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Das schönste Sommertheater - Salzburger Festspiele

Letztes Jahr im Juli: Ich flaniere durch die Altstadt, promeniere am Ufer der Salzach. Und beobachte, wie alle Menschen irgendwie im Festspielfieber sind, ob mit oder ohne Karte. Die Vorfreude packt mich, endlich geht es los. Die Premiere der weltberühmten Festspiele startet in wenigen Stunden. Ich erfreue mich an den schön gewandeten Menschen in ihren wunderbaren Outfits. Beobachte, wie die Gäste einen Cappuccino im Café Tomaselli nehmen, oder auch einen Champagner auf der Dachterrasse vom Stein. Sie stimmen sich ein auf die große Premiere.

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Was wäre Salzburg ohne den Jedermann? Dieses legendäre Stück von Hugo von Hofmannsthal über Überfluss und Tod, vom Sterben eines reichen Mannes wird (bis auf einige Jahre Pause) seit 1920 auf dem Domplatz aufgeführt. Jahr für Jahr ist es der Auftakt der Salzburger Festspiele. Große Namen wie Curd Jürgens, Maximilian Schell oder Klaus-Maria Brandauer haben dem Jedermann eine ganz besondere Note verliehen. In der Rolle der Buhlschaft brillierten u.a. Senta Berger, Christiane Hörbiger und Veronika Ferres. Es ist eine Ehre, hier auftreten zu dürfen. Und deshalb gibt jeder alles. Unvergleichlich die herrliche Kulisse auf dem Domplatz, und wenn der Tod den „Jedermann“ ruft, dann geht das ganz tief unter die Haut. Hier, wo Mittelalter und Barockzeit, Kirche und Friedhof so präsent sind und den perfekten Rahmen einer natürlichen Kulisse bilden. In diesem Jahr freue ich mich auf Cornelius Obonya als Jedermann, Brigitte Hobmeier als Buhlschaft und Peter Lohmeyer als Tod.
Und schließlich rundet ein wunderbares Essen im historischen Stiftskeller einen ereignisreichen Tag ab.
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