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Die Heimat von Marion Gräfin Dönhoff

Termine
12.05.2013, 07.07.2013, 18.08.2013, 15.09.2013
Dauer
9 Tage
Anzahl Teilnehmer
Min. 15, Max. 26

Ostpreußen war die Heimat von Marion Gräfin Dönhoff (1909-2002), viele Jahrzehnte lang Chefredakteurin und Herausgeberin der ZEIT. Auf spektakuläre Weise flüchtete sie zu Pferd kurz vor Kriegsende gen Westen. Auf ihrem Fuchs Alarich ritt sie von Ostpreußen nach Westfalen - und bestieg nachher nie wieder ein Pferd. Nach 1989 kehrte Marion Dönhoff immer wieder in ihre frühere Heimat zurück. Im ehemaligen Königsberg ließ sie das zerstörte Kant-Denkmal neu errichten. Sie sagte einmal, dass sie die Wiederbeschaffung dieses Denkmals als die »wesentliche Tat« in ihrem Leben ansehe. Von der Universität Thorn wurde sie zur Ehrendoktorin ernannt. Unsere intensive Spurensuche vermittelt einen lebendigen Eindruck des historischen Ostpreußen und lässt einen Blick auf die neuesten Entwicklungen in Polen und Kaliningrad/Königsberg zu. Der polnische Journalist und ZEIT-Mitarbeiter Janusz Tycner, den die Gräfin einst persönlich als ersten Stipendiaten der Dönhoff Stiftung in die ZEIT-Redaktion holte, begleitet Sie auf der gesamten Reise.

ZEIT REISEN exklusiv:

  • Gespräch mit dem Deutschlehrer des Marion-Dönhoff-Gymnasiums in Nikolaiken
  • Spannender Besuch im Redaktionsbüro des »Königsberger Express«
  • Naturerlebnis und Abendessen an der Kurischen Nehrung

Reiseleitung:

Janusz Tycner

1. Anreise

Linienflug von Frankfurt nach Gdansk/Danzig (andere Abflughäfen gegen Aufpreis buchbar). Empfang durch Ihren Reiseleiter, den ZEIT-Mitarbeiter Janusz Tycner. Unterbringung für zwei Nächte in einem Drei-Sterne-Hotel. Beim Abendessen Kennenlernen der Gruppe.

2. Danzig

Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Danzig wurde von polnischen Architekten und Restauratoren nach Vorlage von alten Stichen, Fotos und Gemälden »neu erschaffen«. Wo keine alten Pläne zur Verfügung standen, musste nachempfunden werden. So entstand mit viel Fantasie die Vision einer alten Stadt. »Nicht das Danzig der Vorkriegszeit, sondern ein rekonstruiertes Gdansk aus dem 18. Jahrhundert«, so der damalige Bürgermeister Mackiewicz. Am Vormittag unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt oder einen Rundgang mit Führung durch die Altstadt und hören eine Orgelprobe in der Kathedrale von Oliwa. Unterwegs nach Oliwa halten Sie in Nowy Port/Neufahrwasser mit Blick auf die Westerplatte, wo der Zweite Weltkrieg begann. Nachmittag zur freien Verfügung. Es lohnt beispielsweise ein Ausflug nach Sopot/Zoppot, dem mondänen Seebad, etwa sieben Kilometer außerhalb gelegen. In den vergangenen Jahren wurde hier viel restauriert: Die Monte-Cassino- Promenade und der weiße Sandstrand laden zum Spaziergang ein. Und auf der weiß getünchten, 512 Meter langen Mole fühlt man sich wie auf einem italienischen Corso. Das Abendessen nehmen Sie heute in einem Altdanziger Restaurant ein.

3. Marienburg - Elblag/Elbing

Fahrt nach Malbork/Marienburg. An der Nogat, einem Mündungsarm der Weichsel, befindet sich die Marienburg, eine weiträumige Burganlage mit Vorund Mittelburg, eine der größten Backsteinbauten Europas. Die Burg zählt seit 1998 zum Weltkulturerbe der Unesco. Nach ausführlichem Rundgang mit Führung Weiterfahrt nach Elblag/Elbing. Rundgang durch die im Wiederaufbau befindliche Altstadt. Anschließend geht es weiter nach Kwitajny/ Quittainen, wo Marion Dönhoff zwischen 1938 und 1945 lebte. Hier verwaltete sie die Dönhoffschen Güter in Ostpreußen, erlebte den 20. Juli 1944 und trat ihren Ritt nach Westen an. Nach unserer Besichtigung fahren wir weiter nach Swieta Lipka/Heiligelinde. Unterbringung für drei Nächte in einem Drei- Sterne-Hotel. Abendessen im Hotel.

4. Masurische Seen

Heute erwartet Sie eine Rundfahrt durchs herrliche Masuren. Vormittags geführte Besichtigung der Kirche von Swieta Lipka/Heiligelinde. Die viel besuchte Barockkirche verdankt ihre Entstehung einem Marienwunder und lockt jährlich 1,5 Millionen Besucher in den Wallfahrtsort. Weiterfahrt und Führung durch die Wolfsschanze. Von 1941 an war hier drei Jahre lang Hitlers Hauptquartier, hier lebte er mit seinem Beraterstab, und hier wurden alle wichtigen Entscheidungen getroffen. Hitler fühlte sich in dieser geheim gehaltenen Festungsstadt sicher bis zum Attentat aus den eigenen Reihen im Jahr 1944. Marion Dönhoff arbeitete konspirativ daran mit und war mit vielen der beteiligten Widerstandskämpfer eng befreundet. Weiterfahrt nach Drogosze/Dönhoffstädt. Das Schloss war bis 1816 im Besitz der Familie Dönhoff, kann allerdings nur von außen besichtigt werden. Weiter geht es nach Sztynort/Steinort, wo die mit den Dönhoffs verwandte Familie Lehndorff in dem einst prächtigen Schloss wohnte. Hier war die Endstation des berühmten Ritts durch Masuren im Herbst 1941. Rückfahrt nach Heiligelinde. Abendessen im Hotel.

5. Nikolaiken

Besuch im Marion-Dönhoff-Gymnasium in Mikolajki/ Nikolaiken und Gespräch mit dem Deutschlehrer Frank Dombrowski. Anschließend freuen Sie sich auf eine herrliche Bootsfahrt über die Masurischen Seen. Ausgangspunkt ist der Jachthafen am Mikolajskie-See, der wegen seines norditalienischen Charmes auch »masurisches Venedig« genannt wird. Anschließend können Sie noch in eine der urigen Kneipen des hinteren Städtchens einkehren, bevor Sie in Ihr Hotel zurückfahren.

6. Kaliningrad/Königsberg

Grenzübertritt nach Kaliningrad/Königsberg. Bezug der Zimmer im zentral gelegenen Hotel Moscow. Anschließend Stadtrundfahrt und Besichtigungen in der ehemaligen Hauptstadt Ostpreußens: Unter anderem sehen Sie die Dominsel inklusive Dom mit Kant-Grab und Dommuseum. Fahrt ins Redaktionsbüro des »Königsberger Express«. Im Anschluss erleben Sie noch ein kleines Konzert mit geistlicher Musik in einer orthodoxen Kirche.

7. Kurische Nehrung

Die Nehrung, ein 98 Kilometer langer Landstreifen zwischen Klaipeda und Lesnoje, ist traumhaftes Stück Natur. Diese größten Wanderdünen Europas sind auch als »ostpreußische Sahara « bekannt. Erst im 19. Jahrhundert gelang es, die Dünen zu bepflanzen und zu stabilisieren, nachdem sie immer wieder Ortschaften unter sich begraben hatten. In der weltweit ältesten Vogelwarte, 1901 gegründet, können Besucher dem Beringen der Vögel zuschauen. Weiterfahrt nach Rauschen, der »Perle der Bernsteinküste « und Spaziergang im Ort. Gemeinsames Abschiedsabendessen in Kaliningrad.

8. Friedrichstein - Frauenburg - Danzig

Vormittags fahren Sie nach Kamenka/Friedrichstein zum Geburtsort Gräfin Dönhoffs, wo Sie einen beschaulichen Spaziergang unternehmen. Anschließend Grenzübertritt nach Frombork/Frauenburg. Führung durch den Dom mit dem Grab von Nikolaus Kopernikus. Spaziergang durch das malerische Frauenburg am Frischen Haff. Weiterfahrt entlang des Haffs nach Danzig, wo Sie wieder im Hotel der Brigittenschwestern übernachten.

9. Tag Rückflug

Morgens Rückfahrt nach Danzig und Rückflug zum gebuchten deutschen Heimatflughafen.

Unterkünfte:

Apartmenthaus Brygida, Danzig (2 Nächte)**
Hotel Taurus, Swieta Lipka/Heiligelinde (3 Nächte)***
Hotel Moscow, Kaliningrad (2 Nächte)***
Apartmenthaus Brygida, Danzig (1 Nacht)**

(Änderungen vorbehalten)

Dr. Marion Gräfin Dönhoff

Marion Gräfin Dönhoff wurde am 2. Dezember 1909 in Friedrichstein/Ostpreußen geboren, wo sie auch Kindheit und Jugend verbrachte. Nach dem Abitur in Potsdam studierte sie in Frankfurt/Main Volkswirtschaft. 1933 zog sie nach Basel und schloss hier 1935 mit Promotion zum Dr. rer. pol. ihre akademische Ausbildung ab. Nach Reisen durch Europa, Afrika und die USA übernahm sie 1938 die Verwaltung des Dönhoffschen Besitzes in Ostpreußen. Ende Januar 1945 floh Marion Gräfin Dönhoff zu Pferd nach Westen, der Ritt dauerte sieben Wochen. 1946 trat Dönhoff in die Redaktion der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT ein, wurde 1955 Ressortleiterin für Politik sowie stellvertretende Chefredakteurin. 1968 übernahm sie die Chefredaktion der ZEIT. Am 31. Dezember 1972 wechselte sie in die Position der Herausgeberin, die sie bis zu ihrem Tod 2002 wahrnahm.


 

 

 

Generelle Hinweise

Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann der Veranstalter bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten.

Businessclass-Zuschlag auf Anfrage.

Helfen Sie der Umwelt! Ihr freiwilliger Atmosfair-Beitrag: € 12

Beginn Ende Anzahl Teilnehmer Preis EZ-Zuschlag  
12.05.2013 20.05.2013 Min. 15, Max. 26 - -  
07.07.2013 15.07.2013 Min. 15, Max. 26 - -  
18.08.2013 26.08.2013 Min. 15, Max. 26 - -  
15.09.2013 23.09.2013 Min. 15, Max. 26 - -  

Preise pro Person

Enthaltene Leistungen

  • Linienflüge (Economyclass) mit Lot Polish Airlines ab/bis Frankfurt nach/von Danzig inkl. Steuern und Gebühren; Rückfahrt von Kaliningrad mit dem Bus nach Danzig
  • Acht Übernachtungen mit Frühstück in Mittelklassehotels
  • Alle Mahlzeiten laut Programm, ein Abschiedsabendessen
  • Transfers, Besichtigungs- und Rundfahrtenprogramm wie im Programm beschrieben im modernen Reisebus
  • Jeder Teilnehmer erhält einen DuMont-Reiseführer

 

Nicht enthaltene Leistungen

  • Innerdeutsche Anschlussflüge mit Lufthansa: € 260
  • Visum Russland: € 65 (Antrag acht Wochen vor Reise)
  • Reiserücktrittskosten- und weitere Versicherungen; umfassenden Reiseschutz bietet Ihnen gern unser Partner, die HanseMerkur

 

Ergänzende Hinweise und Informationen zur Reise:

Beginn Ende Anzahl Teilnehmer Preis EZ-Zuschlag  
12.05.2013 20.05.2013 Min. 15, Max. 26 - - Abgereist
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07.07.2013 15.07.2013 Min. 15, Max. 26 - - Abgereist
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18.08.2013 26.08.2013 Min. 15, Max. 26 - - Abgereist
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15.09.2013 23.09.2013 Min. 15, Max. 26 - - Abgereist
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Preise pro Person

Kommentare zur Reise

(0 Kommentare)

Landkarte

Sehr geehrter Herr Grunau, vielen Dank fuer Ihre E-Mail. Sie haben recht, Nidden liegt schon in Litauen, direkt an der Grenze. Die Karte ist daher nicht korrekt und wir werden sie schnellstmöglich ändern. Bei der Reise fahren wir nicht nach Nidden. Ihr Russland-Visum ist nur für eine einmalige Einreise gültig, d.h. Sie könnten von Nidden nicht mehr nach Russland einreisen. Wir entschuldigen uns für die ungenaue Ausschreibung. Mit besten Grüßen, Olav Clemens

Die Heimat von Marion Gräfin Dönhoff

Die Karte mit der eingetragenen Reiseroute ist m. E. nicht eindeutig. 1) Nidden gehört nicht zu Russland sondern zu Litauen (Grenzverlauf ist nicht richtig eingezeichnet) 2) Es wird von Nidden zwar gesprochen aber es geht nicht eindeutig aus der Reisebeschreibung hervor, ob Nidden auch besucht wird. MfG

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