»QUEEN MARY 2« von Hamburg nach New York

Zur Reise:
Von Hamburg nach New York – Mit der »Queen Mary 2« über den Atlantik
Queen Mary

An Bord mit ZEIT-Redakteuren und -Korrespondenten

Hamburg–New York: eine magische Reise und ein unvergessliches Erlebnis!

Einmal im Leben über den Atlantik fahren …

Vielleicht ist genau jetzt die richtige Zeit, sich diesen Riesentraum zu erfüllen –

An Bord der Queen Mary 2, des letzten richtigen Ocean-Liners, der noch auf der klassischen Route zwischen Europa und Amerika verkehrt.

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Gleich zweimal fahren wir 2023 von Hamburg nach New York – im Mai und im September. Sie machen keine Kreuzfahrt, sondern eine Passage, der Weg ist das Ziel! Begleiten Sie uns, mit hochkarätigen Vertretern der ZEIT an Ihrer Seite, auf einer besonderen Reise, die Sie zurückführt in jene Zeiten, als eindrucksvolle Ozeanriesen von Hapag, Norddeutschem Lloyd oder Cunard den Verkehr über den Atlantik organisierten.

TERMIN 1 16.-26.5.2023
(inklusive Le Havre)
DAUER 10 Tage
PREIS ab 1.267 € CODE 226

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Veranstalter Cunard Line

TERMIN 2 20.-29.9.2023
DAUER 10 Tage
PREIS ab 1.267 € CODE 226


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Eine Reise, auf der Sie die Freiheit, die Weite und die gefühlte Unendlichkeit des Atlantischen Ozeans genießen und das Glück des Reisens neu erleben können. Die »Queen Mary 2« ist das perfekte Schiff für unsere Atlantiküberquerung. Sie vereint die Noblesse vergangener Zeiten mit einem zeitgemäßen Ambiente und neuester technischer Ausstattung. Und Sie erwartet ein spannendes ZEIT-Rahmenprogramm mit namhaften ZEIT-Experten und -Journalisten: etwa Martin Klingst, dem langjährigen ZEIT-Politikchef und -Korrespondenten in Washington. Oder Jochen Bittner, Chef des neuen Ressorts Streit, Kolumnist der »New York Times« und mit den wichtigsten politischen Themen diesseits und jenseits des Atlantiks bestens vertraut.

Dr. Jochen Bittner

Termin 1 im Mai
DR. JOCHEN BITTNER
ist seit 19 Jahren in verschiedensten Funktionen bei der ZEIT-Redaktion in der Politikberichterstattung aktiv. Vier Jahre war er Europa- und Nato-Korrespondent der ZEIT in Brüssel. Seine Leitthemen sind Rechts-, Europa- und Sicherheitspolitik sowie die transatlantischen Beziehungen. Als Kolumnist der »New York Times« ist er mit der politischen Entwicklung in den USA bestens vertraut. Gemeinsam mit Martin Machowecz leitet er das neue ZEIT-Ressort Streit. Auf seine zweite Transatlantikpassage mit der Queen Mary 2 und den Austausch mit den ZEIT-Lesern freut er sich sehr.

Martin Klingst

Termin 2 im September
MARTIN KLINGST hat neun Jahre das politische Ressort der ZEIT geleitet und war acht Jahre ZEIT-Korrespondent in Washington. Zuletzt hat er die Abteilung Strategische Kommunikation bei Bundespräsident Steinmeier geleitet und arbeitet nun als Politikberater. Die Entwicklung in den Vereinigten Staaten und die Transatlantischen Beziehungen sind wichtige Schwerpunkte seines publizistischen Schaffens. Er begleitet unsere Gäste auf dem Weg nach Amerika zum wiederholten Mal.

Die Neuordnung der transatlantischen Beziehungen unter Präsident Biden, das mögliche politische Comeback von Donald Trump sowie die Perspektiven der USA und Europas in einem veränderten weltpolitischen und weltwirtschaftlichen Koordinatensystem: Das sind einige der Themen, die unsere Kollegen und Kolleginnen aufnehmen werden. Eine Podiumsdiskussion der ZEIT-Journalisten mit dem Publikum über die aktuelle Situation unserer Zeitung im Umfeld einer sich drastisch wandelnden Medienwelt runden das tägliche ZEIT-Rahmenprogramm ab. Bei allen ZEIT-Veranstaltungen sind Sie herzlich eingeladen, Ihre Meinungen und Vorschläge in die anschließenden Fragerunden und Diskussionen einzubringen. Zusätzlich bieten sich zahlreiche Gelegenheiten zum informellen Austausch, etwa beim Sundowner an der Terrace Bar am Heck auf Deck 8 zur blauen Stunde oder beim Night Cup mit den ZEIT-Vertretern an der Bar im Commodore Club.

Karte 1 HH-NY QM2

HÖHEPUNKTE:

• Atlantik-Passage auf der »Queen Mary 2«
• Exklusives ZEIT-Bordprogramm
• Austausch mit den ZEIT-Redakteuren
• Stilvolles Ambiente auf einem Ocean-Liner
• Weite und Unendlichkeit des Ozeans
• Entspannung und Erholung an Bord

Wenn am letzten Morgen der Atlantiküberquerung im Morgengrauen die Skyline Manhattans vor der Queen Mary 2 auftaucht, muss Ihre Reise nicht zu Ende sein: Erleben Sie New Yorks imposanteste Seiten in unserem dreitägigen Insider-Programm. Und wenn Sie den Reisetermin im September auswählen, können Sie auf der Weiterfahrt entlang der Küste Neuenglands bis nach Quebec einen grandiosen Indian Summer erleben. Oder Sie bleiben einfach an Bord und fahren auf Ihrer ganz persönlichen Grand Tour mit der Grande Dame der Meere bis nach Hamburg zurück. Dann liegen 33 Tage Meereslust hinter Ihnen und vielleicht sogar die beeindruckendste Reise Ihres Lebens!

Queen Mary
Queen Mary 2 © Cunard
Diese einzigartige Passage mit der »Queen Mary 2« von Hamburg nach New York erschafft unvergessliche Moment und ist die Erfüllung eines Reisetraums

Schon der Beginn der Reise steckt voller magischer Momente: Im letzten Licht eines herrlichen Sonnentages schiebt sich die »Queen Mary 2« nach dem Ablegen aus dem Hamburger Hafen langsam elbabwärts, das Wort »majestätisch« sei hier ausnahmsweise erlaubt. Wir stehen auf Deck 8 am Heck, die Arme auf die Reling gelehnt und den Blick auf den im Abendlicht immer kleiner werdenden Hafen gerichtet. Am Hotel Louis C. Jacob ertönt plötzlich ein Salutschuss, eine Band schrammelt »God Save the Queen«. Ja, wir sind gemeint: Auf Wiedersehen, Hamburg! New York, wir kommen! Bis dahin sind es 3314 Seemeilen, 6137 Kilometer und zehn Tage.

DER ZAUBER DER »QUEEN MARY 2« ERFASST JEDEN SCHNELL

Um es gleich mal vorweg zu sagen: Die Transatlantik-Passage mit der »Queen Mary 2« ist eine Reise voller beeindruckender neuer Erfahrungen, die uns alle bereichert hat: unsere Leser ebenso wie die ZEIT-Kollegen an Bord und auch mich, der seit mehr als 30 Jahren für die ZEIT die Welt bereist. Es ist wohl diese Mischung aus traditionellem Ocean-Liner, schwimmendem Ballsaal und Gourmetrestaurant und der Weite des Atlantiks als unserem Gastgeber und als Ort der Entschleunigung, die uns alle schnell verzaubert hat. Und, last, but not least, ist es die Begegnung mit der ZEIT und ihren Lesern – einer wahrhaft inspirierenden Gemeinschaft interessanter Menschen. In einer Zeit bald schallschneller Flugzeuge, in der dem Reisen praktisch der Weg abhandengekommen ist, begeben wir uns auf eine Reise, die fast ausschließlich aus Weg besteht. Der Weg ist das Ziel – selten hat dieses Klischee so gestimmt wie auf dieser Überfahrt! Auf dieser Route, die in früheren Zeiten Millionen Auswanderer, Geschäftsleute und Reisende höherer Stände in die Neue Welt unternommen haben. Erster Abend im Britannia Restaurant, das sich über zwei Ebenen erstreckt, die eine breite, geschwungene Freitreppe verbindet. An den Tischen haben bis zu acht ZEIT-Reisende Platz genommen, wer lieber unter sich bleiben möchte, speist an einem Zweiertisch. Fein eingedeckt, mit weißem Tischtuch und poliertem Tafelsilber, gediegen, edel, »very British« eben. Heute lautet das Motto »Informal«. Nur an drei Abenden sind Smoking oder dunkler Anzug, Krawatte oder Fliege für die Herren, Cocktailkleid oder Abendrobe für die Damen zum Abendessen erwünscht. Das Menü jedenfalls ist schon heute exzellent und wird es auch die kommenden Abende bleiben. So wie die anregenden Tischgespräche, die sich zwischen den ZEIT-Reisenden vom ersten Abend an ergeben. Wer informell dinieren möchte: Im Kings Court Restaurant kann zu allen Tageszeiten ohne Schlips und Kragen gespeist werden – bei einer großen Auswahl internationaler Speisen, Obst, Salaten und kostenlosen Säften. Und zum Frühstück gibt es hier natürlich auch ein original »English breakfast« mit Spiegeleiern, Speck und »baked beans«.

Der erste Seetag auf der Nordsee lädt zum Erkunden der »Queen« ein. Viele der Mitreisenden aus aller Welt kommen aus den USA, Kanada und Großbritannien, mit mehr als 30 Nationalitäten hat sich eine wahrhaft polyglotte Community zusammengefunden. Nur jeder Fünfte stammt aus Deutschland. Auf den 13 Decks gibt es für die Passagiere jede Menge Spannendes zu entdecken. Und jeder findet irgendwann unweigerlich seinen Lieblingsplatz. Davon gibt es viele: zum Beispiel frühmorgens im Deckchair mit einem Pott Kaffee auf Deck 7. Dann, wenn der Tag erwacht, die Morgensonne glitzernd über dem Wasser steht, das Meer rauscht und der Blick weit über den Ozean geht.
Nach dem Zwischenstopp in Southampton, dem Heimathafen der Cunard Queens, ist es am dritten Reisetag plötzlich da: dieses Gefühl von Freiheit und Unendlichkeit. Wenn kein Landgang für Ablenkung sorgt, hat auch die Seele abgelegt und sich das Gefühl der Entschleunigung eingestellt, der Besinnung auf sich selbst und der Rückgewinnung der Hoheit über die eigene Zeit. Sechs volle Seetage auf dem Atlantik liegen vor uns. Apropos Zeit: Ein besonders angenehmer Nebeneffekt entsteht, wenn man von Deutschland nach Amerika über den Atlantik fährt. Sechsmal wird die Uhr nachts um eine Stunde zurückgestellt. Die Folge: Man kommt ohne jeden Jetlag in New York an.

JEDER FINDET SCHNELL SEINEN LIEBLINGSPLATZ

Jogger, Walker und Spaziergänger brauchen auch an Bord nicht auf Bewegung zu verzichten: Ab acht Uhr früh ist das Promenadendeck für die Frühsportler geöffnet, gegen halb elf, nach dem Frühstück, beginnt die Zeit der Spaziergänger. Je nach Wind und Wetter leicht bekleidet oder in Windbreaker, Fleecepullis oder Anoraks gehüllt, lassen sie die Gedanken kreisen oder sind in Gespräche vertieft. Einmal, viermal, zehnmal umrunden sie das Schiff, vom Bug zum Heck und auf der anderen Seite wieder zurück, jede Runde misst gut einen halben Kilometer.

JEDEN TAG EIN DATE MIT DEM ZEIT-KOLLEGIUM

Sobald die Sonne auftaucht, treibt es jeden nach draußen, auf den drei Ebenen am Heck und seitlings des Schiffes stehen genügend Deckchairs bereit. Die einen lesen ein Buch, andere unterhalten sich mit ihrem Nachbarn oder lassen nur den Blick schweifen über den Ozean, auf die breite Spur aus weißer Gischt, die die »Queen« bis zum Horizont hinterlässt. Auch in den Outdoor-Pools auf den Oberdecks ist meistens ein Plätzchen im warmen Wasser frei – mit Blick über den Atlantik. Auch im Innern der »Queen« lässt sich bestens flanieren. Hier gibt es genauso viele Lieblingsplätze zu entdecken wie an der frischen Luft: etwa auf Deck 8 am Bug des Schiffes in der Bibliothek mit den großen Panoramafenstern. Hier herrscht kontemplative Stille, die sich auf die schweren Ledersessel, die bequemen Stühle, auf die weichen Fauteuils und über die Gänge mit den stimmungsvoll beleuchteten Bücherregalen legt. Ein besonderer Ort ist auch das Planetarium, mit spannenden Vorträgen und cineastischen Leckerbissen aus der Filmgeschichte. Wer sich für die glorreiche Vergangenheit der Ocean-Liner interessiert, wird immer wieder zur Fotogalerie auf Deck 2 zurückkehren. Hier dokumentieren großformatige Schwarz-Weiß-Bilder von Politik- und Filmlegenden wie Winston Churchill oder Cary Grant, Burt Lancaster oder Lauren Hutton Eleganz und Stil vergangener Epochen.

Unsere erste ZEIT-Reise hat uns so begeistert, dass wir schon nach der nächsten schauen! Es war nicht, wie erst gedacht, eine »Queen Mary 2«-Reise mit der ZEIT, sondern eine ZEIT-Reise mit der »Queen Mary 2«: Spannende Foren und wertschätzende Gespräche auf dem Sonnendeck wurden zum Kern unseres Tagesprogramms. Alles in allem: perfekt!

Cunard Gaeste Eva Nemela und Birgit Wolff
Eva Nemela und Birgit Wolff
Hamburg

Zurück in die Zeiten des Empires können die Passagiere jeden Nachmittag reisen, wenn im Queens Room zur Tea Time geladen wird. In den bequemen Fauteuils des größten Ballsaals auf See servieren livrierte Kellner Scones und Sandwiches, Erdbeertörtchen mit Vanillecreme und Tee aus silbernen Kannen zu den Weisen eines Streichquartetts oder einer Harfespielerin. »Very British« und keinesfalls zu versäumen! Jeden Abend verwandelt sich der elegante Teeraum dann in einen Ballsaal, wenn hier das Queens Room Orchestra aufspielt – mit Standards und lateinamerikanischer Tanzmusik. Im Herzen der Queen Mary 2 liegt das Royal Court Theatre. Hier erleben die Gäste nicht nur das Showprogramm internationaler Künstler, hier geht es für die ZEIT-Reisenden auch um anregende Konversation. Die ZEIT-Journalisten halten ihre Vorträge über das Weltgeschehen und die Zukunft der ZEIT. Im Anschluss diskutieren sie mit den ZEIT-Lesern und beantworten deren Fragen.

SUNDOWNER ZUR BLAUEN STUNDE AN DER TERRACE BAR AUF DECK 8

Jeden Tag gibt es eine ZEIT-Veranstaltung – auch als Begegnungspunkt für die ZEIT-Reisenden. Denn die Teilnehmer suchen den Kontakt – untereinander und mit den Vertretern der ZEIT. Den gibt es zuhauf, vielerorts und gern auch informell. Man trifft sich und seine neuen Bekannten nicht nur beim Dinner: etwa zum Gedankenaustausch beim Cappuccino im Café Sir Samuel’s, beim Sundowner zur blauen Stunde an der Terrace Bar auf Deck 8, auf einen Apéro im Golden Lion Pub. Oder man lässt mit der ZEIT-Crew beim »nightcap« an der Bar des Commodore Club beim Gin Tonic den Tag Revue passieren. Unaufhaltsam steuert die Queen Mary 2 ihrem Ziel entgegen. Unausweichlich hat der Zauber der »Queen« schon seit Tagen jeden Passagier erfasst. Gelassenheit, Entspannung und Erholung sind bei den Mitreisenden fast zu greifen. Und selbst mitten auf dem Atlantik sorgen, falls nötig, vier Stabilisatoren am Rumpf des Schiffes für ruhige Fahrt.

»Queen Mary« und die ZEIT-Reise: eine unschlagbare Kombination und ein wunderbares Erlebnis! Übers Meer fahren, mit den ZEIT-Journalisten und Mitreisenden nach spannenden Vorträgen inspirierende Gespräche bei Sonnenuntergängen führen und Zusammenhänge verstehen. Dabei interessanten Menschen begegnen und Freunde gewinnen. Mehr geht nicht!

Cunard Gaeste Halina und Ulli Simon
Halina und Ulrich Simon
Hamburg
SONNENAUFGANG ÜBER DER SKYLINE VON MANHATTAN – ATEMBERAUBEND!

Trotz der geschenkten Stunden vergehen die letzten Tage wie im Fluge. Dann ist es so weit: Frühmorgens am zehnten Tag unserer Passage schimmern die Lichter New Yorks am Horizont. Die Queen Mary 2 schlüpft zwischen den gewaltigen Pylonen der Verrazano Bridge hindurch, und das überwältigende Panorama der Upper Bay wird mit einem Blitzlichtgewitter aus unzähligen Smartphones willkommen geheißen. Sie sind auf die im Morgenlicht immer imposanter erscheinende Skyline Manhattans gerichtet, das 541 Meter hohe One World Trade Center überragt die spektakuläre Wolkenkratzerkulisse.

Die Zeit mit der ZEIT …
Eine wunderbare Reise. Eine ganz besondere Atmosphäre. Begegnungen und Gespräche, der Blick auf den Atlantik, die »Queen Mary 2«, Entschleunigung pur. Inspirierende und informative Veranstaltungen, die ZEIT-Lounge auf Deck 8. Ein großartiger Mix. Großer Dank an die Journalisten »zum Anfassen« und an die wundervolle Reiseleitung. Danke, ZEIT!

Cunard Gaeste Ulrich und Elisabeth Mohr
Ulrich und Elisabeth Mohr
Otterndorf

Bernd Loppow

Ein langer Weg liegt hinter uns. Aber eines haben wir auf dem Atlantik längst begriffen: Das eigentliche Ziel unserer Reise hatten wir schon erreicht, als wir in Hamburg an Bord gegangen sind.

Guten Morgen, New York! Auf Wiedersehen, Queen Mary 2!

Bernd Loppow hat zwölf Jahre lang als ZEIT-Redakteur für die Ressorts Reisen und Wirtschaft geschrieben. Im Jahr 2000 gründete er für den Zeitverlag ZEIT REISEN, deren Programm er bis heute leitet.

Interview mit Martin Klingst

Sie fahren Mitte Juni zum sechsten Mal mit ZEIT REISEN auf der Queen Mary 2 über den Atlantik. Warum?

Mich reizt die kleine Auszeit auf dem Wasser, die Ruhe, meine Gedanken schweifen zu lassen, die Möglichkeit, um fern des Internets und der Tagesaktualität entrückt mit netten, interessierten Menschen über das Thema zu sprechen, das mich schon seit Langem bewegt: das Wesen der transatlantischen Beziehungen, die Frage, was Demokratien trotz aller inneren und äußeren Anfechtungen zusammenhalten wird.

Und warum ist gerade die QM2 für diese Reise das geeignete Gefährt?

Weil sechs Tage lang kein Land in Sicht ist, weil sie viel Raum bietet für Gemeinsamkeit – und ebenso für individuellen Rückzug.

Wie ist Ihre besondere Bindung an die USA entstanden?

1971 kam ich zum ersten Mal aus Austauschschüler in die Vereinigten Staaten, nach Denver im Bundesstaat Colorado. Ich wurde in eine fremde Welt geworfen, von der ich so gut wie nichts wusste. Ich musste meinen eigenen Weg finden, es gab kein Internet, keine Handys, die mich mit meiner alten Welt auf Knopfdruck verbanden. Briefe zwischen den Kontinenten brauchten Wochen. Ich war also auf mich selbst gestellt – und die neue Welt wurde mir zur zweiten Heimat, bis heute.

Wie beurteilen Sie das erste Jahr der Präsidentschaft von Joe Biden?

Er hat es schwer, er macht es sich schwer, das Regieren wird ihm von den oppositionellen Republikanern wie seinen eigenen Demokraten schwergemacht. Bidens erstes Jahr haben die Fehler und Versäumnisse des Präsidenten wie seiner Mann- und Frauschaft offengelegt. Vor allem aber: In brutaler Offenheit zeigen sich die Folgen einer tiefgespaltenen Gesellschaft und die vielen systemischen Defizite der (Un-)Vereinigten Staaten von Amerika.

Hat er noch eine Chance, die zunehmende Spaltung der US-Gesellschaft zu überwinden?

Kaum, denn die Spaltung ist weit fortgeschritten. Sie hat inzwischen auch Amerikas Institutionen ereilt. Zumindest auf nationaler Ebene gibt es so gut wie keine Gemeinsamkeit mehr. Politik ist auch immer die Kunst des Kompromisses. Diese Kunst ist Parteien und Politikern nicht nur abhanden gekommen, die Fähigkeit, aufeinander zuzugehen und sich um des Gemeinwesens willen zu einigen, wird weitgehend geschmäht.

Wie sehen Sie die Zukunft der Transatlantischen Beziehungen?

Ein Bündnis der Demokratien zur Verteidigung gemeinsamer Werte wie Freiheit, Rechtsstaat, Menschenrechte und Freihandel hat nicht an Bedeutung verloren, ist angesichts der Bedrohungen von außen wie von innen wichtiger denn je. Nur scheint sich das nicht in allen Köpfen festgesetzt zu haben. Die nächsten vier Jahre, die Biden-Ära, ist eine der wahrscheinlich letzten Gelegenheiten, die transatlantischen Beziehungen zu festigen und den Menschen zu beweisen, dass Demokratien, wenn sie zusammenhalten, besonders geeignet sind, die drängenden Probleme zu lösen.

Heißt der nächste US-Präsident wieder Donald Trump?

Hier wage ich keine Prognose. Es ist nicht ausgeschlossen, ebenso wenig aber, dass der Trumpismus ohne Donald Trump, also die hemdsärmelige „Amerika first“-Politik mit einer anderen Person an der Spitze, einer Trump-Kopie, jedoch weniger irrlichtern und egomanisch, wiederkehrt. Das wäre nicht weniger gefährlich.

Martin Klingst
Martin Klingst

Verlängern Sie Ihre Traumreise!

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Reiseverlängerung:

Es ist die perfekte Verlängerung Ihrer Atlantiküberquerung – oder auch eine ganz eigene Reise. Die Route ein ganz besonderes Naturschauspiel: den Zauber des Indian Summer.

Die Queen Mary 2 verlässt New York und fährt entlang der Küste mit Kurs auf Québec, stets mit genügend Zeit für die Erkundung der Orte und der atemberaubenden Natur.

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VORPROGRAMM

NACHPROGRAMM

Speicherstadt und Elbphilharmonie © Joerg Modrow
Hamburgs neue Gesichter – Der Sprung über die Elbe

Sie erleben die spannendesten Seiten und die neusten Entwicklungen der Hansestadt. Freuen Sie sich darauf einen Teil Ihrer Mitreisenden bereits kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen der ZEIT zu werfen. Weitere folgende Höhepunkte warten auf Sie:

  • Empfang in der ZEIT-Redaktion
  • Diskussion mit Redakteuren
  • Große Hafenrundfahrt
  • HafenCity und Elbphilharmonie
  • Besuch des Auswanderermuseums
  • Kulinarische Spezialitäten

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New York
New York © iStock mizoula
New York, New York – Eine urbane Exkursion

Manhatten und Brooklyn sind die Powerhouses der Stadtentwicklung. Spannende Streifzüge durch die Metropole, die sich immer wieder neu erfindet. Drei faszinierende Tage lang blicken Sie hinter die Kulissen New Yorks. Freuen Sie sich auf folgende Höhepunkte:

  • Plattform One World Trade Center
  • Besuch des 9/11 Memorial
  • High Line und Hudson Yards
  • Lunchgespräche mit Heike Buchter
  • Central Park und Upper Westside
  • Brooklyns neue Gesichter

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TRANSATLANTIK HOCH ZWEI

33 Tage Meereslust: Auf Grand Tour mit der Grand Dame: Einmal Transatlantik und zurück

Auf diesem großen Roundtrip sind Sie genau richtig aufgehoben, wenn Sie ein großes maritimes Abenteuer erleben möchten. Genießen Sie Ihre Zeit an Bord, lassen Sie sich eine frische Brise um die Nase wehen und Ihren Blick über den Horizont schweifen.

Sie starten am 20. September 2023 in Hamburg. Nach einem Zwischenstopp in Southhampton, dem Heimathafen der »Queen« geht es sechs Tage westwärts, bis am Tag 10 Ihrer Reise die Skyline von Manhattan vor Ihnen auftaucht. Nach einem Stadtbummel in New York nimmt die Queen Mary 2 Kurs Nord entlang der Küsten von Maine und Maryland bis nach Québec und kehrt nach 24 Tagen zu einem weiteren Stopp nach New York City zurück. Dann erwartet Sie zum zweiten Mal die Weite des Atlantiks, und am Morgen des 33. Tages Ihrer Traumreise legt Ihr Ocean-Liner wieder in Hamburg an, dort wo Sie vor mehr als einem Monat aufgebrochen sind.

Karte 2 Grand Tour QM2
Grand Tour mit der Queen Mary 2

Auch Sie werden, wie Hunderte ZEIT-Reisende vor Ihnen, gefangen sein vom Zauber des letzten Ocean-Liners der Weltmeere und eine Reise erlebt haben, die Sie in Ihrem Leben nicht vergessen werden.

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Teaser QM2
Queen Mary 2