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Die Donau – Alles im Fluss

  • Termin: 23.08.2022
  • Dauer: 36 Tage
  • Anzahl Teilnehmer: Min. 20, Max. 26
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Höhepunkte der Reise

  • Im äußerst komfortablen ZEIT-Bus in 36 Tagen den Donauraum durchqueren
  • Acht Donauländer: Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Serbien, Rumänien, Bulgarien und Ukraine
  • Metropolen Wien, Bratislava, Budapest, Belgrad, Konstanza und Odessa
  • Kreuzungspunkte der Weltgeschichte, Handelsrouten und Kulturen
  • Donaufahrten auf Booten und Schiffen aller Art
  • »Quo vadis Europa?« – Gedanken, Gespräche und Visionen
  • Durchgehende ZEIT-Reiseleitung, Vorträge, Diskussionen und Gespräche mit ZEIT-Redakteuren und -Experten

Karte / Umgebung:

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Reiseübersicht

Im ZEIT-Bus von der Donau-Quelle bis zur Mündung – eine Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Europas.

Grenze und Verbindunglinie der Kulturen, Handels-, Heer- und Pilgerstraße, unberührtes Naturparadies und Flusshäfen, Quell steter Veränderung aber auch beständiger Ruhe – all dies und viel mehr war und ist die Donau! Seit Jahrtausenden prägt und verbindet Europas bedeutendster Fluss vom Schwarzwald bis ins Schwarze Meer Naturräume und Menschen, die in unvergleichlicher kultureller, ethnischer und religiöser Vielfalt an seinen Ufern leben. Dieser einzigartige Lebens- und Geschichtsraum bildet ein »Donau-Europa«, das wir auf dieser Reise von Ulm bis Odessa im wahrsten Sinne des Wortes »erfahren« wollen.

Begegnen statt besichtigen:
Auf unserer mehr als 3.000 Kilometer langen Reise besuchen wir Metropolen und Stätten, die Weltgeschichte geschrieben haben. Wir erkunden und erleben grandiose Landschaften und Naturräume. Vor allem aber suchen wir Begegnungen mit den Menschen des Donauraums, wollen seinen kulturellen Reichtum schmecken, hören und fühlen. Wir suchen ein tiefes Verständnis für die gemeinsame, bewegte Geschichte der Region und wollen die »donaueuropäischen« Identitätsmerkmale in den Mittelpunkt stellen. Auf unserer Fahrt durch acht Donauländer bereichern ZEIT-Redakteure und weitere ausgesuchte Experten Ihre Erlebnisse mit Hintergrundwissen, mit Gesprächen und Informationen.

Das geht am besten mit unserem komfortablen ZEIT-Bus, mit dem wir verweilen können, wo wir möchten, und die Donauregion, die das mittlere und östliche Europa umfasst, viel besser kennenlernen können als auf einer reinen Schifffahrt. Dennoch werden wir auch immer wieder für kürzere Strecken auf Boote und Schiffe umsteigen, um den Fluss so vielfältig wie möglich zu erleben. Wir starten in Ulm am Oberlauf der Donau, wo wir dem Ursprung des Flusses und der mit ihm verbundenen Kulturgeschichte nah kommen. In Regensburg und Passau begegnen wir der Donau als Straße mittelalterlicher Missionare und Spiritualität und in Linz als Kreuzungspunkt alter Handels- und Kulturrouten. Über Wien und Bratislava geht es nach Budapest, wo wir die Donau als Mittel imperialer Machtkämpfe zwischen Ost und West kennenlernen. Auf dem Schlachtfeld von Mohacs erleben wir einen Wendepunkt der Donaugeschichte: die Osmanische Eroberung. In Belgrad und bei einer Schifffahrt durchs Eiserne Tor hören wir Grenzgeschichten von Krieg und Frieden. Wir überqueren die serbisch-bulgarische Grenze und besuchen im Nationalpark von Persina eine unbekannte Oase der Biodiversität. Auf dem Weg ins Mündungsdelta der Donau begeben wir uns in Konstanza auf die Spuren des großen Denkers Ovid. Und dann erleben wir an einigen Tagen mitten im Donaudelta eine fast unberührte Naturlandschaft in ihrer prachtvollen Fülle. Über die Grenze der Ukraine führt der Weg in das »Venedig der Ukrainer« und mitten ins Donaudelta-Biosphärenreservat zur Insel der Lipowaner. Und wo könnte diese fantastische Expedition besser ihren Schlusspunkt finden als in Odessa, dem von Katharina der Großen 1794 als moderner Schwarzmeerhafen gegründeten »St. Petersburg des Südens«. Selbstverständlich steht hier ein Besuch des berühmten Opernhauses auf dem Programm, bevor es am 36. Tag dieser epochalen Reise nach einer großen Abschiedsgala zurück nach Deutschland geht.

Reiseleiter: Janez Ravnik

Janez Ravnik hat Theologie und Philosophie in Ljubljana und Linz studiert und beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Kunstgeschichte. Von 2006 bis 2014 war er für das Archiv, die Bibliothek und die Kunstsammlung des barocken Stifts St. Florian in Oberösterreich tätig und arbeitet seither als Reiseleiter für Kultur-, Musik- und Studienreisen. 2020 war er als Experte am EU-geförderten, internationalen Projekt „Danube Travel Stories“ beteiligt, das die Entwicklung neuer Narrative und Reisekonzepte zur Donau und ihrer Bedeutung für Europa zum Ziel hat. Mit seinem persönlichen, international-„donaueuropäischen“ Hintergrund (geboren und mehrsprachig aufgewachsen im alten Jugoslawien, seit 15 Jahren in Österreich lebend), seiner großen Leidenschaft für Kunst und Kultur, den persönlich erlebten politischen Umbruchszeiten und seiner Begeisterung für die kulturgeschichtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verbindungen zwischen den Ländern des Donauraumes freut er sich darauf, Ihnen diese faszinierende Region näher zu bringen!

Reiseverlauf

Ihre ZEIT-Experten

Alexandra von Poschinger
Geboren und aufgewachsen in der Dreiflüssestadt Passau, pflegt die Journalistin und Autorin Alexandra von Poschinger eine ganz besondere Beziehung zur Donau. Sie weiß um ihre faszinierende Magie, ihre Bedeutung als Wasserstraße und Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten, kennt aber auch ihre zerstörerische Gewalt bei Hochwasser. Alexandra von Poschinger schreibt für renommierte Verlage, darunter DIE ZEIT Verlagsgruppe, und recherchierte als Reisejournalistin bereits in den entferntesten Regionen der Erde – von Thailand, Sri Lanka und China im Osten über Afrikas Mitte und Süden bis nach Spitzbergen im nördlichen Eismeer. Für ZEIT REISEN leitet sie 2022 zwei Wanderreisen durch den Nationalpark Bayerischer Wald, dessen 50. Geburtstag sie 2020 mit ihrem Buch „Wilder Wald – Europas Pionier für die Wälder der Zukunft“ (Knesebeck) feierte. In ihrem neuen Buch, das zum Jubiläum „30 Jahre Maastrichter Vertrag“ 2023 bei Knesebeck erscheint, nimmt Alexandra von Poschinger die Europaregion Donau-Moldau als einstiger Nahtstelle zwischen Ostblock und westlicher Welt in den Blick und porträtiert Menschen aus der Mitte Europas, die mit ihren Ansichten neue Welten erschaffen. Alexandra von Poschinger wird die ZEIT-Reisenden auf der Etappe zwischen Wien und Budapest begleiten.


Ulrich Ladurner

Ulrich Ladurner hat seit 1999 als Auslandsredakteur und -Reporter bei der ZEIT gearbeitet. Seiner Heimat Südtirol ist er verbunden, unterwegs ist er in der ganzen Welt. In den Jahren des Balkankriegs hat er als Berichterstatter vor Ort viele eindrucksvolle Reportagen für die ZEIT verfasst. Seitdem kehrt er immer wieder in die Länder Ostmitteleuropas zurück. Seit Herbst 2016 ist er ZEIT-Europakorrespondent in Brüssel und in Hamburg. Seine Berichte und Reportagen wurden vielfach ausgezeichnet. Er hat bereits mehrere ZEIT-Reisen begleitet. »Europa quo vadis?« ist sein großes Thema und darum werden sich auch seine Vorträge an Bord des Busses kreisen. Ulrich Ladurner freut sich sehr darauf, die ZEIT-Reisenden einige Tage entlang der Donau zu begleiten.

Michael Thumann

Michael Thumann ist seit Mitte des Jahres Außenpolitischer Korrespondent der ZEIT mit Sitz in Moskau, das dortige ZEIT-Büro für Russland und seine Nachbarländer leitet er nicht zum ersten Mal. Bis Mitte 2021 war er Außenpolitischer Korrespondent der ZEIT mit Sitz in der Berliner ZEIT-Redaktion. Der Geschichte und der aktuellen Entwicklung in Russland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion gilt sein besonderes Interesse. Das erste Mal war er von 1996 bis 2001 ZEIT-Korrespondent in Moskau und berichtete über Russland und die islamischen Völker des Kaukasus und Zentralasiens. Anschließend koordinierte er sieben Jahre lang die außenpolitische Berichterstattung der ZEIT. Bis 2013 war er ZEIT-Korrespondent für den Nahen und Mittleren Osten in Istanbul. Aus Berlin begleitete er danach regelmäßig die deutschen Außenminister. In seinem neuesten Buch schreibt er über den »Neuen Nationalismus in Europa«. Auch er freut sich darauf, die ZEIT-Reisenden ein Stück ihres Weges zu begleiten.

Bernd Loppow
Reisen in nahe und entfernte Länder waren schon während seiner Schulzeit seine liebste Freizeitbeschäftigung. Nach einem Volkswirtschaftsstudium im Hamburg und einer Ausbildung an der Georg-von-Holtzbrinck-Journalistenschule fing er Mitte 1989 bei der ZEIT an. Zwölf Jahre lang hat er für das Reise- und das Wirtschaftsressort über Begegnungen und Erfahrungen in fremden Ländern berichtet, bevor er im Jahr 2000 für den Zeitverlag ZEIT REISEN gründete. Mit dem ZEIT-Bus war er bereits Richtung Shangai und ein Stück rund um die Ostsee unterwegs und beschreibt unsere Langstreckenbusreisen als »wahre Essenz« des Programms von ZEIT REISEN: »Einen großen Kulturraum in seiner Gesamtheit und Ganzheitlichkeit langsam zu durchqueren ist ein unvergleichliches Erlebnis und eine großartige Erweiterung des persönlichen Erfahrungshorizonts.« Er plant zu Beginn und am Ende der Busexpedition entlang der Donau jeweils rund eine Woche dabei zu sein.

Sie reisen individuell nach Ulm an und beziehen Ihre Zimmer im Vier-Sterne-Hotel Goldenes Rad. Um 15:30 Uhr erwarten wir Sie im Foyer des Hotels. Seit 1.200 Jahren ist Ulm der Ort, ab dem die Donau als schiffbar gilt, Ausgangspunkt zahlloser Flussreisen und Ursprung der historischen Kulturvielfalt der Donauregion. Wir besuchen das Donauschwäbische Zentralmuseum, wo uns eine Sonderführung die Geschichte der als Donauschwaben bezeichneten italienisch-, französisch-, spanisch- und deutschsprachigen Siedler näherbringt, die sich zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert am Mittel- und Unterlauf der Donau niederließen. Eine 2022 neu eröffnete Erweiterung des Museums bildet mit 22 Donau-Flussgeschichten von 22 Menschen aus verschiedenen Abschnitten der Donauregion eine ganz persönliche Brücke in die Gegenwart und eine perfekte Einführung in unsere Reise. Ein stimmungsvolles Willkommens-Abendessen im Zunfthaus der Schiffsleute lässt den Tag ausklingen.

Nur wenige Kilometer von Ulm entfernt besuchen wir heute in Blaubeuren eine Quelle kultureller Ideen, die den Donauraum seit frühester Zeit befruchtet haben. Die Steinzeithöhlen des Achtals stehen als Fundorte einiger der ältesten Musikinstrumente und anthropomorphen Kultfiguren der Menschheit symbolisch für die Anfänge von Kunst und Religion. Wir besuchen das Urgeschichtemuseum Blaubeuren und erleben eine großartige Sonderführung zu den Höhlen. Mittagspause am Blautopf, einer grünblau schimmernden Karstquelle, die mit der im ganzen Donauraum verbreiteten Legende der ‚Schönen Lau‘ als Braut des Donau-Flussgottes verbunden ist. Zurück in Ulm erwartet uns noch ein ganz besonderes Erlebnis: eine Donaufahrt auf einer originalgetreu rekonstruierten Ulmer Schachtel, einem Schiffstyp, der jahrhundertelang für den Transport von Handelswaren, aber auch von Reisenden und Siedlern genutzt wurde. Abendessen in einem gemütlichen Altstadtlokal und Übernachtung in Ulm.

(50 km)

Zwischen Höchstädt und Blindheim wurde am Ufer der Donau 1704 in einer Entscheidungsschlacht des Spanischen Erbfolgekriegs europäische Geschichte geschrieben. Der damals vom kaiserlichen Feldherrn Prinz Eugen und seinem englischen Kollegen John Churchill (ein Vorfahre von Winston Churchill) geführte Angriff gegen die bayerisch-französische Armee lässt sich noch heute in allen dramatischen Details nachvollziehen, da sich die Topographie der Bauernhöfe, Dörfer, Fluss- und Bachläufe hier seit 300 Jahren nur geringfügig verändert hat. Besuch des Museums und spannender Originalschauplätze mit einem Lokalhistoriker, ehe wir nach Augsburg weiterfahren. Nach der Mittagspause erkunden wir Augsburg auf den Spuren der Familie Fugger, die von hier aus im 15. Jahrhundert von Kaufleuten des Donauraums zu Organisatoren eines weltweiten, geradezu legendären Handels- und Kreditnetzwerkes aufstiegen, aber auch als Kunstmäzene und Pioniere der Armenfürsorge in ihrer Heimatstadt ein reiches Erbe hinterließen. Weiterfahrt nach Regensburg, Bezug des zentralen Vier-Sterne-Hotels Münchner Hof und Abendessen.

(300 km)

Mit ihren mittelalterlichen Türmen, dem berühmten Dom, der Steinernen Brücke und dem einstigen Sitzungssaal des Immerwährenden Reichstages ist die Altstadt von Regensburg in ihrer Gesamtheit ein Monument des mittelalterlichen Heiligen Römischen Reiches, das als eine Art ‚EU des Mittelalters‘ weite Teile Europas umschloss und die Donau als wichtige wirtschaftliche und politische Verbindung nach Südosten nutzte. Von unserem zentral gelegenen Hotel aus unternehmen wir eine ausführliche Altstadtführung, ehe wir nach der Mittagspause zu einem kleinen Ausflug nach Westen aufbrechen. Die Befreiungshalle Kelheim wurde 1842–1863 unter Mitwirkung der zuvor auf Altäre spezialisierten Bildhauerfamilie Schwanthaler als Tempel des im 19. Jahrhunderts aufkommenden Nationalismus erbaut und ist ein Monument dieser Ersatzreligion, die im traditionell multiethnischen Donauraum weit reichende Auswirkungen haben sollte. Anschließend begeben wir uns auf eine wildromantische Donauschifffahrt zwischen den steil aufragenden Felswänden des Donaudurchbruchs bis zum beeindruckenden Kloster Weltenburg, wo uns barocke Baukunst, aber auch die Braukunst der Benediktinermönche erwarten. Nach der Führung (nach Möglichkeit Begegnung mit dem Abt) bietet das Abendessen in der Klosterschenke Gelegenheit, das berühmte Weltenburger Bier zu kosten. Rückfahrt und Übernachtung in Regensburg.

(70 km)

Die Dreiflüssestadt Passau am Zusammenfluss von Inn, Ilz und Donau ist mit ihrer barocken Altstadt bis heute eine kulturgeschichtlich reiche Bischofsresidenz, verweist als Grablege der Heiligen Gisela von Bayern und Ungarn aber auch auf die Donau als Bindeglied zwischen Ost und West. Wir treffen die Autorin und Kulturjournalistin Alexandra Poschinger und machen Mittagspause. Anschließend Überquerung der österreichischen Grenze und Weiterfahrt nach Wesenufer, wo wir eine Zillenwerkstatt besuchen, in der die Familie Witti seit 1739 in Handarbeit, die für die Donau so typischen flachen Holzboote baut. Anschließend erleben wir selbst die Fahreigenschaften der Zillen während einer romantischen Fahrt durch den malerisch geschwungenen Donauabschnitt Schlögener Schlinge (pro Zille elf Fahrgäste und ein ausgebildeter Kapitän). Zwischen Schlögen und Oberranna sehen wir die Überreste des Donaulimes der Römer, für die nördlich der Donau das Imperium endete und das Barbaricum begann. Das Kastell Oberranna verweist auf die Übergangszeit am Ende der Antike, als der Missionar und Heilige Severin inmitten gewaltsamer Umbrüche versuchte, das Leben und Überleben frühchristlicher Gemeinden entlang der Donau zu organisieren. Weiterfahrt nach Linz, Bezug des an der Donau gelegenen Vier-Sterne-Hotels Arte Hotel Linz und Abendessen in einem gemütlichen Lokal am Fluss.

(250 km)

Eine Stadtführung vermittelt uns die im Stadtbild gespiegelten Rollenwechsel in der bewegten Geschichte der Donaustadt Linz, die sich als Handels- und Messestadt, Residenzstadt des Landadels, Donaufestung, internationales Zentrum der Stahlindustrie und zuletzt als moderne Kulturhauptstadt immer wieder neu erfand und erfindet – stets verbunden mit Ost und West über die Donau. Eine Hafenrundfahrt auf dem Donauschiff MS Linzerin führt uns von der Kulturmeile am Fluss bis in den Industriehafen und in die Schiffswerft, aber auch zu naturbelassenen Abschnitten des Donauufers. Ein schönes Mittagessen bietet Gelegenheit zur Begegnung mit einer interessanten Persönlichkeit aus dem Kulturhauptstadtprojekt 2009 und eine Führung durch das der Computertechnik und Medienkunst gewidmete Ars Electronica Center vermittelt Blicke in die Zukunft. Der Nachmittag und der Abend sind frei – nutzen Sie die Zeit zur Erholung, vielleicht für einen gemütlichen Ausflug auf den Pöstlingberg (Hausberg von Linz, ab dem Stadtzentrum bequem erreichbar mittels Pöstlingbergbahn) oder zum Besuch eines weiteren interessanten Museums aus dem umfangreichen Kulturangebot der Stadt.

In Linz kreuzten sich immer schon die Verkehrswege entlang der Donau (Ost-West) und die von den Alpen nach Böhmen (Nord-Süd). Wir besuchen den 1912 erbauten, von einem privaten Verein liebevoll restaurierten Schaufelraddampfer Schönbrunn, der die Traditionen der altehrwürdigen Ersten Donau-Dampfschifffahrtsgesellschaft erlebbar macht. Anschließend Fahrt in die idyllischen Hügel des nördlich der Donau gelegenen Mühlviertels, wo einst die 1832 eröffnete Pferdeeisenbahn als erste öffentliche Zugstrecke Kontinentaleuropas Linz mit dem böhmischen Budweis verband (Museumsbesuch in Kerschbaum und ‚Testfahrt‘ in einem originalgetreu rekonstruierten Pferdeeisenbahnwaggon). Freistadt wurde 1225 als Planstadt an der wichtigen Handelsroute nach Böhmen gegründet und besitzt bis heute eine ummauerte, mittelalterliche Altstadt und eine alte Bierbrautradition, von der wir uns im Rahmen der Mittagspause im Braugasthof überzeugen können. Tagesabschluss ist das großartige Barockkloster Stift St. Florian, wo uns ein Mönch oder der Klosterbibliothekar großartige Kunstschätze (die sogenannte Donauschule der Malerei) und die berühmte Orgel zeigt, neben der sich der Komponist Anton Bruckner bestatten ließ. Gemütliches Abendessen im Stiftskeller und Rückfahrt ins Hotel nach Linz.

(240 km)

Die Wachau gilt als einer der reizvollsten Abschnitte der Donau, deren Ufer hier von Weingärten, altehrwürdigen Städtchen und dramatischen Felsen, auf denen Burgruinen und Klöster thronen, gesäumt wird. Wir wollen diese Strecke auf die schönst mögliche Weise erleben und unternehmen eine romantische Donauschifffahrt von Melk über Spitz und Dürnstein bis nach Krems. Nach der Mittagspause erkunden wir Krems, das als eine der ältesten Handelsstädte der Donau in seinen Mauern mittelalterliche Kunstschätze wie die Wandmalereien der Göttweigerhofkapelle (14. Jahrhundert) und das ebenfalls mit einzigartigen Fresken geschmückte gotische Stadtpalais Gozzoburg (13. Jahrhudnert) birgt. Weiterfahrt nach Wien, wo wir für drei Nächte das zentral gelegene Vier-Sterne-Hotel Flemings Selection Wien City beziehen und dort heute auch zu Abend essen.

(250 km)

Dieser Tag ist zur Gänze der Donaumetropole Wien gewidmet, die schon im Mittelalter dank Handelsverbindungen entlang des Flusses bis nach Byzanz einen raschen Aufstieg erlebte. Lange war Wien Hauptstadt der habsburgischen Donaumonarchie, deren multikulturelle, geistige und künstlerische Inspirationen allen Wandlungen der Geschichte zum Trotz bis heute nachwirken. Unsere geführte Stadtbesichtigung wird uns von den seit dem Mittelalter bestehenden griechischen und jüdischen Altstadtvierteln über den Stephansdom und die kaiserliche Hofburg bis zu den imperialen Prachtbauten der Ringstraße die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Stadtzentrums vermitteln. Bei einer Kaffee- und einer Mittagspause in zwei berühmten Kaffeehäusern, die seit mehr als 100 Jahren Intellektuellen, Künstlern und Revolutionären als zweites Wohnzimmer dienen, werden wir das Lebensgefühl von Wien mit allen Sinnen wahrnehmen. Am späten Nachmittag steht noch ein persönliches Treffen mit einem renommierten Vertreter der Wiener Kulturszene auf dem Programm. Nach dem Abendessen im Hotel ist Zeit für einen Besuch der Wiener Staatsoper (fakultativ gegen Aufpreis, je nach Spielplan).

Gleich außerhalb der Millionenstadt Wien erstrecken sich die bewaldeten Hügel des Wienerwaldes, der als Unesco-Biosphärenreservat große ökologische, aber auch traditionell kulturelle Bedeutung. Wir erkunden am Vormittag diese mit Erzählungen und Legenden verbundene Landschaft, ehe wir uns nach der Mittagspause jenem Ort zuwenden, der seit Jahrhunderten als sakraler Mittelpunkt Österreichs schlechthin gilt. Das Stift Klosterneuburg birgt in seinen Mauern den Schädel des Landesheiligen Leopold, den zeitweise als ebenso heilig verehrten österreichischen Erzherzogshut und einzigartige mittelalterliche Kunstschätze, aber auch einen unvollendeten barocken Kaiserpalast, das ‚österreichische Escorial‘. Das Abendessen genießen wir – wie könnte es anders sein – bei Wein in einem traditionellen Heurigenlokal. »Es wird ein Wein sein, und wir werdn nimmer sein…«. Rückfahrt nach Wien.

(120 km)

Die Donauauen östlich von Wien sind ein weitläufiges Gebiet, in dem der Fluss sein ursprüngliches Antlitz bewahrt hat. Zahlreiche Nebenarme, Inseln und Überschwemmungsflächen werden von einem dichten Auwald bedeckt, den man teils als echten Urwald bezeichnen kann. Wir erkunden diese großartige Wildnis zuerst vom Fluss aus auf einer Tschaike, einem hölzernen Schiffstyp, der – teils gerudert, teils gesegelt – jahrhundertelang von den Donaukriegsflotten der habsburgischen und osmanischen Imperien genutzt wurde. Ein Nationalpark-Ranger bringt uns auf einer kleinen Wanderung den Auwald noch näher. Nach der Mittagspause Weiterfahrt ins nahegelegene Jagdschloss Eckartsau, das 1918 dem letzten Kaiser von Österreich und seiner Familie als Zuflucht vor dem Gang ins Exil diente. Unsere Führung durch das Schloss, dessen Einrichtung wirkt, als wäre die kaiserliche Familie eben erst abgereist, wird durch einen Empfang mit Kaffee und Kuchen im Kaiserlichen Salon zu einem besonders stimmungsvollen Erlebnis (Gugelhupf nach dem Originalrezept der letzten kaiserlichen Schlossköchin). Einige Kilometer weiter östlich verlassen wir Österreich und erreichen die slowakische Hauptstadt Bratislava. Nach einem kleinen Rundgang durch diese einstige Krönungsstadt der ungarischen Könige Hotelbezug und Abendessen im Vier-Sterne-Hotel Crowne Plaza.

(100 km)

Nach unserem kurzen Aufenthalt in der Slowakei überqueren wir heute eine weitere Grenze und erreichen mit Ungarn das vierte Land unserer Donaureise. Die mächtig auf einem Felsen über dem Fluss thronende Kathedrale von Esztergom blickt auf eine heute zwischen Ungarn und der Slowakei geteilte Stadt herab und wurde 1822–1869 als Nationalbasilika Ungarns errichtet – ein Ort des Glaubens, aber auch der ungarischen Nationalidentität. Nach der Mittagspause besuchen wir das moderne Donaumuseum, das neben der Natur, Tier- und Pflanzenwelt auch das Leben der Menschen an und mit der Donau, die großen Flussregulierungen des 19. Jahrhunderts und die Geschichte der Donauschifffahrt innovativ und interaktiv veranschaulicht. Weiterfahrt nach Visegrad, wo die alte Königsburg direkt am Fluss nicht nur als Symbol für das mittelalterliche ungarische Donaureich, sondern auch für das ungarisch-polnisch-böhmische Königstreffen von 1335 und die darauf Bezug nehmende, bis heute bestehende Visegrad-Gruppe innerhalb der EU steht. Weiterfahrt nach Budapest, Hotelbezug und Abendessen im Vier-Sterne-Hotel Novotel Danube, das direkt gegenüber vom ungarischen Parlament am Fluss liegt.

(250 km)

So wie schon der Adler der Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie einen Kopf nach Westen und einen Kopf nach Osten streckte, ist die Geschichte und Entwicklung von Budapest durch Dualismen und Einflüsse aus Ost und West geprägt. Wunderschön an der Donau gelegen, stehen sich in dieser Stadt am Flussufer Königsburg und Parlamentsgebäude, osmanisch-türkische und habsburgische Baudenkmäler, aber natürlich auch Monumente ungarischer Eigenständigkeit und des ungarischen Nationalismus des 19. Jahrhunderts – teils im Widerspruch zur historischen Multikulturalität Ungarns – gegenüber. Unsere ganztägige Stadtbesichtigung wird alle diese Facetten beleuchten, aufgelockert durch eine Mittagspause und gekrönt von einem ganz besonderen Abendessen. Ein zweistündiger Dinner Cruise auf der Donau lässt uns das nächtlich beleuchtete Budapest von seiner schönsten Seite erleben. Nach Möglichkeit steht auch ein Treffen mit Gergely Pröhle, dem Vorsitzenden der Otto-Habsburg-Stiftung und ehemaligen ungarischen Botschafter in Berlin und Bern, auf dem Programm.

Östlich von Budapest besuchen wir heute nach dem Frühstück Schloss Gödöllö, das größte Barockschloss Ungarns und einst bevorzugter Wohnort der österreichischen Kaiserin und ungarischen Königin Elisabeth, genannt Sisi. Direktor Dr. Tamás Ujváry wird uns persönlich begrüßen, ehe uns eine Sonderführung außerhalb der regulären Öffnungszeiten diesen geschichtsträchtigen Ort auf ganz persönliche Art und Weise näher bringt. Weiterfahrt zum Pferdepark der Gebrüder Lazar, die sich hier seit 2001 im großen Stil der in Ungarn besonders kultivierten Liebe zum Reit- und Fahrsport sowie der Pferdezucht widmen. Nach einer kurzen Führung durch die Anlage erleben wir eine atemberaubende Vorführung diverser Kunststücke mit Pferden, Reitern und Kutschen, gefolgt von einem Mittagsimbiss mit traditionell zubereitetem, ungarischen Gulyás. Weiter geht es in die von mittelalterlichen und barocken Baudenkmälern geprägte Stadt Veszprém, die sich gerade darauf vorbereitet, 2023 den Titel Europäische Kulturhauptstadt zu übernehmen. Bei einer Stadtführung der besonderen Art erklären uns Verantwortliche des Kulturhauptstadtprojekts ihre Ideen und Konzepte. Hotelbezug in Balatonfüred am Plattensee und Abendessen im Hotel.

(280 km)

Genießen Sie einen freien halben Tag in Balatonfüred, einem gemütlichen Kurort am Ufer von Europas bedeutendstem Steppensee. Eine gute touristische Infrastruktur (Heilquellen, Badestrand, Möglichkeit zu Bootsfahrten am See) ermöglicht hier – außerhalb der touristischen Hochsaison – Entspannung und Erholung. Gegen 14 Uhr Weiterfahrt nach Pécs. Eszter Buchert, die als Vizepräsidentin des Donau-Drau-Nationalparks den Zusammenschluss mehrerer Naturschutzgebiete der Donauregion zum internationalen Dachverband Danubeparks vorangetrieben hat, wird unsere Reise die nächsten drei Tage begleiten und vermittelt unterwegs im Bus eine Einführung in die kulturelle und religiöse Vielfalt der Stadt Pécs. Nach der Ankunft Bezug unseres zentral gelegenen Drei-Sterne-Hotels Barbakan, gefolgt von einem kurzen abendlichen Rundgang und dem Abendessen in einer Sektkellerei, wo wir mit dem seit 1859 in Pécs hergestellten Schaumwein der Traditionsmarke Littke auf unsere Reise anstoßen können.

(180 km)

Mit ihrem großen kulturellen Reichtum (Europäische Kulturhauptstadt 2010), als Standort bedeutender christlicher, jüdischer und muslimischer Gotteshäuser und als wichtiger Schauplatz der ungarischen Reformation des 16. Jahrhunderts ist Pécs in jeder Hinsicht eine außergewöhnliche Stadt. Mit Eszter Buchert, die 26 Jahre lang hier gelebt hat, erkunden wir am Vormittag das Stadtzentrum mit der Kathedrale St. Peter und Paul, der jüdischen Synagoge und der alten osmanischen Moschee, die bis heute von einer kleinen muslimischen Gemeinde genutzt wird. Der einzigartigen frühchristlichen Nekropole, die zum Unesco-Welterbe zählt, wollen wir besondere Aufmerksamkeit widmen. Auch das Mittagessen in einem ungarndeutschen Spezialitätenlokal (nach Möglichkeit Zusammentreffen und Gespräch mit einem Vertreter der ungarndeutschen Bevölkerungsgruppe) wird mit Sicherheit ein schönes Erlebnis. Am Nachmittag besuchen wir noch die berühmte Porzellan- und Majolikamanufaktur Szolnay, deren Erzeugnisse wir auf vielen Jugendstilgebäuden der Donauregion wiederentdecken werden. Weiterfahrt nach Mohacs und Bezug unseres zentral gelegenen Drei-Sterne-Hotels Pannon. Ein Abendessen, bei dem wir diesmal Spezialitäten der ungarnkroatischen Bevölkerungsgruppe kennenlernen (in Tonkrügen auf offenem Feuer gekocht), krönt den Tag.

(50 km)

Auch heute begleitet uns wieder Eszter Buchert, um uns einen Ort zu zeigen, an dem sich einer der wichtigsten Wendepunkte der ungarischen und donaueuropäischen Geschichte ereignete. Die Schlacht von Mohacs 1526 bedeutete das abrupte Ende eines eigenständigen ungarischen Königreichs, das zuvor nach der Vorherrschaft über den Donauraum gestrebt hatte und nun durch einen jahrhundertewährenden Streit zwischen dem habsburgischen und dem osmanischen Imperium (mit neuen kulturellen Einflüssen aus Ost und West) ersetzt wurde. Nach einem Spaziergang über das Schlachtfeld und das eindrucksvolle Monument mit seinen hölzernen Grabstelen wenden wir uns dem Naturparadies des Kölked Nationalparks zu. Ein Park-Ranger wird uns dieses faszinierende Ökosystem an der Donau mit besonderem Schwerpunkt auf die Weißen Störche und die Fischertraditionen der Region zeigen. Zum Mittagessen wird für uns heute eine regionaltypische Fischsuppe vorbereitet. Am späteren Nachmittag Weiterfahrt nach Szeged, Hotelbezug und Abendessen im schön an der Donau gelegenen Vier-Sterne-Hotel Novotel Szeged.

(190 km)

Mit Szeged und Subotica steht heute die Besichtigung zweier Städte auf dem Programm, die sich im 19. und frühen 20. Jahrhundert zu wirtschaftlich und kulturell außergewöhnlich reichen Metropolen entwickelten. Wir sehen beeindruckende Beispiele verschiedener Varianten von Jugendstilarchitektur, teilweise geschmückt mit Majolikafliesen aus dem Hause Szolnay, die belegen, dass sich das selbstbewusste Bürgertum dieser Region nicht als Peripherie, sondern als zentraler Bestandteil der Kultur des Fin de Siècle fühlte. Nunmehr in Serbien angelangt, nehmen wir das Mittagessen in einem typischen Salaš-Landgut ein, ehe wir weiter nach Novi Sad fahren. Das Organisationsteam der Europäischen Kulturhauptstadt 2022 präsentiert uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und ausgewählte Kulturprojekte. Am gegenüberliegenden Donauufer thront die alte Festung Peterwardein, die als sogenanntes Gibraltar der Donau eine unübersehbare Manifestation habsburgischer Militärmacht und Vormachtansprüche in Donaueuropa darstellt. Weiterfahrt nach Belgrad, Hotelbezug und Abendessen im zentral gelegenen Vier-Sterne-Hotel Prag.

(270 km)

Auch die Hauptstadt Serbiens spiegelt in ihrem Stadtbild und Kulturerbe unterschiedlichste Prägungen und Einflüsse: Der nach mehr als 40 Jahren Bauunterbrechung 1984–2016 fertiggestellte, beeindruckend große Dom des Hl. Sava ist sichtbares Monument einer östlich-orthodoxen Neuorientierung serbischer Nationalidentität nach dem Zerfall Jugoslawiens. Ganz anders wirken die eleganten Boulevards zwischen Trg Republike und Knez Mihailova, die aus jener Zeit stammen, als sich die Hauptstadt des betont westlich orientierten Ersten Jugoslawiens als Paris des Balkans profilierte. Die alte Festung Kalemegdan beherbergt die Monumente osmanischer Großwesire und erinnert an das Lied vom Edlen Ritter Prinz Eugen. Sowohl die Mittagspause in einem Grill-Lokal im Bohemien-Viertel Skadarlija als auch das Abendessen im an ein phantastisches Opernhaus erinnernden Szenelokal Little Bay wollen wir nach Möglichkeit zu Treffen und Gesprächen mit interessanten Persönlichkeiten nutzen, die uns Einblicke in die gesellschaftliche, kulturelle und politische Gegenwart Serbiens geben können. Dazwischen liegt ein freier Nachmittag zum Erholen, Bummeln oder Besuch spannender Museen (z.B. Tesla-Museum oder Tito-Mausoleum).

Etwa 70 Kilometer südöstlich von Belgrad liegt – ebenfalls an der Donau – Smederevo, die alte Hauptstadt des spätmittelalterlichen Despotats Serbien. Neben hohen Festungsmauern befinden sich hier der Karađordje-Hügel und die Villa Obrenović, die an die geradezu shakespearehafte, mehrere Generationen umfassende Fehde dieser beiden Familien an der Spitze Serbiens zwischen 1810 und 1903 erinnern. Weiter geht es zur antiken Ausgrabungsstätte Viminacium, die stellvertretend für eine ganze Reihe faszinierender, international viel zu wenig bekannter Römerstätten an der serbischen Donau steht. Neben großflächigen Ausgrabungen der antiken Donaumetropole erwartet uns hier eine nach Originalrezepten zubereitete römische Mittagsjause. Die stimmungsvoll an der Donau gelegene Burg Ram existiert in unterschiedlichen Formen schon seit dem 4. Jhdt. v.Chr. und hat in ihrer langen Geschichte Begegnungen und Konfrontationen zwischen Makedonen und Kelten, Byzantinern und Ungarn gesehen, ehe sie den Osmanen als Festung und Karawanserei diente und 1788 durch serbische Aufständische zerstört wurde. Hotelbezug und Abendessen im Drei-Sterne Hotel Danubia Park am poetisch Silbersee (Srebrno Jezero) genannten Nebenarm der Donau.

(240 km)

Wir folgen dem Lauf der Donau nach Osten, passieren die wunderschön an einem Berghang gelegene Burg von Golubac und erreichen mit Lepenski Vir einen wahrhaft einzigartigen Ort. Die hier ausgegrabene, prähistorische Siedlung wurde auf ca. 7.000 v.Chr. datiert und zeugt von einer Kultur am Übergang zwischen Jungsteinzeit und Bronzezeit. Die hier gefundenen Zeugnisse von Metallbearbeitung sind die ältesten Europas! Dieser Technologie-Import aus Kleinasien belegt in Kombination mit der an Skulpturen und Ziermustern sichtbaren Verwandtschaft zu zeitgleichen Kulturen in Frankreich, dass die Donau schon vor 9.000 Jahren einen transkontinentalen Austausch von Ideen ermöglichte. Nach dem Mittagessen mit schönem Ausblick über die Donau folgt einer der absoluten Höhepunkte unserer Reise: Eine Schifffahrt durch das Eiserne Tor der Donau zwischen Serbien und Rumänien bietet Panoramablicke auf einen der imposantesten Taldurchbrüche Europas sowie auf die riesenhafte Skulptur des Dakerkönigs Decebalus, die »Tabula Traiana«, alte Wassermühlen und die tiefste Schlucht Europas bei Djerdjap. Weiterfahrt nach Kladovo, Hotelbezug und Abendessen im Vier-Sterne Hotel Aquastar Danube am Fluss.

(220 km)

Der als Felix Romuliana bekannte Palast des Kaisers Galerius gilt als eines der größten und besterhaltenen Bauwerke der römischen Antike in Europa und zählt seit 2007 zum Unesco-Welterbe. Nach der Besichtigung am späten Vormittag überqueren wir die serbisch-bulgarische Grenze und machen Mittagspause. Die seit der Römerzeit bestehende, bis 1885 immer wieder erneuerte und umgebaute Festung Belogradchik liegt inmitten einer bizarren, an die griechischen Meteora-Klöster erinnernden Felslandschaft und spielte in den bulgarischen Unabhängig-keitskriegen gegen die Osmanen eine bedeutende Rolle. Je nach Zustand der Straße und Zeitbudget nutzen wir die Möglichkeit, die Höhle von Magura mit ihren beeindruckenden steinzeitlichen Felsmalerien in unser Besichtigungsprogramm einzubeziehen. Weiterfahrt nach Widin, Hotelbezug und Abendessen im Drei-Sterne Hotel Ana Kristina in einem denk-malgeschützen Gebäude am Donauufer der Altstadt.

(260 km)

Der heutige Vormittag ist der Besichtigung von Widin gewidmet, das als Dunonia oder Bononia erst ein byzantinischer Donaustützpunkt und später Zentrum des mittelalterlichen bulgarischen Reiches war. Zwischen den Festungsmauern erwarten uns Kirchen, Moscheen und Synagogen als Zeugen des typisch multikulturellen Charakters der Donaustadt. Nach einer freien Mittagspause in der Stadt Weiterfahrt nach Lom, das einst ein wichtiger Hafen für die Donauschifffahrt war, heute aber vor allem für Armut und soziale Probleme sowie die Tatsache bekannt ist, dass 18.000 der 30.000 Stadtbewohner Roma sind. Wir treffen Vertreter der Roma-Lom Foundation, die sich in Zusammenarbeit mit EU-Projekten und NGOs um die Förderung und Integration der Roma von Lom bemüht. Ein Gespräch wird uns mit deren wichtiger Arbeit und der gesellschaftlichen Situation der Roma Südosteuropas abseits gängiger Klischees vertraut machen. Weiterfahrt nach Plewen, Hotelbezug und Abendessen im Vier-Sterne Hotel Kaylaka.

(220 km)

Nach einer kurzen Stadtbesichtigung in Plewen brechen wir heute in eines der schönsten Naturparadiese der Donauregion auf. Der Naturpark von Persina umschließt eine nahezu unberührte Wildnis mit Auwäldern, Überschwemmungsgebieten und unbewohnten Inseln, die nur an ihrem Rande touristisch erschlossen ist und deren innere Bereiche nur mit Sondergenehmigung betreten werden dürfen. Nach einem Besuch des modern gestalteten Nationalparkzentrums, das uns mit einem Aussichtsturm und einem hölzernen Bohlenweg erste Einblicke gewährt, brechen wir zu einer von Daniela Karakasheva fachkundig geführten Wanderung durch das Marschland von Kaykusha auf, die uns die Pflanzen- und Tierwelt (Vogelparadies!) dieses Donauabschnitts hautnah erleben lässt. Das Mittagessen wird heute in der Form eines Lunchpakets organisiert. Am späten Nachmittag Weiterfahrt nach Weliko Tarnowo, Hotelbezug und Abendessen im zentral gelegenen Vier-Sterne Hotel Yantra.

(210 km)

Als ehemalige Hauptstadt des mittelalterlichen bulgarischen Kaiserreiches gehört Veliko Tarnovo zu den historisch bedeutendsten und kulturell reichsten Städten Südosteuropas. Auf dem vom Fluss Jantra umschlungenen Zarenhügel besichtigen wir am Vormittag mittelalterliche Paläste und malerische Altstadtgassen, altehrwürdige Kirchen, aber auch den osmanischen Gouverneurspalast von 1872 und Schauplätze des bulgarischen Unabhängigkeitskrieges. Nach einer freien Mittagspause Weiterfahrt über das wildromantisch gelegene Felsenkloster Basarbovo zurück an die Donau. Die Hafenstadt Russe beeindruckt mit einem von altösterreichischen Architekten geprägten Stadtbild aus der Fin de Siècle-Epoche. Der hier als ältester Sohn einer sephardisch-jüdischen Kaufmannsfamilie 1905 geborene Literaturnobelpreisträger Elias Canetti erlebte die dunkelsten Stunden des 20. Jahrhunderts und beschäftigte sich mit den Phänomenen Masse und Macht, bewahrte sich aber eine positive Grundhaltung und sah es als Beruf des Dichters, Wege aus dem Chaos zur Hoffnung zu finden. Wir widmen diesem großen Europäer, der in Wien, Zürich, Frankfurt und London ebenso zuhause war wie in seiner Geburtsstadt Russe, den Schwerpunkt unserer Stadtbesichtigung und eine Lesung im Elias Canetti-Haus. Hotelbezug und Abendessen im zentral gelegenen Vier-Sterne Hotel Dunav Plaza.

(120 km)

Das Königsgrab von Sweschtari (Unesco-Welterbe) wird auf das dritte vorchristliche Jahrhundert datiert und bietet einzigartige Einblicke in die komplexe, immer noch geheimnisvolle Zivilisation der kulturell mit den antiken Griechen verwandten Thraker. Bei einer Führung betreten wir die unter einem Erdhügel verborgene Grabkammer und können die kunstvoll gefertigten Steinreliefs mit Darstellungen von Tierköpfen, Blumen und Menschenfiguren bewundern. Weiterfahrt nach Silistra, wo wir die Mittagspause verbringen und unweit der direkt an der Donau gelegenen Überreste der Römerstadt Durostotum die Grenze von Bulgarien nach Rumänien überqueren. Eine längere Fahrt entlang der Donau und durch ländliche Gebiete führt uns – vorbei am antiken römischen Siegesmonument Tropaeum Traiani – in die Hafenstadt Konstanza am Schwarzen Meer. Hotelbezug und Abendessen im zentral am Meer gelegenen Vier-Sterne Hotel Continental Forum.
(320 km)

Konstanza wurde bereits im 7. Jhdt. v.Chr. als griechische Kolonie Tomis gegründet und galt später im Römischen Imperium als eine Art Ende der Welt. Der aufgrund unbekannter politischer Verwicklungen von Kaiser Augustus verbannte Dichter Ovid verbrachte hier die letzten acht Jahre seines Lebens und beklagte sein Exil in zahlreichen Briefen und Gedichten bitter, aber vergeblich. Das Archäologische Museum mit dem berühmten 700 Quadratmeter großen Bodenmosaik und weiteren Schätzen der Römerzeit zeigt, dass das antike Tomis entgegen den Klagen Ovids durchaus eine reiche und kultivierte Stadt war. Auch das neuzeitliche Konstanza ist eine lebendige Hafenstadt, deren Architektur und Bevölkerung dem Donauraum entsprechend multireligiös und multikulturell geprägt ist. Genießen Sie eine freie Stunde am Meer, ehe wir uns zum Abendessen in einem schönen Stadtlokal wieder zusammenfinden. Nach Möglichkeit werden wir einen Vertreter einer der vielen ethnischen Gruppen Konstanzas treffen, leben hier doch nicht nur Rumänen, sondern auch Turk-Tataren, Roma, Russen, Lipowaner, Griechen, Ungarn, Armenier und Deutsche.

Das bunte Neben- und Miteinander ethnischer und religiöser Gruppen, das den Donauraum all seinen Nationalstaaten zum Trotz bis heute prägt, ist im Mündungsgebiet des Flusses besonders ausgeprägt. Am Vormittag besuchen wir in Jurilovca ein Dorf der Lipowaner, russisch-orthodoxer Altgläubiger, die an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert aus Ablehnung der Reformen Zar Peters des Großen Russland verließen und zwischen Donau und Schwarzem Meer neue Gemeinden gründeten, in denen sie bis heute ihre eigenen Traditionen und einen altertümlichen russischen Dialekt bewahren. Wir besichtigen neben dem Dorf das Kloster Uspenia und bekommen von den Lipowanern ein typisches Mittagessen serviert. Weiterfahrt nach Babadag, wo wir die Pilgerstätte am Grab des vom islamisch-alevitischen Derwischorden der Bektaschi verehrten Heiligen Baba Sari Saltik besuchen. Ein Treffen mit dem örtlichen Imam kann voraussichtlich erst kurzfristig zugesagt werden. Weiterfahrt nach Tulcea, wo wir unser komfortables Vier-Sterne Hotel Delta im Mündungsdelta der Donau beziehen. Abendessen im Hotel.

(140 km)

Die zweitägige Erkundung der beiden rumänischen Mündungsarme der Donau ins Schwarze Meer wird sicherlich einen weiteren Höhepunkt unserer Reise darstellen. Auf Schnellbooten befahren wir Kanäle und Nebenflüsse (11 Personen pro Boot) und lernen dabei nicht nur die ungewöhnlichen Landschaftsformen, Pflanzen und Tiere, sondern auch einige Dörfer kennen. Ein Mittagessen bei Einheimischen im Dorf Letea und eine kurze Fahrt im Pferdewagen lockern den Tag auf. Rückfahrt nach Tulcea und Besuch des informativen Donaudeltamuseums, das unser heutiges Naturerlebnis wunderbar ergänzt. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

Heute fahren wir in das noch tiefer im Donaudelta gelegene Murighiol und befahren mit Katamaranen den St. Georgs Arm sowie weitere Seen und Kanäle in dieser faszinierenden Übergangslandschaft zwischen Fluss, Land und Meer. Nach dem Mittagessen in einem Restaurant am Ufer des alten St. Georgs Armes Rückfahrt nach Tulcea und etwas Freizeit. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

(80 km)

Mit der Fähre von Isaccea nach Orlivka überqueren wir heute nicht nur die Donau, sondern auch die letzte Grenze unserer großen Reise und erreichen mit der Ukraine unser achtes Reiseland. In der alten Festungsstadt Ismail, einst Zankapfel zwischen Russischem und Osmanischem Reich und Hauptstadt der ehemals russischen Provinz Bessarabien, nehmen wir das Mittagessen ein und unternehmen eine kleine Stadtbesichtigung. Anschließend Weiterfahrt nach Wylkowe, wo wir am dritten, ukrainischen Mündungsarm der Donau ins Schwarze Meer unser Quartier in der Ferienanlage des Biologen Dr. Michael Zhmud (Pelican City) beziehen. Ein köstliches Abendessen mit frisch zubereitetem Wildkarpfen, Wels und Hecht beschließt den Tag.

(220 km)

Mit dem Boot geht es heute zuerst zum symbolischen Nullkilometer der Donau, der die endgültige Mündung des 2.857 Kilometer langen Flusses ins offene Meer markiert. Auf einer Insel mitten im Donaudelta-Biosphärenreservat besuchen wir anschließend eine weitere Gemeinde der als Lipowaner bezeichneten russischen Altgläubigen, deren Traditionen wir schon in Rumänien zwischen Konstanza und Tulcea begegnet sind. Nach dem Mittagessen bei den Lipowanern unternehmen wir am Nachmittag noch eine Bootsfahrt durch die Kanäle von Wylkowe, gefolgt von einem Spaziergang durch die Stadt, die wegen ihrer ungewöhnlichen Lage auch das ‚Venedig der Ukraine‘ genannt wird. Abendessen und Nächtigung in der Ferienanlage des Biologen Dr. Michael Zhmud (Pelican City).

Nach 32 Tagen kehren wir heute der Donau endgültig den Rücken zu und fahren entlang der Schwarzmeerküste nach Norden. Wir überqueren den Dnister und besichtigen die Ruinen der einst gewaltigen genuesisch-osmanischen Festung Akkerman. Weiter geht es nach Shabo, wo wir das 1822 durch Einwanderer aus der französischen Schweiz gegründete Weingut besuchen. Ein köstliches Mittagessen und eine Weinverkostung erwarten uns. Schließlich erreichen wir die bedeutendste Metropole des Schwarzen Meeres – Odessa. 1794 von der Zarin Katharina der Großen als moderner russischer Schwarzmeerhafen gegründet, wuchs die Stadt im 19. Jahrhundert zu einem blühenden, europäisch orientierten Wirtschafts- und Kulturzentrum heran, das mit seiner prachtvollen Architektur und weltoffenen Atmosphäre als eine Art ‚St. Petersburg des Schwarzen Meeres‘ gelten kann. Hotelbezug und Abendessen im sehr schön und zentral gelegenen Vier-Sterne Hotel Londonskaya.
(250 km)

Die heutige Stadtbesichtigung wird Sie begeistern! Gleich in der Nähe unseres Hotels befindet sich die Potemkinsche Treppe, die als elegante, offene Freitreppe über 192 Stufen die Stadt mit dem Schwarzen Meer verbindet und durch den Film »Panzerkreuzer Potemkin« von Sergej Eisenstein Weltruhm erlangte. Das prachtvolle Opernhaus, das in den 1880er Jahren nach Plänen des Wiener Architektenduos Hellmer und Fellner erbaut wurde, verkörpert den Anspruch Odessas auf den Status einer europäischen Kulturmetropole, während die ebenso beeindruckende De Ribas Straße die unterschiedlichsten Baustile vereint. Ein Besuch mit Pianobegleitung im Palais Tolstoi genannten Haus der Wissenschaften, wo uns im Garten Kaffee und ein Glas Wein serviert werden, lässt uns die kultivierte Eleganz von Odessa besonders schön erleben. Eine kleine Schifffahrt auf dem Schwarzen Meer zeigt uns schließlich die bezauberndsten Blicke auf die Stadt. Genießen Sie mittags und nachmittags etwas Freizeit, ehe wir uns am Abend zu einem Vorstellungsbesuch im großartigen Opernhaus von Odessa zusammenfinden (inkludiert, Spielplan in Odessa meist erst kurzfristig bekannt). Mittag- und Abendessen können Sie heute unabhängig gestalten.

Eine Sonderführung über den Privoz-Markt und durch die Hinterhöfe des Moldawanka-Viertels lässt uns heute die literarische Welt des Schriftstellers Isaak Babel erleben, der in seinen Werken auf packende Weise den Aufstieg und Niedergang des fiktiven Benja Krik als eine Art Al Capone im Odessa der 1920er Jahre beschreibt. Im Anschluss genießen wir ein köstliches Mittagessen am Meer, ehe wir die Cognac-Kellerei Shustov besuchen. Dieser Traditionsbetrieb, dessen edler Tropfen seit der Pariser Weltausstellung 1900 die ansonsten von der gleichnamigen französischen Region eifersüchtig gehütete Produktbezeichnung Cognac führen darf, galt schon zur Zarenzeit als Symbol für den vornehm-weltoffenen Flair und die Westorientierung von Odessa. Nach dem Besuch des Museums und einer kleinen Verkostung begeben wir uns in ein besonders schönes Lokal in der Stadt, wo wir bei einem feierlichen Abendessen unsere große Reise ausklingen und die vielen Eindrücke Revue passieren lassen können.

Da die meisten Flüge Odessa erst am Nachmittag verlassen, ist am Vormittag noch Gelegenheit zu einem Besuch des interessanten Jüdischen Museums, das Einblick in jene Welt gibt, in der die Geschichte des 2011 veröffentlichten Erfolgsromans »Der Hase mit den Bernsteinaugen« von Edmund de Waal ihren Anfang nimmt. Nun heißt es Abschied nehmen – setzen Sie Ihre Reise nach Belieben individuell fort oder treten Sie die selbstständige Rückreise an.

Flugbuchungen individuell oder über Reiseparadies Kastler GmbH (Mail: reisen@kastler.at, Telefon: +43 7234-82323-0)

Der eingesetzte Zeit-Reisen-Bus ist ein Bus der Marke Setra S 515 HD mit höchster technischer Ausstattung, die vom Notbremsassistenten bis zu Corona-Filtern und umweltfreundlicher Motorisierung reicht. Der erweiterte Sitzabstand, zusammen mit ergonomisch gestalteten sowie vibrationsarmen Rückenlehnen, sorgt für ein komfortables Reisegefühl.
Einzelreisende haben eine eigene Sitzreihe, also 2 Sitzplätze nebeneinander, zur Verfügung. Gemeinsam reisende Paare, die im Doppelzimmer übernachten, sitzen nebeneinander. Es besteht die Möglichkeit zwei Sitzreihen hintereinander zu buchen, so dass jeder zwei Plätze nebeneinander zur Verfügung hat (Aufpreis 500,00 € pro Paar, limitierte Verfügbarkeit, geben Sie diesen Wunsch bitte direkt bei der Buchung an).

Goldenes Rad****, Ulm, Deutschland (2 Nächte)
Münchner Hof****, Regensburg, Deutschland (2 Nächte)
Arte Hotel Linz****, Linz, Österreich (3 Nächte)
Flemings Selection Wien City****, Wien, Österreich (3 Nächte)
Crowne Plaza****, Bratislava, Slowakei (1 Nacht)
Novotel Danube****, Budapest, Ungarn (2 Nächte)
Schönes **** oder *** Hotel, Balatonfüred, Ungarn (1 Nacht)
Barbakan***, Pecs, Ungarn (1 Nacht)
Pannon***, Mohacs, Ungarn (1 Nacht)
Novotel Szeged****, Szeged, Ungarn (1 Nacht)
Prag****, Belgrad, Serbien (2 Nächte)
Danubia Park***, Srebrno Jezero, Serbien (1 Nacht)
Aquastar Danube****, Kladovo, Serbien (1 Nacht)
Ana Kristina***, Widin, Bulgarien (1 Nacht)
Kaylaka****, Plewen, Bulgarien (1 Nacht)
Yantra****, Weliko Tarnowo, Bulgarien (1 Nacht)
Dunav Plaza****, Russe, Bulgarien (1 Nacht)
Continental Forum****, Konstanza, Rumänien (2 Nächte)
Delta****, Tulcea, Rumänien (3 Nächte)
Ferienanlage Pelican City, Wylkowe, Ukraine (2 Nächte)
Londonskaya****, Odessa, Ukraine (3 Nächte)

Änderungen vorbehalten.

  • Wir bitten zu beachten, dass im Rahmen der inkludierten Mahlzeiten die Getränke in Eigenleistung auszuwählen und zu bezahlen sind (wenn nicht anders ausgeschrieben). In diesem Zusammenhang auch ein Hinweis zu den Trinkgeldern: Trinkgelder für Fahrer, lokale Führer und Hotel- bzw. Restaurantpersonal oder Ihre Reiseleiter sollen in jedem Fall ein Ausdruck der Zufriedenheit sein und werden von den Empfängern als persönliche Anerkennung für die erbrachte Leistung gewertet. Bitte berücksichtigen Sie dies für Ihre Reisekasse.
  • Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie gern telefonisch bei uns.
  • Stornierungsbedingungen laut AGB des Veranstalters.
  • Bitte beachten Sie, dass für die Teilnahme an allen durch ZEIT REISEN veranstalteten Reisen ab dem 15. November 2021 die sogenannte 2G-Regel gilt. Die Teilnahme an diesen Reisen ist danach nur für vollständig Geimpfte oder Genesene mit entsprechendem Nachweis möglich. Weitere Details entnehmen Sie bitte den angepassten AGB von ZEIT REISEN.
  • Eine Kreditkartenzahlung per VISA oder Mastercard ist möglich. Weitere Informationen erhalten Sie von unserem ZEIT REISEN Kundenservice.
  • Jetzt das Klima schützen! Den CO₂-Ausstoß für sämtliche Fahrten mit Bahn, Bus, Flugzeug und Schiff sowie das Landprogramm kompensieren wir für Sie!

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Informationen zum Reiseziel

Über die nachstehende Verlinkung finden Sie nützliche Informationen und Hinweise zu Ihrem Reiseziel. Im Mittelpunkt stehen die Themen Reisewarnung, Pass- und Visabestimmung, Geld, Kontaktadressen, Kommunikation und Klima.

Termine & Preise

Für die Buchung dieser Reise erhalten Sie pro gebuchter Person 125 Bonuspunkte.»
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BeginnEndeAnzahl TeilnehmerPreisEZ-Zuschlag
23.08.2022
27.09.2022
Min 20, Max 2612.460 €1.850 €
Reiseorte Die Donau – Alles im Fluss
1. Tag 23.08.2022Ulm
2. Tag 24.08.2022Ulm
3. Tag 25.08.2022Regensburg
4. Tag 26.08.2022Regensburg
5. Tag 27.08.2022Linz
6. Tag 28.08.2022 Linz
7. Tag 29.08.2022Linz
8. Tag 30.08.2022Wien
9. Tag 31.08.2022Wien
10. Tag 01.09.2022Wien
11. Tag 02.09.2022Bratislava
12. Tag 03.09.2022Budapest
13. Tag 04.09.2022Budapest
14. Tag 05.09.2022Balatonfüred
15. Tag 06.09.2022Pécs
16. Tag 07.09.2022Mohacs
17. Tag 08.09.2022Szeged
18. Tag 09.09.2022Belgrad
19. Tag 10.09.2022Belgrad
20. Tag 11.09.2022Srebrno Jezero
21. Tag 12.09.2022Kladovo
22. Tag 13.09.2022Widin
23. Tag 14.09.2022Plewen
24. Tag 15.09.2022Weliko Tarnowo
25. Tag 16.09.2022Russe
26. Tag 17.09.2022Konstanza
27. Tag 18.09.2022Konstanza
28. Tag 19.09.2022Tulcea
29. Tag 20.09.2022Tulcea
30. Tag 21.09.2022Tulcea
31. Tag 22.09.2022Wylkowe
32. Tag 23.09.2022Wylkowe
33. Tag 24.09.2022Odessa
34. Tag 25.09.2022Odessa
35. Tag 26.09.2022Odessa

Änderungen vorbehalten; Preise pro Person

* EZ-Zuschlag beinhaltet eine eigene Sitzreihe im Bus

Enthaltene Leistungen

  • 35 Übernachtungen inklusive Frühstück in schönen 3* und 4* Hotels
  • 33x Abendessen, 15x Mittagessen
  • 1x Opernkarte in Odessa
  • Eintritte, Führungen, Ausflüge, Boots- und Schiffsfahrten laut Programm
  • Durchgehende, qualifizierte, deutschsprachige Reiseleitung
  • Ein DuMont-Reiseführer pro Buchung
  • Jetzt das Klima schützen! Den CO₂-Ausstoß für sämtliche Fahrten mit Bahn, Bus, Flugzeug und Schiff sowie das Landprogramm kompensieren wir für Sie!

Nicht enthaltene Leistungen

  • Garantierte Buchung von zwei Sitzreihen hintereinander für Paare: Aufpreis 500,00 € pro Paar
  • Zusätzliche oder fakultative Programmpunkte (z.B. Opernbesuch in Wien)
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Reiserücktrittskosten- und weitere Versicherungen bietet Ihnen gerne unser Partner, die HanseMerkur

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