Humboldts epochale Amerika-Reise

  • Termine: 26.12.2019
  • Dauer: 59 Tage
  • Anzahl Teilnehmer: Min.20, Max.30

Humboldts epochale Amerika-Reise

  • Termine: 26.12.2019
  • Dauer: 59 Tage
  • Anzahl Teilnehmer: Min.20, Max.30

Höhepunkte der Reise

  • Kultur- und Naturreise auf den Spuren Alexander von Humboldts
  • Über 200 Originalschauplätze seiner epochalen Amerika-Reise 1799-1804
  • 20 Unesco-Welterbestätten
  • Koloniale Architektur und Kulturschätze
  • Naturerlebnisse zwischen Karibik, Pazifik und schneebedeckten Andengipfeln
  • Vorträge, Gespräche und Begegnungen
  • Aktuelle ökologische Themen Amerikas

Karte / Umgebung:

Reiseübersicht

Anlässlich des 250. Geburtstags des Naturforschers Alexander von Humboldt reisen Sie auf der Originalroute der Amerika-Expedition in einem weltweit einzigartigen Programm durch sechs Länder. Der Humboldt-Experte und langjährige Lateinamerika-Reporter Peter Korneffel hat Humboldts Reisestationen durch Kuba, Kolumbien, Ecuador, Peru, Mexiko und die USA recherchiert und zu einer spannenden Spurensuche entwickelt. Sie erleben über 200 authentische Humboldt-Orte, darunter koloniale Städte und Haciendas sowie fantastische Naturlandschaften. In Vorträgen und Lesungen tauchen Sie in die historische Forschungsreise ein. Sie treffen Experten und Forscher zu Gesprächen und befassen sich mit sozialen Themen und aktuellen Umweltfragen Lateinamerikas wie einst schon Humboldt als Vordenker der Ökologie und Verfechter der Freiheit.

Peter Korneffel

Reiseleiter: Peter Korneffel

Peter Korneffel wurde 1962 in Münster geboren und arbeitet als Autor und Journalist. Seine Spezialthemen sind Ecuador und die Galápagos-Inseln sowie Alexander von Humboldt und die Biermanufakturen in Berlin. Seine Reportagen erschienen u.a. bei Geo, Mare und DIE ZEIT.

Seit 2008 ist er Autor des Reise-Handbuchs »DuMont Richtig Reisen: Ecuador – Galápagos-Inseln«. Als vortragender Expeditionsleiter und Entwickler von ZEIT REISEN ist Peter Korneffel seit 2002 tätig. Reiseschwerpunkte sind dabei das Hochland Ecuadors und der Galápagos-Archipel. Für seine große MARE-Reportage »Krieg in den Mangroven« wurde Peter Korneffel 2000 gemeinsam mit dem Magnum-Fotografen Alex Webb mit dem Hansel-Mieth-Preis für eine der besten deutschsprachigen Reportagen des Jahres ausgezeichnet. 2001 bekam Peter Korneffel den Medienpreis Entwicklungspolitik vom Bundespräsidenten verliehen. Peter Korneffel lebt heute in Berlin. Von dort reist er regelmäßig nach Lateinamerika. Privat ist er leidenschaftlicher Segler, Taucher und Radfahrer sowie Anhänger des Fußballvereins VfL Bochum. 2016 erschien sein Szeneführer zu den »Biermanufakturen in Berlin« in 2. Auflage; Im September 2017 erschien sein neuestes Buch über die Humboldts in Berlin.

Reiseverlauf

  1. 1. Tag: Deutschland - Havanna

    Tagesflug aus Europa in die kubanische Hauptstadt Havanna. Ihr Expeditionsleiter Peter Korneffel und Ihr lokaler Reiseleiter empfangen Sie am Flughafen und begleiten Sie in Ihr Hotel in der Altstadt von Havanna (Unesco-Weltkulturerbe). Dort erwarten wir Sie mit einem Begrüßungs-Cocktail zu einem kleinen abendlichen Empfang. Sie haben Gelegenheit Ihre Mitreisenden kennenzulernen.

  2. 2. Tag: Das alte Havanna | Palacio O’Reilly | Vortrag

    Nach dem Frühstück begrüßt Sie in der Casa Museo Humboldt der Leiter des neu gestalteten Kulturhauses. Hier wurde wenige Tage zuvor die von David Blankenstein und Peter Korneffel kuratierte Alexander von Humboldt-Dauerausstellung eröffnet. Nach einer Einführung in Humboldts und in Ihre Kuba-Reise schauen Sie sich die Ausstellung an. Anschließend durchstreifen Sie die Altstadt Havannas auf Humboldts Spuren, sehen sein einstiges Wohnhaus Palacio O’Reilly an der berühmten Plaza Vieja und die Stadtpaläste der Capitanes Generales und des Segundo Cabo an der Plaza de Armas, in denen auch Humboldt zu Gast war. Nach einem Mittagessen setzen Sie Ihre Führung durch 500 Jahre alte Stadt fort. Sie besuchen historische Patios, die Kathedrale und ihren wunderschönen Platz. In der Akademie der Wissenschaften, wo sich heute auch Gemälde von Humboldt befinden, begrüßt Sie ein Forscher zu einem kurzen Vortrag. Nach einer Fahrt in amerikanischen Oldtimern der 1950er Jahre entlang dem berühmten Malecón erleben Sie den Sonnenuntergang am exponierten Castillo de los Tres Reyes del Morro, wo Sie Ihr Dinner mit spektakulärem Ausblick auf Havanna erwartet, ebenso wie der traditionelle Kanonenschuss um 21 Uhr.

  3. 3. Tag: Havanna – Güines – Huanabacao | Treffen mit dem Botschafter

    Heute wird Sie der Direktor der Casa Humboldt auf seiner Exkursion »Auf Humboldts Spuren« durch Havanna und Umgebung begleiten. Die erste Station ist das Tal von Güines, das auch Humboldt von Havanna aus besuchte. Nördlich von Güines sehen Sie zuerst die Loma de Candela, wo Sie den Aussichtspunkt erreichen und den Höhlenkomplex Cueva de la Loma sehen. Hier hat Alexander von Humboldt geologische Studien durchgeführt. Sie durchqueren die hügelige, fruchtbare Landschaft auf der Weiterfahrt nach San Antonio de las Vegas und passieren die ehemalige Plantage und heutiges Nationalmonument Ingenio La Alejandría de Güines. Die Zuckerindustrie hatte erheblichen Einfluss auf Kubas Infrastruktur. So wurde zum Beispiel die erste Eisenbahnstrecke in Lateinamerika zwischen Havanna und Güines errichtet (1837). Bei San Antonio de las Vegas hatte der Graf Mompox sein Anwesen und Zuckerplantage, wo sich Humboldt ebenfalls aufgehalten hat. Nach dem Mittagessen fahren Sie auf die andere Seite der Bucht von Havanna, nach Guanabacoa. Damals wurde Humboldt vom Reizklima und den Süßwasserquellen angezogen und konnte einmalige Gesteinsstudien anfertigen.
    Am Abend folgen Sie der Einladung des Repräsentanten des Goethe-Instituts oder deutschen Botschafters in Havanna. Sie essen in einem der besten Privatrestaurants der Stadt, dem Paladar San Cristobal.

  4. 4. Tag: Havanna – Cienfuegos - Trinidad

    Morgens spüren Sie Humboldts Erbe in Havanna bei einem Gespräch mit einem Botaniker des Botanischen Garten auf. Mehr als 50 Prozent aller Pflanzen Kubas – einschließlich der Flechten, Farne und Moose – sind endemisch. Alexander von Humboldt brachte um 1800 erste getrocknete Exemplare von der tropischen Insel nach Berlin. Dann verlassen Sie Havanna Richtung Cienfuegos. Die herrlich gelegene Hafenstadt (Unesco-Weltkulturerbe) besticht durch ihre französische geprägte Stadtanlage und die prächtigen neoklassizistischen Bauten der wohlhabenden Zuckerbarone. Nach dem Mittagessen und einem Spaziergang durch die Altstadt fahren Sie nach Trinidad, wo Sie am späten Nachmittag ankommen. Abends bummeln Sie durch die wunderschöne koloniale Altstadt Trinidads, genießen eine kleine Rumverkostung und kehren zum Dinner ein.

  5. 5. Tag: Trinidad

    Am Vormittag lernen Sie die frühe spanische Stadt und auch Humboldts Trinidad näher kennen, einschließlich des Hauses, in dem er zwei Tage lang wohnte und des Palastes, in dem er 1801 Abschied von Kuba nahm. Heute beherbergt das an einem schönen Park gelegene Haus ein kleines archäologisches Museum und darin auch eine kaum bekannte Humboldt-Statue. Am Nachmittag haben Sie freie Zeit. Bummeln Sie in Trinidad, besuchen Sie das berühmte Tal der Zuckerplantagen oder baden Sie geruhsam am Karibikstrand.

  6. 6. Tag: Trinidad – Havanna | Silvestertanz auf den Plätzen der Stadt

    Am Vormittag geht es zurück nach Havanna. Nach dem Mittagessen fahren Sie mit der lokalen Fähre über die Hafenbucht auf Humboldts Spuren nach Regla, einem Stadtbezirk von Havanna mit einer vielschichtigen kolonialen Vergangenheit. Dort besuchen Sie das Museo de la Santería, ein afrokubanisches, religiöses Museum. Zurück am Anleger der Altstadt, erwartet Sie im ehemaligen Holzlager des Hafens zum Sundowner ein erfrischendes Craft Bier. Am Abend genießen Sie ein feierliches Silvester-Dinner und erleben später auf den Plazas Musik und Tanz bis ins neue Jahrzehnt.

  7. 7. Tag: Havanna - Cartagena

    Vormittags haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Nach dem Mittagessen Transfer zum Flughafen. Spätnachmittags steigen Sie in den internationalen Flug via Panama in die kolumbianische Küstenstadt von Cartagena de Indias. Ankunft im Hotel am späten Abend.

  8. 8. Tag: Cartagena

    Heute erkunden Sie eine der schönsten Städte Amerikas. Cartagena war einer der bedeutendsten spanischen Häfen in der Kolonialzeit und ist heute Unesco-Weltkulturerbe. Die dramatische Geschichte der Sklaverei spiegelt sich in ihren Mauern. Hier lebte lange Jahre der Schriftsteller Gabriel García Márquez, der mit seinem Roman »Hundert Jahre Einsamkeit« der Stadt ein literarisches Denkmal setzte. Humboldt verbrachte acht Tage in der magischen Stadt. Sie erkunden die Highlights wie Paläste, Festungen, Stadtmauern, Parks und romantische Straßen und spüren Humboldts Cartagena von 1801 auf. Dabei werden Sie einige wunderschöne und kuriose Orte wie das Bergkloster La Popa erleben.

  9. 9. Tag: Cartagena – Turbaco | Dinner-Talk

    Sie fahren von Cartagena in das 300 Meter höher gelegene Städtchen von Turbaco. Am Ortsrand erkunden Sie zwischen tropischer Vegetation die Schlamm- und Gasvulkane, die Humboldt hier schon 1801 bestaunte und in seinen »Ansichten der Kordilleren« prächtig abbilden ließ. Eine Finca auf der kühlen Anhöhe lädt sie zu einem traditionellen kolumbianischen Mittagstisch ein. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, Cartagena auf eigene Faust weiter zu erkunden oder an einem nahen Karibikstrand zu baden. Abends begrüßt sie die Leiterin des deutsch-kolumbianischen Kulturzentrums (angefragt) und begleitet Sie zum Dinner.

  10. 10. Tag: Cartagena – Magangué – Mompox

    Nach drei Nächten in Cartagena de Indias brechen Sie heute auf zur längsten Festland-Etappe auf Humboldts Amerika-Reise, welche nach über 5.000 Kilometern in der peruanischen Hauptstadt Lima enden wird. Bevor Sie die Anden und die »Straße der Vulkane« erreichen, reisen Sie entlang des Rio Magdalena (und in Abschnitten auf ihm) in das Städtchen von Mompox, ein weiteres Weltkulturerbe Ihrer Reise. In der einst bedeutenden Kolonialstadt ist die Zeit im 19. Jahrhundert scheinbar stehen geblieben, nachdem die Binnenschifffahrt sich wegen des schnelleren Transports einen breiteren Seitenarm des Rio Magdalena wählte.

  11. 11. Tag: Mompox

    Sie erkunden das verwunschene Städtchen, das Humboldt 1801 besuchte und elf Jahre später seinem Freund, dem Befreier Simón Bolívar, Zuflucht gewährte. Anfang des 19. Jahrhunderts erklärte die Stadt als eine der ersten ihre Unabhängigkeit von der spanischen Krone. Prächtige Herrenhäuser, die Kulturakademie, verspielte Kirchen und kleine Plazas säumen das Ufer des Stroms und seine kleine Promenade. Besuch einer Schmuckwerkstatt. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Fahrt auf dem Rio Magdalena. Dinner in kolonialem Ambiente in Mompox.

  12. 12. Tag: Mompox – El Banco – Barrancabermeja

    Wenn auch nicht im Ruderboot wie Humboldt, so aber doch parallel zum Rio Magdalena geht es weiter in Ihrem Bus gen Süden. Tagesziel dieser Etappe ist die Stadt Barrancabermeja am Ufer des großen Stroms. Der Ort hat sich seit Humboldts Besuch sehr gewandelt, nachdem Öl und Gas im Boden gefunden wurden. So ist dieser Ort der Humboldt-Route eine Konfrontation mit Industrie und Moderne.

  13. 13. Tag: Barrancabermeja – Honda | Fairtrage-Plantage

    Noch einmal führt der Weg Sie durch grüne Tiefebenen und Täler mit intensiver Landwirtschaft. Am Nachmittag erreichen Sie Honda, jenen Humboldt-Ort, der heute 25 Brücken über den großen Rio Magdalena und seine Nebenflüsse zählt. Hier endet die Passage entlang dem Rio Magdalena. Sie bereiten sich hier auf den kommenden Anstieg in die Anden vor. Heute steht der informative Besuch auf einer Fairtrade-Plantage oder bei einem Gemeinde- oder Umweltprojekt auf Ihrem Programm.

  14. 14. Tag: Honda – Bogotá

    Den Vormittag verbringen Sie in eigener Regie. Erholen Sie sich am Pool Ihres charmanten Hotels oder bei einem geführten Spaziergang durch den Ort und die Vogelwelt an den Ufern der Flüsse. Dann beginnt die Panoramastrecke im Bus über einen hohen Pass in die Hochebene von Bogotá, wo sie endlich Humboldts berühmte »Straße der Vulkane« betreten. In der Candelária, dem kolonialen Viertel der Hauptstadt, werden Sie für drei Nächte in dem prächtigen Hotel de la Opera Quartier beziehen.

  15. 15. Tag: Bogotá | Stadtrundgang | Goldmuseum | Humboldt-Vortrag

    Am Vormittag begehen Sie die Candelaria, die koloniale Altstadt Bogotás mit den Palästen des Präsidenten und der Justiz, mit der Kathedrale an der Plaza Simón de Bolívar, wo die Stadt einst gegründet wurde und natürlich besuchen Sie das weltberühmte Goldmuseum Bogotás. Nach der Mittagspause hören Sie im Alexander von Humboldt-Institut für Biodiversitätsforschung einen Vortrag des Biologen und führenden kolumbianischen Humboldt-Forschers Prof. Alberto Gómez Gutiérrez. Anschließend unternehmen Sie eine geführte Wanderung durch andine Flora und zahllose Orchideen am Stadthang Bogotás oder Sie fahren alternativ mit der Seilbahn zur Panorama-Station des bereits von Humboldt besuchten Berges Monserate, um dort den Sonnenuntergang erleben. Über den Dächern Bogotás werden Sie gemeinsam zum Dinner erwartet.

  16. 16. Tag: Berglagune von Guatavita | Salzkathedrale von Zipaquirá | Treffen mit dem Botschafter

    Morgens fahren Sie auf einer Tagesfahrt zur Berglagune von Guatavita, jenem sagenumwobenen See der Eldorado-Legende, den Humboldt dezidiert zeichnete und beschrieb. Sie spazieren das letzte Stück zu diesem Kratersee. Mittagessen oder Picknick in den Bergen. Nachmittags besichtigen Sie wie schon Humboldt das Salzbergwerk von Zipaquirá, die »Salzkathedrale«. Am Abend treffen Sie den Deutschen Botschafter in Kolumbien oder seinen Vertreter zu einem Gespräch über Humboldt und die deutsch-kolumbianischen Beziehungen und zum anschließenden Dinner.

  17. 17. Tag: Bogotá – Icononzo – Ibagué

    Sie verlassen die Hauptstadt und reisen zunächst in der östlichen Kordillere der Anden weiter nach Süden, bevor Sie nach einer spektakulären Abfahrt noch einmal zum Rio Magdalena herunterfahren. Auf dem Weg besuchen Sie in Icononzo die berühmte und von Humboldt gezeichnete Naturfelsenbrücke über den reißenden Rio Sumapaz. Nach der Querung des Rio Magdalena erreichen Sie am Fuße der zentralen Andenkordillere Ibagué, eine tropisch heiße Stadt der Humboldt-Route, in der Sie zu einer lokalen Craft Bier-Verkostung erwartet werden und für eine Nacht Quartier beziehen.

  18. 18. Tag: Ibagué – Armenia – Cali | Salsa und Gespräch

    Von Ibagué geht es heute über die spektakuläre Passstraße auf 3.500 Meter Höhe. Für Humboldt war es noch »der beschwerlichste Pass der gesamten Kordillere der Anden«. Ausführlich beschrieb und zeichnete er den Pass von Quindío und die Träger in dieser Bergregion. Auf der Westseite dieser Kordillere betreten Sie das berühmte Kaffeedreieck Kolumbiens. In der wunderschönen Stadt von Armenia halten Sie Mittagsrast, besichtigen Sie danach eine Fairtrade-Plantage mit ausgezeichnetem Kaffee und verkosten natürlich verschiedene Sorten. Am Nachmittag fahren Sie eine längere Passage bis nach Cali, eine moderne und lebendige Stadt am Rio Cauca und gleichsam Herzkammer der kolumbianischen Salsamusik. Abends treffen Sie den Deutschen Honorarkonsul Gerd Thyben und genießen gemeinsam Dinner und Konzert.

  19. 19. Tag: Cali – Popayán

    Vormittags begeben Sie sich auf eine Stadtführung durch Cali. Sie besuchen das kleine historische Zentrum, die bedeutendsten Kirchen der Stadt und das sehenswerte Archäologische Museum. Danach sind Sie nahe Cali auf einer Fairtrade Bananen-Finca zu Gast. Am Nachmittag setzen Sie Ihre Reise fort bis in die ‚weiße Stadt‘ von Popayán mit ihren eleganten weißen Fassaden der Kirchen und Häuser. Genießen Sie am Abend das Dinner in der ersten »Unesco-Stadt der Gastronomie«.

  20. 20. Tag: Popayán – Pasto

    Noch einmal genießen Sie das milde, warme Klima am Fuße des Gebirges, bevor Sie auf Humboldts Spuren den vorläufig letzten Anstieg in die Hochlagen der Anden unternehmen. Ihr Tagesziel ist die Stadt Pasto im Süden Kolumbiens, wo für Humboldts Expedition Ende 1801 nach schweren Regenfällen die vielleicht dramatischste Etappe seiner Andenexpedition begann. Vor Ihrer Ankunft in Pasto besuchen noch eine interessante Kooperative aus dem fairen Handel, die Physalis-Früchte produziert.

  21. 21. Tag: Pasto – Rumichaca – Ibarra

    Heute verlassen Sie Kolumbien. Nahe dem Vulkan Chiles (4.723 m) überqueren Sie an der Schlucht von Rumichaca die Grenze nach Ecuador, genau an dem Ort, wo Humboldt 1801 den Gerichtsbezirk Quito im Vizekönigreich Peru betrat. Bei San Gabriel unternehmen Sie einen Spaziergang in einem der letzten Myrtenwälder Südamerikas, im Bosque de Arrayanes. Die Panamericana führt bald in die Kolonialstadt von Ibarra, wo Humboldt Anfang 1802 übernachtete und den Naturforscher José Caldas kennenlernte. Gespräch bei Aperitif und Dinner mit einem Stadthistoriker.

  22. 22. Tag: Ibarra – Cayambe – Quito

    Nach einem kleinen Spaziergang durch das koloniale Ibarra reisen Sie weiter auf der Panamericana mit einem Stopp in der kolonialen Hacienda von Pinsaquí bis nach Cayambe. Nahe der Stelle, wo Humboldt erst- und letztmalig in seinem Leben den Äquator auf dem Landweg überquerte, folgen Sie einem Vortrag über die Jahrtausende alte Äquatorkultur und die moderne Äquatorforschung am Monument von Quitsato. Sie besuchen die älteste koloniale Hacienda Ecuadors: Guachalá von 1580, Basislager der französischen Condamine-Expedition im 18. Jahrhundert. Mittagessen und Begegnung mit der Besitzerfamilie. Weiterfahrt bis Puembo. Führung und Verkostung in Ecuadors bester Kreativbrauerei Páramo. In Quito wohnen Sie mitten in der kolonialen Altstadt.

  23. 23. Tag: Die Altstadt von Quito

    In der Nationalbibliothek sichten Sie heute Humboldts originalen Reisepass und weitere Dokumente. Bei einer Führung auf Humboldts Spuren durch Quito erleben Sie das älteste Weltkulturerbe der Unesco und Humboldts fünfmonatigen Wohnsitz im Jahr 1802. Sie besichtigen unter anderem den Präsidentenpalast, die Jesuitenkirche La Compañía, den Konvent von San Francisco, die Kathedrale und die historische Gasse La Ronda. In Quito ist ein Empfang beim deutschen Botschafter geplant. Dinner in einem erstklassigen Panoramarestaurant über den Dächern Altstadt.

  24. 24. Tag: Vulkan Pichincha | Gespräch mit Humboldt-Forscher

    Exkursion ausnahmsweise in Geländewagen auf der originalen Humboldt-Route über das Andendorf von Lloa an den Krater des noch aktiven Vulkans Guagua Pichincha. Sie haben die Möglichkeit ab der Schutzhütte (4.560 m) den Kraterrand (4.670 m) und/oder den Gipfel (4.776 m) an der Seite unserer Bergführer zu besteigen. Mittags kehren Sie zum Essen in der alten Hacienda La Antigua in Lloa ein. Nach der Rückkehr genießen Sie freie Zeit in Quito. Gespräch beim Aperitif mit einem Humboldt-Forscher oder Historiker Ecuadors. Dinner in dem Spitzenrestaurant Teatrum im Nationaltheater.

  25. 25. Tag: Antisana – Cotopai – Hostería La Ciénega

    Am Morgen verlassen Sie Quito und fahren auf Humboldts Expeditionsroute über das Dorf Pintag, entlang erkalteter Lavaflüsse und durch das bedeutendste Kondor-Reservat des Landes bis zur Westflanke des Vulkans Antisana (5.798 m). Dort betreten sie auf 4.000 Metern die originale Schutzhütte, die Humboldt 1802 bei seiner dramatischen Bergbesteigung nutzte. Sie hören hier aus seinem Expeditionsbericht. Mittagessen und zoologischer Vortrag in einem Restaurant mit Aussichtsplattform zu den Kondor-Nestern in steiler Felswand. Weiterfahrt nach Süden zum Vulkan Cotopaxi (5.897 m), einem der höchsten noch aktiven Vulkane der Welt. Anschließend besuchen Sie die architektonisch älteste Hacienda Ecuadors, den einstigen Inkapalast und spätere Augustinerresidenz San Agustín de Callo. Hier eröffnet sich ein zauberhafter Sundowner-Blick auf den Cotopaxi. Freuen Sie sich auf eine Präsentation von Humboldts Inka-Zeichnungen am Originalschauplatz. Bei einem Candle-Light-Dinner in Inkagemäuern der Hacienda lassen Sie die Eindrücke dieses Tage Revue passieren. Übernachtung in der nahen Hacienda La Ciénega.

  26. 26. Tag: La Ciénega – Ambato – Riobamba

    Morgens ist Zeit zur Besichtigung der Hacienda La Ciénega. Anschließend besuchen Sie eine ausgezeichnete Fairtrade-Rosenfarm. Exklusives Mittagessen im Landhaus und Botanischen Garten Luis Martínez in Ambato. Anschließend werden Sie durch den ältesten Botanischen Garten des Landes und durch die Museumshäuser geführt. Nachmittags rasten Sie in Urbina, dem höchsten Bahnhof der historischen Eisenbahn Ecuadors und besuchen eine Tagua-Schmuckwerkstatt. Weiterfahrt nach Riobamba, wo Sie drei Tage in dem alpin anmutenden ruhigen Gartenhotel Abraspungo wohnen.

  27. 27. Tag: Riobamba

    Am Morgen besuchen Sie die Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Stadt Riobamba, Hauptstadt der Provinz Chimborazo und »Wiege der Nation«. Sie erleben Parks, kuriose Läden, einen Markt und, wenn zugänglich, den historischen Lokschuppen der Ecuadorianischen Eisenbahn.
    Mittagessen im historischen Patio-Haus Delirio, das Humboldts Freund Simon Bolívar während seiner Unabhängigkeitskämpfe beherbergte. Nach einigen freien Stunden sehen Sie spätnachmittags die historische Humboldt-Verfilmung »Die Besteigung des Chimborazo« des deutschen Regisseurs Rainer Simon von 1988/89. Dinner in der Hosteria Abraspungo.

  28. 28. Tag: Riobamba – Chimborazo – Pulinguí – Riobamba

    Heute fahren Sie auf der Humboldt-Route von Riobamba zu den Südwestflanken des Vulkans Chimborazo (6.310 m), höchster Berg des Landes und Schicksalsberg Alexander von Humboldts. Am Morgen legen Sie einen ersten Stopp an Humboldts Basislager Calpi ein, einem Dorf in der Ebene mit der schönsten Landkirche Ecuadors, und hören dort eine Lesung aus der Gipfel-Expedition. Weiterfahrt zur Hermanos-Carrel-Schutzhütte (4.800 m) am Chimborazo mit anschließender Wanderung zur oberen Whymper-Schutzhütte auf 5.000 Metern, alternativ können Sie an der unteren Schutzhütte rasten. Mittags kehren Sie am Fuße des Vulkans in der indigenen Hochlandgemeinde von Pulinguí ein. Hier erhalten Sie einen nachhaltigen Einblick in das Alltagsleben der Puruhá-Indígenas dieser Bergregion. Abendliches Traditionsessen in der Gemeinde. Rückfahrt nach Riobamba.

  29. 29. Tag: Riobamba – Guamote – Alausí

    Am Vormittag besuchen Sie zunächst eine weitere und zugleich die älteste Landkirche Ecuadors, die Iglesia La Balbanera am Colta-See. Weiterfahrt durch die landwirtschaftlich genutzten Bergregionen bis nach Guamote. Hier werden vornehmlich Quinoa, Mais, Bohnen und Kartoffeln angebaut. Sie besuchen den großen und bis heute authentisch gebliebenen Straßenmarkt der hiesigen Hochland-Indígenas. Mittagessen in Guamote in einem der erfolgreichsten, internationalen Gemeindeprojekte der Region. Führung durch das Projekthaus von Inti Sisa. Nachmittags passieren Sie die von Humboldt untersuchten Schwefelminen von Tixan. Die Gemeinde von Alausí, in der auch Humboldt übernachtete, erkunden Sie auf einem Dorfspaziergang. Dinner in einem gemütlichen Restaurant nahe dem alten Bahnhof. Übernachtung im schönsten Hotel des Ortes, dem ehemaligen Getreidespeicherhaus von Alausi.

  30. 30. Tag: Alausí – Ingapirca – Cuenca

    Am Morgen unternehmen Sie die spektakuläre Bahnfahrt von Alausí über Schluchten, Brücken und Tunnel zur atemberaubenden Teufelsnase. Genießen Sie eine Kaffeepause an dem entlegenen Bahnhof von Sibambe, bevor Sie den Zickzackkurs der Eisenbahn wieder zurück nach Alausí fahren. Weiterfahrt im Bus zu den Inkaruinen von Ingapirca, die Humboldt ausführlich beschrieb und zeichnete. Das Mittagessen nehmen Sie in der historischen Posada vís-a-vis der präkolumbischen Tempelanlage ein, welche Sie anschließend besuchen und mit Humboldts Zeichnungen wiederentdecken. Weiterfahrt nach Cuenca, Ecuadors schönste Stadt, magisches Weltkulturerbe am Ufer des Rio Tomebamba.
    Hier, wo auch Humboldt sich von seiner anstrengenden Gipfelpassage erholte, werden Sie drei Nächte in einem liebevoll restaurierten Herrenhaus wohnen.

  31. 31. Tag: Cuenca

    Heute erkunden Sie das republikanisch geprägte Cuenca, die wunderschöne Kulturhauptstadt Ecuadors. Sie besuchen unter anderem die zwei Kathedralen, das Museum für moderne Kunst, kunstvoll restaurierte Patiohäuser, eine Markthalle und natürlich die Humboldt-Orte der Stadt. Nach dem Mittagessen in der Altstadt entspannen Sie bei einem Flussspaziergang am Rio Tomebamba. Der Nachmittag steht Ihnen mit verschiedenen Optionen zur freien Verfügung. Zum Aperitif Gespräch mit einem cuencanischen Architekten oder einem Zeitungsverleger. Zum Abschied aus Cuenca kommen Sie in den Genuss eines Candlelight-Dinners in einer kolonialen Klosteranlage der Stadt (Zurzeit noch in Restaurierung).

  32. 32. Tag: Cuenca – Saraguro – Vilcabamba

    Weiterfahrt auf der Humboldtroute nach Süden mit Stopp in der indianischen Landgemeinde von Saraguro, wo Sie den Sonntagsmarkt besuchen. Mittagessen in der Provinzhauptstadt Loja. Einen kurzen Abstecher machen Sie in die Bergnebelwaldzone des Nationalparks Podocarpus, einem der artenreichsten Orte der Welt, an dem Humboldt akribisch nach der besten Chinarinde gegen tropische Fieberkrankheiten suchte.

  33. 33. Tag: Vilcabamba

    Ein freier Tag zur Entspannung. Genießen Sie den ruhigen ‚Ort der Hundertjährigen‘ mit seinem Erholungsangebot mit Massagen, Schwimmen, Spaziergängen, Gartencafés und anderem mehr.

  34. 34. Tag: Vilcabamba – La Balza – Jaén

    Heute verlassen Sie die ‚Real Audiencia de Quito‘, das heutige Ecuador. Eine längere Buspassage bringt Sie an den Grenzübergang von La Balza, wo Sie nach Peru einreisen. Eine Mittagsrast und kurze Stopps unterbrechen die Panoramafahrt durch tropische Vegetation und andine Landwirtschaft. Sie begleiten die Humboldt-Route auf der Suche nach der ‚feinen Chinarinde‘, dem besten Fiebermittel seiner Zeit. In der 1546 gegründeten Stadt Jaén verbringen Sie Ihre ersten beiden Nächte auf peruanischem Boden.

  35. 35. Tag: Jaén – Bellavista – Jaén

    Wie einst Humboldt, machen Sie heute eine Exkursion in die Regenwaldregion am Rio Marañon, einem der bedeutendsten Quellflüsse des großen Amazonas. Wenn Witterung und Wasserstände es erlauben, begeben Sie sich auf eine Flussfahrt und einen Waldspaziergang durch die üppige Vegetation im hiesigen Grenzgebiet zur Provinz Amazonas.
    Alternativ besuchen Sie den Botanischen Garten. In Bellavista, dem einstigen Tomependa, besuchen Sie die Kirche von 1803 und nach dem Mittagessen eine Fairtrade-Kakaoplantage.

  36. 36. Tag: Jaén – Cutervo – Chota

    Heute fahren Sie aus den tropischen Ebenen Nordperus zurück in die Anden. Die Tagesetappe auf der Humboldt-Route führt Sie bis zunächst in den verschlafenen Ort Cutervo. Nach einem einfachen Mittagessen oder einer Lunchbox besuchen Sie weiter im Süden unter sachkundiger Führung archäologische Ausgrabungen: Je nach Zugänglichkeit die Überreste des alten Inkapalastes von Huambos oder die Ruinen von Pacobamba, einen präinkaischen Zeremonienplatz. Am Spätnachmittag erreichen Sie Ihr Tagesziel Chota, ein exponiert auf einer 2.400 Meter hohen Ebene liegendes und von mehreren Flüssen umgebenes Städtchen.

  37. 37. Tag: Chota – Hualgayoc – Cajamarca

    Am Vormittag besuchen Sie das Bergbaustädtchen von Hualgayoc, das heute versucht, dem schweren Erbe der Ausbeutung mit einem Umweltplan zu begegnen. Wir suchen ganz im Sinne der Oberbergrats von Humboldt ein Gespräch mit dem Bergbausektor. Weiterfahrt nach Süden und Stopp zu einer Mittagsrast mit Lunchbox. Am Nachmittag besuchen Sie die landwirtschaftliche Kooperative Granja Porcón. Dinner und zwei Übernachtungen in der einstigen Inka-Hauptstadt und heute gerne »vergessenen« Stadt von Cajamarca.

  38. 38. Tag: Cajamarca

    Der Vormittag steht Ihnen zur Erholung zur freien Verfügung, etwa zum Besuch der nahen inkaischen Thermalbäder. Am Nachmittag nehmen wir Sie mit auf einen Rundgang in der von Humboldt ausführlich beschriebenen Stadt. Sie besuchen auch das Gefängnis von Atahualpa, in dem der Konquistador Francisco Pizarro den letzten Inkakönig einsperren und töten ließ.

  39. 39. Tag: Cajamarca – Cascas – Trujillo

    Heute verlassen Sie nach insgesamt 26 Bergtagen die Anden und damit die ‚Straße der Vulkane‘. Wie Humboldt nähern Sie sich nun erstmals dem Pazifischen Ozean. Die lange Tagespassage führt Sie ein letztes Mal durch andine Dörfer und das Chicama-Tal. Wir planen den Besuch einer Rohrzuckerproduktion und wollen mehr über Zucker und Bewässerung erfahren. Bei einem Abstecher in die Ausgrabungsstätte von Cojitamba entdecken Sie antike Felsmalereien. Und schließlich erleben Sie, was niemand schöner als Humboldt auszudrücken vermochte: »Man glaubt einen alten Freund zu sehen beim Anblick des Meeres, das Herz öffnet sich…«. Sie zelebrieren die Begegnung mit einer Rumverkostung aus der lokalen Produktion der Hacienda Cartavio.

  40. 40. Tag: Trujillo | Chan Chan

    Sie erkunden in Trujillo einzigartige Baudenkmäler aus präinkaischen Kulturen sowie koloniale spanische Herrenhäuser mit prächtigen Patios und Balkonen, die zentrale Plaza de Armas und die Casa de Emancipación. Nach dem Mittagessen fahren Sie wie einst Humboldt zu den beeindruckenden Ruinen von Chan Chan, die weltgrößte Lehmziegelstadt, erbaut um 1300 als Hauptstadt des Chimú-Reiches.

  41. 41. Tag: Trujillo – Barranca

    Sie verlassen Trujillo und fahren eine lange Strecke den Pazifischen Ozean entlang. Bei Chimbote passieren Sie das Epizentrum der peruanischen Fischindustrie, welche sogar Humboldt verehrt, wohl, weil er die fischreichen kühlen Gewässer so eingehend untersuchte. Nach einem einfachen Mittagessen machen Sie einen Badestopp und erreichen bald darauf am Spätnachmittag Barranca.

  42. 42. Tag: Barranca – Caral – Lima

    Am Morgen besichtigen Sie südlich von Barranca die Ruinenstadt von Caral, die mit über 4.000 Jahren vielleicht älteste Stadt Amerikas. Spektakulär sind ihre zahlreichen großen und kleineren Pyramiden. Nach einem Mittagessen am Pazifik geht es weiter die Panamericana der Küste entlang bis in die peruanische Hauptstadt Lima. Hier am südlichsten Punkt, den er jemals in seinem Leben bereiste, verbrachte Humboldt Ende 1802 zwei Monate.

  43. 43. Tag: Lima

    Auf einer Stadtführung erleben Sie die Höhepunkte Limas. Vor allem in der kolonialen Innenstadt erleben Sie die zentrale Plaza de Armas mit dem Regierungspalast, dem Rathaus, dem erzbischöflichen Palais sowie der barocken Kathedrale von 1625. Sie beherbergt eine grandiose Sammlung von Skulpturen und Gemälden vergangener Jahrhunderte. Es folgt eine Besichtigung des Klosters San Francisco mit der größten Sammlung religiöser Kunstgegenstände in Amerika und ihren beeindruckenden Katakomben. Im Anschluss besuchen Sie die Plaza San Martín, die trotz zahlreicher Zerstörungen durch Erdbeben immer wieder liebevoll restauriert wurde, zugleich der Ort, an dem Humboldt wohnte. Das Mittagessen erwartet Sie im Hafen von Callao. Unweit von Lima gelegen, ist die wichtigste Hafenstadt Perus wegen der Strände und der pittoresken Häuschen ein beliebtes Ausflugsziel. Danach besichtigen Sie die koloniale Festungsanlage Real Felipe, ein Fort aus dem Jahr 1740, bevor Sie – zurück in Lima – genügend Zeit haben, Ihren Flug nach Mexiko vorzubereiten. Feierliches Dinner zum Abschied von Südamerika in Lima.

  44. 44. Tag: Lima – Mexiko-Stadt

    Sie verlassen Peru und fliegen quasi über Humboldts Pazifikroute hinweg nach Mexiko-Stadt. Spätnachmittags Transfer ins Zentrum der großen Hauptstadt Mexikos, wo Sie drei Nächte bleiben werden.

  45. 45. Tag: Mexiko-Stadt | Anthropologisches Museum | Botschafterempfang

    Sie entdecken zu Fuß und per Bus das historische Zentrum von Mexiko-Stadt und zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale Metropolitana, den Templo Mayor, den Palacio de las Bellas Artes und den Torre Latinoamérica sowie große Wandgemälde des berühmten mexikanischen Malers Diego Rivera. Im Anthropologischen Museum tauchen Sie wie Humboldt ein in die präkolumbische Epoche und ihr großartiges grafisches Vermächtnis wie den Sonnenkalender der Azteken. Am Abend planen wir eine Begegnung mit dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, möglicherweise einen Empfang.

  46. 46. Tag: Mexiko-Stadt – Mineral del Chico – Mexiko-Stadt

    Ihr heutiger Tagesablauf folgt Humboldts Untersuchungen zum mexikanischen Bergbau. Rund 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt besuchen Sie den Geopark Comarca Minera Hidalgo (Unesco-Weltkulturerbe). Sie sehen unter anderem das Bergbaumuseum, ein Bergwerk und die Basaltklippen von Huasca de Opampo, die Humboldt 1803 erstmals beschrieb. In einem Gespräch mit einem Bergbauspezialisten erkennen Sie die historische Bedeutung Humboldts und die aktuellen Herausforderungen des mexikanischen Bergbaus. Rückfahrt und Dinner in der Hauptstadt.

  47. 47. Tag: Mexiko-Stadt – Teotihuacán – Santiago de Querétaro

    Sie verlassen die Metropole und besuchen am Vormittag in Teotihuacán eine der bedeutendsten Ruinenstädte Amerikas. Sie erleben das Weltkulturerbe der Mayastadt mit ihren immensen Pyramiden auf einer ausführlichen archäologischen und kulturhistorischen Führung. Nach dem Mittagessen fahren Sie auf der originalen Humboldtfährte nach Nordwesten. Über Huehuetoca und San Juan del Rio erreichen Sie ein weiteres Weltkulturerbe, was Humboldt bereits ahnte: »Querétaro ist eine sehr, sehr schöne Stadt«.

  48. 48. Tag: Santiago de Querétaro – Morelia

    Am Vormittag erkunden Sie die koloniale Altstadt von Querétaro und besuchen das Regionalmuseum. Anschließend fahren Sie weiter auf Humboldts Fährte in die ebenso zum Weltkulturerbe erklärten Stadt von Guanajuato. Hier verbrachte Humboldt im Jahr 1803 fünf Wochen seiner Expedition. Sie finden seine Spuren noch heute in der Stadt.
    Nach dem Mittagessen und einer Stadtführung fahren Sie nach Süden in die Kolonialstadt Morelia: Weltkulturerbe, Humboldt-Ort und Austragungsort eines der bedeutendsten Filmfestivals Lateinamerikas.

  49. 49. Tag: Morelia – Zitacuaro – Toluca

    Am Vormittag besichtigen Sie Morelia, die Stadt und eine kleine Auswahl ihrer ‚1.113 historischen Monumente‘. Nach dem Mittagessen besuchen Sie eine weitere Fairtrade-Produktionsgenossenschaft, die nahe dem Ort Zitacuaro Avocados und Mangos produziert. Weiter geht es in die schöne Kolonialstadt Toluca am Fuße des gleichnamigen Vulkans.

  50. 50. Tag: Toluca – Necadode Toluca – Puebla

    Am Vormittag nähern Sie sich dem 4.690 Meter hohen und schneebedeckten Vulkan Nevado de Toluca und seinem zerklüfteten Bergpanorama und unternehmen einen Naturspaziergang. Nach dem Mittagessen setzen Sie die Fahrt Richtung Südosten fort. Auf einer Panorama-Strecke am Fuße des 5.000er Vulkans Itzaccihuatl vorbei, erreichen Sie die pulsierende Stadt Puebla. Zum Dinner laden wir den deutschen Konsul der Stadt ein.

  51. 51. Tag: Puebla

    Der Tag gehört zunächst der Stadt Puebla. Sie erkunden die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten und besuchen die dortige Deutsche Schule. Die bemalten Talavera-Fliesen schmücken unzählige Gebäude. Die Kathedrale von Puebla aus der Renaissance hat hohe Glockentürme und überblickt den zentralen Platz, den Zócalo. Das Museo Amparo bietet eine umfangreiche Sammlung prähispanischer Kunst. Nach dem Mittagessen erleben Sie weltgrößte Pyramide, jene von Cholula. Humboldt hatte sie auf seinem Weg nach Veracruz ausgiebig vermessen, beschrieben und gezeichnet.

  52. 52. Tag: Puebla – Popocatepetl-Panorama – NP Cofre de Perote – Xalapa

    Am Vormittag fahren Sie zu dem spektakulären Aussichtspunkt des Cortez-Passes, von wo Sie (bei klarer Sicht) einen phantastischen Blick auf den großen Nationalpark Itzaccihuatl Popocatepetl mit seinen überwältigenden gleichnamigen Vulkanen genießen können. Anschließend fahren Sie auf Humboldts Spuren nach Perote. In der Nähe liegt der von Humboldt gezeichnete erloschene Schildvulkan Cofre de Perote. Im gleichnamigen Nationalpark unternehmen Sie eine leichte Wanderung und genießen ein Picknick zwischen Bergpanorama und Pinienwäldern. Weiterfahrt nach Xalapa, die mexikanische »Stadt der Blumen« mit einer sehenswerten kolonialen Altstadt.

  53. 53. Tag: Xalapa – Veracruz

    Am Morgen besuchen Sie das anthropologische Museum von Xalapa mit einer der bedeutendsten prähispanischen Sammlungen in Mexiko. Anschließend verlassen Sie den Herkunftsort der scharfen Japaleños. Im Zempoala besuchen Sie einen der bedeutendsten archäologischen Parks in Mexiko: Pyramiden, Tempel, Treppen und Kamine der erst 1892 wiederentdeckten antiken Hauptstadt der Totonaken. In den Ruinen ruhen Sie bei einem Mittagssnack aus. Nachmittags sind Sie bereits am warmen Golf von Mexiko in der Hafenstadt Veracruz.

  54. 54. Tag: Veracruz

    Am Vormittag lernen Sie die bis heute wichtige Hafenstadt Veracruz kennen, einst der bedeutendste Brückenkopf Nordamerikas nach Spanien und auch für Humboldt der Ort für einen mehrwöchigen Aufenthalt. Ihm ist eine Statue am Hafen gewidmet. Nach einem Rundgang im Zentrum fahren Sie mit dem Boot zur vorgelagerten Insel Gallega, um die imposante Festung Castillo de San Juan de Ulúa zu begehen. Nach dem Mittagessen haben Sie freie Zeit, zum Beispiel für einen Strandaufenthalt, einen Besuch des großartigen Aquariums der Stadt oder einen Ausflug zur Insel Isla de Sacrificios. Abends feiern Sie Abschied von Mexiko und von Lateinamerika bei einem festlichen Dinner.

  55. 55. Tag: Veracruz – Washington

    Schon am Morgen besteigen Sie Ihr Flugzeug, das Sie in die USA bringt. Am Nachmittag erreichen Sie die Hauptstadt Washington. Es beginnt die letzte Etappe der historischen und von Ihnen wiederentdeckten Alexander von Humboldt-Reise durch Amerika.

  56. 56. Tag: Washington | Begegnungen | Dinner-Kreuzfahrt

    In der US-amerikanischen Hauptstadt lernen Sie das Botschaftsviertel und die wichtigsten Monumente kennen, natürlich auch das Weiße Haus, das Capitol, das Washington Monument, das Lincoln Memorial und jenes, das einem engen Freund Humboldts gewidmet ist: Thomas Jefferson. Er und die Unabhängigkeitsbewegung waren der eigentliche Grund für Humboldt, die USA zum Ende seiner Amerikareise 1804 zu besuchen. Jefferson wurde später zu einem seiner wichtigsten Korrespondenzpartner. Es sind ferner Treffen mit unserer ZEIT-Korrespondentin in Washington und einem Historiker geplant. Am Abend erleben Sie eine dreistündige Dinner-Kreuzfahrt mit Live-Musik auf dem Potomac River an Bord der »Odyssey«.

  57. 57. Tag: Monticello, Jeffersons Landsitz

    Heute unternehmen Sie auf Humboldts Spuren einen Tagesausflug in die einstige Landresidenz von Thomas Jefferson, dem 3. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Vormittags werden Sie durch das Anwesen und das Wohnhaus geführt.
    Sie lernen die jungen USA kennen und tauchen ein in Humboldts und Jeffersons Themenwelt von Kolonialismus und Unabhängigkeit, von Sklaverei und Landwirtschaft. Nach einem Mittagessen fahren Sie zurück nach Washington, wo Sie der Bierfachautor Peter Korneffel zu einem Dinner in der Capitol City Brewing Company erwartet.

  58. 58. Tag: Flughafentransfer | Abreise

    Am Vormittag haben Sie zunächst Zeit, sich auf die Rückreise nach Europa vorzubereiten. Dann wollen wir ein letztes Come-together mit Ihnen genießen, anschließend zu Mittag essen und dann nach über acht Wochen die letzte gemeinsame Busfahrt antreten. Es geht nun zum Flughafen. Wie für Humboldt einst am 30. Juni 1804 endet auch Ihre Amerika-Reise in den USA.

  59. 59. Tag: Ankunft in Deutschland

    Heute erreichen Sie Deutschland und Ihr Zuhause direkt oder über Ihren Anschlussflug.

  60. Charakter der Reise

    Sie bereisen weitestgehend die originale Route Humboldts. Die historischen Hochseepassagen legen Sie im Flugzeug zurück, Wanderungen, Ritte und Kanufahrten Humboldts bestreiten Sie in komfortablen Bussen. Führungen, kleine Wanderungen, Bootsfahrten und Allradexkursionen sorgen für regelmäßige Bewegung, Ruhezeiten für Ihre Erholung. Ausgearbeitet sind Routenführung und wesentliche Besuche, einige Begegnungen, etwa im Umweltschutz, bei Experten und staatlichen Repräsentanten, vereinbaren wir zeitnäher vor der Reise. So bleibt ein gewisser Expeditionscharakter erhalten. Weitere Details und eine ausführliche Reisevorbereitung erhalten Sie las angemeldeter Teilnehmer auf einem Vorbereitungswochenende im Spätsommer 2019 in Berlin. Umstellungen in der Programmabfolge vorbehalten, kurzfristige Änderungen der Gesprächspartner sind möglich.

  61. Generelle Hinweise

    • Business Class Zuschlag auf Anfrage
    • Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann der Veranstalter bis 28 Tage vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten.
    • Eine Kreditkartenzahlung ist möglich. Weitere Informationen erhalten Sie von unserem ZEIT REISEN Kundenservice.
    • Wir bitten zu beachten, dass im Rahmen der inkludierten Mahlzeiten während der Reise die Getränke in Eigenleistung auszuwählen und zu bezahlen sind (wenn nicht anders ausgeschrieben). In diesem Zusammenhang auch ein Hinweis zu den Trinkgeldern: Trinkgelder für Fahrer, Reiseleiter und Hotel- bzw. Restaurantpersonal sollen in jedem Fall ein Ausdruck der Zufriedenheit sein und werden von den Empfängern als persönliche Anerkennung für die erbrachte Leistung gewertet. Bitte berücksichtigen Sie dies für Ihre Reisekasse.
    • Ab Mai 2018 ist die Vorlage einer Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit für Ecuador und Kuba für die gesamte Verweildauer per Gesetz vorgeschrieben.
    • Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie gerne telefonisch bei uns.
    • Hotelinformationen entnehmen Sie bitte dem Detailprogramm.

Informationen zum Reiseziel

Über die nachstehende Verlinkung finden Sie nützliche Informationen und Hinweise zu Ihrem Reiseziel. Im Mittelpunkt stehen die Themen Reisewarnung, Pass- und Visabestimmung, Geld, Kontaktadressen, Kommunikation und Klima.

Termine & Preise

Für die Buchung dieser Reise erhalten Sie pro gebuchter Person 199 Bonuspunkte.
Für eine detaillierte Darstellung aller Daten & Orte der einzelnen Termine bitte klicken.

BeginnEndeAnzahl TeilnehmerPreisEZ-Zuschlag
26.12.2019
22.02.2020
22.02.2020
Min 20, Max 3019.900 €3.240 €

Änderungen vorbehalten; Preise pro Person

Enthaltene Leistungen

  • Flüge von Deutschland nach Havanna und von Washington nach Deutschland, fünf Etappenflüge während der Reise (alle Flüge Economyclass inkl. Steuern und Gebühren)
  • 57 Übernachtungen in Drei- und Viersterne-Hotels
  • Reisen in komfortablen Reisebussen
  • Sämtliche weiteren Transporte laut Programm
  • Tägliches Dinner, meist als Drei-Gänge-Menü
  • Tägliches Mittagessen, teils als Lunchbox
  • Alle Eintritte laut Programm
  • Alle Verkostungen während der Reise
  • Alle Gebühren und Visakosten für die Reise
  • Expeditionsleitung durch Peter Korneffel im ständigen Team mit lokalen, deutschsprachigen Reseleitern
  • Ein DuMont-Reiseführer pro Buchung
  • CO2-neutral reisen! Atmosfair-Betrag kompensiert

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Reiserücktrittskosten- und weitere Versicherungen bietet Ihnen gern unser Partner, die HanseMerkur
  • Ihr gewünschter Reisetermin

  • Ihre persönlichen Angaben

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