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Urlaub in Tasmanien für Familien und Aktiv-Urlauber
Tasmanien (früher Vandiemensland) ist eine Insel südöstlich vor der australischen Küste und seit 1901 der kleinste Bundesstaat Australiens. Die Verwaltung der Insel befindet sich in der Hauptstadt Hobart.
Tasmanien zählt zu den beliebten Ferienregionen in Australien. Neben Touristen aus aller Welt sind es gerade Australier, die ihre Ferien auf der vorgelagerten Insel verbringen. Für die verschiedenen Touristengruppen wie Familien, Kurzurlauber vom Festland und Aktiv-Urlauber gibt es in Tasmanien Verschiedenes zu erleben.
Sporttouristen können unterschiedlichen Sportarten in der freien Natur der Region nachgehen. Wandern, Reiten und Wildwasser-Kajaken gehören beispielsweise zu den meist verbreiteten Sportangeboten, die von Reiseleitern entweder geführt oder selbstständig organisiert werden können. Von der gesamten Fläche des Staates gehören 37 % zum Nationalpark, der eine Größe von 1.612 km² hat und rund ein Viertel der Insel gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Landschaftlich prägen Wälder und Berge die Insel, die durch die Bass-Straße vom Festland getrennt wird. In der von den Einwohnern geschützten Natur gibt es viele Wanderwege, von denen der Weg zwischen dem Cradle Mountain und dem Lake Saint Clair der bekannteste beim Wandertourismus ist. Für die Wandertour benötigen erfahrene Wanderer zwischen fünf und sieben Tage. Unterwegs gibt es zwar bewirtschaftete Herbergen, aber viele ziehen es vor, am Wegesrand zu zelten. Eine gründliche Vorbereitung sowie passendes Equipment ist verpflichtend. Für die Besteigung des zentral gelegenen Mount Ossa, der mit seinen 1.617 Metern der höchste Berg Tasmaniens ist, wird keine umfangreiche Bergsteigerfahrung vorausgesetzt. Lediglich in Gipfelnähe gibt es einige Felsen, die zu überwinden sind. Aufgrund des sehr wechselhaften Wetters auf dem Gipfel ist das Mitbringen von Allwetterkleidung zu empfehlen. Für Familien gibt es einfache Wanderwege, wo auf den Spuren der einheimischen Tierwelt gewandelt werden kann. Der bekannteste Einwohner Tasmaniens ist der gleichnamige Tasmanische Teufel, der zur Gattung der Beuteltiere zählt. Auf dem australischen Festland ist diese Art vermutlich seit dem 14. Jahrhundert ausgestorben. Bis ins 19. Jahrhundert hinein nahm die Population der Beuteltiere ab, weshalb der Tasmanische Teufel 1941 unter Artenschutz gestellt wurde. Aber auch andere Tiere wie Wombats und bestimmte Känguru-Arten leben im Nationalpark. Die Parkranger übernehmen täglich Führungen und berichten anschaulich über die Flora und Fauna der Region.
| Einwohnerzahl | 502.600 |
| Klima | ozeanisches Klima |
| Fläche (km²) | 68.400 |
| Bev.-dichte | 7,09 Einw./km² |
| Alter | Entdeckung: 1642 |
| Beste Reisezeit | Oktober-April |
| Sonstiges | Hauptstadt: Hobart |
Touristen, die ein kulturelles Programm vorziehen, können die Hauptstadt Hobart besichtigen, die 1804 als Sträflingskolonie gegründet wurde. Die 200.000-Einwohner-Stadt liegt an der Flussmündung des Derwent River und am Fuße des 1.270 Meter hohen Mount Wellington im Süden der Insel. Hobart ist auch die Universitätsstadt und das kulturelle Zentrum Tasmaniens. Zu den Hauptattraktionen gehört der bekannte Salamancar-Markt, auf dem hauptsächlich einheimische Handwerkskünste und Erzeugnisse aus der ansässigen Landwirtschaft verkauft werden. Hotels und Restaurants befinden sich in unmittelbarer Nähe zum zentral gelegenen Markt. Viele Hotels verfügen über gute Verkehrsanbindungen, die die Stadtteile miteinander verbinden oder auch ins Umland führen. Touristen, die eine Rundreise planen, können vor Reisebeginn einen Mietwagen reservieren lassen. Touristikbüros und größere Hotels bieten diesen Service ebenfalls an.
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