf einer kleinen Führung erkunden, bevor Sie weiterfahren nach Guimaraes.

Nach einem Mittagessen, das jeder für sich in den Gassen der Stadt einnehmen kann, erkunden Sie nachmittags den Palast der Herzöge und die Altstadt. Anschließend setzen Sie Ihre Reise zum heutigen Etappenziel, der drittgrößten Stadt Portugals, fort.

Die hellenistische Siedlung mit dem griechisch-lateinischen Namen Portus-Cale (schöner Hafen) war namensgebend nicht nur für die heutige Stadt, sondern das ganze Land. Die Stadt war stets von Handel und Schiffsbau geprägt, spielte eine wichtige Rolle bei den portugiesischen Entdeckungsfahrten des 15. Jahrhunderts und erreichte im 18. Jahrhundert einen Aufschwung durch den Weinbau. Der historische Stadtkern zeugt von Portos Bedeutung durch die Jahrhunderte. Am Nordufer des Douro steigt die Stadt die Granitfelsen hinauf. Lange Treppen und steile Gassen mit eng gedrängten Häusern, hinter-, neben- und übereinander angeordnet, machen den besonderen Reiz dieser Stadt aus. Besonders schön ist La Ribeira, das stimmungsvolle Viertel am Fluss. Über all dem thronen hoch oben die Kathedrale und der Bischofspalast.

In Porto angekommen, beziehen Sie Ihr Hotel und nehmen dort gemeinsam mit Ihren Miteisenden Ihr Abendessen ein.

Heute nutzen Sie den Tag, um die schöne Stadt zu entdecken. Es geht auf eine Tour durch die als UNESCO-Welterbe klassifizierte Altstadt mit einer Seilbahnfahrt oder alternativ einer Straßenbahnfahrt durch Porto. In Porto gibt es jede Menge zu sehen! Die Kathedrale und der Bischofspalast, die von Gustave Eiffel erbaute Brücke Ponte Dom Luís, die Igreja Santa Clara neben anderen Kirchen, den Bahnhof Sao Bento, um nur einige zu nennen. Gegen Abend wechseln Sie dann auf die gegenüberliegende Seite des Douro nach Vilanova de Gaia, der zweitgrößten Stadt Portugals. Hier befinden sich die Portweinkeller. Sie genießen eine Portwein-Probe und kehren zum Abendessen in ein Restaurant am Ufer des Douro ein.

Der Vormittag gehört heute der Kunst. Sie besuchen das Serralves Kunstzentrum des Stararchitekten Alvaro Siza Vieira mit einer Führung und anschließendem Parkbesuch.

Nach einem Mittagessen, das jeder für sich einnehmen kann, treffen Sie Ihre Mitreisenden am Nachmittag wieder, um die Casa da Música, Portos ungewöhnliches Konzerthaus des Niederländers Rem Koolhaas, – wenn möglich, mit einem Konzert – zu besuchen.

Das idyllische Tal des Douro ist Welterbe der UNESCO, weil hier seit über 2.000 Jahren Wein produziert wird. 1756 wurde die Weinbauregion als erste weltweit gesetzlich abgegrenzt. Nirgendwo anders darf der Portwein seither produziert werden. Charakteristisch sind die steilen, wenig zugänglichen Schieferhänge, die heute meist terrassiert sind und kaum den Einsatz von Maschinen erlauben. Das Tal des Douro ist eines der spektakulärsten Weinbaugebiete der Welt. Weil das Tal früh christianisiert wurde, sind überall uralte Dorf- und Wallfahrtskirchen zu entdecken.

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg ins Hinterland, in das fruchtbare Tal des Douro. Nachdem Sie Ihre heutige Unterkunft bezogen haben, begeben Sie sich zum Mittagessen mit einer Weinprobe zu einer der Top-Quintas der Region. Wenn der Wasserstand es zulässt, unternehmen Sie nachmittags eine Flusstour auf dem Douro durch die spektakuläre Landschaft.

Das Abendessen wird im Hotel serviert.

Nach dem Frühstück geht es über Land in südlicher Richtung nach Coimbra. Portugals älteste Universitätsstadt prägte über Jahrhunderte das geistige Leben des Landes. Noch heute machen rund 30.000 Studenten rund ein Fünftel der Einwohner Coimbras aus. Die am Ufer des Mondego gelegene wunderschöne Altstadt beherbergt eine Fülle historischer Baudenkmäler, darunter der schönste Barocksaal Portugals, die Universitätsbibliothek La Joanina mit mehr als 30.000 Bänden und rund 2.000 Handschriften von unschätzbarem Wert, sowie die Kathedrale Sé Velha.

Nach Ihrer Ankunft in Ihrem herrlichen Hotel lassen Sie sich durch Coimbras Bibliothek, die sicherlich eine der schönsten der Welt ist, führen.

Für den Nachmittag steht ein Besuch einer Fado-Probe mit einem anschließenden Gespräch mit einem der Künstler auf dem Programm.

Zum Abendessen werden Sie im Hotel erwartet.

Sie verlassen Coimbra und reisen heute bis in Portugals Hauptstadt. Unterwegs besuchen Sie einen der berühmtesten der Wallfahrtsorte der Welt.

Fátima zieht jährlich Millionen von Pilgern an, deren Ziel es ist, Buße zu tun. In der Nähe der Kleinstadt zwischen Lissabon und Coimbra weideten 1917 drei Hirtenkinder im Alter zwischen sieben und zehn Jahren ihre Schafe, als ihnen die Gottesmutter Maria erschien. Die erste Erscheinung fand demnach am 13. Mai statt; das Ereignis wiederholte sich über ein halbes Jahr monatlich am 13. und endete mit einem bis heute unerklärten, aber von Tausenden beobachteten Sonnenphänomen.

Die Jungfrau offenbarte den Kindern Prophezeiungen, die „Geheimnisse von Fátima“. Durch Mundpropaganda wurden die Kinder und der Ort berühmt.

Lissabon, die „Stadt der sieben Hügel“ an der Mündung des Tejo entstand aus einer Siedlung, die bereits 2000 vor Christus bestand. 800 Jahre später, zu Zeiten der Phönizier und Karthager, besaß sie den einzigen Hafen am Atlantik. So eroberten die Römer Lissabon rund 200 Jahre vor Christus. Nach den Wirren der Völkerwanderung und über hundertjähriger Herrschaft der Westgoten erlebte die Stadt unter den Mauren eine kulturelle Blüte und wurde 1256 unter König Alfonso, der seinen Sitz von Coimbra nach Lissabon verlegte, portugiesische Königsresidenz. Mit den großen Seefahrten Ende des 15. Jahrhunderts wurde Lissabon eine der reichsten Städte Europas. Es folgte die Unabhängigkeit von Spanien. Ein schweres Erdbeben forderte jedoch 1755 über 90.000 Menschenleben und beendete die Glanzzeit der Stadt. Obwohl schnelle Hilfe aus England geleistet und die Stadt großzügig wieder aufgebaut wurde, erreichte Lissabon nie wieder ihre ehemalige Bedeutung und wurde erst im späten 20. Jahrhundert zu einer modernen Großstadt.

Heute lebt hier rund eine halbe Million Menschen, im Großraum Lissabon sind es jedoch rund 3 Mio., rund ein Viertel aller Einwohner Portugals.
Nach Ihrer Ankunft in Lissabon gegen Mittag ist Zeit zum Einchecken in Ihr Hotel für die nächsten 4 Nächte. Nachmittags erhalten Sie auf einem Stadtrundgang eine Einführung in Lissabons phönizische, maurische und römische Geschichte.

Bei einem guten Essen lassen Sie den Abend im Hotel ausklingen.

Nach dem Frühstück geht es mit der Trambahn zum Castelo de Sao Jorge hoch über der Stadt. Schon die Westgoten errichteten hier im 5. Jh. die erste Festung, die hart umkämpft und immer wieder erweitert später zur königlichen Residenz wurde. Nicht nur die Burganlage mit Kathedrale und Schatzkammer sind sehenswert, auch der Ausblick auf die Alfama, das Bairro Alto und das Literatenviertel Chiado lohnt sich.

Nachmittags erkunden Sie auf einem Rundgang das Alfama-Viertel, mit dem weißen Kloster Sao Vicente de Fora.

Ihr Abendessen nehmen Sie heute anschließend in der Stadt ein.

Sie starten den Tag mit einem Ausflug zum westlichsten Punkt des europäischen Festlands, dem Cabo da Roca. Rund 150 m fällt hier die schroffe Felsküste ins Meer hinab und hier bietet sich ein toller Blick über das Sintras-Gebirge und das Meer. Im 17. Jh. gab es hier eine Festung, denn von hier aus wurde die Einfahrt nach Lissabon bewacht.

Für den Nachmittag steht ein Bummel durch das Bairro Alto, evtl. mit Besuch des archäologischen Museums oder des Museums für Zeitgenössische Kunst, auf dem Programm.

Für Ihr Abendessen sorgen Sie heute bei einem Kochkurs mit Lissabons Spezialitäten selbst!

Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können ihn beispielsweise zum Besuch des Mercado da Ribeira mit Verkostung auf dem Time Out Market nutzen. Dies ist auch ein exzellenter Ort für Ihr heutiges Mittagessen.

Heute Nachmittag stehen zwei weitere UNESCO-Weltkulturerbstätten auf unserer Reise an. Dazu geht es nach Belém, wo Sie an einer Führung durch das Hieronymitenkloster teilnehmen und anschließend einen Spaziergang zum Torre de Belém, dem Wahrzeichen Lissabons aus dem Jahr 1521, unternehmen.

In Belém darf selbstverständlich auch ein köstliches Pastel de Nata nicht fehlen.

Zum Abendessen kehrt die Gruppe in Lissabons Altstadt ein, mit Glück können Sie erneut dem Fado lauschen, der sich in Lissabon etwas vom Fado in Coimbra unterscheidet.

Nach dem Frühstück ist es Zeit, Lissabon zu verlassen. Über die Setúbal-Halbinsel, wo Sie Spezialitäten der Region verkosten, reisen Sie in die herrlich weite, dünn besiedelte Landschaft des Alentejo mit ihren sanften Hügeln, Korkeichenwäldern, Kornfeldern, Olivenhainen und Weinbergen. Hier ist Portugal vielleicht am ursprünglichsten.

Die Region atmet Geschichte, so meint man. Befestigte Siedlungen, Hügelgräber, maurische Einflüsse, römische Tempel, dazu Aquädukte, Festungen und Klöster finden sich überall. Évora, die Hauptstadt des Alentejo, wurde schon 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Hier gibt es zahlreiche Kirchen und Klöster zu bestaunen.

Nach Ihrer Ankunft besichtigen Sie auf einer Stadtführung einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie die Kathedrale, Portugals einzig erhaltenen Römertempel und die berühmte Capella dos Ossos, die Knochenkapelle, und genießen diese unglaublich schöne Altstadt, die zu den schönsten der Welt zählt.

Ihr Abendessen nehmen Sie in Ihrer heutigen Unterkunft, einem ursprünglichen Convento, ein.

Um sich ganz auf die Spuren der Vergangenheit zu begeben, starten Sie nach dem Frühstück zu einer Steinzeit-Tour durch die Umgebung. Die Zeugnisse aus jener Zeit entstanden alle zwischen 4.000 und 2.000 vor Christus. Sie werden die Grotte von Zambujeiro besichtigen, Menhire und Dolmen sehen, die Orte Montemor-o-Novo mit seiner Zitadelle und Évoramonte mit seiner Festung besuchen. Danach geht es zu einer Besichtigung in eine Korkfabrik in Azaruja.

Abendessen in Evora.

Zu Portugal gehören natürlich auch seine Strände. Weit weniger überlaufen, aber nicht weniger schön als die Algarve, ist die Costa Vicentina, die sich oft rau und unberührt die Westküste zwischen der Setúbal-Halbinsel im Norden und der Algarve im Süden erstreckt. Dies ist dank eines Naturparks der besterhaltene Küstenstreifen Europas, hier haben zahlreiche einzigartige Tier- und Pflanzenarten ihren Lebensraum. Mit etwas Glück lassen sich hier im Herbst sehr viele Vogelarten sehen, unter anderem Fischadler, Weißstörche (nur hier nisten sie am Meer!) und Gänsegeier.

In Zambujeira do Mar machen Sie Halt, um sich zum Mittagessen zu stärken und sich die „schönsten Klippen Portugals“ nicht entgehen zu lassen. Anschließend bleibt Zeit für einen kleinen Strandspaziergang, bevor es weiter auf der Küstenstraße nach Sagres geht, wo Sie die Festung besuchen.

Den Sonnenuntergang genießen Sie am Cabo Sao Vicente, und beschließen diesen eindrucksvollen Tag in der nicht weniger imposanten Pousada de Sagres bei einem Abendessen.

Entlang der Algarve geht es heute bis zum letzten Ort Ihres Portugal-Aufenthalts, Tavira.
Sie lassen die großen Touristenzentren weitgehend aus, besuchen Lagos, der einstigen Basis von Heinrich dem Seefahrer, und Portimão, wo es die besten gegrillten Sardinen gibt, und unternehmen einen Abstecher ins Hinterland nach Monchique, wo Sie eine Keramikmanufaktur besuchen.

In Tavira angekommen, lassen Sie den Tag bei einem guten Abendessen in Ihrem Hotel ausklingen.

Tavira, die wohl ursprünglichste Stadt an der östlichen Algarve, ist nicht dem Meer, sondern dem Rio Gilão zugewandt, der hier eine Lagune bildet, bevor er in den Atlantik mündet. Dennoch war Tavira im 15. Jh. wichtigster Versorgungshafen portugiesischer Übersee-Garnisonen und damit sehr bedeutend. Die Pest, das verheerende Erdbeben von 1755, und die zunehmende Verschlammung des Kanals sorgten aber für einen wirtschaftlichen Abstieg. Dennoch hat sich Tavira seinen Charme bewahrt und der Zauber vergangener Zeiten ist noch deutlich spürbar. Tavira gilt heute als Geheimtipp, da es sich vor dem Massentourismus retten konnte und stattdessen anstrebt, kulturelles Zentrum der Algarve zu werden.

Dieser Tag dient ganz Ihrer Entspannung. Ob Sie mit der Fähre einen Ausflug zur Ilha de Tavira mit seinem langen Sandstrand unternehmen, durch die Stadt bummeln, oder sich auf eine Wanderung durch die Salzmarschen der Lagunenlandschaft Ria Formosa begeben möchten, liegt ganz bei Ihnen.

Zum Abendessen kehren Sie in der Altstadt ein.

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg nach Sevilla und erreichen die Stadt gegen Mittag.

Die Hauptstadt Andalusiens am Guadalquivir ist vielleicht die spanischste aller Städte, richtig typisch andalusisch, und in vielerlei Hinsicht eine der heißesten Städte Europas. Das Leben beginnt hier so richtig erst abends, wenn sich die Plätze, Tapas-Bars und Straßen füllen, und von hier und da Flamenco-Klänge ertönen. Die Sevillanos sind wahre Meister im Feiern. Das Stadtbild der faszinierenden historischen Altstadt ist geprägt von mittelalterlichen Gassen, zahlreichen Kirchen aus dem Barock, Mudejar-Palästen und der alles überragenden gotischen Kathedrale.

Sie begeben sich auf einen Spaziergang zur Besichtigung des Palastkomplexes Real Alcázar und der imposanten Kathedrale von Sevilla. Von außen schon ein echtes Highlight, beherbergt sie auch wahre Schätze in ihrem Inneren, z.B. das Kolumbusgrab. Vom 104 m hohen Glockenturm Giralda aus hat man einen fantastischen Ausblick. Es bleibt noch Zeit für einen Spaziergang durch Sevillas malerisches Barrio de Santa Cruz.

Ihr Abendessen nehmen Sie heute in der Stadt ein.

Heute besuchen Sie das Centro Cerámica Triana, das neue Keramikmuseum mit Resten einiger Öfen aus dem 16. Jahrhundert. Die deutsche Architektin, die das Zentrum aufgebaut hat, wird Sie anschließend zum Mittagessen begleiten und Ihnen alles Wissenswerte über dieses ganz besondere Gebäude erzählen.

Nachmittags steht Ihnen nach dem Besuch des Metropol Parasol mit tollen Ausblicken freie Zeit zur eigenen Erkundung zur Verfügung, bevor es zum Abendessen und einer Flamenco-Vorführung in der Stadt geht.

Heute fahren wir weiter nach Jerez. Auf dem Programm steht eine sehenswerte Kunstausstellung und Sherry-Verkostung in den Bodegas Tradición.

Jerez de la Frontera ist vor allem wegen seines unter dem Namen Sherry weltbekannten Weins berühmt. Man kann ihn in den zahllosen Bodegas und Tabancos verkosten und kaufen. Darüber hinaus ist diese sehr andalusische Stadt bekannt für ihre Pferdezucht und gilt als die Wiege des Flamencos.

Weiter geht es nach Cádiz, Ihrem heutigen Etappenziel. Die Hafenstadt liegt mitten im Meer am Ende einer fast zehn Kilometer langen Landzunge. Wegen seiner strategisch einmaligen Lage gründeten die Phönizier hier 1.100 vor Christus eine Siedlung, die als die älteste durchgängig bewohnte Siedlung Europas gilt. Heute wird die rundum vom Meer und starker Brandung umgebene Hafenstadt durch wuchtige Mauern geschützt. Mehr als 100 Wachtürme prägen das Stadtbild ebenso wie einige prächtige Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Stadt hat ein besonderes Flair, zu dem auch die Bewohner einen großen Teil beitragen.

Lassen Sie sich nachmittags auf einer Stadtführung einige der Highlights, zu denen die Kathedrale, das römische Theater und die Torre Tavira zählen, zeigen.

Ihr Abendessen nehmen Sie in Ihrem Hotel ein.

Heute geht es entlang der Küste über Tarifa, dem südlichsten Punkt des spanischen Festlands, wo an der Straße von Gibraltar Mittelmeer und Atlantik zusammentreffen, und Algeciras zunächst zu einem kurzen Besuch nach Gibraltar.

Der östlich der Stadt Gibraltar gelegene Kalksandsteinfelsen „The Rock“ mit seinen zahlreichen Höhlen und Tunneln diente bereits den Neandertalern als Wohnort. Die nur 6,5 km2 große britische Enklave Gibraltar mit ihren rund 34.000 Einwohnern erlebte eine wechselvolle Geschichte und sorgt noch heute für Spannungen zwischen Spanien und Großbritannien. Strategische Bedeutung hat die Region wegen seiner Lage zwischen dem Atlantik und dem Mittelmeer und zwischen Europa und Afrika.

Nach Ihrem Besuch in Gibraltar geht es durch das Hinterland nach Ronda.

Ronda ist das größte der „weißen Dörfer“ Andalusiens und durch seine einmalige Lage an der Schlucht El Tajo ein absolut sehenswertes Reiseziel. Ronda ist eine der ältesten Städte Spaniens. Römer und Mauren hinterließen ihre Spuren, bevor im 15. Jahrhundert die Christen die Stadt eroberten. Rund 100 Jahre später zerstörte ein schweres Erdbeben zahlreiche alte Gebäude. Wahrzeichen der Stadt ist die Puente Nuevo, die neue Brücke, aus dem 18. Jahrhundert sowie die Stierkampfarena aus eben dieser Zeit, eine der ältesten und am besten erhaltenen des Landes. Beide, die Brücke und die Arena, wurden vom Architekten José Martín de Aldehuela entworfen.

Der Stierkampf erlebte hier seine Blütezeit. Ursprünglich wurde er als Teil der von König Felipe II im Jahr 1572 erhobenen Reiterordnung zum Training der adeligen Caballeros zu Verteidigungszwecken praktiziert, ganz entgegen dem Willen der Kirche.
Berühmt wurde die Corrida später international auch maßgeblich durch die Werke von Ernest Hemingway, Pablo Picasso, Salvador Dalí, Francisco de Goya. Die stark umstrittene und nicht leicht zu verstehende Tradition des Stierkampfes ist in den spanischen Regionen der Kanaren sowie in Katalonien inzwischen verboten.

Ronda ist eine kleine Stadt, die man sehr gut zu Fuß erkunden kann. Vor dem Abendessen haben Sie Zeit und Gelegenheit, die Atmosphäre der Stadt auf sich wirken zu lassen.

Nach einer Führung durch Ronda begeben Sie sich zu einem Ausflug zur Reservatauro, einer Farm für Pferde- und Stierzucht. Nach einer Führung über die Farm erwartet Sie ein Glas Wein mit einigen Tapas.

Anschließend fahren Sie weiter nach Málaga, der Geburtsstadt von Pablo Picasso. Sie besichtigen die quirlige Stadt zeitgenössischer Kunst und Kultur mit dem Picasso-Museum, der Alcazaba und der Kathedrale.

Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung.

Nach dem Frühstück im Hotel geht es erneut ins Hinterland. Sie fahren direkt nach Granada, der bedeutendsten Städte der andalusisch-maurischen Kultur. Die Stadt liegt am Rande einer Flussebene vor der gewaltigen Kulisse der Sierra Nevada auf 700 m Höhe. Auf zwei Hügeln verteilt sich die Altstadt. Auf dem nördlichen liegt Albaicín, das maurische Viertel besiedelten die Mauren, auf einem weiteren thront die imposante Alhambra. Beide gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. In der Geschichte Spaniens spielte Granada eine zentrale Rolle. Schon 500 vor Christus gab es hier eine Siedlung der Iberer. Es folgten Phönizier und Karthager, 500 nach Christus überfielen die Vandalen die Stadt. 713 wurde sie von den Mauren erobert, die sie zur Hauptstadt eines muslimischen Königreiches machten. Wissenschaft und Technik, Kunst und Toleranz brachten Granada eine jahrhundertelange Blütezeit. Als 1236 das Kalifat Córdoba von den Christen erobert wurde, war Granada die letzte Bastion der Muslime auf europäischem Boden. Das nun gegründete unabhängige Kalifat brachte Granada eine zweieinhalb Jahrhunderte dauernde Blütezeit. Schließlich nahmen die Katholiken Ende des 15. Jahrhunderts auch Granada ein, nachdem die Stadt 8 Monate belagert wurde. Heute erzählen neben Alhambra und Generalife zahlreiche weitere Kirchen, Paläste, Klöster und die erste Renaissance-Kathedrale Spaniens von Granadas bewegter Geschichte.

Nach dem Check-In in Ihrem Hotel gleich an der Kathedrale bieten sich Ihnen viele Gelegenheiten zu einem Mittagessen in einem der zahlreichen Lokale der Altstadt. Nachmittags starten Sie zu einer Führung durch das Albaicín-Viertel, und genießen den fantastischen Ausblick auf die Alhambra.

Zum Abendessen kehren Sie in der Stadt ein.

Dieser Tag gehört ganz der Alhambra! Wenn Granada auch sehr zahlreiche Sehenswürdigkeiten bietet, ist doch der Alhambra-Komplex einen ganzen Besuchstag würdig. Sie erkunden die Alhambra auf einer Führung, ein Tapas-Mittagessen ist enthalten.

Sie reisen weiter nach Córdoba, wo Sie sich nach Ihrer Ankunft vom Hoteldirektor durch den fantastischen Palast mit seiner jahrhundertealten Geschichte führen lassen. Dort nehmen Sie anschließend auch ein kleines Mittagessen ein.

Die heutige Provinzhauptstadt Córdoba war ca. 950 nach Christus mit einer viertel Million Einwohnern die bedeutendste Stadt Westeuropas. Gegründet im 3. Jahrhundert vor Christus als römische Siedlung, war ihre erste Blütezeit bereits vorbei, als das Christentum 600 Jahre später Einzug hielt. 756, als der erste Emir den Thron bestieg und Córdoba zur Hauptstadt des Kalifats machte, begann die Stadt, wieder an Bedeutung zu gewinnen. 785 ließ der Emir die Mezquita erbauen. Juden, Christen und Muslime lebten friedlich nebeneinander. Nach der Eroberung durch die Christen 1236 geriet Córdoba in Vergessenheit – ein Glücksfall, dem der Erhalt der maurischen Bausubstanz zu verdanken ist.

Nachmittags besuchen Sie den Alcazár de los Reyes Christianos.

Den heutigen Vormittag verbringen Sie mit der Besichtigung der Mezquita, eines der prächtigsten islamischen Gebäude der Welt.

Nach einem Mittagessen, das jeder für sich einnehmen kann, steht nachmittags ein Bummel durch das jüdische Viertel an.

Zum Abendessen geht es in ein typisch andalusisches Restaurant

Wer kennt sie nicht, die Helden des Miguel de Cervantes Saavedra, Don Quijote de la Mancha und seinen Knappen Sancho Panza? Auf den Spuren des „Ritters von der traurigen Gestalt“ fahren Sie heute durch die Region Castilla – La Mancha über Consuegra, wo sich einige der typischen Windmühlen anschauen lassen, nach Toledo.

Da Sie eine lange Reise vor sich haben, nehmen Sie Ihr Mittagessen heute in Form eines Lunchpaketes ein.

Toledo gilt zweifellos als eine der schönsten Städte des Landes. Westgoten und Römer siedelten hier, im Mittelalter lebten dann Christen, Juden und Moslems friedlich nebeneinander. Die Spuren finden sich überall: eine der schönsten gotischen Kathedralen Spaniens, sephardische Synagogen, Moscheen, alles findet sich innerhalb der Altstadt. Wir begeben uns auf eine Stadtführung, bevor wir das Abendessen im Hotel genießen.

Nach dem Frühstück geht es auf den kurzen Weg nach Madrid, wo Sie Ihren Aufenthalt mit einer Einführung auf der Plaza Mayor beginnen, bevor Sie zu einem Stadtspaziergang und der Besichtigung des Palacio Real aufbrechen.

Mittags kann man sich beispielsweise wunderbar im Mercado de San Miguel, einer alten Markthalle, die heute eine große Anzahl toller Lokale beherbergt, stärken.
Nach der Siesta besuchen Sie eine traditionelle Botería, eine Weinschlauch-Manufaktur.

Das Abendessen nehmen Sie im Hotel ein.

Heute geht es in den Prado mit Werken von Goya, Velazquez und El Greco. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Stadt geht es mit der Metro zur Ermità de San Antonio de la Florida, dem Templo de Debod und dem Parque del Oeste.

Im Anschluss besuchen Sie den im Jugendstil erbauten Bahnhof Atocha.

Das Abendessen nehmen Sie in der Stadt.

Der heutige Vormittag steht ganz im Zeichen der Franco-Zeit mit Schwerpunkt auf die Architektur. Am Vormittag erhalten Sie eine kurze Präsentation zum Thema Franquistischer Einfluss auf die Architektur in Madrid und Umgebung.

Danach folgt eine einstündige Rundfahrt an den wichtigsten Gebäuden vorbei mit Ende am Reina-Sofía-Museum, dem Nationalmuseum für zeitgenössische Kunst. Wir sehen Picassos Meisterwerk Guernica (ca. 1 Stunde).

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einem guten Restaurant in der Stadt geht es Richtung Nordwesten zum Kloster El Escorial und zum Valle de los Caídos („Tal der Gefallenen“) mit seiner Basilika, einer Abtei und dem bei gutem Wetter von Madrid aus sichtbaren Kreuz, das an die Gefallenen des Spanischen Bürgerkriegs erinnern soll.

Abends bleibt Ihnen Zeit, das Stadtviertel La Latina mit seinen Tapas-Bars zu erkunden.

Vormittags bietet sich die Möglichkeit eines Besuchs des Museums Thyssen-Bornemisza oder eines Treffens mit einem Vertreter der spanischen Architektenkammer.

Um die Stadt nach eigenen Interessen zu erkunden oder Eindrücke zu vertiefen, steht Ihnen anschließend ein freier Nachmittag zur Verfügung.

Auf dem Weg nach Cuenca legen Sie zunächst einen Stop in Chinchón ein und genießen einen Kaffee an der Plaza Mayor. Anschließend geht die Reise weiter nach Cuenca.

Cuenca ist die Stadt der „Hängenden Häuser“ und eine der eindrucksvollsten Weltkulturerbstätten Spaniens. Durch zwei tiefe Schluchten treffen hier die Flüsse Huecar und Jucar zusammen, hier trifft die Tiefebene der Mancha auf die gebirgige Serrania de Cuenca. Diese Lage teilt die Stadt: hoch oben die Altstadt mit ihren casas colgadas über schroffem Abgrund, unten im Tal die Neustadt. Lassen Sie sich verzaubern vom Charme der verschachtelten Altstadt mit Bauten aus dem 12. Jahrhundert, den engen Gassen und vielen Treppen. Gleichzeitig hat sich Cuenca an die Spitze Spaniens abstrakter Kunst gesetzt. Sie erkunden die Altstadt auf einem Rundgang und besuchen das Museo del Arte Abstracto, bevor Sie Ihr Abendessen mit Blick auf die Schlucht im Asador Maria Morena genießen.

València, die drittgrößte Stadt Spaniens, ist nach Barcelona das wichtigste kulturelle Zentrum des Landes an der Mittelmeerküste. Sie beherbergt Europas größten Kultur- und Wissenschaftskomplex, aber auch zahlreiche sehenswerte Bauten in der historischen Altstadt, und diese Mischung aus Historie und Moderne verleihen der Stadt ihren ganz besonderen Charme. Das Nachtleben ist in ganz Spanien berühmt, und schließlich haben auch Valèncias Strände ihren Reiz. Knapp 800.000 Einwohner leben hier, die Hafenstadt verschifft Zitrusfrüchte, Olivenöl, Wein und Rosinen aus dem Hinterland nach ganz Europa. Denkt man an València, kommen einem sofort Orangen und Paella in den Sinn. Im Umland finden sich sehr gute Weinbaugebiete in der fruchtbaren Provinz. Nicht entgehen lassen sollte man sich das Opernhaus Palau de les Arts Reina Sofia, die Seidenbörse La Lonja de la Seda und die Kathedrale mit dem Heiligen Gral.

Nach Ihrer Anreise mit kurzem Abstecher zum Aussichtspunkt Ventana del Diablo bei Villalba de la Sierra sowie den Lagunen von Cañada del Hoyo, von denen jede eine andere Farbe hat, treffen Sie einen hier lebenden deutschsprachigen Architekten, der Sie nach einer Einführung auf eine architektonische Führung durch diese besondere Stadt begleitet.

Ihr Abendessen wird im Hotel serviert.

Vormittags geht es erneut auf eine Stadtführung, in València gibt es viel zu sehen. Anschließend steht der Rest des Tages zur freien Verfügung, bevor sich alle Reisenden abends zum Paella-Essen erneut treffen.

Umgeben von Oliven- und Mandelhainen sowie vielen Weinstöcken stellt Tarragona ein Highlight der Costa Daurada, der „goldenen Küste“ dar. Die Provinzhauptstadt Südkataloniens ist seit über 2300 Jahren bewohnt, und damit eine wahrhaftige Schatzkammer der Archäologen mit den Überresten eines Amphitheaters direkt am Mittelmeer.

Kurz nach dem Aufbruch in València machen Sie einen kurzen Zwischenstopp in Sagunt. Schon Hannibal belagerte diese Stadt. Noch heute geben die mächtigen Ruinen einen Eindruck von der seiner einstigen Bedeutung.

Auf einem Weingut im Priorat nehmen Sie Ihr Mittagessen ein. Nachmittags geht es dann auf den Spuren der Römer durch die Altstadt Tarragonas.

Hier bietet sich dann auch für das Abendessen für jeden Geschmack eine passende Lokalität.

Auf dem Weg nach Norden entlang der Küste und legen Sie einen Stopp in Sitges ein. Nach einem kurzen Bummel über die Altstadt und entlang der geht es weiter nach Sant Sadurní d’Anoia. Hier besuchen Sie die bekannte Cava-Kelterei Codorniu, das älteste Familienunternehmen Spaniens. Hier erwartet Sie eine Führung mit Verkostung und kleinem Aperitif.

Gestärkt geht es weiter zum Benediktinerkloster Montserrat, dessen Geschichte bis ins Jahr 888 zurückreicht, wo dort eine Einsiedelei entstand. Der Berg inmitten des Naturparks, der das Kloster umgibt, sowie das Kloster selbst und sein Museum mit hervorragenden Ausstellungen katalanischer Kunst sowie Archäologie, bieten reichlich Programm für den Nachmittag.

Anschließend fahren Sie nach Barcelona, beziehen Ihr Hotel und beenden den Tag mit einem guten Abendessen.

Sie beginnen in der Altstadt mit einer Einführung und besuchen das Museu d’Historia de Barcelona.

Nachmittags geht es in das Viertel La Ribera sowie ins Picasso-Museum, wo sich zahlreiche frühe Werke des Künstlers befinden. Anschließend besichtigen Sie die zweitwichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt, den Palau de la Música Catalana.

Zum Abendessen kehren Sie in der Stadt ein.

Heute Vormittag bekommen Sie eine Führung durch die Sagrada Familia, das leider unvollendete Meisterwerk des berühmten Architekten Antoni Gaudí. Diese Kathedrale ist sicherlich eine der beeindruckendsten der Welt und das Highlight der Stadt.
Seit 1882 baut man an dieser Kirche und soll – mit Glück – 2026 fertig werden.

Anschließend entspannen Sie bei einem Mittagessen, zu dem sich viele Lokale der Gegend anbieten. Nachmittags besuchen Sie die Viertel L’Eixample, den Passeig de Gràcia und den Park Guell mit weiteren Werken Gaudís.

Das Abendessen lassen Sie sich in der Stadt schmecken.

Nach dem Frühstück geht es mit der Seilbahn auf den 173 m hohen Montjuic. Hier fand 1929 die Weltausstellung statt, aber auch die Olympischen Spiele 1992. Auf dem Circuit de Montjuic fuhr die Formel 1 sowie der Motorradsport manche Rennen. Widmen Sie sich der Fundació Juan Miró, dem Museum des berühmten katalanischen Künstlers.

Sehenswert ist auch das Castell de Monjuic, die Festung zum Schutz des Hafens, das Poble Espanyol, ein anlässlich der Weltausstellung errichtetes Miniatur-Spanien, und der herrliche Park.

Zum Mittagessen können Sie zum Beispiel in einem der Lokale in La Barceloneta einkehren, der Nachmittag bietet dann freie Zeit.

Ihr Abendessen wird im Hotel serviert.

Auf dem Weg Richtung Norden legen Sie in Blanes einen Stop ein, um den von dem Deutschen Carl Faust gegründeten botanischen Garten Marimurtra zu besuchen. Nicht nur die über 4.000 Pflanzenarten sind sehenswert, auch der Ausblick auf das Meer ist an vielen Stellen spektakulär. Weiter geht es nach Pals, einer der schönsten Orte der Küste, wo Sie inmitten des gotischen Ambientes Ihr Mittagessen einnehmen.

Sie fahren weiter nach L’Escala. Dies ist eines der zahlreichen kleinen Fischerdörfer der rauen Costa Brava. Der Ort hat viel von seinem Flair erhalten, zumindest außerhalb der Hochsaison. Noch immer wird hier gefischt, eine Spezialität sind die Anchoas, eingelegte Sardellen. Herrlich ist auch der Sandstrand des 13 km langen Golf von Roses. Gleich nebenan liegt das winzige Dorf St. Martí und dahinter die griechisch-römische Ausgrabungsstätte Empuries. Dieser Ort war sowohl für die Griechen, als auch für die Römer das Tor zur Iberischen Halbinsel. Aus diesem Grund landete hier zur Olympiade in Barcelona 1992 das olympische Feuer an. Nehmen Sie sich Zeit, die Ausgrabungen zu erkunden, es lohnt sich!

Anschließend geht es nach Peralada, einem mittelalterlichen Städtchen inmitten des Weinanbaugebiets unweit von Figueres. Hier beziehen Sie Ihre Zimmer im Peralada Wine Spa & Golf Hotel, wo Sie sich zum Abschluss Ihrer Reise noch einmal richtig verwöhnen lassen können.

Heute fahren Sie in die kleine Stadt Figueres und verbringen den Vormittag im Dalí-Museum. Mittags kann sich jeder auf eigene Faust bei einem Mittagessen stärken.

Am Nachmittag fahren Sie in den Künstlerort Cadaqués für einen letzten Besuch am Meer.

Zum Farewell-Dinner geht es dann zurück in Ihr Hotel, wo Sie ihre große Reise ausklingen lassen.

Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen. Wir wünschen Ihnen eine gute Heimreise und hoffen, dass Sie Ihre Rundreise genossen haben.

Ulrich Ladurner:

Ulrich Ladurner arbeitet seit 1999 als Auslandsredakteur der ZEIT. Seit Herbst 2016 ist er ZEIT-Europakorrespondent in Brüssel. Seiner Heimat Südtirol ist er verbunden, unterwegs in der ganzen Welt. Seine Berichte und Reportagen wurden vielfach ausgezeichnet.

Merten Worthmann:

Merten Worthmann hat Germanistik und Philosophie studiert. Geschrieben hat er lange vor allem über Film, als Feuilletonredakteur erst bei der Berliner Zeitung, dann bei der ZEIT. 2002 ist er mal ausgestiegen, hat eine Weile in Havanna und neun Jahre in Barcelona gelebt und von dort frei über Reisen, Kultur und Lebensstil geschrieben. Dem iberischen Kultur- und Lebensraum gehört seitdem sein besonderes Interesse, Ende 2011 ist er dann – als Reise-Redakteur – zur ZEIT zurückgekommen.
Beide freuen sich darauf, Sie nach Rücksprache mit ihrem Terminkalender einige Tage auf Ihrem Weg im Bus begleiten.

Klima und Reisezeit

Auf der Iberischen Halbinsel herrscht im September und Oktober ein überwiegend mildes Klima mit angenehmen Temperaturen. Allerdings kann es in manchen Gegenden im Norden und am Atlantik sowie in Zentralspanien auch schon empfindlich kühl werden und im Nordwesten auch sehr feucht. Lange, leichte Bekleidung, dazu etwas Warmes und Regenschutz sind empfehlenswert, dazu sollte man sich aber auch auf einen Strandtag einstellen.

  • Wir bitten zu beachten, dass im Rahmen der inkludierten Mahlzeiten die Getränke in Eigenleistung auszuwählen und zu bezahlen sind (wenn nicht anders ausgeschrieben). In diesem Zusammenhang auch ein Hinweis zu den Trinkgeldern: Trinkgelder für Fahrer, lokale Führer und Hotel- bzw. Restaurantpersonal oder Ihre Reiseleiter sollen in jedem Fall ein Ausdruck der Zufriedenheit sein und werden von den Empfängern als persönliche Anerkennung für die erbrachte Leistung gewertet. Bitte berücksichtigen Sie dies für Ihre Reisekasse.
  • Die Teilnahme an dieser Reise ist nur für vollständig Geimpfte zulässig. Ein Nachweis über den vollständigen Impfschutz ist jederzeit mit sich zu führen und auf Verlangen vorzuzeigen. Sollte ein Reiseteilnehmer die vorgenannten Bedingungen nicht erfüllen, kann ihm die Teilnahme an der Reise verweigert werden. Ein Anspruch auf Rückzahlung des Reisepreises besteht in diesem Fall nicht.
  • Mit Ihrer Anmeldung zu dieser Reise erklären Sie, dass Sie und alle übrigen von Ihnen angemeldeten Reiseteilnehmer mit den vorstehenden Bedingungen einverstanden sind.
  • Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie gern telefonisch bei uns.
  • Stornierungsbedingungen laut AGB des Veranstalters.
  • Eine Kreditkartenzahlung per VISA oder Mastercard ist möglich. Weitere Informationen erhalten Sie von unserem ZEIT REISEN Kundenservice.
  • Jetzt das Klima schützen! Den CO₂-Ausstoß für sämtliche Fahrten mit Bahn, Bus, Flugzeug oder Schiff sowie das Landprogramm haben wir für Sie schon vor der Abfahrt in zertifizierten Klimaschutzprojekten für Sie kompensiert.

Änderungen vorbehalten.

Informationen zum Reiseziel

Über die nachstehende Verlinkung finden Sie nützliche Informationen und Hinweise zu Ihrem Reiseziel. Im Mittelpunkt stehen die Themen Reisewarnung, Pass- und Visabestimmung, Geld, Kontaktadressen, Kommunikation und Klima.

Termine & Preise

Für die Buchung dieser Reise erhalten Sie pro gebuchter Person 195 Bonuspunkte.»
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BeginnEndeAnzahl TeilnehmerPreisEZ-Zuschlag
07.09.2022
31.10.2022
Min 20, Max 2619.450 €4.490 €
Reiseorte Kulturexpedition rund um die Iberische Halbinsel
1. Tag 07.09.2022Girona
2. Tag 08.09.2022Girona
3. Tag 09.09.2022Andorra La Vella
4. Tag 10.09.2022Andorra La Vella
5. Tag 11.09.2022Zaragoza
6. Tag 12.09.2022Zaragoza
7. Tag 13.09.2022La Rioja
8. Tag 14.09.2022La Rioja
9. Tag 15.09.2022San Sebastian
10. Tag 16.09.2022San Sebastian
11. Tag 17.09.2022Bilbao
12. Tag 18.09.2022Bilbao
13. Tag 19.09.2022León
14. Tag 20.09.2022Fuentes del Narcea
15. Tag 21.09.2022Santiago de Compostela
16. Tag 22.09.2022Santiago de Compostela
17. Tag 23.09.2022Porto
18. Tag 24.09.2022Porto
19. Tag 25.09.2022Porto
20. Tag 26.09.2022Douro-Tal
21. Tag 27.09.2022Coimbra
22. Tag 28.09.2022Lissabon
23. Tag 29.09.2022Lissabon
24. Tag 30.09.2022Lissabon
25. Tag 01.10.2022Lissabon
26. Tag 02.10.2022Evora
27. Tag 03.10.2022Évora
28. Tag 04.10.2022Sagres
29. Tag 05.10.2022Tavira
30. Tag 06.10.2022Tavira
31. Tag 07.10.2022Sevilla
32. Tag 08.10.2022Sevilla
33. Tag 09.10.2022Cádiz
34. Tag 10.10.2022Ronda
35. Tag 11.10.2022Málaga
36. Tag 12.10.2022Granada
37. Tag 13.10.2022Granada
38. Tag 14.10.2022Córdoba
39. Tag 15.10.2022Córdoba
40. Tag 16.10.2022Toledo
41. Tag 17.10.2022Madrid
42. Tag 18.10.2022Madrid
43. Tag 19.10.2022Madrid
44. Tag 20.10.2022Madrid
45. Tag 21.10.2022Cuenca
46. Tag 22.10.2022Valencia
47. Tag 23.10.2022Valencia
48. Tag 24.10.2022Tarragona
49. Tag 25.10.2022Barcelona
50. Tag 26.10.2022Barcelona
51. Tag 27.10.2022Barcelona
52. Tag 28.10.2022Barcelona
53. Tag 29.10.2022Pereleda
54. Tag 30.10.2022Cadaques
55. Tag 31.10.2022Abreise
09.09.2022
02.11.2022
Min 20, Max 2619.450 €4.490 €
Reiseorte Kulturexpedition rund um die Iberische Halbinsel
1. Tag 09.09.2022Girona
2. Tag 10.09.2022Girona
3. Tag 11.09.2022Andorra La Vella
4. Tag 12.09.2022Andorra La Vella
5. Tag 13.09.2022Zaragoza
6. Tag 14.09.2022Zaragoza
7. Tag 15.09.2022La Rioja
8. Tag 16.09.2022La Rioja
9. Tag 17.09.2022San Sebastian
10. Tag 18.09.2022San Sebastian
11. Tag 19.09.2022Bilbao
12. Tag 20.09.2022Bilbao
13. Tag 21.09.2022León
14. Tag 22.09.2022Fuentes del Narcea
15. Tag 23.09.2022Santiago de Compostela
16. Tag 24.09.2022Santiago de Compostela
17. Tag 25.09.2022Porto
18. Tag 26.09.2022Porto
19. Tag 27.09.2022Porto
20. Tag 28.09.2022Douro-Tal
21. Tag 29.09.2022Coimbra
22. Tag 30.09.2022Lissabon
23. Tag 01.10.2022Lissabon
24. Tag 02.10.2022Lissabon
25. Tag 03.10.2022Lissabon
26. Tag 04.10.2022Evora
27. Tag 05.10.2022Évora
28. Tag 06.10.2022Sagres
29. Tag 07.10.2022Tavira
30. Tag 08.10.2022Tavira
31. Tag 09.10.2022Sevilla
32. Tag 10.10.2022Sevilla
33. Tag 11.10.2022Cádiz
34. Tag 12.10.2022Ronda
35. Tag 13.10.2022Málaga
36. Tag 14.10.2022Granada
37. Tag 15.10.2022Granada
38. Tag 16.10.2022Córdoba
39. Tag 17.10.2022Córdoba
40. Tag 18.10.2022Toledo
41. Tag 19.10.2022Madrid
42. Tag 20.10.2022Madrid
43. Tag 21.10.2022Madrid
44. Tag 22.10.2022Madrid
45. Tag 23.10.2022Cuenca
46. Tag 24.10.2022Valencia
47. Tag 25.10.2022Valencia
48. Tag 26.10.2022Tarragona
49. Tag 27.10.2022Barcelona
50. Tag 28.10.2022Barcelona
51. Tag 29.10.2022Barcelona
52. Tag 30.10.2022Barcelona
53. Tag 31.10.2022Pereleda
54. Tag 01.11.2022Cadaques
55. Tag 02.11.2022Abreise

Änderungen vorbehalten; Preise pro Person

Enthaltene Leistungen

  • 3 Übernachtungen mit Frühstück in Dreisternehotels (Landeskategorie)
  • 33 Übernachtungen mit Frühstück in Viersternehotels (Landeskategorie)
  • 18 Übernachtungen mit Frühstück in Fünfsternehotels (Landeskategorie)
  • 40 Abendessen im Hotel oder ausgewählten Restaurants als Buffet oder Menü
  • 14 Mittagessen in ausgewählten Restaurants als Buffet oder Menü
  • 2 Picknick
  • 54 Stadtführungen & diverse Eintritte laut Programm
  • 1 Flussfahrt auf dem Douro
  • 1 Quietvox Audio-Guide-System pro Person für die gesamte Reise
  • Transfers mit dem Zeitreisen Bus mit Sonderbestuhlung
  • Deutschsprachige Reiseleitung
  • Jetzt das Klima schützen! Den CO₂-Ausstoß für sämtliche Fahrten mit Bahn, Bus, Flugzeug und Schiff sowie das Landprogramm kompensieren wir für Sie!

Nicht enthaltene Leistungen

  • Anreise
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Reiserücktrittskosten- und weitere Versicherungen bietet Ihnen gerne unser Partner, die HanseMerkur

Hotels

Dieses Designhotel empfängt Sie in Villabuena de Álava in der Weinregion La Rioja Alavesa. Freuen Sie sich auf eine Dachterrasse mit einer herrlichen Aussicht, kostenfreies WLAN und kostenlose Privatparkplätze. Von der Terrasse des Hotels genießen Sie Aussicht auf die Berge der Sierra de Cantabria. Außerdem blicken Sie auf die Kirche San Andrés, deren Geschichte bis ins Jahr 1538 zurückreicht.

Lage: 20 min von Logroño und Haro entfernt
Ausstattung: Bibliothek, Fitnesscenter, Restaurant, Bar, Frühstück im Zimmer
Kategorie: 4 Sterne
Zimmer: 33

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