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Der Hafen von Nizza ist eine Sehenswürdigkeit

Die Hafenstadt Nizza liegt an der Côte d'Azur und ist die fünftgrößte und nach der Hauptstadt die meistbesuchte Stadt Frankreichs. Ihren Namen hat sie von der griechischen Göttin Nike.

Nizza bietet seinen Besuchern ein vielfältiges Angebot an Hotels, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Stränden, Kinos, Theatern und Museen. Die Strandpromenade ist weltweit sehr bekannt und wird als Flaniermeile von Touristen und Einheimischen ausgiebig genutzt. Zwei große nach italienischem Vorbild gestaltete Plätze bilden den Übergang von der Altstadt zum neueren Teil Nizzas, der von Luxushotels, Apartmenthäusern und Villen aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert geprägt wird. Sowohl in der Altstadt als auch im Zentrum von Nizza spielt sich das belebte Nachtleben ab, das auf viele Besucher einen großen Reiz ausübt.

Durch seine geschützte Lage ist Nizza auch im Winter einer der wärmsten Orte an der französischen Côte d’Azur. In den Monaten Juni bis August kann es dort sehr heiß werden, was aber die meisten Sonnen anbetenden Badegäste nicht zu stören scheint. Der Winter ist in der Regel mild, es gibt selten Frost in Nizza. Deshalb war die Stadt bereits im 19. Jahrhundert ein beliebtes Winterquartier für vornehmlich Besucher von der britischen Insel. Noch heute zeugen die großen Hotels und Gärten davon. Das milde Klima begünstigt die mediterrane Vegetation sowie den Weinbau in der Umgebung der Metropole.

Daten & Fakten
Einwohnerzahl 348.721
Klima mediterran
Fläche (km²) 71,92
Bev.-dichte 4.839 Ew./km²
Alter 3. Jh. v. Chr.
Beste Reisezeit ganzjährig
Sonstiges Die Einwohner heißen Nizzaer

Der Hafen liegt im Zentrum von Nizza, in unmittelbarer Nähe zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt. Er wurde 1750 von einem Herzog erbaut und ist unter dem Namen "Port Lympia" (klares Wasser) bekannt. Die Hafenanlage besteht aus vier großen Becken, von wo aus täglich Fährschiffe zu verschiedenen Zielen auslaufen. Die zahlreichen Restaurants entlang der Kais sind beliebt und immer gut besucht. Die hohen, farbigen Häuser ergeben zusammen mit den Hafenanlagen ein harmonisches Gesamtbild, das manche an ein Gemälde erinnern mag. Auch Segler aus aller Welt steuern die Hafenstadt an der Côte d'Azur gern an, und die Fülle der Boote und Jachten wird von Touristen besonders in den Sommermonaten beinahe andächtig bestaunt. Wer eine Reise nach Nizza plant, kann sich zuvor im Internet unzählige Fotos auch vom Hafen anschauen und sich ausführlich über seine Geschichte informieren. Segler sollten die offizielle Seite der Hafenverwaltung mit allen wichtigen Adressen und Öffnungszeiten studieren.

Einige Veranstalter im Hafen bieten auch kurze Touren auf dem Meer an, bei denen man die Schönheit der Côte d'Azur von der Wasserseite aus bewundern kann. Auf dem Programm stehen die berühmte Reede von Villefranche, die Zitadelle aus dem 16.Jahrhundert und das Cap mit den Luxusvillen namhafter Familien. Anschließend fährt das Schiff an der Promenade entlang. Von hier aus kann man die schönen Fassaden der Bauten betrachten. Die Geschichte von Nizza aus dem 19. und 20.Jahrhundert steht gewissermaßen in Stein gehauen am Meere. Die Spazierfahrt dauert etwa eine Stunde und ist vom Preis her erschwinglich. Für Kinder zahlt man die Hälfte. Die Gebäude des Fährterminals sind klimatisiert und auch großen Passsagierströmen gewachsen. Kinder können sich in Spielbereichen die Zeit vertreiben. Zwischen den Terminals verkehren Shuttlebusse, und am Hafen ist für gute Parkmöglichkeiten gesorgt. Wenn man über die Autobahn anreist, kann man der Beschilderung zum Hafen (Port) leicht folgen. Auch vom Zugbahnhof aus verkehren Busse zum Hafen. Zu Fuß ist die Entfernung in 45 Minuten zu überbrücken.