Begegnung mit Peter Davids
Peter Davids (55) ist studierter Jurist und arbeitet in der PR- und Kommunikationsbranche. Er sieht sich als »weltoffenen Hamburger durch und durch«. Als ausgewiesener Musik-, Theater- sowie Opern- und Ballettexperte widmet er sich unterschiedlichen kulturellen Themen und Projekten. Als freier Mitarbeiter der Wochenzeitung DIE ZEIT konzipiert und organisiert er seit vielen Jahren individuelle Reisen in europäische Metropolen, aber auch in seine Heimatstadt Hamburg. Seine Mission ist, Reisen zu kulturellen Highlights auszuarbeiten, bei denen sich Türen öffnen, die in der Regel verschlossen bleiben. Bei Begegnungen mit Künstlern, Probenbesuchen, Diskussionsrunden oder Privatführungen vermittelt er den Blick »hinter die Kulissen«.

Reisen bedeutet für mich:
Wieder neue Impulse und Anregungen zu gewinnen, um die Neugier meiner Gäste zu befriedigen.
Meine beeindruckendsten Reiseerlebnisse:
Immer, wenn Claudio Abbado mit seinem Festivalorchester und Angela Rosengart mit ihrer Picasso-Sammlung sich vor der Schweizer Bergwelt zum sinnlichen Gesamtkunstwerk vereinen – einfach grandios!
Mein Lieblingsziel/-platz in Deutschland:
Das Fespielhaus in Bayreuth, vor allem, wenn man das Glück hat, eine Karte für die Eröffnung zu bekommen. Und die – zugefrorene – Außenalster in Hamburgs Mitte in der Abendstimmung.
Europa:
Überall, wo ich Neues entdecken kann oder interessante Menschen treffe. Der »Palau de la Musica Catalana« in Barcelona ist solch ein Ort. Der Konzertsaal hat mich mit seinem Spiel aus Formen, Licht und Farben einfach überwältigt.
Weltweit:
Immer wieder New York als innovative Kulturmetropole, die sich ständig neu erfindet.
Mein Lieblingshotel in Deutschland:
Das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten an Hamburgs Binnenalster, speziell die Wohnhalle zur Weihnachtszeit. Hier stimmt alles: Stil, Service, Atmosphäre.
Europa:
Die W-Hotels in Barcelona und St. Petersburg. Faszinierendes Design mit Wohlfühlcharakter. Während meiner Ballettreise nach St. Petersburg Ende April 2012 werden wir dort wohnen.
Weltweit:
Das »Plaza« in New York, weil im »Oak Room« die unterschiedlichen Eindrücke der Megalopolis auf genussvolle Weise im Cocktailglas verschmelzen.
Mein Lieblingsrestaurant in Deutschland:
Heinz Winklers »Residenz« in Aschau mit seinen zeremoniell-kreativen Überraschungen und der »Hirschen« in Freiburg-Lehen wegen seiner perfekt badischen Küche.
Europa:
Das »Ristorante dal Pescatore« in Canneto sull’Oglio, am Pò nahe Cremona gelegen, irgendwo am Ende der Welt. Nadia und Antonio Santini verwöhnen ihre Gäste in ihrem Landhaus am offenen Kaminfeuer.
Weltweit:
Das »Indochine« an New Yorks Lafayette Street, wo der bunte Gästemix mit den Fusionkreationen auf den Tellern konkurriert.
Dorthin bringen mich keine 10 Pferde:
Auf eine Kreuzfahrt mit einem Clubschiff.
Drei Dinge, die auf keiner Reise fehlen dürfen:
Opernkarten, der Michelin und ein Reiseführer, der aktuell auf Land und Leute eingeht.
Drei Bücher für die Reise:
-
bei gutem Wetter: Eine Hör-CD, gelesen am liebsten von Gert Westphal, fürs Auto.
-
bei schlechtem Wetter: »Wälsungenblut« von Thomas Mann
-
bei jedem Wetter: Theodor Fontanes »Wanderungen durch die Mark Brandenburg«
Mein Held/meine Heldin in der Geschichte des Reisens
- Historisch: Alexander von Humboldt
- Aktuell: Reiseleiter, die sich vor allem als Gastgeber verstehen
- Mein unerfüllter Reisetraum: Argentinien und die Antarktis
Reisesuche
Kategorien
Kontaktieren Sie uns
Telefon: 040 - 32 80 455 | E-Mail: zeitreisen [at] zeit [dot] de
Newsletter bestellen
Bestellen Sie kostenfrei den ZEIT-Reise-Newsletter und erhalten Sie regelmäßig Tipps und besondere Angebote aus der Welt der ZEIT REISEN. (Abmelden des Newsletters jederzeit möglich)



