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Hamburg – Willkommen bei der ZEIT und in unserer schönsten Stadt der Welt!

Hamburg ist die Heimat der ZEIT – und das Pressehaus am Speersort seit über 67 Jahren ihr Zuhause, seit im Februar 1946 die erste, achtseitige Ausgabe erschien. Längst wird in den Büros Woche für Woche nicht mehr nur die ZEIT gemacht. Zwar haben wir inzwischen mit fast 520.000 verkauften Exemplaren – ein kleines Wunder – die höchste Auflage unserer Geschichte erreicht, aber seit Beginn des neuen Jahrtausends sorgen auch andere Aktivitäten für das Wohlergehen der ZEIT und ihrer Mitarbeiter: Erfolgreiche Magazine wie ZEIT Wissen, ZEIT Geschichte, ZEIT Campus oder – unser jüngstes Kind – ZEIT Leo sowie ZEIT Online, die ZEIT Akademie mit ihren Bildungsprogrammen, der ZEIT Shop mit seinen Editionen und Weinpaketen. Und auch ZEIT Reisen, die im Jahr 2000 der erste Baustein waren zur neuen Erlebniswelt rund um unsere Zeitung. Alle gemeinsam tragen sie dazu bei, dass die ZEIT in der größten Medienkrise wie ein Leuchtturm aus der deutschen Presselandschaft herausragt.

Das alles verdanken wir nicht nur einer fabelhaften Zusammenarbeit von ZEIT-Redaktion und -Verlag, dem respektvollen Zusammenspiel von Chefredaktion und Geschäftsführung, sondern vor allem unseren Lesern, die – wie wohl bei keiner anderen Zeitung in Deutschland oder sonst wo auf der Welt – der ZEIT seit vielen Jahrzehnten verbunden sind.

Deshalb war es für uns keine Frage, dass eine Reise nach Hamburg in die Heimat zu den ersten Reisen im Angebot von ZEIT REISEN zählen musste – Redaktionsbesuch am Speersort selbstverständlich inklusive. Fast tausend ZEIT-Leser haben seitdem auf unseren Reisen den Großen Konferenzraum kennen gelernt, wo jeden Freitag über die Themen des Blattes vom nächsten Donnerstag debattiert wird, und wo die Spiegelaffäre Anfang der 60er Jahre stattfand, als mit Hilfe von ZEIT-Veteranen wie Gräfin Dönhoff, Gerd Bucerius und Theo Sommer oder Henri Nannen vom Stern das Erscheinen der nächsten Spiegelausgabe tatkräftig gesichert wurde. Damals waren die wichtigsten liberalen Medien der Nachkriegszeit in den oberen Etagen des Pressehauses versammelt: der Spiegel, die ZEIT und der Stern.

Hier im Großen Konferenzraum im sechsten Stock, dort wo Pressegeschichte geschrieben wurde, treffen wir mit unseren Kunden am zweiten Tag der Hamburgreise Vertreter aus Verlag und Redaktion. Nachdem wir am Morgen den Druck der neuen Ausgabe in der ZEIT-Druckerei in Ahrensburg mitverfolgt haben, jeder Teilnehmer ein druckfrisches Exemplar und Glückliche die aktuelle Druckplatte mitnehmen durften, erklärt uns Frank Schröder aus dem Vertrieb, wie die ZEIT in die Briefkästen der Abonnenten gelangt und unser Marketingleiter Nils von der Kall, wie das Marketing funktioniert.

Nach einer kurzen Kaffeepause schlägt dann die Stunde der Redaktion: In von Reise zu Reise wechselnder Besetzung erklären uns z.B. Uwe Jean Heuser, unser Wirtschaftschef, wie die ZEIT mit Wirtschaftsthemen umgeht, oder Ulrich Ladurner, unser Auslandsreporter, berichtet über seine spannende Arbeit an den Brennpunkten des Weltgeschehens oder Christof Siemes aus dem Feuilleton über die Themensetzung des Kulturressorts. Da auch farbige Bilder aus der ZEIT längst nicht mehr wegzudenken sind, erzählt uns Ellen Dietrich, die Chefin unserer Fotoredaktion, wie sie und ihre Kollegen selbst zum kompliziertesten Thema im Blatt das richtige Bild oder die passende Infografik finden. Und manchmal schaut sogar unser Chefredakteur Giovanni di Lorenzo auf einen Sprung vorbei. Dass sich gar unser Herausgeber Helmut Schmidt, der berühmteste aller Hamburger, wie vor zwei Jahren zu einem Gespräch bereit erklärt, wird vielleicht eine Ausnahme bleiben.

Wenn auch der Besuch im Pressehaus für viele Teilnehmer der Höhepunkt bleiben wird – wir zeigen Ihnen auch viele andere schöne Facetten unserer Heimatstadt von ihren schönsten und auch unbekannten Seiten, wie sie selbst viele Hamburger nicht kennen: Unser Reiseleiter Peter Davids, weltoffener Hamburger durch und durch, entführt die ZEIT-Reisenden auf eine kulturelle Stadtrundfahrt an Alster und Elbe, dabei dürfen natürlich persönliche Einblicke in die Hafencity und Ausblicke auf unser neues, leider viele hundert Millionen Euros verschlingendes neues Wahrzeichen, die Elbphilharmonie, nicht fehlen.

Über den Hamburger Fischmarkt – nicht zum Touristenrummel vom Sonntagmorgen, sondern an den Ort, wo der Fisch wirklich noch gehandelt wird – führt uns frühmorgens Harald Keller, der Geschäftsführer vom Fischinformationsdienst, zünftiges Frühstück mit Lachs- und Krabbenbrötchen inklusive. Mit einer Barkasse geht es dann auf einer privaten Hafenrundfahrt durch Schleusen, Kanäle und durch die Speicherstadt zu den Hafenbecken und Containerterminals, wo über 300 Meter lange Ozeanriesen binnen weniger Stunden automatisch be- und entladen werden.

Und im Hamburger Michel, seit Jahrhunderten unser altes, aus der Innenstadt herausragendes Wahrzeichen, empfängt uns Hauptpastor Alexander Röder zu einer Privatführung mit anschließendem Orgelkonzert. Als Vertreter der Hamburger Kulturtradition statten wir dem altehrwürdigen Thalia Theater einen Besuch ab und werden auf einer Backstage-Führung mit dem Kulturbetrieb vertraut gemacht. Im Anschluss führt uns einer der Dramaturgen in das Stück »Werther!« ein, welches wir dann am Abend auf der großen Bühne genießen. Und auch das nach dem ZEIT-Gründer Gerd Bucerius benannte und von der ZEIT-Stiftung geführte Bucerius Kunstforum erwartet uns immer wieder mit neuen, überraschenden Ausstellungen.

Nach diesen vielen, wie an einer Perlenkette aufgereihten Höhepunkten erwartet uns zum Abschied ein ganz besonderer kulinarischer Genuss: An einem der schönsten Aussichtspunkte des Hafens, servieren uns Chefkoch Ali Güngörmüs und dessen gute Geister in seinem Sternerestaurant »Le Canard Nouveau« an der Elbchaussee ein Menü der Spitzenklasse – selbstverständlich inklusive der der dazu passenden Weine. Seit vielen Jahren führen wir unsere Gruppen an diesen wunderbaren Ort und Ali ist seit vielen Jahren als geschätzter und fachkundiger Begleiter auf unseren Genussreisen dabei – das nächste Mal im Dezember auf unserer Gourmetexpedition nach Istanbul. Wenn dann irgendwann die letzten Petit Fours verspeist und die letzten Gläser geleert sind, dann endet der letzte Abend unserer Reise durch unsere Heimatstadt und nach dem Frühstück heißt es am nächsten Morgen Abschied nehmen von der für uns Hamburger schönsten Stadt der Welt.

Das Team von ZEIT REISEN und ich würden uns sehr freuen, Sie bald einmal persönlich bei uns an der Elbe und im Pressehaus am Speersort begrüßen zu können.

In Hamburg sagt man Tschüß und das tue ich jetzt auch!

Herzlichst, Ihre
Susann Fritzsche

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