Fragebogen: Dr. Uli Bracher

Steckbrief:

Dr. Uli Bracher (Swagato), geboren am 13. Juni 1949 in Heidenheim, ehemals 68-er Soziologe in Frankfurt, dann Weltenbummler auf der Suche nach der »inneren Revolution« und der »erfüllendsten Musik«. Seit dem Alter von 15 Jahren Jazz-Musiker, immer auf der Suche nach dem neuen Klang. Vom »brasilianischen« Straßenmusiker in Amsterdam über Duo Partner einer Harfenistin in Freiburg, vom philosophischen Berater bis zum Geschäftsführer einer Softwarefabrik bin ich immer meiner Intuition gefolgt. Das schloss jeweils mehrere Jahre dauernde Aufenthalte in Indien (wo ich meinen Künstlernamen Swagato empfing), Italien und den USA ein und machte mich mit den verschiedensten Menschen, Kulturen und Projekten bekannt. Mit 51 Jahren wagte ich den Sprung zum professionellen Musiker, und das auf den kapverdischen Inseln, wo ich seit acht Jahren in Mindelo lebe und dort mit allen lokal, national und international bekannten Musikern auftrete.
Um interessante Menschen zu treffen und weil ich stolz bin, meine neue Heimat andern Menschen zu zeigen, arbeite ich dreimal jährlich als Reisebegleiter, am liebsten leite ich die ZEIT REISEN, weil sich immer interessante Menschen zusammenfinden. In diesem Jahr habe ich mit meiner kapverdischen Band OLINOS unsere neue CD SABURA, aufgenommen und im Juni in Deutschland auf einer Tour vorgestellt. Wer mehr über mich und meine Musik erfahren möchte, findet weitere Infos auf meiner Webseite.

Dr. Uli Bracher

Reisen bedeutet für mich:

Aufbruch in neue Natur- und Kulturwelten, Inspiration für Herz und Seele und meine Musik, den Körper neu spüren

Mein beeindruckendstes Reiseerlebnis:

Meine sechsmonatige Rucksackreise durch Indien und Nepal im Jahre 1979

Mein Lieblingsziel/-platz ...

  • in Deutschland: Schwarzwald, Schwäbische Alb, weil ich dort aufgewachsen bin und gute Erinnerungen geblieben sind.
  • In Europa: Toskana (Siena), weil Natur und Stadt mich mit ihrer Magie verzaubern.
  • Weltweit: New York und Brasilien, weil das für meine Musik die aufregendsten Quellen sind.

Mein Lieblingshotel ...

  • in Deutschland: Steigenberger Inselhotel in Konstanz, weil ich die Ästhetik des Baus und die Stimmung am See für einmalig halte.
  • In Europa: Albergo del Chianti in Greve, Toskana, weil ich da die besten Wildgerichte der Toskana verspeist habe.
  • Weltweit: Hotel Xaguate auf der Insel Fogo, Kapverden, weil es wunderschön eingerichtet ist und eine einmalige Terrasse mit Pool und Blick aufs Meer hat.

Mein Lieblingsrestaurant ...

  • in Deutschland: Ambringer Bad in Ehrenkirchen bei Freiburg , weil dort das original badische Essen einfach am schmackhaftesten ist.
  • In Europa: Lucullus (Japanisch und Italienisch) in Cascais, Portugal, weil ich da jedes Mal die Qual der Wahl habe: japanisch oder italiensich?
  • Weltweit: Restaurant Odjo d'Água in Santa Maria, Sal, Kapverden, weil die Lage des Restaurants, ins Meer hineingebaut, das Langustenessen noch aufregender macht.

Dorthin bringen mich keine 10 Pferde:

Perm am Ural (da gab ich mal ein Konzert)

Drei »Dinge«, die auf keiner Reise fehlen dürfen:

  1. meine Freundin Pipiet
  2. meine Querflöte
  3. mein Apple Laptop

Drei Bücher für die Reise ...

  • bei gutem Wetter: Wanderführer der jeweiligen Region
  • bei schlechtem Wetter: alle tibetischen Krimis »Shan ermittelt« von Eliot Pattison
  • bei jedem Wetter: Manuel Vázquez Montalbán: Quintett in Buenos Aires

Mein Held/meine Heldin in der Geschichte des Reisens:

  • Historisch: Marco Polo
  • Aktuell: Meine indonesische Freundin Pipiet, die jahrelang mit ihrem Rucksack die ganze Welt bereiste und schließlich auf den Kapverden in meinen Armen landete.

Mein unerfüllter Reisetraum:

Die indonesischen Inseln Bali und Java.