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Fotowettbewerb 2017 – Monatsgewinner Juni

Walter Codemo ist unsere Monatsgewinner im Juni. Mit seinem Bild, aufgenommen in Venedig, konnte er die Jury überzeugen. Lesen Sie hier über die Hintergründe zum Bild.

Wie ist das Bild entstanden?

Das Bild entstand auf einer kleinen Fotoreise im Oktober nach Venedig. Das Foto war ein Schnappschuss, als ich in der Nähe vom Markusplatz sah, wie eine Japanerin ihre Freundin fotografierte.
Da musste ich draufhalten, weil das rote Kleid einen schönen Kontrast zur Szene hatte.

Was bedeutet das Bild für Sie?

Für mich bedeutet das Foto viel. Einerseits, wie ich finde, vermittelt es ein wenig die Reiselust der Asiaten, anderseits die Sehnsucht zu dieser schönen Stadt. Da hat alles gepasst.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Bild besonders gut?

Der Kontrast. Die schöne Wolkenstimmung, das rote Kleid, und der typisch venezianische Hintergrund. Vor allem die Stimmung.

Bitte beschreiben Sie in ein paar Sätzen Ihre Motivation für die Reise und die schönsten Momente:

Meine Frau und ich machen oft gerne spontane, aber auch geplante Städtereisen in Europa. Die Kamera ist natürlich immer dabei. Ich bin immer auf der Jagd nach guten Motiven. Ob sie geplant oder auch spontan, sprich Schnappschüsse, sind. Mich motiviert viel auf meiner Reise. Die Städte, Menschen, Architekturen, einfach alles, natürlich auch der Genuss an Spezialitäten und Kulturen der Länder. Einerseits auch der Trubel, anderseits die Ruhe, die man auch in Städten wie Venedig finden kann, wenn man sehr früh auf Motivjagt ist. Eines der schönsten Momente waren/sind Sonnenaufgänge in den Städten, Blitze bei einem Gewitter zu erwischen, Städte in der Früh zu fotografiere.

Wie sind Sie zur Fotografie gekommen?

Ich fotografiere eigentlich schon lange, seit es noch die analoge Fotografie gab. In den 80er habe ich aus Jux eine Minolta gekauft. Ab diesem Zeitpunkt war ich gefangen. Jetzt im digitalen Zeitalter ist natürlich vieles einfacher geworden. Sah die Welt sprichwörtlich in einem anderem Licht.

Was bedeutet für Sie Fotografie?

Viel. Ich sehe die Welt und Motive in einer anderen Perspektive. Auch experimentiere ich viel. Ob Makro, Landschaft, Städte, Hochgeschwindigkeitsfotografie. Das Interessante an der jetzigen Fotografie ist auch die Möglichkeit, Bilder zu bearbeiten, auch wenn es nicht billig ist. Früher hatte man nie diese Möglichkeiten.

Nennen Sie uns Ihre 5 schönsten fotografischen Momente.

Sonnenaufgänge in den Tiroler Bergen, in der Stille Milchstraßen fotografieren, Sonnenuntergang auf der Zugspitze, Hochzeit meiner Tochter, meine Enkel zu portraitieren, und als es endlich gelang Tropfen gut zu erwischen.

Welche Tipps haben Sie für Einsteiger in das Thema Fotografie?

Üben, üben, üben. Seinen eigenen Stil zu finden, was manchmal schwierig ist. Man kann sich ja super Tipps im Internet holen, was ich auch mache. Es gibt auch viel Literatur übers Fotografieren, in die man sich einlesen kann. Ein guter Tipp wäre vielleicht , sich nicht wahnsinnig machen zu lassen mit der Flut an Angeboten. Eine Kamera kaufen, die zu einem passt, und den Anforderungen, die man haben möchte, gewachsen ist. Es gibt gute Einsteigerkameras, die ihren Zweck erfüllen. Gute Objektive sind meiner Meinung nach am wichtigsten, wenn es der Geldbeutel erlaubt. Auch wenn man sich eine schlechte Kritik einfängt, nicht beirren lassen. Das motiviert einem dann noch mehr, kann ja nur besser werden.

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