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Die neuen Bilder des Augustus

  • Termine: 10.10.2022, 07.11.2022, 14.11.2022
  • Dauer: 7 Tage
  • Anzahl Teilnehmer: Min. 14, Max. 18
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Höhepunkte der Reise

  • Kuratorenführung in der Ausstellung Die neuen Bilder des Augustus, Vorträge und Gespräche
  • Spurensuche auf dem Marsfeld, dem Forum Romanum und dem Forum Augustum
  • Spätrepublikanische Monumente an der Via Appia
  • Begegnungen und Gespräche mit Kuratoren und Archäologen

Karte / Umgebung:

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Reiseübersicht

Niemand prägte die ewige Stadt mehr als Roms erster Kaiser Augustus. Ein neuer Blick und eine einzigartige Spurensuche an der Elbe und am Tiber.

Kaiser Augustus hat Weltgeschichte geschrieben. Die augusteische Zeit markiert in der Geschichte der Stadt einen Wendepunkt – den Beginn einer Blütezeit von Kultur, Architektur, Kunst und Literatur. Augustus verwandelte Rom in eine riesige Großbaustelle. Ich habe eine Stadt aus Backstein vorgefunden und Euch eine Stadt aus Marmor hinterlassen. Rom zog mit Athen und Alexandria gleich, übertraf sie sogar an Modernität. Ausgehend von der Sonderausstellung Die neuen Bilder des Augustus im Bucerius Kunst Forum Hamburg mit Leihgaben aus den großen archäologischen Sammlungen Europas unternehmen Sie eine einzigartige Spurensuche von der Elbe an den Tiber. Es begleitet Sie die Archäologin Dr. Andrea Hindrichs, die in Rom lebt, sowie beim 1. Termin exklusiv der Geschäftsführer des Bucerius Kunst Forums, Prof. Dr. Andreas Hoffmann, Kurator der Ausstellung. Weiteren Archäologen, Direktoren und Kuratoren römischer Museen begegnen Sie vor Ort. Auf spannenden Rundgängen erleben Sie die prachtvollen öffentlichen Plätze, Paläste, Tempel, Altäre und Kulturbauten auf den Hügeln Roms: den Palatin mit dem Haus des Augustus und der Livia, das Forum Romanum, das Forum Augustum, das Marsfeld mit seinen augusteischen Bauten und das neu eröffnete Mausoleum, die Kapitolinischen Museen und die Centrale Montemartini sowie schließlich die Via Appia vor den Toren Roms.

Reiseleiterin: Dr. Andrea Hindrichs

Andrea Hindrichs studierte Geschichte, Politikwissenschaften und (Speleo-)Archäologie in Bonn, Zürich und Rom. Nach Stationen in Trient, Venedig und am Comer See lebt sie nun schon seit fast 20 Jahren in Rom und ist dort als lizensierte selbstständige Stadtführerin, Historikerin, Archäologin, Journalistin und Dozentin an verschiedenen Universitäten tätig.
Bei ihren Führungen legt sie besonderen Wert darauf, ihr Fachwissen über Archäologie, Geschichte und Kunst amüsant und kenntnisreich zu vermitteln. Tauchen Sie mit ihr ein in die Kultur, das Chaos und die geistigen wie kulinarischen Genüsse der ewigen Stadt, und lernen Sie das römische Alltagsleben mit einer Wahlrömerin kennen.

Reisebegleiter: Prof. Dr. Andreas Hoffmann

Andreas Hoffmann ist ein deutscher Kulturmanager und Klassischer Archäologe. Er ist Kurator internationaler Antikenausstellungen wie Die Etrusker. Luxus für das Jenseits (2004) oder Pompeji. Götter, Mythen, Menschen (2014). Von 2007 bis Mai 2019 war er Geschäftsführer des Bucerius Kunst Forums sowie Programmleiter Kunst und Kultur für die Musik- und Denkmalprojekte der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Seit Juni 2019 ist er alleiniger Geschäftsführer des Bucerius Kunst Forums. Er verantwortete die Erweiterung im Jahr 2008 sowie den 2019 eröffneten Neubau des Ausstellungshauses am Alten Wall und ist u. a. für die interdisziplinären Veranstaltungsprogramme verantwortlich.

Reiseverlauf

1. Tag: Individuelle Anreise nach Hamburg | Römische Literatur

Nach Ihrer individuellen Anreise nach Hamburg ins Hotel Méridien findet am frühen Abend um 17:30 Uhr der Begrüßungsempfang im Bucerius Kunst Forum statt. Ihre Gastgeber sind Prof. Dr. Andreas Hoffmann, Geschäftsführer des Bucerius Kunst Forums und Kurator der Augustus-Ausstellung sowie Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius (bis Ende 2021) und Romanautor. Sie steigen mit einem Vortrag im Auditorium direkt ins Thema ein: Römische Literatur zur Zeit des Augustus. Das Zeitalter des Augustus, Saeculum Augustum, brachte einen Höhepunkt der römischen Kultur und des Geisteslebens. Das gilt auch für die Literatur: Vergil gilt geradezu als Vater der Literatur Europas, Horaz legte für fast zwei Jahrtausende fest, was Lyrik zu sein hat, und der frivole Ovid wird wegen seiner frivolen Texte auch bis heute geliebt wie kaum sonst ein antiker Dichter. Mit seinem Tatenbericht der res gestae kommt auch der erste römische Kaiser selbst zu Wort. Prof. Dr. Michael Göring liest und kommentiert dazu literarische Texte. Anschließend genießen Sie Ihr Abendessen im neuen Restaurant Wallter’s direkt neben dem Kunstforum.

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Wie wenig später Vergil, Horaz und Ovid hat Cicero, der berühmteste Redner Roms, die Literaturgeschichte der letzten Jahre vor Augustus geprägt. Als dessen politischer Gegner fiel er 43 v. Chr. den Proskriptionen des späteren Kaisers zum Opfer und starb auf der Flucht. Anderthalb Monate, nachdem auf dem Palatin der künftige Herrscher als C. Octavius geboren worden war, hielt im Jahr seines Consulates am 8. November 63 der Consul M. Tullius Cicero (106 – 43 v. Chr.) in einem Tempel am nahen Forum seine erste Rede gegen Catilina, bis heute das berühmteste Prosawerk der lateinischen Literatur. Mit dieser Rede und anderen Orationes consulares, die Cicero bald mit beispielloser Kühnheit als ein Corpus von zwölf Nummern herausgab, erhob er den Anspruch mit dem größten griechischen Prosaiker, dem Demosthenes und dessen Philippischen Reden gleichgezogen zu haben. Noch heute nennen wir die Namen beider Redner in einem Atem.

Nach einem ausgiebigen Frühstück bringt Sie ein Bus in das Bucerius Kunst Forum, wo Sie die Ausstellung außerhalb der regulären Öffnungszeiten in einer exklusiven Kuratorenführung durch Prof. Dr. Andreas Hoffmann kennenlernen. Nach einer Kaffeepause geht es weiter mit einem Blick hinter die Kulissen. Unter der Überschrift Making of. Wie entsteht eine Ausstellung? geben Ihnen Dr. Kathrin Baumstark, künstlerische Leiterin des Bucerius Kunst Forums, und Prof. Dr. Andreas Hoffmann Einblicke in ihre Arbeitsprozesse: Die Vorbereitung einer Ausstellung wie der Schau Die neuen Bilder des Augustus mit 25 internationalen leihgebenden Museen und Sammlungen von der ersten Idee bis zur Eröffnung nimmt mehrere Jahre in Anspruch. Ein Blick durchs Schlüsselloch gibt Antworten auf Fragen: Wer hat die Idee zu so einer Ausstellung? Was kostet ein solches Projekt? Wie gewinnt man internationale Leihgeber? Wie funktioniert der Transport der oft tonnenschweren Skulpturen und Leihgaben? Wer plant die Ausstellungsarchitektur? Wer schreibt die Texte und wer ist eigentlich alles an einem solchen Projekt beteiligt? Wer mag, nimmt anschließend am Mittagessen im Restaurant Cotidiano neben dem Bucerius Kunst Forum teil. Gemeinsam spazieren Sie dann nach der Pause zum Verlagsgebäude der ZEIT am Speersort und besuchen Redaktion und Verlag. Der spätere Nachmittag und der Abend stehen Ihnen zur freien Verfügung.

Nach dem Frühstück treten Sie heute gemeinsam die Reise von Hamburg nach Rom an. Ihr Flug startet voraussichtlich schon früh am Morgen. Ein Bustransfer bringt Sie nach der Landung in Rom zum Hotel Santa Chiara in zentraler Lage, wo Sie Ihre Reiseleitung Dr.  Andrea Hindrichs begrüßt. Nachmittags beginnt Ihre Spurensuche auf dem Marsfeld – vom Mausoleum des Augustus bis zur Ara Pacis und zur so genannten Sonnenuhr des Augustus. Das Marsfeld wurde unter Augustus zum modernsten Stadtteil Roms ausgebaut, der auch dem Freizeitvergnügen der Stadtbevölkerung diente. Augustus selbst baute ein Theater, das Marcellus-Theater, und Agrippa stiftete die erste öffentliche Thermenanlage mit Sportstätten und Parks. Hier erreichte Rom jene Lebensqualität, die man an den Metropolen der hellenistischen Reiche bewunderte. Den erlebnisreichen Tag beschließen Sie mit einem gemeinsamen Abendessen in einer römischen Trattoria im historischen Zentrum.

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Die erstaunlichsten Anlagen auf dem Marsfeld hat Augustus selbst im Norden errichtet. Ein riesenhaftes Mausoleum, schon vor Actium begonnen, sollte den Römern zeigen, dass sich Octavian, im Gegensatz zu Antonius, in Rom begraben lassen wollte. Das bedeutete, er hielt an Rom als Hauptstadt fest. Südlich des Mausoleums legte er einen monumentalen Meridian(Horologium Augusti) mit einem aus Ägypten abtransportierten Obelisken als Schattenzeiger an. Ein weiteres Siegesdenkmal über Antonius und Kleopatra! Als Ergänzung dazu wurde zu seinen Ehren von Senat und Volk der Friedensaltar (Ara Pacis) errichtet. Zusätzlich stiftete sein Feldherr Agrippa das Pantheon, einen Temperö für die höchsten Götter. Augustus selbst sollte nach seinem Tod in diesen Reigen aufgenommen werden.

Den Vormittag verbringen Sie in den Kaiserpalästen und spüren der imperialen Wohnkultur in augusteischer Zeit nach. Mit dem villenartigen Augustushaus am Südrand des Palatins war der Kern des späteren Kaiserpalastes entstanden. Der Wohnsitz des Augustus war noch kein Palast im späteren Sinn. Damit entsprach er der Auffassung aus der Zeit der Republik, nach der öffentliche Bauten prächtig sein durften, private Lebenskultur aber ohne übertriebenen Luxus bleiben sollte. Die Anlage war ein Konglomerat von mehreren traditionellen Wohnhäusern, von denen sich zwei mit gepflegter Bemalung erhalten haben. Hervorgehoben war das Haus des Augustus und das der Livia jedoch durch angrenzende bedeutsame Kultstätten: durch die Tempel seines persönlichen Schutzgottes Apollo und anderer ihm nahestehender Gottheiten, dazu durch die uralte angebliche Hütte des Stadtgründers Romulus. In dieser Nachbarschaft erhielt sein Wohnsitz eine fast religiöse Aura. Dr. Alfonsina Russo-Tagliente, Direktorin des Museo Palatino, wird Ihre Besichtigung mit Ausführungen und Erklärungen bereichern. Nachmittags stehen die Kapitolinischen Museen auf Ihrem Programm. Die Kapitolinischen Museen, einer der bedeutendsten Museumskomplexe der Stadt Rom, bestehen heute aus mehreren Antikensammlungen und Kunstgalerien. Die Sammlung führt zentrale Werke wie die Kapitolinische Wölfin mit den beiden Knaben Romulus und Remus, aber auch Portraits wie den Brutus oder eine lebensgroße Replik der Kultstatue des Mars Ultor vor Augen. Die Schönheit der Antike lassen Sie bei einem Aperitivo auf der Dachterrasse im Museumscafé nachklingen, wo Sie Claudio Parisi Presicce, Soprintendente von Rom und Direktor der Kapitolinischen Museen, zum Gespräch begegnen. Der Abend steht zu zur freien Verfügung.

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Die Kapitolinischen Museen gliedern sich in mehrere Teile auf dem Kapitolshügel, die durch den gemeinsamen Eingang im Konservatorenpalast zu erreichen sind. Der Konservatorenpalast (Museo del Palazzo dei Conservatori), bis 1568 von Michelangelo entworfen und von Giacomo della Porta erbaut, wurde bis 2005 grundlegend umgestaltet und erweitert. Es befinden sich hier vor allem archäologische Funde sowie die Collezione Castellani.

Das Forum wurde unter Augustus völlig neu gebaut, als repräsentatives Zentrum des vom Princeps und seiner Dynastie beherrschten Staates. Durch eine reiche, programmatische Bildausstattung war der Platz als Zentrum und Kulisse für zukünftige Rituale des Krieges gestaltet. Sie besichtigen ausführlich die zentralen Bauten und Monumente und gewinnen Verständnis für die Bauformen und politischen Repräsentationen der Zeit. In den sogenannten Trajansmärkten wurde 2007 das Museo dei Fori Imperiali (Museum der Kaiserforen) eröffnet, das unter anderem Teile der architektonischen und bildhauerischen Dekoration des Augustusforums beherbergt und einen Eindruck von der exzellenten Qualität der Bauplastik und Skulpturenausstattung des Augustusforums vermittelt. Nach dem Ende der Besichtigungen steht Ihnen der Abend zur freien Verfügung.

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Programmatisch für die Baupolitik war der Tempel des vergöttlichten Caesar (Divus Iulius), der schon vorher begonnen worden war. Octavian weihte ihn aber 29 v. Chr. nach der Rückkehr von den Siegen gegen Antonius. Die Kultstätte für den göttlichen Vater des gegenwärtigen Herrschers war nicht nur ein neuer optischer Zielpunkt des Forums, sondern zugleich eine starke Legitimation für dessen eigene Herrschaft. An beiden Seiten des Tempels wurden von Senat und Volk wahrscheinlich zwei Ehrenbögen (arcus) für Augustus aus Anlass verschiedener militärischer Siege zugefügt. Am anderen Ende des Platzes wurde ebenfalls 29 v. Chr. das neue Senatsgebäude, die Curia Iulia, eingeweiht, wo die Senatoren zu Füßen einer Statue der Victoria auf einem Globus, Symbol der von Augustus errungenen Weltherrschaft, zusammenkamen. Hier stifteten Senat und Volk dem Princeps einen goldenen Ehrenschild (clipeus virtutis), auf dem seine vier politischen Haupttugenden virtus, clementia, iustitia und pietas aufgezeichnet waren. In diesen Bauten und Monumenten an den beiden Enden des Platzes hat die Herrschaft des Augustus einprägsame Symbole erhalten. Alle anderen Bauten des Forums wurden ebenfalls neu errichtet, teils von Angehörigen des Augustus, teils auch von vornehmen politischen Anhängern. Das Forum des Augustus war ein neu angelegter Tempelplatz mit umgebenden Hallen in der Nachfolge des Caesar-Forum. Der Tempel war dem Mars Ultor (‘Rächer’) geweiht; die Rache bezog sich sowohl auf die Ermordung Caesars als auch auf militärische Niederlagen römischer Heere gegen Feinde im Osten, die von Augustus wettgemacht worden waren. Seine Einweihung 2 v.Chr. war der letzte zeremonielle Höhepunkt der Regierung des Augustus.

Den Vormittag widmen Sie den Bauten an der Via Appia. Die Konkurrenz der Bilder in der späten Römischen Republik, einer Zeit, in der mächtige Feldherren wie Crassus, Pompeius und Caesar miteinander um die Macht im Staat konkurrierten. Auch Octavian, der spätere Kaiser Augustus, fand seine Rolle im Kreis dieser mächtigen Männer. Ein Wettstreit brach aus um immer größere und aufwendigere Grabbauten, die Sie heute an der Via Appia, vor den Toren der Stadt Rom besichtigen. Ihre monumentalste Ausprägung erhielt diese Grabform in den gigantischen Mausoleen des Augustus und des Hadrian in Rom. Letzteres wurde in nachantiker Zeit zur Engelsburg umgebaut.
Der Nachmittag steht unter dem Motto Maschinen und Götter und nimmt noch einmal die beeindruckende Bilderflut in Rom in der Zeit der ausgehenden Republik und der augusteischen Zeit in den Blick. Kein anderes Museum in Rom dokumentiert diesen Übergang so gut wie die Centrale Montemartini an der Via Ostiense. Ich habe eine Stadt aus Backstein vorgefunden, und ich habe Euch eine Stadt aus Marmor hinterlassen. Diesen Satz soll der erste römische Kaiser über Rom gesagt haben, als er im Jahr 14 n. Chr. in der süditalienischen Hafenstadt Nola im Sterben lag. Stimmt diese Aussage? Die Szenerie gewinnt ihren Reiz durch das Nebeneinander von Zeugnissen der klassischen und der Industriearchäologie, in dem die Maschinen des Kraftwerks als Hintergrund der Skulpturen dienen. Das gemeinsame Abschiedsessen genießen Sie in einer typischen Trattoria.

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In Rom wurden seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. Tumulusgräber über hohen Steinzylindern errichtet. Für Caecilia Metella Cretica, Tochter des römischen Konsuls von 69 v. Chr., Quintus Caecilius Metellus Creticus, und Schwiegertochter des Triumvirn Crassus errichtete ihr Gatte Marcus Licinius Crassus einen auf einem acht Meter hohen Sockel erbauten travertinverkleideten Rundbau mit einem Durchmesser von etwa 20 Metern und einer Höhe von 11 Metern.
Die Geschichte des Museums Centrale Montemartini ist eine eigene Erzählung wert: Das am 30. Juni 1912 eingeweihte Kraftwerk der städtischen Elektrizitätsgesellschaft, heute Acea, war die erste öffentliche Einrichtung Roms zur Erzeugung von elektrischem Strom. 1997 mussten die Skulpturensammlung und einige Teile des Palazzo dei Conservatori in den Kapitolinischen Museen auf dem Kapitol wegen Umbaumaßnahmen für die Öffentlichkeit geschlossen werden. Währenddessen erhielten die Skulpturen in einigen Räumen des ehemaligen Elektrizitätswerks eine zunächst vorübergehende Bleibe. Das Nebeneinander antiker Kunstwerke und moderner Industriearchitektur war ein großer Erfolg. Im Jahr 2005 wurde das Kraftwerk in ein ständiges Museum als Außenstelle der Kapitolinischen Museen umgewandelt.

Nach dem Frühstück geht es für Sie in den Palazzo Massimo alle Terme, der Schätze aus der Villa di Livia birgt: Die Villa di Livia im römischen Stadtteil Prima Porta entstand am Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. und gehörte wahrscheinlich Livia, der Gemahlin des Kaisers Augustus. Die Villa wurde bis heute nicht ganz ausgegraben. Bekannt wurde dieses Gebäude für die Wandmalereien im Gartensaal, die 1951 abgenommen und in das Museo Nazionale Romano in Rom gebracht wurden. Sie fassen den Raum vollständig in Pflanzen- und Gartenmotive ein und erzeugen so eine Gartenillusion. Ebenfalls gezeigt werden die Wandmalereien aus der Casa della Farnesina, die um 20 v. Chr. im Ufergebiet des Tibers in Rom entstand und möglicherweise als Wohnsitz für den wichtigsten Feldherren und Schwiegersohn des Augustus, Marcus Vipsanius Agrippa und die Augustustochter Iulia diente. Nach dem Besuch Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt.

  • Änderungen bei den Begegnungen und Gesprächen mit Direktorinnen und Kuratorinnen sind vorbehalten.
  • Wir bitten zu beachten, dass im Rahmen der inkludierten Mahlzeiten während der Reise die Getränke in Eigenleistung auszuwählen und zu bezahlen sind (wenn nicht anders ausgeschrieben). In diesem Zusammenhang auch ein Hinweis zu den Trinkgeldern: Trinkgelder für Fahrer, lokale Führer und Hotel- bzw. Restaurantpersonal sollen in jedem Fall ein Ausdruck der Zufriedenheit sein und werden von den Empfängern als persönliche Anerkennung für die erbrachte Leistung gewertet. Bitte berücksichtigen Sie dies für Ihre Reisekasse.
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Informationen zum Reiseziel

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Termine & Preise

Für die Buchung dieser Reise erhalten Sie pro gebuchter Person 23 Bonuspunkte.»
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BeginnEndeAnzahl TeilnehmerPreisEZ-ZuschlagHotel
10.10.2022
16.10.2022
Min 14, Max 182.340 €240 €Le Meridien Hamburg 
Reiseorte Die neuen Bilder des Augustus
1. Tag 10.10.2022Hamburg
2. Tag 11.10.2022Hamburg
3. Tag 12.10.2022Rom
4. Tag 13.10.2022Rom
5. Tag 14.10.2022Rom
6. Tag 15.10.2022Rom
7. Tag 16.10.2022Abreise
07.11.2022
13.11.2022
Min 14, Max 182.090 €240 €Le Meridien Hamburg 
Reiseorte Die neuen Bilder des Augustus
1. Tag 07.11.2022Hamburg
2. Tag 08.11.2022Hamburg
3. Tag 09.11.2022Rom
4. Tag 10.11.2022Rom
5. Tag 11.11.2022Rom
6. Tag 12.11.2022Rom
7. Tag 13.11.2022Abreise
14.11.2022
20.11.2022
Min 14, Max 182.090 €240 €Le Meridien Hamburg 
Reiseorte Die neuen Bilder des Augustus
1. Tag 14.11.2022Hamburg
2. Tag 15.11.2022Hamburg
3. Tag 16.11.2022Rom
4. Tag 17.11.2022Rom
5. Tag 18.11.2022Rom
6. Tag 19.11.2022Rom
7. Tag 20.11.2022Abreise

Änderungen vorbehalten; Preise pro Person

Enthaltene Leistungen

  • Linienflüge Hamburg – Rom und Rom – Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren
  • Zwei Übernachtungen inkl. Frühstück im Fünf-Sterne-Hotel in Hamburg
  • Vier Übernachtungen inkl. Frühstück im Drei-Sterne-Hotel in Rom
  • Begrüßungsdrink in der Hotelbar
  • 3x Abendessen, 1x Aperitif
  • Besuche, Transfers, Ausflüge und Eintritte laut Programm
  • Qualifizierte, deutschsprachige Reiseleitung
  • Jetzt das Klima schützen! Den CO₂-Ausstoß für sämtliche Fahrten mit Bahn, Bus, Flugzeug und Schiff sowie das Landprogramm kompensiert ZEIT REISEN für Sie!
  • Ein DuMont-Reiseführer pro Buchung

Nicht enthaltene Leistungen

  • Bahnanreise Rail & Fly
  • Innerdeutsche Anschlussflüge
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
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