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Abenteuer Südafrika

von Nadja Albrecht (For Family Reisen)

Die beliebte Familienreise Südafrika for family eignet sich bereits für Kids ab sieben Jahren. Sie ist besonders familienfreundlich, da die Makutsi Safari Farm, als feste Unterkunft und Ausgangspunkt für die verschiedenen Aktivitäten dient. Lästiges Ein- und Auspacken entfällt. Christa Oehmen hat die Reise mit ihrer Familie getestet und berichtet von ihren Abenteuern in Südafrika.

Ankunft auf der Makutsi Safari Farm
Heike, die Tochter des deutschen Besitzerpaares der Lodge, heißt uns herzlich willkommen und wir bekommen gleich ein paar Tipps und Infos für unseren Aufenthalt bei einem kühlen Getränk in der Lapa. Das schöne runde Bungalow, Rondavel genannt, ist schnell bezogen und schon machen wir uns zu unserem ersten Rundgang durch die Lodge auf. Die Makutsi Safari Farm liegt inmitten des Makalali Wildgeheges im Nordosten Südafrikas. Mit dem Auto nur knapp eine Stunde vom Krüger Nationalpark und 60 Kilometer von Hoedspruit entfernt, ist die Farm umgeben von atemberaubender Landschaft, Tieren und einer Termalquelle. Die Anlage verfügt über mehrere Pools, über ein Restaurant und viele weitere Freizeit-Angebote.

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Tierische Besuche – eine Lodge ohne Zaun
„Oh, du meine Güte!“ – meine Tochter macht große Augen und bleibt wie angewurzelt stehen, was hat sie nur? Nun sehe ich es auch – endlos lange Beine und ein langer Hals. Barbarossa, die „Hausgiraffe“ stattet der Makutsi Lodge einen Besuch ab und klimpert uns mit ihren langen Wimpern freundlich zu. Wir halten respektvoll Abstand und lassen sie ihres Weges ziehen. In den nächsten Tagen auf unserer Südafrika Familienreise besuchen uns regelmäßig Impalas, Warzenschweine, Perlhühner und kleine Äffchen bei unserem Rondavel und einmal begegnen wir abends sogar Elefanten. Die Makutsi Safari Farm ist eine der wenigen Lodges in Südafrika, die keinen Zaun um die Wohnhäuser hat – es kann also sein, dass man direkt neben einem Löwen schläft. Trotzdem fühlen wir uns sicher, denn die Familie Weber und die Guides stehen uns immer zur Seite.
Am Abend erklingen Trommeln und die uns zum Abendessen einladen, das wir zusammen mit den anderen Gästen der Lodge im Speiseraum einnehmen. Schnell sind so Kontakte geknüpft und wir hören begeisterte Berichte von den verschiedenen Safaris des Tages.

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Die erste Safari – Abenteuer pur
Unsere erste Safari steht bevor: Früh am Morgen brechen wir auf. Wir werden mit einem offenen Jeep am Rondavel abgeholt und mit Mütze, Schal und einer Decke ausstaffiert geht es ab in den Busch. Unser Guide weist uns darauf hin leise zu sein, damit wir die Tiere nicht vertreiben und auf keinen Fall aufzustehen. Gleich hinter der nächsten Kurve stehen ein paar Giraffen und immer wieder huschen Impalas, Kudus und andere Antilopen vor uns über den Weg. Fotoapparat und Fernglas sind immer griffbereit. Wir haben Glück und sehen Spuren von Elefanten, die wir dann kurz darauf im Gestrüpp ausfindig machen. Unglaublich wie leise die Kolosse unterwegs sind, ohne unseren Guide hätten wir sie trotz ihrer Größe gar nicht bemerkt. Wir staunen und sind beeindruckt. Nebenbei lernen wir vieles über die Pflanzen und Vögel. Unser Guide erfährt über Funk, dass Geparden gesichtet worden sind und wir fahren zum angegeben Platz. Tatsächlich entdecken wir zwei Geparden, die mitten auf dem Weg liegen und sich gar nicht von uns stören lassen. Nach 3 Stunden geht es zurück zur Lodge und wir werden mit einem köstlichen Frühstück in der Sonne erwartet.

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Entspannen am Pool oder Tierbeobachtungen am Hippo Hide
Auch wir stimmen an den nächsten Abenden in die begeisterten Berichterstattungen der Familien ein und können gar nicht genug bekommen von den vielen, einmaligen Begegnungen mit Antilopen, Elefanten, Giraffen, Löwen, Geparden und vielen anderen Tieren Südafrikas. Die Guides teilen ihr enormes Wissen gerne mit uns und zeigen uns, wie wir die Tiere, Vögel und Pflanzen sehen können, die wir selbst anfangs gar nicht entdeckt hätten. Langsam gewöhnen wir uns an die Umgebung und unsere Augen nehmen immer mehr wahr. Die freie Zeit verbringen wir am traumhaft tropischen Pool, im Römerbad mit 30 Grad Quellwasse, auf der Liege am Rondavel oder am Hippo Hide – ein Ort an dem Tiere und Landschaft ganz in Ruhe beobachtet werden können. Wer noch Bewegung braucht kann Tennis oder Volleyball spielen. Nur verlassen dürfen wir die markierten Bereiche der Makutsi Lodge auf keinen Fall, da ohne die Sicherheit eines Jeeps der Busch mit seinen Gefahren lauern könnte.
Ausflug zum Blyde River Canyon.

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Um 9 Uhr starten wir am nächsten Tag zum Blyde River Canyon, dem drittgrößten Canyon weltweit. Die Schlucht erstreckt sich über eine Länge von 26 Kilometern, ist bis zu 800 Meter tief und besteht hauptsächlich aus rotem Sandstein. Er gilt als eines der großen Naturwunder Afrikas. Wir fahren mit dem Minibus den Abel Erasmuspass hoch und haben nach eineinhalb Stunden den Beginn des Canyons erreicht. Hier treffen der Blyde River und der Treur River im 90 Grad Winkel aufeinander und bilden tolle ausgewaschene Wasserlöcher. Fotos machen, herumklettern und eine bunte Echse entdecken. Weiter geht’s zum höchsten Aussichtspunkt, den drei tolle Riesenfelsen, die wie Rondavels aussehen. WOW! Wir fahren zum Mittagessen und anschließend zu einem weiteren Aussichtspunkt mit atemberaubendem Blick und steilem Abgrund – nix für Mama …

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16 Tage – lebenslange Erinnerungen
Es war eine Reise für alle Sinne! Die Webers sind mehr als hilfsbereit, die Guides freundlich, witzig und man lernt eine Menge über Pflanzen und Tiere von ihnen. Auch das Essen auf der Lodge ist super lecker. Vom chocolate cake schwärmt unsere ganze Reisegruppe… Beide Pools werden mit Thermalwasser befüllt und sind für Kinder optimal. Neben dem fantastischen Erlebnis, die Tiere in freier Wildbahn vom offenen Jeep aus zu beobachten, sieht man eine Landschaft, die einfach atemberaubend ist. Ein unvergessliches Erlebnis… Man sollte aber auf keinen Fall den südafrikanischen Winter unterschätzen: nach Einbruch der Dunkelheit wird es kühl und die Safaris beginnen zum Teil um 6 Uhr morgens- warme Kleidung ist wirklich Pflicht!

 

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