»DuMont Eskapaden«

AUSZEIT. ABENTEUER. LEBENSFREUDE.

»Für alle, die schnell raus aus dem Alltagstrott wollen, ohne weit reisen zu müssen.«

Liebe Leser und Leserinnen,

Das Besondere im Bekannten entdecken! Das gilt besonders in unsicheren Reisezeiten, wo unser Urlaubsglück direkt vor der Haustür zu finden ist. Sie werden erstaunt sein, welch verborgene Schätze sich Ihnen offenbaren!

Dabei begleiten Sie die Eskapaden, die Aktiv-Guides von DuMont: gemütlich wandern, wild paddeln, entspannt radeln oder einfach still die Natur genießen, für jede Laune ist etwas dabei. Die Eskapaden bieten 52 kleine und große Ausflüge sowie Miniurlaube in den beliebtesten Regionen und Städten Deutschlands. Ob für wenige Stunden, einen Tag oder ein herrlich langes Wochenende, schnelle und unkomplizierte Erlebnisberichte und Orientierungskarten stehen bereit um erkundet zu werden. Ob allein, mit Freunden oder der Familie – es ist so einfach, mehr zu erleben als das Bekannte.

Rund ums Jahr einfach los: Frischluftwunder in der Nähe entdecken, erkunden und genießen, also ab nach draußen!

Viel Freude dabei wünscht,
Ihr Team von ZEIT REISEN und dem DuMont Reiseverlag

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Zur Orientierung

Jeder Eskapaden-Band enthält 52 Erlebnisberichte und über 200 stimmungsvolle Fotos.

  • Die Touren wurden von Kennern individuell ausgewählt.
  • Authentisch erzählt und stimmungsvoll fotografiert.
  • Mit Orientierungs- und Übersichtskarten für jede Eskapade.


Über 50 Titel gibt es bereits, 7 weitere sind im Juni 2021 neu erschienen. Die eigene Stadt oder Region ist bestimmt auch dabei! Für jedes Zeitbudget, ohne finanziellen Aufwand – die Eskapaden sind der ideale Begleiter. Unwiderstehliche Ausflüge ins Grüne warten!

Für jedes Zeitbudget:

Abstecher, Ausflüge, Miniurlaube

Abstecher: Nur ein paar Stündchen Zeit? Dann ist eine Eskapade aus dem Kapitel ‘Abstecher’ genau das richtige: für ein Abenteuer nach Feierabend oder für einen halben (Wochenend-)Tag. Im Stadtwald, auf dem Fluss in der Nähe oder auf einem nahen Gipfel wartet die kleine Auszeit.


Ausflüge: Den ganzen Tag an der frischen Luft verbringen, das macht den Kopf so richtig frei. Mit einem der 20 Ausflüge findet jede(r) die passende Eskapade für einen Tag abseits vom Alltagsstress. Also Rucksack gepackt und los geht’s auf unbekannten Pfaden im Grünen!


Miniurlaub: Darf’s ein bisschen mehr sein? Dann gibt es im Kapitel ‘Miniurlaub’ die perfekten Alltagsfluchten für das ganze Wochenende. Immer noch in der Nähe, aber mit Übernachtungsmöglichkeit, ob auf dem Campingplatz, in einer mittelalterlichen Burg oder mitten im Wald. Urlaub vor der Haustür.

Eine Leseprobe

52 kleine & große Eskapaden Wochenenden am Wasser

Wo kann man am besten aus dem Trott des Alltags ausbrechen, seine Gedanken treiben lassen und im wahrsten Sinne des Wortes eins werden mit der Natur? Richtig – am Wasser!

Ab ans Wasser: Ob zum Baden, Paddeln, Wandern oder Radeln – diese 52 Deutschland-Eskapaden führen zu den schönsten Plätzen an Seen, Flüssen und am Meer. Allein, mit Freunden oder der Familie – unwiderstehliche Miniurlaube warten. In Gletscherfarben tauchen, durch eine Klamm spazieren oder mit dem Kanu zum Sightseeing – es ist ganz einfach, mehr zu erleben als das Bekannte. Also ab nach draußen!

IM NORDEN – Unendliche Weiten…

Ob Nordsee, Ostsee, Sternberger Seenland oder Weser – im Norden warten 20 ganz verschiedene Wasserwelten darauf, entdeckt zu werden.

IM HERZEN – Von Wasser zu Wasser…

Seen in der Lausitz, Maare in der Eifel oder Flüsse zwischen Ruhrgebiet und Rhön – die
Mitte Deutschlands lässt sich wunderbar anhand dieser 15 Gewässer-Touren erkunden.

IM SÜDEN – Variantenreich…

In Teichform in Franken, von oben nach unten fallend im Bayerischen Wald oder unterirdisch auf der Alb – 17 Wochenendauszeiten führen auch im Süden ans kühle Nass.

Eine Leseprobe

52 kleine & große Eskapaden in Schleswig-Holstein an der Ostsee

Autoren: Stefanie Sohr und Volko Lienhardt

Einfach mal innehalten auf dem Pilgerweg von Sieseby

Aus dem Kapitel Abstecher

Sieseby gilt als das schönste aller Schleidörfer. Seine reetgedeckten Fachwerkhäuser wurden im 19. Jahrhundert für Fischer und Tagelöhner der Herzogfamilie zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Gücksburg errichtet. Seit einigen Jahren sind sie selbst geadelt. Als erstes Flächendenkmal des Landes.

»Manchmal muss man sich nur auf eine Bank am Ufer setzen.« So steht es auf einer unauffälligen Acryltafel am Ufer der Schlei. Sie gehört zu dem kleinen Pilgerweg rund um die schneeweiße Kirche von Sieseby. Sieben Stationen laden ein, die Kirchenanlage aus dem 13. Jahrhundert in aller Seelenruhe zu entdecken. Hastige Pilger brauchen nicht einmal eine Viertelstunde. Doch wer zu schnell ist, verpasst das Beste. Nur im gemächlichen Tempo entfaltet sich der volle Zauber, bewegt man sich – jedenfalls für eine Weile – außerhalb von Raum und Zeit. Mit seinen weißgetünchten, reetgedeckten Katen und liebevoll gepflegten Gärten übertrumpft Sieseby locker jede Rosamunde-Pilcher-Kulisse. Hier scheint sich wenig zu verändert haben seit im 19. Jahrhundert ein Hamburger Investor das Dorf grundlegend aufmöbeln ließ und später an die Herzogfamilie von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg weiterverkaufte.

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Normalerweise nichts, was Schleswig-Holsteiner jubeln lässt. Doch der Kaufmann Gustav Anton Schäffer, dessen Initialen noch heute einige Fassaden schmücken, legte behutsam Hand an. Im Jahr 2000 wurde Sieseby als erstes Flächendenkmal Schleswig-Holsteins ausgewiesen. Es gibt keine modernen Gebäude im Ort und die schmalen Sandwege lassen nur wenig Autoverkehr zu. Die traumhafte Lage direkt an der Schlei macht das Märchen komplett. Auf dem erhöht liegenden Kirchhof treffen Pilger auf eine wunderschöne alte Lindenallee. Dort steht auf einer weiteren unauffälligen Acryltafel geschrieben: »Manchmal muss man nur über einen Friedhof gehen, um das Wesentliche zu begreifen.«

 

Fazit: Kleinste Auszeit. Größtes Wohlbehagen. Allein der Gasthof Alt Sieseby von 1867 lohnt die weiteste Anreise. I-Tüpfelchen: Wasserratten können vom Bootsanleger in die Schlei hüpfen.

Eine Leseprobe

52 kleine & große Eskapaden in und um München

Autorin: Nadine Ormo

Wollgraswonne mitten im Haspelmoor

Aus dem Kapitel Abstecher

Ein malerischer kleiner See und eine Bank aus grazilen Birkenholzstämmen, abseits der kleinen Landstraße, mitten im Moor versteckt. Zu Beginn des Sommers leuchten rund um sein Ufer weiße Puschel in die Sonne und scheinen im Wind freundlich zu nicken: Wollgras. Was für ein Anblick!

In der leichten Brise schwingt das Wollgras hin und her. Wer länger davor sitzt, kann nach einiger Zeit schon mal mit den Gedanken in eine andere Welt abdriften. Genau genommen fängt dieses Sich-in-einer-ganz-besonderen-Welt-Fühlen ja schon auf dem Hinweg zum See an: Hier und da schmatzt das Moor leise, wenn man den Fuß auf den Weg setzt; manchmal scheint dieser sogar ein wenig zu schwanken – er fühlt sich weich an und gibt bei jedem Schritt ganz leicht nach. Das verleiht dem Gang etwas Unbeschwertes. Viele Jahrhunderte waren Moore ja vor allem eines: geheimnisvoll und mystisch, schaurig und todbringend. Lange unerforscht, lange unheimlich. Voller böser Geister. Ort unserer Urangst. Schauergeschichten rankten sich um die Moore. Menschen verschwanden darin und waren nie wieder gesehen. Diese Furcht vor dem Moor wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Das Unbehagen hatte erst ein Ende, als die Moore urbar gemacht wurden und man anfing, Torf abzubauen. Im Haspelmoor begann diese Veränderung mit dem Bau der Zugverbindung von München nach Augsburg mitten durch das Moor.

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Heute ist bekannt, wie wertvoll intakte Moore sind als unglaublich komplexe Lebensräume, in denen Tiere und Pflanzen ein Zuhause finden, die sich perfekt an das Leben zwischen Wasser und Land angepasst haben. Wie wunderbar, das direkt vor der Haustür anschauen zu können. Vom Bahnhof Haspelmoor geht es zunächst auf einer kleinen Straße Richtung Hörbach ins Moor. Nach etwa 200 Metern steht eine Hinweistafel, auf der sich noch einige Infos nachlesen lassen und der Appell, auf den gekennzeichneten Wegen zu bleiben. Gemeint ist damit der diagonal durch das Moor und dabei über ein paar kleine Brücken führende, etwa ein Meter breite Pfad. Also die kleineren Trampelwege durch das hochsensible Moor aussparen. Nach etwa 600 Metern verzweigt sich der Weg, gekennzeichnet mit je einem roten Pfeil. Links der Abstecher zu dem See, rund um den ganz besonders viel Wollgras wächst. Der nach rechts deutende Pfeil führt weiter bis zur Nordkante des Moores. Von dort dann den Feldweg nach Hörbach nehmen, wo man im Wirtshaus »Zum Sandmeir« recht gut einkehren kann. Zurück bringt einen die Straße nach Haspelmoor. Wenn noch Zeit ist bis zur Rückfahrt, lässt sich noch eine zweite kleine Runde anschließen: Dazu auf der Nordseite des Bahnhofs ins sogenannte Rote Moos hinein, eine seit 2003 wiedervernässte Niedermoorfläche. Dieses Moos ist deutlich lichter als das Haspelmoor; bis in den Frühsommer hinein quaken Hunderte von Fröschen hier ihr Konzert.

 

Fazit: Ein wunderbares kleines Moor direkt vor der Haustür!

Eine Leseprobe

52 kleine & große Eskapaden in der Eifel

Autorin: Loni Liebermann

Eifelalpin auf dem AhrSteig von Kreuzberg bis Altenahr

Aus dem Kapitel Ausflüge

Das Attribut »wild« wird wenigen Gebieten in der Eifel so wirklich gerecht, für die AhrSteig-Strecke zwischen Kreuzberg und Altenahr gilt dies aber schon: ein Felsenpfad, wie man ihn in der Eifel kaum vermutet, Panoramablicke auf Weinberge und die markante Ruine der Burg Are. Da heißt es: Wanderstiefel einpacken!

In Kreuzberg nimmt der Weinanbau an den Steilhängen des Ahrtals seinen Anfang. Der AhrSteig verläuft auf der schattigeren Seite des Tals und durch eine sehr markante Felsenlandschaft. Vom Bahnhof in Kreuzberg führt ein ausgeschildeter Zubringer auf den AhrSteig. Auf die Brücke über die Ahr folgt ein Bahnübergang und unmittelbar danach zweigt ein schmaler Waldpfad nach rechts ab. Vorbei an ehemaligen Weinbergen und schönen Aussichtspunkten wird es dann ab Altenburg richtig alpin. Ein Abstecher nach rechts ist leicht zu übersehen. Das Teufelsloch ist zwar ausgeschildert, aber auf Kopfhöhe und nach rechts hinten zeigend. Wer an einen Aussichtspunkt mit Picknickbank (die leider immer besetzt ist) gelangt, hat die Abzweigung schon verpasst. Einfach wieder ein paar Meter zurückgehen, es lohnt sich! Das Teufelsloch ist tatsächlich ein richtiges Loch im Felsen, von dem aus man auf beiden Seiten ins Ahrtal hinunterschauen kann. Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass die Ahr sich hier auf bemerkenswerte Weise durch die Felsenlandschaft windet.

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Das Rätsel um das unnatürlich wirkende Loch – das der Legende nach mal wieder irgendwie mit dem Teufel und seiner Großmutter zu tun hat – löst sich mit folgender Erklärung zumindest teilweise auf: Das ursprüngliche Loch stürzte in den 1930er-Jahren aufgrund von Verwitterung ein. Da man nur ungern auf die Touristenattraktion verzichten wollte, wurde an geeigneter Stelle eben ein neues Loch gesprengt. Die Aussicht von hier ist auf jeden Fall fantastisch. Wer echte Pfade mit Wurzeltreppen liebt und auch in natürlichen Steinen Treppen erkennen kann, ist hier goldrichtig! Trittsicher und ein wenig schwindelfrei sollte man aber schon sein. Klettern ist nicht notwendig. Allerdings finden sich im Internet GPS-Tracks für einen Rundweg Altenburg – Teufelsley – Altenahr – Burg Are – Engelsley – Altenburg. Ab Burg Are ist diese Strecke ausschließlich für erfahrene Kletterer (!) geeignet. Es mussten dort schon oft Leute mit dem Hubschrauber gerettet werden. Ein Unterfangen, das bei den Steilhängen auch für den Rettungsdienst nicht einfach ist. Deshalb hat sich die regionale Verwaltung dazu entschlossen, diesen Weg nicht zu markieren. Unten in Altenahr beeindruckt die 80 Meter hohe Felswand der Engelsley, die im engen Tal senkrecht nach oben ragt. Im Ort gibt es reichlich Gelegenheiten einzukehren. Hier trennt sich der Weg vom AhrSteig und zum Abschluss der Tour empfiehlt sich noch ein kurzer, aber steiler Aufstieg zur Burg Are. Die Burgruine thront auf einem Felsen über Altenahr und bietet eine großartige Rundumsicht auf den Ort und die Weinberge. Zurück in Altenahr kann man den Zug zum Ausgangspunkt nach Kreuzberg nehmen oder direkt die Heimreise antreten. Wer weiterlaufen möchte: Der gesamte Ahr- Steig führt auf 100 Kilometern von Blankenheim nach Sinzig. Eine Beschreibung der einzelnen Etappen des Ahrsteigs zur Vorbereitung gibt’s unter www.ahrsteig.de

 

Fazit: überraschende Aussichtspunkte, wilde Felsen – mit etwas Trittsicherheit und rutschfesten Wanderschuhen wird dieser abwechslungsreiche Pfad zu einem herausragenden Erlebnis.

Eine Leseprobe

52 kleine & große Eskapaden in und um Dresden

Autorin: Sirii Klose

Landschaft als Scheibe auf der Muldentalbahn

Aus dem Kapitel Miniurlaube

Das Mulden- und das Elbtal haben wenig gemeinsam. Ein guter Grund, den Flachlandcharme zwischen Wurzen und Grimma kennenzulernen. Die Mulde-Landschaft bei Wurzen kann ein echter Kulturschock sein: Bei so viel plattem Land droht der Rückfall in den Glauben, dass die Welt eine Scheibe sei.

Die Mulde zieht einen klaren Strich durch die Wiesen, und der Muldentalbahn-Radweg folgt ihr parallel. Der Reiz dieser Geografie der geometrischen Grundformen liegt in den Details: Die gewaltigen Uferbäume, alle Laubschattierungen entlang des Radweges, jeder Kirchturm fällt als Besonderheit ins Auge. Nirgends sonst nimmt das Fahrrad so schnell Geschwindigkeit auf. Trebsens Wasserschloss ist in kürzester Zeit erreicht und zeugt mit seinen zurückhaltenden gotischen Giebelornamenten abermals von der Wirkung reduzierter Formen. Der Lutherweg, der häufig mit dem Radweg zusammenfällt, wies schon bei Nitzschka darauf hin, dass hier jene drei Nonnen aufwuchsen, die später mit Katharina von Bora aus dem Kloster Nimbschen flüchteten. Bei Neichen ist der Wechsel vom Rad- auf den Luther-Wanderweg endgültig sinnvoll: Direkt am Muldenufer entlang entwickelt er sich zum verwunschenen Pendant der sachlichgeraden Radbahn. Zumal an dieser Stelle auch das Flussufer allmählich Formen annimmt: Die Mulde hat ein Tal in den Grimmaer Porphyr gegraben, an manchen Stellen beträgt der Unterscheid zwischen Berg und Tal stolze 60 Meter.

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Grimma zeigt seinen sympathischen Kleinstadtcharakter mit zweigeschossigen Häusern, kleinen Lädchen und Sträßchen. Doch auch wenn das gründerzeitliche Gymnasium St. Augustin und das Hotel Gattersburg zaghaft großstädtische Urbanität antäuschen, genügt der Blick auf die überwucherte Insel und das Muldenufer, an dem ein paar Jugendliche beim Feuer sitzen, und eine Tom-Sawyer- Kindheit rückt ins Bild. Zumal die Hängebrücke kurz hinter dem Wehr für wunderschöne, eher naturgerahmte Stadtansichten sorgt. Bis nach Höfgen sind es schließlich noch vier gar nicht mehr geradlinige Kilometer. Im Gegenteil: Mit dem Rabenstein, dem Juttapark und der Schiffsmühle wirkt das Gelände geradezu verspielt. In Höfgen betreibt auch noch ein echter Fährmann die Gierseilfähre (Glocke betätigen, um die Fähre zu rufen), die das Kloster Nimbschen ansteuert. Am zweiten Tag führt der Parthe-Mulde-Radweg entlang der Parthe nach Borsdorf. Diesmal sind Seen die Attraktion am Wegesrand, oft mit einem Ursprung im Kies- und Sandtagebau. An der Kiesgrube Pomßen ist er noch in vollem Gang, lässt aber Platz für Idylle am Kiesstrand mit türkisblauem Wasser. Am Albrechtshainer See führt die Natur alle Renaturierungsmaßnahmen bereits in Eigenregie weiter. Letzter Grund für einen kurzen Umweg: Die Beuchaer Bergkirche, deren Berg im Leipziger Völkerschlachtdenkmal verbaut wurde. Vom Granitporphyr ist nur ein Felsriff geblieben – und die Kirche steht über einem Steinbruchsee wie eine kleine Loreley.

 

Fazit: Eine mühelos zu bewältigende Radwander-Strecke im Quellgebiet der Reformation, Fluss, Seen und stehende Zeit inklusive.


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Ob wandern, radeln, paddeln oder in aller Ruhe die Natur genießen: Insgesamt 52 kleine & große Eskapaden machen Lust, die schönsten Ecken verschiedener Regionen in Deutschland und unseren Nachbarländern zu entdecken.

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