Reportage

Grenzen überwinden

Herrliche Berglandschaften, kleine Buchten, mittelalterliche Städte. Weltberühmte Künstler und Kulturdenkmäler. Köstliche Küche und schäumender Cava: Auf dem ZEIT-Leserforum 2019 und drei exklusiven Reisen durch Katalonien erkunden wir, wie eine der spannendsten Regionen Europas in einer bewegten Gegenwart neue Wege geht

Wie in kaum einer anderen Region Europas spielen in Katalonien Grenzen in vielerlei Hinsicht eine wichtige Rolle: Räumliche Grenzziehungen durch die Bergmassive der katalanischen Pyrenäen und das Mittelmeer. Politische Grenzen durch eine bewegte Geschichte, den Status als autonome Provinz innerhalb Spaniens und das Streben nach politischer Unabhängigkeit. Kulturelle Grenzen durch die Nachbarschaft zu Frankreich, dem Baskenland und den spanischen Provinzen. Aber Katalonien steht genauso für die Überwindung von Grenzen und eine kulturelle Vielfalt, die weit über Kataloniens Grenzen hinaus bekannt ist und die Spaniens reichste Region in den Augen seiner Bewohner und vieler Besucher zu einer der lebenswertesten Regionen in Europa macht.

Antoni Gaudís Modernisme ist bis heute stilprägend für die Metropole Barcelona

Und es gibt wohl kaum eine Gegend, die so vielschichtig, so reizvoll und so reich an landschaftlicher Schönheit, an Schätzen aus Küche und Keller ist wie das Land zwischen Pyrenäen und Costa Brava, Barcelona und Costa Daurada. Deshalb ist Katalonien das perfekte Ziel für das ZEIT-Leserforum 2019 vom 28. September bis zum 5. Oktober 2019. Gemäß unserem Motto »Entdecken, worauf es ankommt« erleben Sie Katalonien in speziellen Reiseprogrammen und bei besonderen Begegnungen auf eine außergewöhnliche Art und Weise. Das Leserforum startet am Abend des 28. September mit einem Empfangsfest in der ehemaligen Benediktinerabtei Sant Pere de Galligants mitten in der Altstadt von Girona. Der Sonntag beginnt mit einem Symposium zu unserem Leitthema »Grenzen überwinden«. Der ZEIT-Redakteur Merten Worthmann, der acht Jahre in Katalonien gelebt hat, beginnt mit einem Impulsreferat »Die Seele Kataloniens – viele Herzen schlagen in einer Brust«. Unser Brüsseler ZEIT-Europakorrespondent Ulrich Ladurner spricht über »Die Überwindung und Neuinstallierung politischer Grenzen in Europa«. Nach dem Mittagessen erleben Sie bei einem Rundgang mit vielen interessanten Stationen durch das mittelalterliche Viertel Barri Vell eine der reizvollsten und besterhaltenen Altstädte Spaniens.

Menschenpyramiden

In den folgenden fünf Tagen erkunden die ZEIT Reisenden in kleinen Gruppen Katalonien, jede unter einem anderen Thema und jede auf eine ganz besondere Art und Weise: Die mehr als 200 Kilometer lange, wild zerklüftete Küste der Costa Brava mit geheimen Höhlen und versteckten Buchten hat Maler, Dichter und Musiker inspiriert, deren Wegen Sie in den nächsten Tagen folgen. Entdecken Sie das surrealistische Dreieck des Salvador Dalí im Küstenort Figueres, im lauschigen Cadaqués und auf Schloss Púbol. Mittelalterliche Bergdörfer und die antiken Ausgrabungen von Empúries erwarten Sie genauso wie die Weinregion Empordà und »Mar i Muntanya«, die einzigartige Küche zwischen Berg und Meer.

Weingüter

In Katalonien schlägt das kulinarische Herz der Iberischen Halbinsel. Unter der kundigen Führung des ZEIT-Genuss-Experten Dr. Wolfgang Lechner besuchen Sie ausgezeichnete Weingüter und Sektkellereien. Sie erfahren, was ein exzellentes Olivenöl ausmacht und wie man es verkostet. Im Ebrodelta schippern Sie zu einer Muschelfarm, probieren frisch geöffnete Austern und Miesmuscheln. Weitere Gipfel des Genusses erwarten Sie auch in Barcelona, zum Beispiel die Expertenführung in der Markthalle La Boqueria. Und zum Reiseende in Món Sant Benet besuchen Sie die vom Kochtitan Ferran Adrià geleitete Stiftung Alicia.

Märkte: Katalanische Traditionen


Drei exquisite Reiseerlebnisse

Es gibt keine genussvollere Variante, die wunderschönen Landschaften und die bezaubernden mittelalterlichen Städte im Nordosten Kataloniens zu entdecken, als mit dem E-Bike. Auf ausgebauten Radwanderwegen erleben Sie diese Region ungestört vom Autoverkehr und zum Teil auf stillgelegten Bahntrassen. Sie radeln, immer unter kundiger Führung, über die vulkanische Ebene von Olot, durch beeindruckende Naturparks, entlang sandiger Buchten und Felsformationen der wilden Küste Kataloniens, zu zauberhaften Fischerdörfern, beschaulichen Orten des Hinterlandes und den mittelalterlichen Städten Pals und Besalú. Auf jeder der drei Touren begegnen die Teilnehmer immer wieder interessanten und außergewöhnlichen Menschen, die mit kreativen Ideen den Traditionen Kataloniens eine Zukunft geben und Neues wagen. Und die inmitten einer bezaubernden Landschaft ihr Leben genießen. Da die ZEIT-Reisenden unterwegs auf Protagonisten der köstlichen katalanischen Regionalküche treffen, werden diese Tage schon deshalb auch kulinarisch zum Hochgenuss!

Der Genuss wird natürlich auch zum Abschluss dieser ereignisreichen Woche nicht zu kurz kommen: Am Freitagnachmittag treffen sich alle Forumsteilnehmer in Món Sant Benet. Die nahe Barcelona in einem herrlichen Parkgelände gelegene mittelalterliche Klosteranlage gehört zum Kulturerbe Kataloniens. Neben dem ehemaligen Benediktinerkloster und dem von Ferran Adrià geleiteten Ernährungforschungsinstitut Alicia gehört auch unser Vier-Sterne- Hotel zu Món Sant Benet. Gemeinsam mit unseren Gastgebern und Menschen aus Katalonien, die uns in diesen Tagen begegnet sind, feiern wir hier zum Abschied ein rauschendes Fest.

Stimmen der Zeit

Ulrich Ladurner,
Europakorrespondent der ZEIT

Ulrich Ladurner
In den achtziger Jahren besuchte ich ein Seminar zum Spanischen Bürgerkrieg,
ich hatte vor dem Studium fast ein Jahr in Spanien verbracht. Ich war jung, und, wie viele junge Menschen damals, fühlte ich mich vom Anarchismus angezogen. Die Anarchisten hatten im Spanischen Bürgerkrieg eine herausragende Rolle gespielt. Die Revolutionsromantik wirkte auch auf mich. Ernüchterung brachte mir das Seminar über den Bürgerkrieg, vor allem aber die Lektüre von George Orwells »Mein Katalonien«. Was in Spanien zwischen 1936 und 1938 geschah,
das war eine blutrünstige Angelegenheit.

Trotzdem, in mir bewahrte sich das Bild einer besonderen Stadt: Barcelona, eines besonderen Landes: Katalonien. Barcelona schien anders zu sein, als andere Städte: mutig, tapfer, kreativ und wohl auch ein wenig verrückt. Das gefiel mir.

In den Jahren 2016 und 2017 fuhr ich häufig nach Katalonien, diesmal aus beruflichen Gründen. Die katalanischen Separatisten wollten Katalonien von Spanien abtrennen, die spanische Regierung verhinderte das. Die Denkweise von Separatisten war mir durchaus vertraut, ich stamme aus Südtirol. Auch dort gibt es Menschen, die sich auf das Selbstbestimmungsrecht eines Volkes berufen. Es gibt viele Unterschiede zwischen Südtirol und Katalonien, gewiss. Doch eine Gemeinsamkeit hatten die Separatisten in beiden Regionen. Sie waren sehr entschlossen, sie waren von ihrer Sache überzeugt, ja sie brannten dafür.  Das erfüllte mich mit Sorge. Bei allem Verständnis für die Sache, bei aller Liebe für die Andersartigkeit Kataloniens, den separatistischen Traum konnte ich nicht nachvollziehen.

Ulrich Ladurner arbeitet seit Herbst 2016 als Europakorrespondent der ZEIT in Brüssel. Zuvor war er seit 1999 Auslandsreporter der ZEIT. Ladurners Berichte und Reportagen wurden vielfach ausgezeichnet.

Katalonien im Blick

ZEIT-Symposium in Girona mit den drei ZEIT-Redakteuren Ulrich Ladurner, Merten Worthmann, Wolfgang Lechner und einem Überraschungsgast

Girona, pulsierende Provinzhauptstadt mit einer der schönsten Altstädte Iberiens

Wer sich einen Einblick in die Seele Kataloniens verschaffen möchte, ist in Girona bestens aufgehoben. Die mit knapp 100.000 Einwohnern kleinste Provinzstadt Kataloniens hat dem Besucher eine Menge zu bieten: Mitten in der Stadt hängen eng verschachtelt gelbe, rote, ockerfarbene Häuser über dem Riu Onyar. Direkt hinter diesem Ensemble und umgeben von einer teils römischen, teils mittelalterlichen Stadtmauer liegt das ehemalige Judenviertel El Call mit seinen winkligen Gassen und Bogengängen, prächtigen Kirchen und Bürgerpalästen. In diesem Labyrinth engster Treppenwege schlägt das Herz Gironas, hier treffen sich die Einheimischen in den Gassen und an kleinen Plätzen in Cafés, in Kneipen, Bars und kleinen Restaurants zum Palavern und Diskutieren oder einfach nur zum Innehalten. Und überall, hier im Zentrum der Unabhängigkeitsbewegung, hängen auch deren gelb-rote Fahnen. Unweit der mittelalterlichen Altstadt beginnt auch das ZEIT – Leserforum: Nach dem Checkin im Vier-Sterne-Hotel Palau de Bellavista empfangen uns unsere katalanischen Gastgeber mit einem Abendessen im ehemaligen Benediktinerkloster Sant Pere de Galligants. Am Sonntagmorgen erleben alle Teilnehmer gemeinsam das ZEIT-Symposium mit den ZEIT Redakteuren Ulrich Ladurner, Dr. Wolfgang Lechner, Merten Worthmann und einem Überraschungsgast. Merten Worthmann aus dem ZEIT-Ressort Z hat acht Jahre in Katalonien gelebt und das Buch »Gebrauchsanweisung für Barcelona« geschrieben. »Die Seele Kataloniens« lautet sein Impulsvortrag, mit dem er das Leserforum Katalonien eröffnen wird.
Ulrich Ladurner war als Auslandreporter viele Jahre für die ZEIT an den Brennpunkten der Welt unterwegs. Als ZEIT-Europakorrespondent mit Sitz in Brüssel ist Überwindung und Neuinstallierung von Grenzen an den Rändern und innerhalb Europas eines seiner Schwerpunktthemen. Als gebürtiger Südtiroler ist er mit Autonomiebestrebungen aufgewachsen. Der ZEIT-Genussexperte Wolfgang Lechner ist seit seinen mehr als einem Dutzend Reisen und Aufenthalten in Katalonien der Region eng verbunden und wird auch die Teilnehmer der Genussreise im Anschluss begleiten. Gemeinsam mit einem Überraschungsgast werden die drei Redakteure mit den Teilnehmern in einer Podiumsdiskussion über die Entwicklung in Katalonien diskutieren. Nach dem Mittagessen werden Sie von ausgesuchten Stadtführern in einem ausgedehnten Spaziergang mit vielen spannenden Stationen durch das Barri Vell, die Altstadt Gironas, geführt.

Exklusive ZEIT-Reise

Dalí und die wilde Küste

Romanische Architektur und surreale Meisterwerke, Königsklöster und mittelalterliche Städte – begleiten Sie uns auf eine kulturelle Schatzsuche!

Burg von Peralada

Weinland im Emporda  Nach der Abfahrt in Girona gibt Ihnen Ihr Reisebegleiter eine Einführung in die Region: Das Empordà ist das fruchtbare Hinterland der Costa Brava und das älteste Weinbaugebiet Spaniens. Sie besuchen das über 500 Jahre alte Kastell in Perelada mit seiner fantastischen Bibliothek und einem französischen Schlossgarten aus dem 19. Jahrhundert. Nach einem Picknick auf dem Weingut La Vinyeta geht es nach Castelló d’Empúries, wo die erste gotische Kathedrale Kataloniens erbaut wurde. Das Abendessen genießen Sie auf der Terrasse des vorzüglichen Hotelrestaurants.

Verträumtes Cadaques

Cadaqués  liegt abgeschieden auf der traumhaft-wilden Halbinsel Cap de Creus. Weiße Häuser gruppieren sich idyllisch um eine Bucht. Pablo Picasso, Luis Buñuel und Salvador Dalí haben sich von den besonderen Lichtverhältnissen bezaubern lassen. Wir besuchen Port Lligat, das einstige Wohnhaus Dalís, ein echtes Kuriosum. Von dort aus führt eine sehr schöne Wanderung bis zum Leuchtturm. Nach dem Mittagessen am Meer geht es hoch hinauf durch die wilde Landschaft des Cap de Creus zur Benediktinerabtei St. Pere de Rodes. Das fantastische romanische Portal zeugt von Macht und Reichtum. Die gebirgige Landschaft ist atemberaubend, ebenso der Blick, der über altes Weinbauland und Felsformationen bis zum Mittelmeer reicht.

Dalimuseum in Figueres

Besalú und Figueres Der mittelalterlich geprägte Ortskern von Besalú steht komplett unter Denkmalschutz. Wahrzeichen dieser ungemein reizvollen Stadt ist die mächtige Brücke Pont Fortificat. Nach einem Bummel essen Siemit Blick auf die Brücke zu Mittag. Im Museum von Figueres, dem Geburtsort Salvador Dalís, können Sie die künstlerische Entwicklung des surrealistischen Meisters nachvollziehen. Die umfassende Sammlung mit Gemälden, Skulpturen und Installationen macht das Museum besonders interessant.

L’Escala und Empúries Der einstige Fischerort L’Escala ist berühmt für seine Anchovis. Im Museum erfahren Sie viel über die ursprünglichen Traditionen. Empúries war in der Antike einer der wichtigsten Handelsplätze des Mittelmeeres. Ihr Reiseleiter führt Sie durch die griechischen und römischen Ausgrabungen. Viele der antiken Steine wurden für den Bau des Ortes Sant Martí d‘Empúries genutzt. Hoch über dem Meer gelegen, bietet er einen großartigem Blick über die Bucht von Roses.

Púbol  Auf dem Rückweg nach Barcelona liegt die mittelalterliche Burg von Púbol, die das Museum Gala Dalí beherbergt. Es ist ein verwunschener Ort, die letzte Ruhestätte für Dalís Muse Gala. Am Nachmittag erreichen Sie Món Sant Benet für den abschließenden gemeinsamenAbend aller Symposiumsteilnehmer.

Route 

 

Ihr Reisebegleiter

Alexander Steinhoff ist in Barcelona geboren und hat die meiste Zeit seines Lebens bislang in Katalonien gelebt. Er studierte in Barcelona Geschichte, Kunstgeschichte und Geografie und hat sich auf katalanische Gegenwartsgeschichte spezialisiert. Seine privaten Interessengebiete sind Kunst, Fotografie und Bergsteigen.

Exklusive ZEIT-Reise

Traumland für Genießer

Der ZEIT-Genussexperte Dr. Wolfgang Lechner begleitet Sie auf Weingüter und Märkte, in katalanische Restaurants und zu Spitzenproduzenten

Wein aus besten Lagen

Empordà und Costa Brava  Ihre genussvolle Reise beginnt gleich mit einer Weinprobe in der Bodega Mas Oller. Nach den Spitzenweinen aus der Empordà erleben Sie die hinreißende Küstenlandschaft in Calella de Palafrugell. In L’Escala besichtigen Sie eine Konservenfabrik, denn Sardellen einzusalzen und in Olivenöl zu konservieren gilt in Katalonien als Kunst. In Altafulla beziehen Sie Ihre stilvolle Unterkunft aus dem 17. Jahrhundert inmitten der Altstadt. Die schlichte Architektur der ehemaligen Klosteranlage mit Bögen, Innenhöfen und Balkonen ist als kunsthistorisches Erbe geschützt. Nach einem kleinen Rundgang genießen Sie das Abendessen im Hotelrestaurant Bruixes de Burriac mit katalanischen Köstlichkeiten und Spitzenweinen der Region.

Priorat und Costa Daurada  In dem Weinbaugebiet Priorat/Monsant sind Sie heute bei einer Kooperative zu Gast, die unter anderem koscheren Wein von Weltgeltung produziert. Nach einem Picknick zwischen Weinbergen erfahren Sie in der Olivenölmühle Mallafré in Riudoms alles zum Thema Oliven und Öl und nehmen an einer Olivenölverkostung teil. In Cambrils an der Costa Daurada genießen Sie die entspannte Atmosphäre bei einem individuellen Spaziergang. Zum Abendessen treffen Sie sich in einem typischen Fischrestaurant.

Muscheln aus dem Ebrodelta

Ebrodelta  Von Sant Carles de la Ràpita aus starten Sie eine Bootstour zu einer Muschelund Austernfarm, wo Sie nach Herzenslust probieren können! Zur Einstimmung auf den Nachmittag gibt es zum Mittagessen Paella, denn im Ebrodelta wächst der beste Reis für das spanische Nationalgericht, das aus dem nahen Valencia stammt. Vorbei an Reisfeldern geht es zu einer traditionsreichen Reismühle, wo Sie alles Wichtige über dieses ganz besondere Produkt erfahren. Den Abend in Altafulla verbringen Sie in Eigenregie und speisen nach Ihren Wünschen in einem der Dorfrestaurants oder in einer sympathischen Strandbar.

Meeresfrüchtepaella

Penedès und Món Sant Benet  Heute erkunden Sie das Weingebiet Penedès, das für den Cava, den in Flaschengärung hergestellten katalanischen »Xampany«, bekannt ist. Nach dem Besuch der Kellerei Codorníu lernen Sie auch eine der vielen kleinen Cavakellereien kennen, inklusive Sektprobe und Mittagsimbiss. Fahrt zum Hotel Món Sant Benet, wo Sie in der Stiftung Alicia des Starkochs Ferran Adrià zu Gast sind.

Barcelona  In der Hauptstadt Kataloniens erleben Sie den Boqueria-Markt und viele Genuss versprechende Ecken in den Altstadtgassen. Nach der individuellen Mittagspause besuchen Sie gemeinsam die Basilika Sagrada Familia, Gaudís noch unvollendetes Meisterwerk. Abends feiern Sie mit den anderen Teilnehmern in Món Sant Benet ein großes Abschlussfest.

 

Route

 

Ihr Reisebegleiter

Dr. Wolfgang Lechner war im ZEITmagazin viele Jahre lang für die Kolumne von Wolfram Siebeck zuständig und gründete dann das Ressort »Die ZEIT der Leser«. Als Experte für Wein- und Genussthemen und Autor zahlloser Berichte befasst er sich mit den schönen Seiten des Lebens und hat schon viele ZEIT-Reisen begleitet.

Exklusive ZEIT-Reise

Mittelalterliche Juwelen

Mit E-Bike-Schwung durch Katalonien: Erkunden Sie auf ausgebauten Radwanderwegen wilde Küsten und das bezaubernde Hinterland

Mittelalterliches Ensemble in Besalú

Von Olot nach Girona  Die erste Etappe führt Sie in den Naturpark Garrotxa. Erkaltete Vulkankrater bilden imposante Bergketten. Sie folgen dem landschaftlich reizvollen Radwanderweg »Carrilet«, von 1911 bis 1969 eine Bahntrasse. In der mittelalterlichen Altstadt von Girona sind besonders die Kathedrale Santa Maria mit dem Schöpfungsteppich, die alten jüdischen Viertel
und die arabischen Bäder sehenswert.

Von Girona nach Sant Feliu de Guíxols Durch hinreißende Landschaften radeln Sie zur Costa Brava. Sie folgen weiterhin dem Radwanderweg »Carrilet«. Als die Eisenbahn hier noch fuhr, transportierte sie auch Kork aus den großen Wäldern, der für den Verschluss von Weinflaschen gebraucht wurde. Sie erreichen die Küste in Sant Feliu de Guíxols. Von dort bringt Sie ein Transfer nordwärts nach Calella de Palafrugell, einem schön gelegenen Küstendorf.

Abendstimmung am Estany de Banyoles

Calella – Palafrugell – Palamós Auf dem Rundkurs gelangen Sie zunächst in den hübschen Marktflecken Palafrugell und anschließend in das Fischerstädtchen Palamós, berühmt für die köstlichen Krabben aus dem örtlichen Fang. Unterwegs legen Sie einen Stopp am Strand Castell Palamós ein. Eingebettet zwischen langen Sandstränden und ausgedehnten Kiefernwäldern
liegt auf einer kleinen Halbinsel eine alte iberische Siedlungsanlage. In den Hügeln des Vall-Ilobrega besichtigen Sie einen Weinkeller und probieren auf dem Weingut Celler Can Sais Weine aus ökologischer Produktion.

Llafranc – Begur – Pals – Torroella de Montgrí Sie verlassen die Küste und radeln landeinwärts ins beschauliche mittelalterliche Peratallada. Unterwegs besichtigen Sie die mittelalterlichen Ortschaften Begur und Pals, beide von mächtigen Stadtmauern eingefasst. Ihre Route führt vorbei an Getreide- und stattlichen Sonnenblumenfeldern. Nach dem Mittagessen setzen Sie Ihre Tour fort, bis Sie in Torroella de Montgri auf der ampurdanischen Ebene ankommen. Der mittelalterliche Stadtkern ist von den schachbrettartig angelegten Straßen geprägt.

Der Ort Pals

Torroella de Montgrí – Banyoles Ein letztes Mal steigen Sie auf Ihre E-Bikes und genießen die beschwingte Fahrt zum See Estany de Banyoles. Auf Ihrem Weg liegt die Burg Gala Dalí von Púbol. Sie besichtigen die mittelalterliche Anlage, in der der Maler einen einzigartigen Ort für seine Frau erschuf. Am Seeufer angekommen, bringt Sie ein kurzer Transfer zu dem mittelalterlichen
Städtchen Besalú mit seiner herausragenden Altstadt und der imposanten Brücke über den Fluss Fluvià. Hier endet am frühen Nachmittag Ihre E-Bike-Tour. Ein Transferbus bringt Sie zur kulturhistorisch bedeutenden Klosteranlage von Món Sant Benet. Am Abend treffen Sie wieder auf die anderen Gruppen und feiern gemeinsam ein Abschlussfest.

Route

 

Ihr Reisebegleiter

Alvaro de Celis ist ein junger Mann voller Energie und Leidenschaft für Spanien. Sein Vater ist Spanier, seine Mutter Deutsche und er hat den größten Teil seines Lebens in Spanien verbracht. Spanische Geschichte ist die große Leidenschaft von Alvaro die Celis und er zeigt seinen Gästen sein Land mit einer ansteckenden Begeisterung .

 

Exklusive ZEIT-Reisen
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    Dalí & die wilde Küste

    ab 1.990 EUR

    Romanische Architektur und surreale Meisterwerke, Königsklöster und mittelalterliche Städte – begleiten Sie uns auf eine kulturelle Schatzsuche!
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    Genuss in Katalonien

    ab 1.990 EUR

    Der ZEIT-Genussexperte Dr. Wolfgang Lechner begleitet Sie auf Weingüter und Märkte, in katalanische Restaurants und zu Spitzenproduzenten
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    E-Bike Entdeckertour

    ab 2.090 EUR

    Mit E-Bike-Schwung durch Katalonien: Erkunden Sie auf ausgebauten Radwanderwegen wilde Küsten und das bezaubernde Hinterland
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