Äthiopien – Felsenkirchen und Kaffeekultur

  • Termine: 12.10.2019, 05.01.2020
  • Dauer: 16 Tage
  • Anzahl Teilnehmer: Min. 6, Max. 14

Äthiopien – Felsenkirchen und Kaffeekultur

  • Termine: 12.10.2019, 05.01.2020
  • Dauer: 16 Tage
  • Anzahl Teilnehmer: Min. 6, Max. 14

Höhepunkte der Reise

  • Begegnungen mit Priestern
  • Treffen mit dem Projektkoordinator des Nabu: Kaffeeschutz und Ökologie
  • Beeindruckende Bootsfahrt auf dem Tana-See
  • Soziale und ökologische Projekte

»Die Weihnachtsfeier in Lalibela war ein absoluter Höhepunkt der Reise – unvergesslich!«

Karte / Umgebung:

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Reiseübersicht

Treffen Sie auf dieser spannenden Reise zum Horn von Afrika Priester, Archäologen und Naturschutzexperten, die Ihnen die Geschichte und Gegenwart Äthiopiens nahebringen. Erleben Sie neben den Zeugnissen früher Kultur und christlicher Religion die Schönheit und ethnische Vielfalt dieses Landes. In Äthiopien steht die Wiege der Menschheit. Das Skelett unserer Urahnin Lucy wurde in der Afar-Region entdeckt und belegt die Anwesenheit des Menschen bereits vor 3,5 Millionen Jahren. Die Historie Äthiopiens lässt sich an vielen Orten aufspüren. Das antike Reich der Aksumiden hinterließ in der alten Hauptstadt Aksum monumentale Stelen, und die Palastanlagen der sagenumwobenen Königin von Saba werden hier verortet. Früh fand das Christentum seinen Weg in das abessinische Hochland: In die Felsen des Tigray wurden zahlreiche Kirchen geschlagen, die berühmtesten entstanden in Lalibela. Ein wichtiges Handelsgut Äthiopiens ist der wild wachsende Kaffee, der in einer traditionellen Zeremonie genossen wird. Kaffa, die Ursprungsregion der Bohne, wurde kürzlich zum Unesco-Biosphären-Reservat erklärt.

Taye Biru Reiseleiter Aethiopien

Reiseleiter: Taye Biru

lebte während seines Ingenieurstudiums einige Jahre in Deutschland. Die vielen verschiedenen ethnischen Gruppen seines Heimatlandes mit ihren Gebräuchen und Traditionen zogen ihn in den Bann, und er absolvierte eine Ausbildung als touristischer Reiseleiter. Seit zehn Jahren ist er nun als Guide unterwegs.

Reiseverlauf

  1. 1. + 2. Tag: Anreise in die äthiopische Metropole

    Am Abend startet unser Flug von Frankfurt ans Horn von Afrika. Am nächsten Morgen landen wir in der auf 2.360 Höhenmetern gelegenen äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Nach einer Erholungspause startet die erste Besichtigungstour. Wir treffen uns wieder zum Mittagessen und lernen unsere Mitreisenden kennen. Wir haben Zeit für erste individuelle Fragen und natürlich probieren wir den ersten äthiopischen Kaffee. Ein Genuss! Im Nationalmuseum bekommen wir einen Einblick in die äthiopische Kulturgeschichte. Wir besuchen Lucy, ein ca. 3,5 Millionen Jahre altes Skelett eines weiblichen Frühmenschen, welches 1974 in Hadar ausgegraben wurde. Von den Äthiopiern wird sie »Dinkinesh« gennant – »Du bist wundervoll.« Es gibt Funde aus der Frühgeschichte der prä-axumitischen Kultur, aber auch aus axumitischen Zeiten. Vom Entoto-Berg genießen wir einen wunderbaren Ausblick auf Addis Abeba, was »die neue Blume« bedeutet. Gelegenheit für einen kleinen Spaziergang und wer mag, stärkt sich mit einem weiteren Kaffee. Ethio-Klänge begeistern uns am Abend bei einem Jazzkonzert in einem traditionellen Jazz Club. Übernachtung in Addis Abeba.

  2. 3. Tag: Begegnungen in Addis Abeba

    Am Vormittag besichtigen wir Addis Abeba. Eine große Sammlung von religiösen Artefakten stellt die achteckige St. Georgs-Kathedrale im integrierten Museum aus. In einer traditionellen Kaffeerösterei – bis heute ein Familienunternehmen – können wir Arabica-Kaffee frisch geröstet kosten. Unser Weg führt uns zur »Addis Ababa University«. In dem ehemaligen Palast lebte früher Kaiser Hailesilassie. Genießen Sie die entspannte Atmosphäre im Garten und plaudern Sie mit den Studenten. Das »Ethnographic Museum«, das erste Universitäts-Museum des Landes, wurde im Jahre 1950 von Studenten gegründet. Ein kundiger Guide begleitet uns, und wir können anhand der Objekte mehr über die ethnischen Gruppen Äthiopiens lernen. Äthiopische Gerichte probieren wir auf einer Food-Tour durch Addis Abeba aus. Wir lassen uns zeigen, wie traditionelle Spreisen zubereitet werden und nach Lust und Laune darf auch gekostet werden.
    Es wird Zeit für einen Kaffee und zu diesem gesellt sich ein besonderer Gast: Wir treffen einen lokalen Projektkoordinator der Naturschutz-Organisation NABU International. Er erzählt von den aktuellen Projekten zum Schutz der wilden Kaffeewälder. Am Abend erwarten uns in einem einheimischen Restaurant traditionelle Tanzvorführungen. Wer mag, kann hier Tej, den äthiopischen Honigwein, probieren. An diesem Tag wartet auch eine typisch äthiopische Überraschung auf Sie. Übernachtung in Addis Abeba.

  3. 4. Tag: Bahir Dar am Tana-See

    Per Flugzeug geht es nach Bahir Dar am Tana-See. Wir haben Zeit die kleine Stadt am größten See des äthiopischen Hochlandes zu erkunden. Das bunte Treiben lädt zum Verweilen ein. Auf Wunsch der Gruppe ist es möglich das NABU-Projekt zum Erhalt des Tana-Sees zu besuchen. Abendessen in einem schönen Restaurant direkt am Ufer des Sees. Übernachtung in Bahir Dar.

  4. 5. Tag: Vom Blauen Nil zum Tana-See: Wasserfälle, Klöster & Wildkaffee

    »Rauch des Feuers« werden die Wasserfälle des Blauen Nils von den Einheimischen genannt. Die Wassermassen fallen auf einer Breite bis zu 400 Metern aus ca. 45 Metern Höhe in den Flusslauf des Blauen Nils (je nach Saison). Heute ist hier eine gute Gelegenheit für eine kleinere Wandertour. Am Nachmittag wechseln wir das Verkehrsmittel: Per Boot erkunden wir den Tana-See und mit etwas Glück erspähen wir auch Flusspferde, die hier sehr selten geworden sind. Wir besuchen die Ura Kidne Meheret auf der Halbinsel Zuege und schauen uns den Bestand an wildem Kaffeewald an, der von den Mönchen der umliegenden Klöster gepflegt wird. Eine der wenigen Möglichkeiten, die wild wachsenden Kaffeebohnen im Norden des Landes zu sehen. Beim Mittagessen können wir frisch gefangenen Fisch aus dem Tana-See probieren. Übernachtung wie am Vortag in Bahir Dar.

  5. 6. Tag: Kaiserstadt Gondar

    Auf dem Weg nach Gondar ziehen idyllische Landschaften und die Dörfer der Amhara an uns vorbei. Wir besuchen das Projektdorf Awramba und sprechen mit einem der Projektleiter über die ungewöhnliche Gemeinschaftsidee. Weiter geht es in die ehemalige Hauptstadt des Reiches Begemder, die aufgrund des Schlosses oft als Camelot Afrikas bezeichnet wird. Vom 17. bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Gondar die Residenz der äthiopischen Herrscher. Das Stadtzentrum selbst ist noch heute geprägt durch die gelben Gebäude, die von den Italienern im Stil der Moderne der 30er Jahre während ihrer Besatzungszeit errichtet wurden. Am Nachmittag besichtigen wir ausführlich das gut erhaltene Schlossgebäude inmitten des »Gemp«, des Palastbezirkes. Eine Stippvisite zeigt uns das Bad des Fasilidas, das während des alljährlichen Timkat-Festes zum Schauplatz der traditionellen Taufzeremonien wird. In der berühmten Debre Birhan Sellasie Kirche sehen wir die kunstvollen Wandmalereien und die geflügelten Engelsköpfen im Gebälk – ein architektonisches Juwel! Im traditionellen Four Sisters Restaurant genießen wir bei äthiopischer Musik und Tanz das Abendessen. Wenn noch Zeit bleibt gehen wir in eine typisch äthiopische Brauerei. Im Biergarten können wir uns mit einem gut gekühlten äthiopischen Bier erfrischen. Übernachtung in Gondar.

  6. 7. Tag: Naturerlebnisse im Simien-Nationalpark

    Nach dem Trubel in den äthiopischen Städten suchen wir die Ruhe in der Natur auf – diese finden wir im Simien-Nationalpark. Simien oder auch Sämen leitet sich von dem amharischen Wort „sämén“ her und bedeutet Norden. Auf dem Weg dorthin legen wir einen Zwischenstopp in Falasha ein. Die Frauen des Single-Mother-Projekts heißen uns herzlich willkommen. Hier werden viele handwerkliche Dinge geschaffen. So wird zum Beispiel äthiopische Baumwolle gezwirnt und gesponnen, teilweise gefärbt und zu wunderschönen Stoffen gewebt. Töpferkunst entsteht aus selbst hergestelltem Ton. Wenn Sie Lust haben, dürfen Sie gerne mit anfassen und sich an einem Gefäß probieren. Oder möchten Sie einmal Baumwolle spinnen? Nach unserem Picknick-Mittagessen in Sankaber mit fantastischem Ausblick geht es weiter zum Simien-Nationalpark. Dieser gehört seit 1978 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Wir unternehmen in Begleitung von Rangern eine Exkursion zu Fuß und erleben die beeindruckende Flora und Fauna. Mit etwas Glück zeigen sich einige der endemischen Tierarten wie der äthiopische Steinbock (Walya Ibex), der Blutbrustpavian (Dschelada) oder der Bartgeier. Wir übernachten in einer schönen Lodge im Simien-Nationalpark.

  7. 8. Tag: Vom Simien-Gebirge bis Aksum

    Über Schwindel erregende Serpentinen führt unser Weg nach Aksum – durch beeindruckende Berglandschaft der Semien Mountains entlang des gleichnamigen Nationalparks. Wir legen Pausen auf der langen Fahrt ein. Beim Picknick genießen wir die Aussicht und fahren anschließend über den Tekeze-Fluss weiter, bis wir die heilige Stadt Aksum am späten Nachmittag erreichen. Übernachtung in Aksum.

  8. 9. Tag: Aksum - antike Stadt mit Weltkulturerbe

    Wir besichtigen die heilige Stadt Aksum, was übersetzt ‚Brunnen oder Wasser des Fürsten‘ heißt. Hier befinden sich nicht nur die Monumente des spätantiken Königreiches, die Stadt zählt auch zur ersten christlichen Hauptstadt der Welt. Laut der Überlieferung wird in der Kirche Santa Maria in Zhion die israelitische Bundeslade mit den Gesetzestafeln des Moses verwahrt. Für die äthiopisch-orthodoxen Christen ist dies der heiligste Pilgerort. Neben dem langgezogenen Feld der antiken Stelen und der modernen Marienkirche besuchen wir die hiesige Ausgrabung. In einem Gespräch mit einem Archäologen (abhängig von deren Terminplanung) erfahren wir mehr über die Geschichte. Unser Guide führt uns durch die Ruinen des Palastes der Königin von Saba und noch lange danach wird uns die Frage beschäftigen, ob die Königin wirklich hier gelebt hat. Kaffeepause unter einem beeindruckendem Sycamore-Baum mitten in Aksum. Übernachtung in Aksum.

  9. 10. Tag: Durch die Tigray-Region nach Adigrat

    Die Fahrt führt durch die Tigray-Region, die Wiege des äthiopischen Christentums. Wir besichtigen den Mondtempel von Yeha, das einzige erhaltene Denkmal aus voraxumitischer Zeit. Die Ausgrabungen in der Nähe des Tempels sind ebenso interessant. Bei einer Kaffeepause erzählt unser Guide von der Adua-Schlacht, die sich im Jahre 1896 zwischen den Truppen des Kaisers Menelik II und den Italienern in dieser Region zugetragen hat. Wir fahren durch raue und bergige Landschaft und bei unserem Picknick zum Mittagessen beeindruckt uns ein spektakulärer Ausblick. Wenn es Gelegenheit gibt, machen wir unterwegs Halt in den Dörfern des Tigrays. Wir kehren in unsere Lodge in Adigrat für diese Nacht ein.

  10. 11. Tag: Die erste Felsenkirche

    Fahrt nach Mekele, die Haupstadt der Provinz Tigray. Mekele liegt ca. 2.100 Meter über dem Meeresspiegel. Die Kirche Wukro Cherkos liegt auf dem Weg; hier verweilte einst mit Vorliebe der Kaiser Yohannes. Das Besondere hier ist, dass die Fenster- und Türrahmen aus Holz gefertigt wurden und nicht wie bei den anderen Felsenkirchen aus Stein. Eine steile Treppe, die in den Felsen gehauen wurde, führt hinauf zur Mikael Amba-Kirche (Trittsicherheit erforderlich). Die Kirche ist fast komplett aus dem Berg heraus gelöst, beeindruckt mit sehr detaillierter Arbeit und kann als direkter Vorläufer der Felsen-Kirchen in Lalibela bezeichnet werden. Das eiserne Prozessionskreuz gehört zu den ältesten erhaltenen Kreuzen dieser Art.

  11. 12. Tag: Fahrt nach Lalibela – Begegnungen mit Einheimischen

    Unterwegs nach Lalibela halten wir in dem einen oder anderen der vielen Dörfer am Wegesrand und gewinnen einen Einblick in die Dorfgemeinden und den dortigen Alltag. Berührende Geschichten und bewegende Schicksale von Menschen, die nicht immer ein einfaches Leben führen, begleiten uns an diesem Tag. Auch die wunderschöne Landschaft zwischen Mekele und Lalibela wird uns in ihren Bann ziehen. Übernachtung in Lalilbela.

  12. 13. Tag: Historische Felsenkirchen in Lalibela

    Die faszinierenden Felsenkirchen von Lalibela – einen ganzen Tag verbringen wir mit den Besichtigungen! Begleitet von einem örtlichen Guide lernen wir viel über Baugeschichte, Darstellungen und christliche Tradition. Bei verschiedenen Kirchen begleiten Priester den Weg in das Innere der Kirchen. Der Legende nach ließ König Lalibela die roten Stein-Kirchen im 12. und 13. Jahrhundert auf göttlichen Wunsch hin erbauen. Ein neues Jerusalem sollte entstehen! Die durch Gänge und Tunnel verbundenen Kirchen, die tief in den Felsen eingebettet liegen, strahlen eine einzigartige Atmosphäre aus. Zwischen einem Labyrinth von Stein und Höhlen, dem Spiel von Licht und Schatten erblicken wir nicht nur unförmige Gebilde, sondern auch klare Formen. Insbesondere die kreuzförmige St. Georgs-Kirche ist beeindruckend in ihrer schlichten Symmetrie. Mittags unterbrechen wir die Besichtigungen und machen eine Pause hoch oben auf einem Berg in einem traditionellen Restaurant. Unter Schatten spendenden Bäumen ruhen wir uns ein wenig aus, bevor wir am Nachmittag die restlichen Felsenkirchen besichtigen. Abendessen im Ben Abeba Restaurant. Von zwei jungen äthiopischen Architekten entworfen, beeindruckt dieses Gebäude mit seiner Form. Die frischen Zutaten für die liebevoll zubereiteten traditionellen Gerichte, werden bei den lokalen Farmern eingekauft. Ein dringend benötigtes Einkommen für die Gemeinde. Übernachtung in Lalibela.

  13. 14. Tag: Besuch der Klöster und Höhlenkirchen

    Am Morgen begeben wir uns auf eine Wanderung (moderat) zu dem 3.000 Meter hoch gelegenen Felsenkloster Asheten Maryam, das sich durch semi-monolithische Architektur, also an der Rückwand noch mit dem Felsen verbunden, auszeichnet. Ein steiniger Pfad führt durch die Berglandschaft hinauf. Die Luft wird dünner und wir machen mehrere Pausen bei unserem langsamen Aufstieg. Vom Kloster hoch oben auf dem Berg bietet sich ein spektakulärer Blick auf die Umgebung Lalibelas. Eine weitere Höhlenkirche ist die Neakuto Leab aus dem 13. Jahrhundert. Neakuto Leab, der letzte König der Zagwe-Dynastie, Neffe und Nachfolger König Lalibelas, wohnte nach seiner Abdankung in diesem Kloster. Die großartige Sammlung antiker Kreuze, illustrierter Handschriften und weitere Ikonen deuten auf den königlichen Bewohner hin. Eine heilige Quelle, die ein Becken mit Weihwasser füllt, ist seit dem 13. Jahrhundert noch nie versiegt. Das heilige Wasser, welches unstetig von der Felsendecke tropft, formte über die Jahre hinweg ein Tropfsteingebilde. Wir besuchen ein schönes kleines Restaurant zum Mittagessen und machen uns dann auf, die kleinen Bewohner Lalibelas zu treffen. In einer »Primary School«, die Kinder sind hier zwischen 7 und 14 Jahre alt, erleben wir den Schulalltag hautnah. Die Schüler und Lehrer freuen sich über unseren Besuch und zeigen uns stolz, was sie hier lernen und wie ein normaler Schultag aussieht. Sie erzählen von ihrem Leben in einem von Armut geprägten Land, ihren Hoffnungen und Wünschen. Übernachtung in Lalibela.

  14. 15. Tag: Abreise oder Verlängerung

    Nach unserem letzten Frühstück in Äthiopien fahren wir zum Flughafen und treten den Flug nach Addis Abeba an. Wir haben Zeit für einen Marktbesuch, bevor wir bei einem gemeinsamen Essen Abschied von einem einmaligen Land nehmen. Am späten Abend Rückflug nach Deutschland. Ankunft am Morgen des nächsten Tages.

  15. 16. Tag: Ankunft

    Ankunft in Frankfurt am Morgen.

  16. Achtung! Veränderter Reiseverlauf zum Reisetermin 05.01.2020 | »Timkat & Weihnachten« in Äthiopien

    Erleben Sie Spuren christlicher Geschichte, eindrückliche Zeugnisse antiker Kulturen und Natur(schutz) am Horn von Afrika

    Treffen Sie auf dieser spannenden Reise zum Horn von Afrika Priester und Naturschutzexperten, die Ihnen die Geschichte und Gegenwart Äthiopiens nahebringen. Erleben Sie neben den Zeugnissen früher Kultur und christlicher Religion die Schönheit und ethnische Vielfalt dieses Landes. In Äthiopien steht die Wiege der Menschheit. Das Skelett unserer Urahnin Lucy wurde in der Afar-Region entdeckt und belegt die Anwesenheit des Menschen bereits vor 3,5 Millionen Jahren. Die Historie Äthiopiens lässt sich an vielen Orten aufspüren. Das antike Reich der Aksumiden hinterließ in der alten Hauptstadt Aksum monumentale Stelen, und die Palastanlagen der sagenumwobenen Königin von Saba werden hier verortet. Früh fand das Christentum seinen Weg in das abessinische Hochland: In die Felsen des Tigray wurden zahlreiche Kirchen geschlagen, die berühmtesten entstanden in Lalibela. Ein wichtiges Handelsgut Äthiopiens ist der wild wachsende Kaffee, der in einer traditionellen Zeremonie genossen wird. Kaffa, die Ursprungsregion der Bohne, ist bereits seit vielen Jahren als UNESCO-Biosphären-Reservat erklärt.

    1. + 2. Tag: Anreise in die äthiopische Metropole

    Am Abend startet unser Flug von Frankfurt ans Horn von Afrika. Am nächsten Morgen landen wir in der auf 2.360 Höhenmetern gelegenen äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Nach einer Erholungspause startet die erste Besichtigungstour. Beim gemeinsamen Mittagessen lernen wir unsere Mitreisenden kennen und haben Zeit für erste individuelle Fragen. Natürlich probieren wir auch den ersten äthiopischen Kaffee. Ein Genuss! Im Nationalmuseum bekommen wir Einblick in die äthiopische Kulturgeschichte. Wir besuchen Lucy, ein ca. 3,5 Millionen Jahre altes Skelett eines weiblichen Frühmenschen, welches 1974 in Hadar ausgegraben wurde. Von den Äthiopiern wird sie »Dinkinesh« genannt – »Du bist wundervoll.« Funde aus der Frühgeschichte, der vor-axumitischen Kultur aber auch axumitischen Zeiten können wir bewundern. An der »Addis Ababa University«, einst ein Palast, dienten die Gebäude Kaiser Haile Selassie für mehr als drei Jahrzehnte als Unterkunft. »Das Paradies des Prinzen« – so die Übersetzung. Genießen Sie die entspannte Atmosphäre im schönen Garten und plaudern Sie ggf. mit den Studenten. Das »Ethnographic Museum«, das erste Universitäts-Museum des Landes, wurde im Jahre 1950 von Studenten gegründet. In Begleitung unseres kundigen Guides können wir anhand vieler ausgestellter Objekte mehr über die diversen ethnischen Gruppen Äthiopiens erfahren sowie über deren Entwicklung und Traditionen lernen. Den ersten Abend in Äthiopien lassen wir dann ganz besonders ausklingen: In einer Kirche der Hauptstadt besuchen wir eine heilige Weihnachtszeremonie. Wir lassen uns von der fremdklingenden Musik und den Gesängen in den Bann ziehen… Das Weihnachtsfest wird traditionell am 6. Januar eingeläutet wobei der offizielle Weihnachtstag der 7. Januar ist. Übernachtung in Addis Abeba.

    3. + 4.Tag: Tana-See und Blauer Nil Wasserfälle

    Am späten Vormittag fliegen wir von Addis Abeba nach Bahir Dar. Wir erkunden die kleine, gemütliche Stadt am Tana-See auf einer kurzen Stadttour. Danach haben Sie Zeit sich etwas in der Lodge auszuruhen und am Abend genießen wir bei einem gemeinsamen Abendessen den Sonnenuntergang über dem See und lauschen den fremden Geräuschen einer äthiopischen Nacht. Am nächsten Morgen fahren wir mit einem Boot auf den Tana-See hinaus. Mit etwas Glück erspähen wir auch Flusspferde, die hier sehr selten geworden sind. Wir besuchen die Ura Kidne Meheret auf der Halbinsel Züge und spazieren auf dem Weg dorthin über die Insel durch den wilden Kaffeewald, der von den ansäßigen Mönchen der umliegenden Klöster gepflegt und geerntet wird. Eine der wenigen Möglichkeiten, die wild wachsenden Kaffeebohnen im Norden des Landes zu sehen. Beim Mittagessen in einem Restaurant probieren wir frisch gefangenen Fisch aus dem See. Lecker! Am Nachmittag besuchen wir die Wasserfälle des Blauen Nils. »Rauch des Feuers« werden die Fälle von den Einheimischen genannt. Die Wassermassen fallen auf einer Breite bis zu 400 Metern aus ca. 45 Metern Höhe in den Flusslauf (je nach Saison). Der Weg dorthin führt uns durch einige Dörfer, vorbei an Feldern und dem bunten Treiben der Einheimischen. Kinder winken uns zu und begrüßen uns überall wo wir anhalten. Ein kurzer Weg führt zu einem kleinen Boot, das uns wenige Meter über einen Seitenarm des Blauen Nils bringt. Danach gehen wir ca. eine halbe Stunde zu Fuß bis zu den Wasserfällen. Wir treffen auf das Volk der Gojam, die dort unter anderem Khat und Getreide anbauen. Nicht weit von den Fällen befindet sich eine große Hängebrücke, die 2008 von den Schweizern erbaut wurde, und den Einheimischen ermöglicht, die Schlucht durch die der Fluss sich schlängelt auch bei Hochwasser zu überqueren. Vorher nahmen die Menschen einen beschwerlichen Umweg auf sich, um zum Markt zu gelangen. 2 Übernachtungen in der Abay Minch Lodge.

    5. Tag: Uralte Paläste in Gondar

    Am frühen Morgen reisen wir weiter in Richtung Norden bis nach Gondar. Unterwegs besuchen wir das Dorf der Awramba. Eine Minderheit in Äthiopien, die sich nicht dem Christentum anschließt. Unser Guide erklärt Ihnen die Geschichte dieses außergewöhnlichen Projekts. Der Weg nach Gondar führt durch idyllische Landschaften und die Dörfer der Amhara. Gondar, die ehemalige Hauptstadt des Reiches Begemder, die aufgrund des Schlosses oft als Camelot Afrikas bezeichnet wird, war vom 17. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts die Residenz der äthiopischen Herrscher. Das Stadtzentrum selbst ist noch heute geprägt durch die gelben Gebäude, die von den Italienern im Stil der Moderne der 30er Jahre während ihrer Besatzungszeit errichtet wurden. Wir besuchen die gut erhaltenen Schlossgebäude inmitten des »Gemp» – des Palastbezirkes, der sich auf einer großen Fläche verteilt. Wir schlendern in Ruhe zwischen den Anlagen und erkunden die Gebäude, die teilweise auch von Innen besichtigt werden können. In der berühmten Debre Birhan Sellasie Kirche bestaunen wir die kunstvollen Wandmalereien mit den geflügelten Engelsköpfen im Gebälk – ein architektonisches Juwel! Wir besuchen das Bad des Fasilidas, das während des alljährlichen Timkat-Festes zum Schauplatz der traditionellen Taufzeremonien wird. Sie werden beeindruckt sein von den Bäumen, die dort in den Mauern wuchern. Übernachtung im Goha Hotel.

    6. + 7. Tag: Naturerlebnisse im Simien-Nationalpark

    Nach dem Trubel in den äthiopischen Städten suchen wir die Ruhe in der Natur auf, die im Simien-Nationalpark zu finden ist. Simien oder auch Sämen leitet sich von dem amharischen Wort »sämén« her und bedeutet Norden. Auf dem Weg dorthin legen wir einen Zwischenstopp in Falasha ein. Das Single-Mother-Project ist beeindruckend. Die freundlichen Frauen verdienen sich dort ihren Unterhalt und heißen Sie herzlich willkommen. Hier werden viele handwerkliche Dinge geschaffen. So wird zum Beispiel äthiopische Baumwolle gezwirnt und gesponnen, teilweise gefärbt und dann auf den Webstühlen zu wunderschönen Stoffen gewebt. Töpferkunst entsteht aus selbst hergestelltem Ton, zum Teil auf manuellen Drehscheiben. Wenn Sie Lust haben, dürfen Sie gerne mit anfassen und sich an einer Kaffeekanne probieren. Gar nicht so einfach! Oder wollten Sie schon immer mal Baumwolle spinnen? Hier haben Sie die Gelegenheit dazu. Nach einem Picknick-Mittagessen mit fantastischem Ausblick auf das Simien-Gebirge geht es weiter zum Simien-Nationalpark. Dieser gehört seit 1978 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Sie unternehmen in Begleitung von Rangern eine kleine Wanderung zu Fuß und erleben die beeindruckende Flora und Fauna. Am nächsten Tag fahren wir noch weiter in den Nationalpark hinein bis zur Simien Mountain Lodge, die höchst gelegene Lodge Äthiopiens. Auch hier unternehmen wir in Begleitung ortskundiger eine kleine Wanderung und mit etwas Glück zeigen sich einige der endemischen Tierarten wie der äthiopische Steinbock (Walya Ibex), der Blutbrustpavian (Dschelada) oder der Bartgeier. Spektakuläre Aussichten erwarten Sie in dieser einmaligen Landschaft. Eine Übernachtung in der Kossoye Befikre Lodge und eine Nacht in der Simien Lodge im Simien-Nationalpark.

    8. Tag: Welch grandiose Aussichten im Gebirge

    Über schwindelerregende Serpentinen führt unser Weg nach Aksum, durch die beeindruckende Berglandschaft der Semien Mountains entlang des gleichnamigen Nationalparks. Wir legen kurze Pausen auf der langen Fahrt ein, um die gigantische Umgebung auf uns wirken zu lassen. Bei unserem Picknick genießen wir die Aussicht und fahren anschließend über den Tekeze-Fluss weiter, bis wir am Nachmittag die heilige Stadt Aksum erreichen. Übernachtung in Aksum.

    9. Tag: Die Stelen in Axum

    Die ausführliche Besichtigung der heiligen Stadt Aksum steht auf dem Programm. Aksum bedeutet übersetzt »Brunnen oder Wasser des Fürsten«. Hier befinden sich nicht nur die Monumente des spätantiken Königreiches, die Stadt zählt auch zur ersten christlichen Hauptstadt der Welt. Laut der Überlieferung wird in der Kirche Santa Maria in Zhion die israelitische Bundeslade mit den Gesetzestafeln des Moses verwahrt. Für die äthiopisch-orthodoxen Christen ist dies der heiligste Pilgerort. Neben dem langgezogenen Feld der antiken Stelen und der modernen Marienkirche besuchen wir die hiesige Ausgrabung. In einem Gespräch mit einem Archäologen (abhängig von seiner Terminplanung) erfahren wir mehr über die Geschichte. Unser Guide führt uns durch die Ruinen des Palastes der Königin von Saba und noch lange danach wird uns die Frage beschäftigen, ob die Königin wirklich hier gelebt hat. Diskutieren Sie diese Frage und die gewonnenen Eindrücke bei einer gemütlichen Kaffeepause unter einem beeindruckenden Sycamore-Baum mitten in Aksum. Übernachtung wie am Vortag in Axum.

    10. + 11. Tag: Die Tigray-Region

    Unsere Reise und die Fahrt führt uns heute durch die Tigray-Region, die Wiege des äthiopischen Christentums. Staunend stehen wir vor dem Mondtempel von Yeha, dem einzig erhaltenen Denkmal aus vor-axumitischer Zeit. Die Ausgrabungen in der Nähe des Tempels sind ebenso interessant. Bei einer Kaffeepause erzählt unser Guide von der Adua-Schlacht, die sich im Jahre 1896 zwischen den Truppen des Kaisers Menelik II und den Italienern in dieser Region zugetragen hat. Durch raue und bergige Landschaften fahren wir und passieren die kleinen Dörfer des Tigrays, die immer wieder in der faszinierenden Landschaft auftauchen. Am Nachmittag erreichen wir die Wukro Lodge, unsere Unterkunft für die kommenden zwei Nächte. Von hier aus starten wir am nächsten Tag Ausflüge in die Umgebung und besuchen die Kirche Wukro Cherkos; hier verweilte einst mit Vorliebe der Kaiser Yohannes. Das Besondere der Kirche sind die Fenster- und Türrahmen aus Holz und nicht wie bei den anderen Felsenkirchen aus Stein. Auch die Mikael Amba Kirche können wir besuchen. Eine steile Treppe, die in den Felsen gehauen wurde, führt uns hinauf zur Kirche (Trittsicherheit erforderlich), die fast komplett aus dem Berg herausgelöst ist und mit sehr detaillierter Arbeit beeindruckt. Sie kann als direkter Vorläufer der Felsenkirchen in Lalibela bezeichnet werden. Das eiserne Prozessionskreuz gehört zu den ältesten erhaltenen Kreuzen dieser Art. In unserem Hotel erholen wir uns ein wenig und lassen beim gemeinsamen Abendessen die besonderen Momente des Tages Revue passieren. 2 Übernachtungen in der Wukro Lodge.

    12. Tag: Dörfer, Märkte und wunderschöne Landschaften

    Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns auf die Weiterreise. Wir fahren vorbei an Dörfern und erleben mit Glück einen bunten Markt in der Region. Wir staunen über die vielen verschiedenen Gewürze, die hier angeboten werden, aber auch lebende Tiere stehen zum Verkauf. Ein toller Einblick in das äthiopische Landleben. Wir halten an Dorfrändern und kommen über unseren Guide ins Gespräch mit den Menschen dort. Vielleicht werden wir eingeladen und dürfen uns ein Haus anschauen. Am Nachmittag erreichen wir Alamata wo wir die Nacht verbringen. Übernachtung Raya Resort Alamata.

    13. + 14. Tag: Die Mönche der Kirchen in Lalibela

    Noch einmal ist der Weg das Ziel auf unserer heutigen Fahrt nach Lalibela. Die Landschaft beeindruckt uns immer wieder und wir genießen die Bilder in der Vorüberfahrt. Am folgenden Tag erkunden wir die faszinierenden Felsenkirchen von Lalibela – einen ganzen Tag verbringen wir mit den Besichtigungen! Begleitet von einem örtlichen Guide lernen wir über Baugeschichte, Darstellungen und christliche Tradition. Bei verschiedenen Kirchen begleiten Priester den Weg in das Innere der Kirchen. Der Legende nach ließ König Lalibela die roten Steinkirchen im 12. und 13. Jahrhundert auf göttlichen Wunsch hin erbauen. Ein neues Jerusalem sollte entstehen! Die durch Gänge und Tunnel verbundenen Kirchen, die tief in den Felsen eingebettet liegen, strahlen eine einzigartige Atmosphäre aus. Zwischen einem Labyrinth von Stein und Höhlen, dem Spiel von Licht und Schatten erblicken wir nicht nur unförmige Gebilde, sondern auch klare Formen. Insbesondere die kreuzförmige St. Georgs Kirche ist beeindruckend in ihrer schlichten Symmetrie. Ein Blick über die wunderschöne Umgebung Lalibelas erwartet uns beim Mittag- oder Abendessen im Ben Abeba Restaurant. Von zwei jungen äthiopischen Architekten entworfen, beeindruckt dieses Gebäude mit seiner außergewöhnlichen Bauweise. Die frischen Zutaten, für die liebevoll zubereiteten traditionellen Gerichte, werden bei lokalen Farmern eingekauft, ein dringend benötigtes Einkommen für die Gemeinde. 2 Übernachtungen in Lalibela.

    15. + 16. Tag: Hoch hinauf zum Felsenkloster & ein besonderes Fest

    Am Morgen begeben wir uns auf eine Wanderung (moderat) zu dem 3.000 Meter hoch gelegenen Felsenkloster Asheten Maryam, welches mit seiner semi-monolithischen Architektur, also an der Rückwand noch mit dem Felsen verbunden, beeindruckt. Ein steiniger Pfad führt durch die wunderschöne Berglandschaft hinauf. Die Luft wird dünner und wir machen mehrere Pausen bei unserem langsamen Aufstieg. Unterwegs begegnen wir Einheimischen, die kleine Souvenirs verkaufen. Vielleicht wird Ihnen ein Wanderstock angeboten. Nehmen Sie ihn! Er wird Ihnen gute Dienste leisten. Und wenn Sie beim Abstieg die Leihgabe zurückgeben, ist die Freude groß, wenn Sie ein kleines Huhn aus Ton oder ein typisch äthiopisches Kreuz erstehen. Vom Kloster hoch oben auf dem Berg bietet sich ein spektakulärer Blick auf die Umgebung Lalibelas. Die Priester dort glauben, dass sie in dieser Höhe näher am Himmel und somit näher an Gott sind. Bleibt noch Zeit, besuchen wir eine weitere Höhlenkirche, die Neakuto Leab, die uns mit ihrer Geschichte in den Bann des 13. Jahrhunderts ziehen wird. Neakuto Leab, der letzte König der Zagwe-Dynastie, Neffe und Nachfolger König Lalibelas, wohnte nach seiner Abdankung in diesem Kloster. Die großartige Sammlung antiker Kreuze, illustrierter Handschriften und weitere Ikonen deuten auf den königlichen Bewohner hin. Eine heilige Quelle, die ein Becken mit Weihwasser füllt, ist seit dem 13. Jahrhundert noch nie versiegt. Das heilige Wasser, welches stetig von der Felsendecke tropft, formte über die Jahre hinweg ein Tropfsteingebilde. Schon den ganzen Tag haben wir die besondere Atmosphäre des heutigen Tages gespürt und am Nachmittag ist es dann soweit. Wir erleben die erste Zeremonie, die das Tauffest »Timkat« einstimmt. Ein Priester, der symbolisch die Bundeslade in ein Tuch gehüllt auf dem Kopf trägt, wird von weiteren Priestern, Dekanen und Gläubigen begleitet, die sich zum Festplatz begeben. Dort wird die Bundeslade in einem Zelt untergebracht und die Priester beginnen mit Ansprachen, Gesängen und Gebeten bis zum Sonnenuntergang. In der Nacht bleiben viele Gläubige auf dem Platz. Ihr Singen und Ihre Gebete sind in weiter Ferne noch zu hören. Am frühen Morgen des nächsten Tages kommen die Priester wieder hinzu und beginnen mit dem Gottesdienst. Die Gläubigen werden unter lautem Jubel mit heiligem Wasser gesegnet. Was für ein Schauspiel und einmalige Begegnungen, die wir hautnah miterleben dürfen. Am späten Vormittag fliegen wir zurück in die Hauptstadt nach Addis Abeba. Am Nachmittag bleibt Zeit für ein wenig Erholung.

    17. Tag: Abschied von Äthiopien oder Verlängerung

    Wir haben noch Zeit Addis Abeba zu besichtigen und in den Botanischen Garten auf dem Entotoberg zu fahren. Wir verbringen einen entspannten Tag und haben auch die Möglichkeit den Mercato zu besuchen oder eine Kaffeerösterei. Am Abend verabschieden wir unseren Guide bei unserem letzten gemeinsamen Abendessen bevor wir zum Flughafen gebracht werden. Wir treten den Heimflug an und landen voraussichtlich am Vormittag des nächsten Tages wieder in Deutschland. Äthiopien wird Ihnen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben…

    Weitere Information zu diesem Reisetermin erhalten Sie gerne bei der zuständigen Reiseberaterin!

  17. Programmhinweise

    • Sondertermin zum äthiopischen Weihnachts- & Timkat-Fest 05.01. – 20.01.19 und 05.01. – 20.01.2020
  18. Generelle Hinweise

    • Businessclass-Zuschlag 1.850€
    • Eine Kreditkartenzahlung ist möglich. Die Höhe des Disagios variiert je nach Kreditkarte. Gerne können Sie diese bei ZEIT REISEN erfragen.
    • Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann der Veranstalter bis 21 Tage vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten.
    • Jetzt das Klima schützen! Bei Ihrer Reise entstehen 2.571 kg CO2-Emissionen, die Sie bei atmosfair durch einen Beitrag von 64 € ausgleichen können.
    • Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie gern telefonisch bei uns.
    • Wir bitten zu beachten, dass im Rahmen der inkludierten Mahlzeiten während der Reise die Getränke in Eigenleistung auszuwählen und zu bezahlen sind (wenn nicht anders ausgeschrieben). In diesem Zusammenhang auch ein Hinweis zu den Trinkgeldern: Trinkgelder für Fahrer, lokale Führer und Hotel- bzw. Restaurantpersonal sollen in jedem Fall ein Ausdruck der Zufriedenheit sein und werden von den Empfängern als persönliche Anerkennung für die erbrachte Leistung gewertet. Bitte berücksichtigen Sie dies für Ihre Reisekasse.
    • Bitte beachten Sie, dass manche der Lodges in den abgelegeneren Regionen nur über einige wenige Zimmer verfügen. Daher stehen Einzelzimmer nur in begrenzter Anzahl je Tour zur Verfügung!
    • Bitte haben Sie Verständnis, dass wir in Lalibela an den Weihnachts- und Timkatterminen nur Doppel- oder Twin-Zimmer (mit zwei Betten) buchen können. Alleinreisende Gäste, teilen sich daher in Lalibela ggf. ein Zimmer mit einer zweiten Person des gleichen Geschlechts. Sollten genügend Hotelzimmer zur Verfügung stehen, buchen wir selbstverständlich Einzelzimmer.
    • Die Gespräche mit den örtlichen Experten können wir nur in Abhängigkeit von deren Terminplanung organisieren. Sollte ein Treffen aufgrund von Abwesenheit einzelner Gesprächspartner nicht machbar sein, bemühen wir uns um einen angemessenen Ersatz.
  19. Optionale Verlängerung Südäthiopien

    Eine 7-tägige Reise in den Süden zum Omo-Tal und den Rift-Valley-Seen ist ab 2 Personen ab 1.610 € p. P. im Doppelzimmer buchbar. Der Einzelzimmerzuschlag bei der Verlängerung beträgt 280 €.

    Das Detailprogramm der Verlängerung finden Sie hier

  20. Optionale Verlängerung Südäthiopien zum Reisetermin 05.01.2020 | »Timkat & Weihnachten« in Äthiopien

    Eine 8-tägige Reise in den Süden zum Omo-Tal und den Rift-Valley-Seen ist ab 2 Personen ab 1.740 € p. P. im Doppelzimmer buchbar. Der Einzelzimmerzuschlag bei der Verlängerung beträgt 350 €.

    Das Detailprogramm der Verlängerung finden Sie hier

Informationen zum Reiseziel

Über die nachstehende Verlinkung finden Sie nützliche Informationen und Hinweise zu Ihrem Reiseziel. Im Mittelpunkt stehen die Themen Reisewarnung, Pass- und Visabestimmung, Geld, Kontaktadressen, Kommunikation und Klima.

Das sagen Kunden zu dieser Reise

"Unvergesslich"

Der Reiseleiter war außerordentlich kompetent, engagiert und erfahren – ohne ihn wäre es sicher nicht so gut gelungen, das Land auf

angenehme Art kennenzulernen. Die Weihnachtsfeier in Lalibela war ein absoluter Höhepunkt der Reise – unvergesslich! Auch da ist wieder hervorzuheben: Die besondere Kompetenz des Reiseleiters, ohne den wir zwischen 40.000 äthiopischen Pilgern verloren gewesen wären…

"Exzellenter Guide"

Das Land, die Leute und ein exzellenter Guide und Fahrer machten diese Reise zu einem echten Erlebnis!. Highlights waren die

historischen profanen und sakralen Bauwerke sowie die Landschaft des Hochlandes.

"Kulturhistorische Höhepunkte"

Die Reise bot viele kulturhistorische Höhepunkte. Wir bekamen durch unseren Reiseführer einen Einblick in das Leben der Bevölkerung

und das Landleben. Die Höhepunkte der sehr schönen Reise waren die Felsenkirchen, das gottlose Dorf Awra Amba und das Weihnachtsfest am 7.1.

"Meine Höhepunkte in Äthiopien"

Die Höhepunkte der Reise waren für mich das Weihnachtsfest in Lalibela, die Klöster und Bauern auf den Inseln des Tana-Sees,

die Schulbesuche und natürlich die sympathische Reiseleitung.

"Die Begegnungen waren beeindruckend"

Jeder einzelne Programmpunkt war für mich neu, einzigartig und interessant. Ich empfand besonders die zweimalige Einladung

zu einer Kaffeezeremonie und den direkten Kontakt zu den einheimischen Familien als sehr beeindruckend.

Termine & Preise

Für die Buchung dieser Reise erhalten Sie pro gebuchter Person 38 Bonuspunkte.
Für eine detaillierte Darstellung aller Daten & Orte der einzelnen Termine bitte klicken.

BeginnEndeAnzahl TeilnehmerPreisEZ-Zuschlag
12.10.2019
27.10.2019
27.10.2019
Min 6, Max 143.790 €440 €
05.01.2020
21.01.2020
21.01.2020
Min 6, Max 144.140 €530 €

Änderungen vorbehalten; Preise pro Person

Enthaltene Leistungen

  • Linienflüge (Economyclass) mit Ethiopian Airlines ab/bis Frankfurt nach Addis Abeba inkl. Steuern und Gebühren
  • Inlandsflüge von Addis Abeba nach Bahir Dar und von Lalibela nach Addis Abeba (Economyclass)
  • 13 Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück, Vollpension Tag 3–14
  • Alle Transfers und Rundreise im Kleinbus
  • Ausflüge und Besichtigungen inklusive Eintrittsgeldern laut Reiseverlauf
  • Ein Reiseführer pro Buchung

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visum (Antrag 8 Wochen vor Einreise, z. Zt. 36 €)
  • Bahnanreise nach Frankfurt 2. Kl. 75 €
  • Innerdeutsche Anschlussflüge auf Anfrage
  • Umfassenden Reiseschutz bietet Ihnen gern unser Partner, die HanseMerkur

Hotels

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oder Home Land Hotel***, Bahir Dar (2 Nächte)

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oder Yeah Hotel*** (2 Nächte)

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