The Grand Train Tour of Switzerland

Reportage

Die Schweiz mit dem Zug – immer beste Aussichten

Eine Reportage zur »Grand Train Tour of Switzerland«

Schweiz, Grand Train Tour Karte

Gleich am ersten Tag unserer Zugreise durch die Schweiz benutzen wir sechs unterschiedliche Transportmittel: Von Zürich braucht der Schnellzug knapp eine Stunde bis Luzern, wo wir gegenüber vom Bahnhof am Quai das Schiff besteigen. Am Ufer des Vierwaldstätter Sees liegt die »Unterwalden«, ein historisches Dampfschiff aus dem Jahr 1902, mit dem schon Winston Churchill und König Hussein von Jordanien gefahren sind. Uns bringt es nach Alpnachstad, wo wir in die steilste Zahnradbahn der Welt einsteigen – hoch zum Pilatus Kulm (2.073 Meter). Die Zahnstange »System Locher« und der spezielle Gleiswender bei der Bergstation sind weltweit einmalig. Die rote Zahnradbahn fährt seit 1889 mit einer maximalen Steigung von 48 Prozent mit neun bis zwölf Stundenkilometern durch Wald, Wiesen und entlang steiler Felswände. Wer gern aus nächster Nähe die senkrechte Eselwand sehen will, der sitzt am besten in Fahrtrichtung links. Der Legende nach soll im Mittelalter hier oben ein heilbringender Drache gehaust haben und im ehemaligen Pilatus-See gar die rastlose Seele des römischen Feldherrn Pontius Pilatus herumlungern.
Eindrücklich präsentiert sich das Panorama der Alpengipfel, und auf dem Drachenweg in der Felsengalerie hat der Künstler Hans Erni die geheimnisvollen Mythen und Legenden rund um den Pilatus ins Bild gesetzt.

Dragon Ride-Lufseilbahn
Futuristische Luftseilbahn »Dragon Ride« mit Blick auf den Vierwaldstättersee

Die erste Etappe unserer Rückfahrt nach Luzern legen wir mit dem »Dragon Ride« zurück, einer futuristischen Luftseilbahn, in der man wie in einem Helikopter-Cockpit sitzt. Sie führt vorbei an der weißen Klimsenkapelle. Dann folgt eine vergleichsweise gewöhnliche Gondelbahn, wobei Abenteuerlustige vielleicht vorher auf der Fräkmüntegg noch eine Fahrt auf der Sommerrodelbahn oder eine Tour im Seilpark unternehmen wollen. Transportmittel Nummer sechs ist schließlich der Trolleybus zum Bahnhof Luzern, von wo aus uns ein kurzer Spaziergang zum Hotel Continental Park führt.

Seeufer und Wasserfälle

Die Strecke über den Brünigpass ist eine der wenigen, die tatsächlich über einen Alpenpass führt. Die Bahn kürzt den Weg nicht durch einen Tunnel ab, sondern schraubt sich hinauf auf den Pass.
Die Reise beginnt mit der »Zentralbahn« im Bahnhof von Luzern. Entlang der traumhaft schönen Ufer von Vierwaldstätter-, Sarnerund Lungerersee geht es quer durch Obwalden, auf drei Zahnstangenstrecken hinauf zum Pass und auf der anderen Seite steil hinunter nach Meiringen. Rechts über dem Haslital rauschen die imposanten Wasserfälle über die Felsstufen des vom Gletscher gebildeten, typisch u-förmigen Tales. In Meiringen wendet dann der Zug, um auf flacher Strecke talauswärts nach Brienz zu gelangen und die Panoramafahrt entlang des Brienzersees fortzusetzen. Gegenüber, auf der anderen Seeseite, liegen die Giessbachfälle und das historische Grandhotel Giessbach.

Mit der Zahnradbahn zum Jungfraujoch

Die Massive von Eiger und Mönch mit spektakulären Aussichten durchquerend, fahren wir am Nachmittag hinauf zum höchstgelegenen Bahnhof Europas, dem Jungfraujoch. Am 27. Juli 1896 erfolgte auf der Kleinen Scheidegg der Spatenstich zum Bau der Jungfraubahnstrecke. Ursprünglich war vorgesehen, die Bahn bis hinauf auf über 3.800 Meter, auf den Gipfel der Jungfrau zu bauen. In zahlreichen Bauabschnitten wurden die Stationen Eigergletscher, Eigerwand, Eismeer errichtet und schließlich erst 1912 das Jungfraujoch erreicht, das die letzte Station bleiben sollte. Durch verschiedene Stollen gehen wir zu Fuß zum Eispalast, hinaus auf das Plateau, auf den Erlebnisrundgang »Alpine Sensation« und mit dem Lift zur Beobachtungsterrasse Sphinx. Roland, unser Begleiter, unternimmt mit einigen Reisenden die 45-minütige Schneewanderung in der dünnen Luft zum Mönchsjoch.

Unser Abendessen nehmen wir im Hotel Metropole mit exklusiver Aussicht auf die Jungfrau ein. Zum Abschied gibt es von der Dachterrasse einen herrlichen Rundblick über die Gipfel.

Luzern-Interlaken Express
Luzern-Interlaken Express vor dem Brienzersee, Berner Oberland

Vom Berner Oberland an den Lac Léman

Der schnellste Weg von Interlaken an den Genfersee führt über Bern, der schönste aber durch das Simmental und via Gstaad und Pays d’Enhaut nach Montreux. In Zweisimmen müssen Reisende noch bis 2018 in die Schmalspurbahn umsteigen, danach wird es täglich in beide Richtungen vier Verbindungen mit Wagenmaterial geben, das »umgespurt« werden kann. Bereits 1905 war die über 60 Kilometer lange Strecke von Zweisimmen nach Montreux durchgehend befahrbar – übrigens die erste größere Schweizer Bahn, die auf ganzer Länge elektrisch unterwegs war. Ein Jahr später, 1906, fuhr auch schon der erste Speisewagen mit. Hier oben wimmelt es von Eisenbahngeschichten: So hätte einst der Zug bei Gstaad in Richtung Col du Pillon und Rhônetal fahren sollen, deshalb die Bahnschleife in Gstaad.
Ein großer Teil der Reise führt nun quer durch den Regionalen Naturpark Gruyère Pays-d’Enhaut, der sich vom Greyerzerland bis an den Lac Léman ausdehnt. Vorbei an Château-d’OEx geht’s zum »Grand Châlet« von Rossinières, das leider nur ganz kurz zu sehen ist. Vom Tal der Saane steigt der Zug später durch das verträumte Tälchen von Allières, um mit einem Scheiteltunnel Les Avants zu erreichen. Grandios ist die Aussicht über Montreux und den See, der mal zu unserer linken, mal zu unserer rechten Seite liegt … Seitenwechsel ist für Fotografen angesagt. Hinunter zum Genfersee braucht die Montreux-Oberland-Bahn über Chamby und Chernex vier Kehrschleifen mit bis zu 7,3 Prozent Gefälle.
Das Unesco-Welterbe Lavaux und das neu eröffnete Charlie-Chaplin-Museum stehen am nächsten Reisetag auf dem Programm. Auf dem einstigen Landsitz der Familie Chaplin »Manoir de Ban« in Corsier-sur-Vevey wurde eine ganze Welt rund um den Mann mit der Melone eröffnet. Bei einem Winzer degustieren wir anschließend regionale Weine.

Rhônetal, Zermatt und Matterhorn

Ein langer und erlebnisreicher Tag steht uns heute bevor. Mit dem Schnellzug fahren wir am Schloss Chillon vorbei und 110 Kilometer das Rhônetal hinauf bis Visp, wo wir auf die direkten Züge aus Bern durch den Lötschberg treffen. Das von den eiszeitlichen Gletschern geprägte breite inneralpine Längstal liegt zwischen den Berner und Walliser Alpen. Böse Zungen behaupten, das Schönste am Walliser Haupttal seien die abzweigenden Quertäler mit wohlklingenden Namen wie Val d’Hérens, Val d’Anniviers oder Turtmanntal. Deshalb begeben auch wir uns ab Visp ins Visper- und Mattertal – welch ein landschaftlicher Gegensatz zum Rhônetal! Wer sieht jetzt zuerst das Matterhorn?

 

Schloss Chillon
Schloss Chillon am Genfersee

In Zermatt unternehmen wir einen Spaziergang durch das Dorf nach Winkelmatten. Keine Seilbahn bringt Besucher auf einen höheren Punkt: Wir werden auf der höchsten Aussichtsplattform Europas stehen, mitten im Hochgebirge, in einer Schnee- und Gletscherwelt mit atemberaubenden Aussichten. Seit 1979 schwingt sich die 100-Personen-Gondel vom Trockenen Steg mit nur drei Masten und einer stützenfreien Strecke von fast drei Kilometern direkt zu der in die Felswand eingehauenen Station »Klein Matterhorn«, 50 Meter unterhalb des Gipfels. Der Personenlift hebt uns zuoberst auf die Spitze!
Gegen Abend tauchen wir in die Bergwelt vergangener Jahrhunderte ein: Im Matterhorn-Museum Zermatlantis erfahren wir anschaulich, wie die Einwohner von Zermatt im 19. Jahrhundert lebten. Das gerissene Seil dokumentiert die Tragödie der Matterhorn-Erstbesteigung von 1865.

 

Der langsamste Schnellzug der Welt

Am 25. Juni 1930 um 7.30 Uhr war es so weit: Der erste Zug mit Ziel St. Moritz verließ den Bahnhof Zermatt. Vom Matterhorn ins Engadin (oder umgekehrt) reisen wir heute in acht Stunden. Natürlich gäbe es schnellere Wege – aber keiner ist schöner als der mit dem Glacier Express.
Der »langsamste Schnellzug der Welt« fährt auf seiner 291 Kilometer langen Tagesreise durch drei Kantone, über 291 Brücken und durch 91 Tunnel. Bis 1981 konnte der durchgehende Zug nur im Sommer verkehren, da die Furka-Bergstrecke im Winter zu stark verschneit und lawinengefährdet war.

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Der Glacier Express überquert das Urserental

Nach der Querung des Urserentals schraubt sich die Meterspur-Bahnkomposition hinauf zum Oberalppass, in der Nähe der Rheinquelle. Weiter rheinabwärts, tief unten in der Schlucht, queren wir den riesigen nacheiszeitlichen Bergsturz von Flims.
Ab Thusis schlängelt sich der rot-weiße Erlebniszug durch die Landschaft der Albulabahn, ein von der Unesco ausgezeichnetes Welterbe. Beim Landwasser-Viadukt fährt er in leichter Rechtskurve nach der 142 Meter langen Brücke direkt in die senkrechte Felswand, respektive in einen Tunnel – Fenster rechte Seite! Die Albulastrecke beeindruckt noch mehr zwischen Bergün und dem Scheiteltunnel in Preda: Kehren mitten im Tal und Kehrtunnels lassen viele Bahnreisende die Orientierung verlieren. Den Ferienort St. Moritz erreichten die ersten Züge der Rhätischen Bahn 1904, die erste Komposition aus Zermatt dann 1930. Im »Glacier Express« fotografieren und filmen wir nicht nur die vorbeiziehende Landschaft, sondern speisen auch ausgezeichnet – ein Drei-Gänge-Mittagessen wird für uns in der Bordküche zubereitet und komfortabel am Sitzplatz serviert.

 

Im roten Bernina Express nach Italien

Nun begeben wir uns auf die Südseite der Alpen, ins schweizerische Val Poschiavo und ins italienische Veltlin. Doch vorher liegt nach Pontresina die bekannte Montebello-Kurve mit dem fotogenen Blick zum Morteratschgletscher, zur Bellavista und zum Piz Bernina mit dem weißen Biancograt auf der Strecke. Anschließend kommt der liebliche Lago Bianco auf dem Bernina-Pass (2.253 Meter) in den Blick. Wir überfahren jetzt die höchste Bahn- Transversale der Alpen. In mehreren Schleifen über Alp Grüm, mit Blick zum Piz Palü (schade, dass wir nicht aussteigen können …), geht es bergab ins Puschlav. Der Expresszug nähert sich dem warmen Süden, fährt über den architektonisch vollendeten Kreisviadukt von Brusio und schließlich im italienischen Tirano in den Bahnhof ein. Schon 1910 wurde der direkte Zugbetrieb zwischen St. Moritz und Tirano aufgenommen.
Der Palazzo Salis in Tirano versetzt uns am nächsten Morgen in Staunen. Durch den Torbogen gelangt man zum Innenhof mit dem geometrisch angelegten italienischen Garten, einem der bedeutendsten in der Lombardei und sicherlich dem berühmtesten im Veltlin. Im Inneren des Palazzos mit aufwendigen historischen Fresken lassen wir uns mit Freude von der Trompe-l’OEil-Malerei täuschen.
Am Nachmittag folgt die einzige längere Busfahrt dieser Reise. Sie führt von Tirano durch das malerische Veltlin 70 Kilometer weit bis zum Comersee und nach Lugano. Berühmt ist die italienische Talschaft für ihre Weine, die noch heute meist ihren Weg nach Graubünden finden und dort als typisch bündnerisch gelten. Entlang des Lago di Como und Lago di Lugano erreichen wir die Sonnenstube der Schweiz, die Bucht von Lugano im Kanton Tessin (Ticino).

Schweiz, Gornergratbahn, Zermatt
Gornergratbahn bei Zermatt

Hesse, San Salvatore und Gotthard-Tunnel

1919, im Alter von 42 Jahren, trennte sich Hermann Hesse von seiner Familie und zog in die Südschweiz. Nach wenigen Wochen fand er eine Unterkunft in der Casa Camuzzi in Montagnola, wo er zwölf Jahre lang blieb. Die Romane »Siddhartha«, »Narziss und Goldmund« oder »Klingsors letzter Sommer« entstanden hier. Eine Rundwanderung führt zu den Stätten und Sehenswürdigkeiten auf der Collina d’Oro, die Hesse inspirierten und die er schätzte. In Montagnola besuchen wir das Hesse-Museum. Persönliche Gegenstände, Fotos, Bücher und Aquarelle erzählen vom bewegten Leben des berühmten deutschen Schriftstellers.
Szenenwechsel: Bereits im Jahr 1200 bestiegen Pilger den San Salvatore zu Fuß, um dem Sohn Gottes die Ehre zu erweisen, der nach einer alten Legende bei seiner Auffahrt in den Himmel hier kurz Rast gemacht haben soll. Seit 1890 erleichtert die Standseilbahn in zwei Sektionen das Überwinden der 600 Höhenmeter bis zum Gipfel. Das Besondere an dieser Bahn: Es gibt einen Wagen in der unteren Sektion, einen Wagen in der oberen, umsteigen in der Mittelstation Pazzallo, ein Seil, keine Ausweiche. Auf dem Haus- und Symbolberg, dem markanten Zuckerhut von Lugano, verbringen wir den Abend zusammen mit Marco Solari, einem berühmten Akteur im Tessiner Tourismus.
Den Abschluss der Schweizer Zugreise bildet anderntags die Fahrt nach Zürich durch den Gotthard-Basistunnel, mit 57 Kilometer Länge der längste Eisenbahntunnel der Welt. Er durchquert die zentralen Schweizer Alpen in Nord-Süd-Richtung. Doch zuvor besichtigen wir noch die mittelalterlichen Burgen und erhaltenenen Festungsmauern von Bellinzona (Unesco-Weltkulturerbe). Castelgrande, Castello Montebello und Castello Sasso Corbaro bildeten einen wirkungsvolle Verteidigung gegen Angreifer. Ein beeindruckender Abschluss unserer »Grand Train Tour of Switzerland«!

Autor der Reportage und Ihr Reiseleiter

Herr Roland Baumgartner

Dr. Roland Baumgartner,
Autor und Reiseleiter

 

Dr. Roland Baumgartner
Er hat in Geografie promoviert und während des Studiums für die Nasa in den Colorado Rocky Mountains gearbeitet.
Er war später Chefredakteur der »Revue Schweiz«. Als Co-Autor des Buches »Grand Tour of Switzerland« und Verfasser des vielbeachteten Buches »250 Berg- und Seilbahnen Schweiz – zu den schönsten Aussichten, Wanderungen und Erlebnissen« kennt er alle Ecken seines Landes wie die eigene Westentasche.
Heute ist er als Freischaffender der Publizistik tätig. Er ist Ihr perfekter Reisebegleiter auf der »Grand Train Tour of Switzerland«.

Vier exklusive Schweiz-Reisen mit der ZEIT

Wir hoffen, die Reisereportage hat Sie inspiriert. Wie Perlen fädeln sich Kulturlandschaften und Naturräume in der Schweiz zu einer Kette der schönsten Reiseziele. Wandeln Sie auf den Spuren von Hermann Hesse oder Thomas Mann, genießen Sie exquisite Weine und feinste Schokolade oder unternehmen Sie mit dem Glacier und Bernina Express die schönste Bahnreise der Welt. Lassen Sie sich von Schweizer Lebensart und Tradition verzaubern!

Nachfolgend finden Sie vier ausgewählte ZEIT-Reisen in die Schweiz. Sie haben die Wahl wo es hingehen soll – rufen Sie uns an!

Exklusive ZEIT-Reise

»Grand Train Tour of Switzerland«

Zahnradbahn auf den Pilatus | Jungfraujoch | Chaplins Welt in Vevey | Glacier und Bernina Express

Jungfraubahn in Wengen
Jungfraubahn in Wengen

Einmal durch die ganze Schweiz auf den schönsten Panoramarouten: Die »Grand Train Tour of Switzerland« bringt Sie auf traumhaften Strecken von Zürich über Luzern und Montreux zum Genfersee. Von dort führt die Route nach Martigny und Zermatt, wo der Glacier Express nach St. Moritz auf Sie wartet. Die spektakuläre Strecke bis Lugano fahren Sie mit dem Bernina Express, einer weiteren Legende der Eisenbahngeschichte.
Genießen Sie spektakuläre Landschaften aus den Fenstern der schönsten Panoramazüge Europas. Sie sehen kristallklare Seen und Bergeshöhen und verkosten Schweizer Wein und würzigen Bergkäse. Eine herrliche Reise für Genießer – mit bequemem Gepäcktransport von Hotel zu Hotel. Den Auftakt für Ihre Reise bildet Zürich, wo Sie Roger de Weck zum Abendessen treffen. Der Generaldirektor der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft und ehemalige Chefredakteur der ZEIT berichtet über aktuelle Entwicklungen in der Schweiz. Am nächsten Morgen beginnt die Reise mit der Zugfahrt nach Luzern. Mit dem Schiff geht es dann nach Alpnachstad, wo Sie auf die steilste Zahnradbahn der Welt umsteigen und zum Pilatus hinauffahren, dem sagenumwobenen Hausberg von Luzern. Nach einer 4,618 Kilometer langen Schmalspurstrecke, auf der Sie 1.635 Meter Höhendifferenz überwinden, erwartet Sie oben ein erstes herrliches Panorama. Am Nachmittag schweben Sie auf der Nordseite hinunter nach Kriens und erreichen die Luzerner Altstadt. Auf einem Stadtspaziergang erkunden Sie die vielen Sehenswürdigkeiten Luzerns.
Mit dem GoldenPass Panoramic reisen Sie nach Interlaken. Der Zug bietet wunderbare Aussichten durch deckenhohe Fenster. Mit der Jungfraubahn fahren Sie über die Kleine Scheidegg auf das Jungfraujoch mit der höchsten Eisenbahnstation Europas in 3.454 Meter Höhe.
Die GoldenPass Line führt von Interlaken nach Montreux, vorbei an Alpnacher-, Sarnerund Lungernsee zum Brünigpass hinauf und hinunter nach Meiringen. Von Zweisimmen aus geht es weiter über Gstaad durch Rebhänge mit Blick auf die Schweizer und französischen Alpen bis nach Montreux am Genfersee. Von hier aus unternehmen Sie einen Ausflug zum Charlie-Chaplin-Museum in Vevey.
Die Reise im Glacier Express, dem langsamsten Schnellzug der Welt, führt vom mondänen Zermatt ins glanzvolle St. Moritz. Die Strecke – eine technische Meisterleistung – geht durch die Alpenkette, durch 91 Tunnel und über 291 Brücken. Durch die dachhohen Panoramafenster haben Sie freie Sicht auf großartige Landschaften. Der Panoramazug Bernina Express verbindet den Norden und den Süden und stellt wohl eine der spektakulärsten Alpenüberquerungen dar – vorbei an Gletschern bis zu Palmen. Unterwegs rollt der Bernina Express über den 65 Meter hohen Landwasserviadukt, das Wahrzeichen der Rhätischen Bahn und Unesco-Welterbestätte. Von Chur nach Tirano geht es durch 55 Tunnel und über 196 Brücken mit Sehenswürdigkeiten wie der Montebello-Kurve mit Blick auf das Berninamassiv, den Morteratsch-Gletscher oder das Kreisviadukt von Brusio. Vor Ihrer Rückreise nach Zürich erleben Sie noch einen Rundgang durch die Altstadt Bellinzona im Zentrum der italienischen Schweiz. Freuen Sie sich auf ein einmaliges Reiseerlebnis in der Berglandschaft! Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

Exklusive Zeit-Reise

Davos – auf dem Zauberberg

Hotel Schatzalp | Intensive Gespräche | Kontemplative Wanderungen

Schweiz, Davos

Thomas Manns Roman »Zauberberg« zu lesen ist an sich schon ein besonderes literarisches Erlebnis. Aber auf dem Zauberberg tatsächlich zu wohnen, um dort den Roman zu studieren in einer Oase kommunikativer Gemeinschaft – ist das nicht ein Traum? Im prächtigen Hotel Schatzalp, ehemals ein nobles Sanatorium oberhalb von Davos, wird dieser Traum für sechs Tage Wirklichkeit. Sie diskutieren in gut geführten philosophischen Streifzügen über die großen Themen, die Hans Castorp, Settembrini und Naphta bewegten: Zeit und Ewigkeit, Wirklichkeit und Traum, Politik und Kunst, Krankheit und Gesundheit, Moral und Todessehnsucht. Und weil der Mensch nicht nur aus Kopf besteht, unternehmen Sie leichte Wanderungen in der schönen Bergwelt.

Exklusive Zeit-Reise

Erlebnis Westschweiz

Frankophile Lebensart | Weine im Lavaux | Genfersee und Westalpen

Schweiz, Westschweiz,Genfer See

Westlich des Röstigrabens, in den Kantonen Vaud und Valais, gedeihen im mediterranen Klima rund um den Lac Léman Palmen, Wein und Oliven. Sie wohnen bei Martigny und erkunden auf Tagesausflügen die Landschaften der Schweizer Westalpen. Die Panoramen vom Rochers-de-Naye oder Aiguille du Midi sind einzigartig. Entdecken Sie die Weinbaukultur im Lavaux, lassen Sie sich in Corsier-sur-Vevey in die Welt Charlie Chaplins entführen, und genießen Sie die Küche der Romandie.

exklusive zeit-reise

Mit Hermann Hesse im Tessin

Spurensuche an den schönsten Orten | Lugano, Como, Stresa und Ascona

Schweiz, Tessin, Hermann Hesse

Für Hermann Hesse war das Tessin eine »Paradiesgegend«. 1919 ließ er sich in Montagnola bei Lugano nieder. Er genoss wie viele andere Intellektuelle, Künstler und Gelehrte die Schönheit des Tessins zwischen Palmenhainen und Berggipfeln. Hesse schöpfte daraus inspirierende Kraft und schrieb einige seiner wichtigsten Romane hier. Er liebte es, durch die Region zu wandern, sich hier und dort niederzulassen, um zu zeichnen oder zu schreiben. Begleiten Sie uns zu Hesses Lieblingsorten, und genießen Sie die Schönheit des Tessins! Sie wohnen in Pallanza im Grand Hotel Majestic, einer imposanten Villa aus dem 19. Jahrhundert, die mit Garten und Privatstrand unmittelbar am Ufer des Lago Maggiore liegt.
Ein Tagesausflug führt Sie auf die malerischen Borromäischen Inseln – paradiesische Schmuckstücke mit exotischen Pflanzen und Bäumen. Eine Führung macht Sie mit dem beliebten Kurort Stresa vertraut. Auch Lugano lernen Sie kennen: Oberhalb der Stadt, in Montagnola, lebte Hermann Hesse viele Jahre lang. Einige seiner bedeutendsten Werke sind hier entstanden. Im Turm der Casa Camuzzi, eines neobarocken Palazzos, befindet sich heute ein Museum. Der Blick aus der Casa Camuzzi zeigt herrliche Palmen und Bergfichten, für Hesse eine vollendete Vereinigung aller Gegensätze.
Mit einem Linienschiff fahren Sie am Ufer des Lago Maggiore entlang und besuchen in Ascona, wo sich im 20. Jahrhundert die Künstler trafen, den Renaissance-Kreuzgang der Marienkirche, die Casa Serodine sowie die Piazza am See. Für Hesse war der Comersee »der herrlichste Eintritt nach Italien«. Ein Stadtbummel in Como steht ebenso auf dem Reiseprogramm wie ein Besuch der Villa Carlotta und des Kunstmuseums mit Werken von Canova und Thorvaldsen.

Exklusive ZEIT-Reise
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    GRAND TRAIN TOUR

    ab 3.890 EUR

    Erkunden Sie die ganze Schweiz auf den schönsten Panoramarouten: Die »Grand Train Tour of Switzerland« bringt Sie auf traumhaften Strecken von Zürich über Luzern und Montreux zum Genfersee.
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    WESTSCHWEIZ

    ab 2.260 EUR

    Kommen Sie mit in die Landschaft der Schweizer Westalpen. Genießen Sie den Weinbau im Lavaux, die Küche der Romandie und die frankophile Lebensart.
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    DAVOS

    ab 1.250 EUR

    Begeben Sie sich auf eine literarische Reise in die schweizer Bergwelt und lesen Thomas Manns »Zauberberg« im prächtigen Hotel Schatzalp.
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    TESSIN

    ab 1.650 EUR

    Begeben Sie sich auf Spurensuche Hermann Hesses an den schönsten Orten im Tessin und erleben Sie die Inspirationsquellen seiner Werke.
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